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Gedichte - Ludwig Hölty


Maylied [2]

Alles liebet! Liebe gleitet Durch die
blühende Natur, Liebe zeuget Blumen,
breitet Manchen Teppich auf die
Flur. Das verliebte Haingefieder, Das
sich neue Zellen baut, Töne
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Apoll und Dafne

Apoll, der gern nach Mädchen
schielte,wie Dichter thun,sah einst im
Thal, wo Schatten kühlte,die Dafne
ruh`n.Er nahte sich mit
Stutzertritten,mit Ach und Oh,als Dafne
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An eine Tabakspfeife

Dir, braune Pfeife, die du dem
zögernden Dezemberabend schnellere
Flucht gebeutst, Vertraute meiner
Einsamkeiten, Will ich ein Fidibusopfer
bringen: Dies ganze Bündel, das mir m
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Todtengräberlied

Grabe, Spaden, grabe, Alles was ich
habe Dank ich, Spaden, dir! Reich` und
arme Leute Werden meine Beute, Kommen
einst zu mir! Weiland groß und
edel, Nickte die
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Ihr Freunde

Ihr Freunde, hänget, wann ich gestorben
bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar
auf, : : :Wo an der Wand die
Totenkränze : : : : : : Manches
verstorbenen Mädchens schimmern. D
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Lebenspflichten

Rosen auf den Weg gestreut, Und des
Harms vergeßen! Eine kleine Spanne
Zeit Ward uns zugemessen. Heute
hüpft, im Frühlingstanz, Noch der
frohe Knabe; Mo
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Maylied [1]

Willkommen liebe Sommerzeit,
Willkommen schöner May, Der Blumen auf
den Anger streut, Und alles machet
neu. Die Vögel höhen ihren Sang,
Der ganze Buchenhayn W
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Das Landleben

Wunderseliger Mann, welcher der Stadt
entfloh! Jedes Säuseln des Baums, jedes
Geräusch des Bachs, Jeder blinkende
Kiesel, Predigt Tugend und
Weisheit ihm! Jedes Scha
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Üb` immer Treu und Redlichkeit

Üb` immer Treu und Redlichkeit Bis an
dein kühles Grab, Und weiche keinen
Finger breit Von Gottes Wegen ab. Dann
wirst du wie auf grünen Au`n, Durch`s
Pilgerleben geh`n
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