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Gedichte - M.A. Ungewitter


Des Pilgers Morgengebet zu Maria.

Als Jesus an dem Kreuzesstamm, Die
Erde zu erlösen, kam, Empfahl er mich
in Todesschmerzen, Maria, Deinem
Mutterherzen, D`rum sieh` auch ich
voll Zuversicht Zu Dir beim
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Psalm

am Feste der Himmelfahrt. O Herr! zur
Höhe bist Du aufgefahren, Woher Du
rettend uns hernieder kamst; Zudem Du
der Erlösten Geisterschaaren Auf in
den himmlischen Triump
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Lied.

am Fronleichnamsfeste. Hehre
Feierglocken schallen,    
Andacht wird im Busen wach. Und
entzückte Beter wallen    
Ihrem Heiland liebend nach, W
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Schneeglöckchen.

An eine Mutter, deren Kind im ersten
Frühling starb. Schneeglöckchen
zart und lilienweiß, Erwacht so hold
zu kurzem Blüh`n, Wenn ringend noch
mit Schnee und Eis, Sich
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Die Christnacht.

Aus Nacht zum Licht ruft uns das
Festgeläute, Hallt bis zum
mitternnächt`gen Stundenschlag, Die
Schläfer weckend; vorbereit uns heute,
Die Weihenacht zum ew`gen
Freudentag.
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Denkblatt für eine geliebte Tochter.

beim Abschiede vom Elternhause. Nicht
ein wandelloses Glück auf Erden, Aber
Freude, Segen kann dir werden, Lieb`
und Frieden in der Engel Hut, Bleibt
deln Herz dem Himmel
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Erwachen des Geistes zum Schöpfer.

Beim Sonnenaufgang.     Ich
schaue wieder, Schöpfer der
Natur!     In
Allmachtswundern, Deiner Güte Spur.
Anbetend liege ich vor Dir im Staude,
Und me
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Vorwort und Weihe.

Betrachtung schafft dem Leben
Weihestunden; Durch sie hab` ich der
Wahrheit Spur gefunden. Das inn`re
Leben ist des Daseins Kern — Tief in
der eig`nen Brust des Trostes Quelle,
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Ecce Homo.

Christi Macht ist laut`res Dulden,
Demuth gründete sein Reich; —
Daß ihm Alle Alles schulden Ist er
Gott und Mensch zugleich. Ach, und
welch` ein Mensch! o sehet
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Nach vollendetem Gottesdienste.

Dank Dir, Gott! das Opfer ist vollendet,
Das für uns der Mittler dargebracht,
Welcher uns den Gnadenschatz
gespendet, Der uns werth in Deinen
Augen macht. Guter Hirt! woll` Dein
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Stephanus.

Den frommen Blick zum Himmel aufgehoben
Errang Stephanus einst die
Marterkron`; Ihn schreckte nicht der
Feinde wüstes Leben, Denn in
Entzückung sah er seinen Lohn. Wer D
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Am Feste.

der allerheiligsten
Dreieinigkeit. Gehelligt soll Dein
Vatername werden, O Gott! Du Wonne der
Unsterblichen! Von allen
Menschenkindern hier ans Erden; Laß
uns im Himmel D
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Erwiderung an Dieselbe.

Der Glaube verkläret die dunkelsten
Stunden, Dem Glaubenden nimmer die
Hoffnung gebricht; Lebt Christus in
Dir, der den Tod überwunden, Und hast
Du durch ihn nur den Zugang gefunden
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Regina caeli laetare

Des Himmels Königin erfreue Dich! Dir
ruft die Kirche triumphirend zu: Der
unter Martern einst am Kreuz erblich,
Erstand verherrlicht aus des Grabes
Ruh`! Du warst mit Ih
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An die Gebenedeite.

Dich heil`ge Mutter unseres Herrn zu
preisen, Versuchten, glühend von
Begeisterung, In frommer Einfalt und
erhab`nen Weisen Die Christen jeder
Zeit; doch welcher Schwung Der And
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Die Marienkapelle zu Freysing.

Dicht vor dem Thor, an recht geleg`ner
Stelle, Der Straße nah, auf der stets
Wand`rer find, Steht eine kleine
freundliche Kapelle, Geweiht der
Mutter mit dem Himmelskind.
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Litanei.

Die Du nach Gott, Maria! Der Christen
Vorbild bist, Gib daß in rechter
Weise, Zu Deines Sohnes Preise
Nachahmend Deine Tugend, Dich uns`re
Andacht grüßt. O bit
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(Widmung)

Die ganze weite Welt ist Gottes Haus,
Und sein Altar in jedem frommen
Herzen; Gefühl ein ewig frischer
Maienstrauß. Und Glaube, Liebe,
Hoffnung sind die Kerzen, Wovon
verklärt
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Das Opfer der heiligen Jungfrau.

Die Magd des Herrn, so die geringsten
Gaben     Aus Demuth wählt,
ein frommes Taubenpaar,    
Bringt auch zugleich das höchste Opfer
dar,     Den Schatz, d
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Die Himmelsrose.

Die weiße Friedensblume, die
geweihte,     Die wie die
Unschuld und ein sel`ger Tod  
  Noch einen Strahl bewahrt vom
Morgenroth,     Sie blüh`
in Deinem K
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Mutter und Kind.

Du liebes Kindes-Angesicht, Mit Augen
glänzend blau, Die ein Kristall, in
dessen Licht Ich meinen Himmel
schau. Mit tausend Freuden pfleg ich
dich Mein Herzenspar
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Neujahrs-Betrachtungen

Ein neues Jahr beginnt — die Kirche
zählte     Seit Christus
Jahre nur des Heiles, da    
Der Herr des Himmels uns so menschlich
nah`.     Daß er hienie
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Lobgesänge. I.

Er, dessen Größe keine Sprache nennt,
Vor dem der Seraph zitternd
niederfällt, Er, den die Schöpfung
als den Herrn bekennt, Maria, hat zur
Mutter Dich erwählt. Gott,
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Ein Bußpsalm.

Erbarmungsreicher Gott, erbarm` Dich
meiner! Verzeih`, was wider Dein
Gesetz ich that: Dein bin ich, Herr!
errette meine Seele, Die, weil sie
Dein, nur Dir gesündigt hat. Drum,
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Abendgedanke.

Es birgt in nächtlich dunkler Ferne
Die Sonn` ihr strahlend Angesicht;
Doch sendet sie im Glanz der Sterne
Gemildert uns ihr holdes Licht.
Dich, Schöpfer, der das All` erfülle
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Erinnerung an meine Lieben.

Euch, die Natur und Liebe mir verbunden,
Sei dieser Kranz Vergißmeinnicht
gewunden, Daß Ihr in frommen Stunden
mein gedenkt. Für Euch ja dringt zu
Gott mein treues Flehen, Da
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Das Vater unser.

Ewiger! von dem die Geister stammen,
„Vater!` ruft die Liebe durch den
Sohn, Der uns heil`gen lehrte Deinen
Namen, Himmel schufest Du zu Deinem
Thron. Doch Du wohnst nic
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Sterben mein Gewinn.

Ewigkeit — dieß ist der Trostgedanke,
Der allein noch hält mein sinkend
Herz: Endlichkeit der Erdenübel
Schranke, Denn die Freud` ist ewig,
nicht der Schmerz. Wohltha
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Lobgesänge. III.

Gedenk` o Vater, der Barmherzigkeit,
Die Du erzeigt dem menschlichen
Geschlechte, Da Du ihm die verlornen
Kindesrechte Durch Deines Sohnes
blut`gen Tod erneut. Laß wirksa
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Anbetung des Allerheiligsten.

Geheimnißvoller Gott! dem Aug`
verborgen, Doch offenbar dem innern
gläub`gen Sinn, Ich glaub` an Dich —
Dein Wort ist ewig Wahrheit; Es sprach,
das Brod verwandelnd:  „Nehmet
hin
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Licht, Liebe, Leben.

Gott ist Leben, Licht und Liebe
-     Wer aus Ihm geboren,
weiht Des Gemüthes Kräfte,
Triebe,     Aehnlicher
Vollkommenheit. Wer von ihm sich
losgerissen,
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Am Geburtstage.

Gott! Du hast mich aus dem Nichts
gerufen, Und durch Deine Güte bin ich
hier; Leite nun mich auf der Tugend
Stufen, Schöpfer, Vater! leite mich
zu Dir. Nahe warst Du mei
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Fürbitten.

Gott! für alle Menschen will ich beten,
Weil Du aller Herr und Vater bist,
Und ein unerschöpfter Quell von
Gnaden Aus des Heilands Wunden sich
ergießt. Früh am Morgen segne D
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Morgengebet.

Gott! verlangend früh am Morgen Nahet
sich mein Geist zu Dir, Der Du mich im
Schlaf geborgen, Walte gnädig über
mir! Dankerfüllt an jedem Tage Sei
Dir neu mein
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Kraft und Frucht des Gebetes.

Gott! zu Dir mit Hochvertrauen  
  Wende immer sich mein Herz; Auf
zu Deinem Himmel schauen,    
Dieß verklärt in Lust den
Schmerz.     Du bist allze
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Christus am Oelberge.

Göttlich Liebender! mein Herz verwunde
Mit dem Feuer Deiner Zärtlichkeit —
Durch die Wehmuth jener Leidenstunde,
Da Du Mittler Dich dem Tod geweiht,
Und Dein Fleisch und Blut
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Gebet an einem Priestergrabe.

Herr! der Du dringend einst gebeten
Für der Apostel traute Schaar,
Woll` bei dem Vater ihn vertreten,
Der auf der Welt Dein Jünger
war. Wenn streng Dein Weizen wird
gesi
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Das Gebet.

Hienieden irren ruhlos die Gedanken,
Zu ihrem Ursprung kehren sie zurück:
Wie muß der Erdenpilger zweifelnd
schwanken, Wenn nicht zum Ziele dringt
sein Geistesblick! Ihm wird j
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Der Begräbnißplatz der Kinder.

Hier ist der Opferplatz der reinsten
Schmerzen, Auf den mitleidig Engel
niederseh`n; Wo Mütter, mit von Weh`
durchbohrten Herzen, Doch fromm
ergeben bei den Kreuzen steh`n.
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Lobgesänge. IV.

Hier pilgern seufzend die Erlösten,
Für welche Jesus litt und starb,
Und nur die Hoffnung kann uns trösten
Des Erbes, das sein Tod
erwarb. Maria blick Von Deiner Höhe
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Himmelsschlüssel.

Himmelsschlüssel nennt man euch,
Gold`ne Blümchen zart und schön;
Welchen Schatz erschließt ihr denn
In dem weiten Gottesreich? O ich
fühl` es in der Brust, W
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Der Jungfrau Bitten an die Heilige.

Holdsel`ge Jungfrau, Du der Engel Wonne,
Maria! lilienreine Braut des Herrn,
Du uns`re Hoffnung, gleichst dem
Morgenstern; Erleuchtet bist Du von
der ew`gen Sonne, Dem Urlicht, w
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Die Heimsuchung.

Ich grüße Dich! o Jungfrau voll der
Gnaden!     Im Geist Dich
schauend auf der frommen Reise,  
  Die Freundin, die gesegnete, zum
Preise     Des ewigen E
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Morgengedanken im Frühlinge.

In dem Glorienschein der Morgenröthe
Sehe ich der Schöpfung Pracht
enthüllt, Und begeisternd mich zum
Frühgebete, Liebesgluth die Seele mir
erfüllt. Gleich dem Opferr
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Maria unsere Hoffnung.

In Dir empor, o Gottesmutter! steigt
Der Frommen Huldigung mit heißem
Flehen, Und mit entzücktem
Geistesblicke sehen Dein Mutterantlitz
wir zu uns geneigt, Wonach der Deinen
He
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Der Lobgesang.

In Gott soll meine Seele sich
erhöhen     Voll Dank und
Jubel, ihm frohlockt mein Geist,
    Der in den Schwachen
mächtig sich erweist,    
Und dem kein M
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Einer guten Christin zum Jahreswechsel.

Jahre und Zeiten Wandeln und gleiten
Rasch uns vorbei; Nur das Erlebte,
Christlich Erstrebte Bleibet uns
treu. Der uns berufen Bauet uns
Stufen Au
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Die Bedeutung des Rosenkranzes.

Königin, des Himmels Sterne Krönen
schimmernd Dir das Haupt; Dennoch
blickst Du aus der Ferne, Welche uns
Dein Anschau`n raubt, Segnend nieder
auf die Deinen In dem dun
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Maiblume.

Maienglöckchen pflichtgetreu Blühen
immer nur im Mai, In der festlich
schönen Zeit, Die Marlene Dienst
geweiht; Jener Blume, die vor allen
Ihrem Schöpfer Wohlgefallen
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Die Verkündigung.

Maria kniet` vor Gott in heil`ger
Stille,     Das Herz voll
Demuth ganz Ihm aufgeschlossen;  
  Der Lilie gleich, vom Himmelsthau
begossen,     War überstr
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Bittgesang an die heilige Jungfrau.

Maria! Güte, Milde Ist Deines Namens
Zier, Sie strahlt aus Deinem Bilde,
Aus Deinen Wundern hier; O daß sie
mlch auch bilde, Zur Aehnllchkeit mit
Dir! Dann seh`
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Lilien

Mehr denn alle Blumenarten Schmückt
die Lilie den Garten; Prangend in dem
schönsten Weiß Steht sie, reizend
aufgeschlossen Und von süßem Duft
umflossen, Wie die Brau
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Christliche Tagesweihe.

Mein Gott und Herr! ich preise Dich
Für Ruh` und Schutz in dieser Nacht.
Zu Deinem Dienst bereit ich mich, An
Leib und Geist gestärkt erwacht. Gib
daß ich meiner Pflicht getre
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Salve regina.

Mutter auf dem Gnadenthrone, Königin,
o sey gegrüßt! Die Du uns`re Lieb`
und Wonne, Der Bedrängten Zuflucht
bist. Sieh`! wir armen Evenskinder
Seufzen wehmuthsvoll zu
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Maria meine Zuflucht.

Mutter Gottes, Mutter seiner Kinder!
Sieh` in Deinen Schutz geb` ich mich
hin; Denn die Zuflucht bist Du ja der
Sünder, Uns`re gnadenreiche
Mittlerin: Wend` Maria! Deine
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Dankgefühl.

nach der heiligen Communion. Du bist
in mir, mein Gott, mein Licht und Leben!
O Schöpfer seliger Unsterblichkeit!
Wie sollt` ich nicht vor Deiner
Größe beben, Wenn Sera
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Gebet im Leidensdrange.

Nimmermehr im Drang der Noth Will ich
mein Gebet beenden, Und den Blick vom
Himmel wenden, Bis Du rettest, Herr
und Gott! `Vater! nimm den Kelch von
mir, Doch Dein
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Abendgebet.

Nochmals sey gegrüßt Gebenedeite, Da
der Tag zu Deiner Ehr` vollbracht; Und
den Mantel Deines Schutzes breite Um
die Deinen auch in dieser Nacht; Denn
Du bist die Helferin in N
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Nach einer Gebets-Erhörung.

O Gott! wie gut ist es in
Leidenstagen,     Wenn mau
auf Deine Nähe nicht vergißt;  
  Ich weiß es nun, daß Du mein
Retter bist,     Droht auch
mein Lebe
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Magdalena.

O heilige, getreue Magdalene!  
  Dein Beispiel lehrt die Sünder
liebend büßen,     Es
zieht uns hin zu des Erlösers Füßen,
    Und lockt ins Aug` der
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Lobgesänge. II.

O Jungfrau, der Jungfrauen Wonne,
Durch Demuth unerreichbar groß! Es
reichte Dir die Himmelskrone, Der
einst geruht in Deinem Schooß. Du
hast das Schlangenhaupt zertrete
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Maria hilf!

O Maria! voll der Gnade, Mutter der
Barmherzigkeit! Hilf, daß uns kein
Uebel schade Durch die ganze
Lebenszeit. Die das Heil der Welt
getragen, Du bewahrst auch unser Lo
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An einem Marienfeste.

O Maria, Hochverklärte, Die Du
Pilgern dieser Erde Hoffnung, Trost
und Zuflucht bist, Gnadenquelle, sei
gegrüßt! Reinste Jungfrau,
Gottbeseelte, Die sich der zu
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Kirchengesänge

O Mutter des Erlösers Himmelspforte,
Ein Stern des Meeres, wie Dich Andacht
nennt Wie viel des Trostes liegt in
jedem Worte, Womit die Kirche Deinen
Werth bekennt! Zu Hil
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Oesterliches Alleluja.

Ring Natur dich ans den Banden, Freu`
dich Christ der Gnadenzeit; Der den
Schöpfungstag erneut, Gott der Herr
ist auferstanden!      
        &
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Gottes Nähe.

Rings um mich ist Stille,    
Die zur Andacht weiht — Betende
Gefühle     Werden
Seligkeit. Allem Erdenwehe  
  Ist der Geist entrückt.
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Rosen

Rosen, welche purpurn blühen, Mahnen
an des Heilands Blut, Welches Allen
kommt zu gut, Die für ihn in Liebe
glühen. Eine geist`ge Rose nennen
Wir die Himmelskönigin;
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Abendsegen.

Ruhe bei dem Kreuze. Zur Ruh` hab`
ich mich hingelegt; In Deiner Liebe
ruht mein Herz, Der Du am Kreuze
ausgestreckt Im Finstern rangst mtt
Angst und Schmerz.
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Das Glaubensbekenntniß.

Schöpfer, Herr des Himmels und der
Erde! Alle Welten preisen Deine Macht;
Alle Sonnen, die Dein mächtig Werde
Einst hervorrief aus der tiefsten
Nacht. Aber mehr als jene
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Ave Maria.

Sei gegrüßt, o Mutter der Erlösten!
Eile, uns mit süßer Huld zu
trösten,     Weil Du reich
an Himmelsgnade bist. Gott der Herr,
mit seiner Gnadenfülle Ist mit Dir
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Blumen am Wege.

Sie sind zwar nicht für den Altar
bestimmt, Doch auch für`s Herz, als
jenen Opferherd, Wo gleichfalls von
Religion ernährt Die schöne Flamme
der Begeisterung glimmt, Die jede
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Die Bekehrung des heil. Paulus.

Stets vorwärts treibt ein heftiges
Verlangen Den Geistesmenschen, daß er
Wahrheit find` — Doch die Vernunft,
die nach ihr forscht, wird blind, Wenn
jener Licht ihr plötzlich aufgega
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Gedanken auf dem Gottesacker, am Tage aller Seelen

Tief wird gefühlt in diesen ernsten
Tagen Wie nah` der Tod an`s frische
Leben rührt; Doch Trost verheißt der
Liebe bangen Klagen Des Glaubens
Symbol, das die Gräber ziert.
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Die Sterne.

Tröstend leuchten mir die Sterne Wenn
mich Nacht umzogen hat, Und nach ihrer
Weisung lerne Wählen ich den
Lebenspfad. Will mir auch im Dunkel
grauen, Der der Ste
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Blumen und Menschenbestimmung

Ueberall die Spur zu merken, Die uns
führt zu Gottes Thron; Kennen ihn aus
seinen Werken, Dieses ist
Religion. Ob ich in den Tempel trete
Der lebendigen Natur,
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Bitten des Christen.

Vater Unser, der Du bist im Himmel!
Nimm` uns auf einst in Dein ewig
Licht; Dort ist Seligkeit, im
Weltgetümmel Finden wir der Heimat
Wonne nicht. Aber selbst in diesem T
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Vater unser.

Vater! der Du in dem Himmel wohnest,
Wo Du ewig Deine Treuen
lohnest,     Laß uns Deinen
Namen heiligen, Ihn mit Worten und
durch Werke preisen. Die wir Christen,
Deine
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Vergißmeinnicht.

Vergißmeinnicht ln Himmelbläue Ist
stets ein Sinnbild frommer Treue; In
Blümchens Mitte glänzt ein Stern- Wer
blickt nicht auf zum Himmel gern,
Dahin wo ew`ge Liebe thront?
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Sonnenblume.

Viel Blumen werden mit dem Frühling
wach; Der Sonne sind sie alle
aufgeschlossen, Jedoch nur eine folgt
ihr unverdrossen, Und nur die Eine
bildet sich ihr nach. Siehst du
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Glaube, Hoffnung, Liebe.

Von einer Braut beim Tode ihres
Verlobten. Der Glaub` erhellt des
Leidens schwarze Stunden, Er ist des
Lebens höchste Wohlthat — Licht.
Wohl hab` durch Glauben ich den Weg
gefu
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Empfindungen

Vor dem Bilde des leidenden
Erlösers. (In einer
Wallfahrtskirche.) Hier, wo in
feierlicher Stille     Des
Himmels Ahnung mich umschwebt,
Entquollen aus des Herzen
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Der gute Hirt.

Welch` harten Weg bist Du mein Hirt
gegangen,     Bis Du Dein
irrend Lamm zurück gewonnen!  
  Mit solcher Angst hast Du Dein
Werk begonnen,     Daß
Schwe
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Beruhigung.

Wenn des Morgens ich erwache, O dann
sinkt des Lebens Schmerz Lastend
wieder auf das schwache, Schlummernd
halb genes`ne Herz. Aber im Gebete
wieder Ringt die Seel
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Weihestunden am Abende.

Wenn des Tages Müh` durchlebt, Kommt
die stille Abendfeier, Da der Geist
sich fesselfreier Ueber dieses Dasein
hebt. Zukunft schaut sein Seherblick
— Tiefes Heimweh wi
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Tägliches Andenken an Maria.

Wenn die Glocke mahnt zum Frühgebete,
Bring` ich Dir die ersten Grüße dar;
O Maria! holde Morgenröthe, Welche
Christus unser Licht gebar — Die
Verirrten von der Tugend Pfad
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Theresta.

Wer den Kelch des Leidens trinkt, den
herben,     Ist wie Christus
der Vollendung nah,     Doch
wo Edens Früchte winken, da  
  Lauert Schlangen gleich auc
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Die Verklärung Mariä.

Wer ist die Wunderbare,
Hochverklärte,     Die
aufwärts schwebet, höher denn die
Sonne,     In deren Antlitz
unnennbare Wonne,     Die von
den Engeln mit Tr
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Im Mai.

Wie fröhlich labt sich Herz und
Sinn An Himmelblau und Maiengrün; Ja
schön ist diese Gotteswelt Im
Sonnenglanz, in Frühlingspracht! Aus
langem Wintertraum erwacht Das Herz
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Was ich suchte.

Wie so verschieden von den
Jugendträumen War ach! die Welt, die
täuschend mich umfing; Vergebens
suchte ich in Erden-Räumen Das Ideal,
an dem die Seele hing. Wie And`re ho
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Versöhnlichkeit.

Will bitt`rer Groll nicht aus dem Herzen
weichen, Denk dir den Feind auf seinem
Sterbebette, Wenn er auch noch so tief
gekränkt dich hätte, Hier müßtest
du versöhnt die Hände reich
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Betrachtung

über das heilige Abendmahl. Du
Gottes Sohn, bereit für uns zu sterben,
Beschenktest uns mit einem Testament,
Wodurch der Vater uns als Deinen Erben
Das Recht der Kindsch
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Aufruf

zu den Gekreuzigten. Jesus! `wenn ich
einst erhöhet werde,` Sprachst
Du,  `will ich Alles an mich
zieh`n;` O, so zieh` denn von der Lust
der Erde Mein Gemüth ab, gib
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In das Stammbuch einer Freundin.

Zu einem Blumenbilde. Freundschaft,
in des Lebens Lenze. Windet uns die
ersten Kränze, Und ihr frühstes
Veilchen keimt. Wo die Kindheit
lieblich träumt. In des
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Marienlied.

zur Feier des Maimonats. Dornenlose
Himmelsrose, Deren Fest der Mai,
Einzige! zu Deinem Ruhme Blühe jede
Erdenblume, Wenn der Frühling neu.
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Johannes.

`Kindlein! wollet doch einander lieben,
    Liebe nur macht eu`re
Schwächen gut,     Und so
habt ihr vor dem Vater Muth,  
  Der euch dieß Gebot in`s Herz
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