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Gedichte - Magnus Gottfried Lichtwer


Jupiter und die Winde

Dem Jupiter fiel ein, zu reisen; Wohin,
wohin als in die Welt. Er sprach: »Der
Augenschein mag weisen, Wie die Natur
mein Recht bestellt«. Kein
Schwanenkleid verbarg die Gl
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Charon und Merkur

Der Fährmann jener Unterwelt, Herr
Charon, war sehr reich; in vier-,
fünftausend Jahren Kann sich ein
Fährmann viel ersparen, Zumal ein Wirt
wie er, der kein Gesindel hält, Der w
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Der Hänfling

Ein Hänfling, den der erste Flug Aus
seiner Eltern Neste trug, Hub an, die
Wälder zu beschauen, Und kriegte Lust,
sich anzubauen. Ein edler Trieb: denn
eigner Herd Ist, sagt
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Die seltsamen Menschen

Ein Mann, der in der Welt sich trefflich
umgesehn, Kam endlich heim von seiner
Reise, Die Freunde liefen
schaarenweise, Und grüßten ihren
Freund; so pflegt es zu geschehn,
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Die Spieler

Ein Mann, der in der Welt sich trefflich
umgesehn, Kam endlich heim von seiner
Reise, Die Freunde liefen
scharenweise, Und grüßten ihren
Freund; so pflegt es zu geschehn, Da
hieß
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Schwarz und Weiß

Ein Mohr und Weißer zankten sich, Der
Weiße sprach zu dem Bengalen: `Wär
ich wie du, ich ließe mich Zeit meines
Lebens niemals malen. Besieh dein
Pechgesichte nur,
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Das Kamel

Es ließ sich ein Kamel, das mit
gebognem Knie Vor seinem Meister lag,
mit Waren atark belaten, Man brachte
Sack und Pack und manchen schweren
Kasten, Dies alles litt das gute
Vieh,
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Die beraubte Fabel

Es zog die Göttin aller Dichter, Die
Fabel, in ein fremdes Land, Wo eine
Rotte Bösewichter Sie einsam auf der
Straße fand. Ihr Beutel, den sie
liefern müssen, Befa
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An die Muse

O Muse, die du weißt, was Tier und
Bäume sagen, Wovon der Vogel singt,
was Fisch und Wurm beklagen, Ich bitte,
sage mir, wie reden Löw` und
Maus? Wovon schwatzt Schneck` und
Frosch? wie
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Die Rehe

»Mein Kind! du wagest dich so kühnlich
in den Wald, Als ob kein Tiger um uns
wohne. – Ersieht er dich, so bist du
kalt«; So sagt ein Reh zu seinem
Sohne. »Wohl«, sprac
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