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Gedichte - Marianne von Willemer


Ach, um deine feuchten Schwingen

Ach, um deine feuchten Schwingen, West,
wie sehr ich dich beneide: Denn du
kannst ihm Kunde bringen Was ich in der
Trennung leide! Die Bewegung deiner
Flügel Weckt im Busen
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Zu den Kleinen zähl ich mich

An Goethe Zu den Kleinen zähl ich
mich Liebe Kleine nennst Du mich. Willst
Du immer so mich heißen, Werd ich stets
mich glücklich preisen, Bleibe gern
mein Leben lang
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Erste Silbe

Der Erde schenk` ich tiefen
Frieden, Breit` ich den weiten Mantel
aus. Ein luftig Haus steht mir im
Süden, Im Norden steht mein festes
Haus. Ergreifend ist mein stilles
Schweigen
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Das Heidelberger Schloß

Euch grüß ich, weite lichtumflossne
Räume, Dich, alten reichbekränzten
Fürstenbau. Euch grüß ich hohe,
dichtumlaubte Bäume Und über euch des
Himmels tiefes Blau. Wohin de
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Suleika

Hochbeglückt in deiner LiebeSchelt` ich
nicht Gelegenheit;Ward sie auch an dir
zum Diebe,Wie mich solch ein Raub
erfreut!Warum läßt du dich
berauben?Gib dich mir aus freie
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Zweite Silbe

Im Zimmer bin ich comfortable Und
häufig nur ein einzig Blatt; Im Land
der Gluten und der Nebel Ist wohl kein
Haus, das mich nicht hat. Befriedigend
ist meine Größe Und n
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Was bedeutet die Bewegung

Was bedeutet die Bewegung Bringt der
Ostwind frohe Kunde? Seiner Schwingen
frische Regung Kühlt des Herzens tiefe
Wunde. Kosend spielt er mit dem
Staube, Jagt ihn auf in le
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Wie mit innigstem Behagen...

Wie mit innigstem Behagen, Lied, empfind
ich deinen Sinn! Liebevoll du scheinst
zu sagen: Daß ich ihm zur Seite
bin. Daß er ewig mein gedenket, Seiner
Liebe Seligkeit
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Zarter Blumen reich Gewinde...

Zarter Blumen reich Gewinde Flocht ich
Dir zum Angebinde; Unvergängliches zu
bieten, Ist mir leider nicht
beschieden. In den leichten
Blütenranken Lauschen liebende Gedank
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