A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Marie von Najmájer


Als Wandrer naht zu flüchtger Rast

Als Wand`rer naht zu flücht`ger Rast -
So meldet dieLegende - Der Herr als
ungeahnter Gast, Auf das er Segen
spende. Die Stunde wird auch dir zu
Theil, - Laß kalt si
... weiterlesen

Anzeigen



Ein Osterfest

Der starre Winter wich dem
Sonnenkuß, Im Hauch des Lenzes knospte
Blüth` um Blüthe, Da sandtest du mir
einer Ostergruß Aus mild versöhntem,
freundlichen Gemüthe. `Wie a
... weiterlesen


Stromaufwärts.

Die Wolken ziehn zum Tale, Es eilt
dahin die Flut, Von wo im
Morgenstrahle Ich schied mit trübem
Mut. Mit Wolken möchte ich
fliehen Und mit des Stromes Lauf –
... weiterlesen


Bäumchen der Heide.

Du Bäumchen, entsprossen Dem
Felsengestein, So fern den Genossen Im
grünenden Hain, Wie magst du
entfalten Die Blättlein so lind, So
schutzlos im kalten,
... weiterlesen


Einer Griechin

Du kommst heran mit leichten, scheuen
Tritten, Ein Blütenblatt, vom Süden
hergeweht, Und blickst so
schwermuthsvoll umher, inmitten Des
Volks, das deine Sprache nicht
versteht.
... weiterlesen


Einer Griechin

Du kommst heran mit leichten, scheuen
Tritten, Ein Blütenblatt, vom Süden
hergeweht, Und blickst so
schwermuthsvoll umher, inmitten Des
Volks, das deine Sprache nicht
versteht.
... weiterlesen


Ins dunkle Land

Du sinkst mit bleichem
Angesicht Geschloß`nen Aug`s zurück
in`s Kissen, Die Hand nur hält mit
halbem Wissen Die meine noch – o laß
sie nicht! Laß uns gemeinsam, Hand i
... weiterlesen


Unverloren

Ein Ahnen geht durch Herbstesklagen:
Aufersteh`n! Es muß, was diese Welt
getragen, auferstehn, Und wär`s
begraben noch so tief im
Erdengrunde. Wie Geister, einst im
Kampf geschlagen, aufe
... weiterlesen


Am Wasserfalle.

Entstürze dem Felsen in stürmender
Luft, Durchbricht all die hemmenden
Schranken, Wie sieghaft sich ringen aus
menschlicher Brust Die mächtigen,
kühnen Gedanken! Erwecke
... weiterlesen


Die blaue Blume

Gleich einer Jungfrau, die, den
Nonnenschleier Erwartend, sich von
allem Schmuck befreit, Ihr langes Haar
hinopfert vor der Feier Und doch in
wehmuthvoller Lieblichkeit So schön
ble
... weiterlesen


Nachruf

Gramvoll, tief verdüsterten Herzens
wandl` ich Trauernd hin; es blüht mir
umsonst die Erde, Die sich jüngst als
Grab über Theures, ach! für Immer
geschlossen. Ein Empfin
... weiterlesen


Wiederkehr.

Hier ist’s, am waldigen
Felsenhang, Die kühle, moosige
Schlucht entlang, Wo halb verschleiert
von Zweigen Noch schöner die Lande
sich zeigen – Hier war’s, wo in
liebl
... weiterlesen


Seelieder.

I. Aus Wassern stiegen die
Lande Einst jungfräulich empor; Es
keimt‘ am feuchten Strande Der erste
Blumenflor. Auf Wassern kam
gezogen Der große Tod
... weiterlesen


Lieder aus der Rosenzeit

I. Welcher Gruß kann holder
sein, Wenn ich unverhofft dich
sehe, Als in deinem Aug` der
jähe, Schöne, flücht`ge
Freudenschein! Welcher Gruß kann
holder sein?
... weiterlesen


Abwehr.

Ihr wollt in meinen
Sommertagen Erlauschen neuer Lieder
Schall? Ertönte nicht in Lust und
Klagen Mein Lied mit Lerch‘ und
Nachtigall? Vom Lenz erwartet, was
sein eigen,
... weiterlesen


Heldentod.

Im Frührot leuchten die
Alpenhöh’n, Auf schmeichelnden
Lüften hat der Föhn Die Wolken
fortgetragen, Die, tief verhängend den
Sonnenstrahl, Als Regen hernieder
strömten in’s
... weiterlesen


Sappho

Ist`s auch nur dein Name allein, der
glorreich Weithin durch Jahrtausende
herrlich leuchtet, Mit der Menschheit
schaffenden Geistes-Helden Ewig
verbunden, Hat das immergrüne
... weiterlesen


Sappho

Ist`s auch nur dein Name allein, der
glorreich Weithin durch Jahrtausende
herrlich leuchtet, Mit der Menschheit
schaffenden Geistes-Helden Ewig
verbunden, Hat das immergrüne Gera
... weiterlesen


Genesung.

Mit dem frischen Drange Tief erneuter
Kraft Lösest du die
bange, Durchgelitt’ne Hast, Küssest
nach dem Leide Höher mir die
Brust, Holde Daseinsfreude, Süß
... weiterlesen


Bergauf.

Mit wagendem Mut Entgegen der
Flut, Bekämpfend allein Geröll und
Gestein, Nach flüchtiger Rast Mit
freudiger Hast Die jährliche
Bahn Hinauf, hinan!
... weiterlesen


Komm zu mir!

O wende nicht dich ab von mir Mit Augen
thränenschwer! Zog schöne Freude mich
zu dir, So thut`s das Leid noch
mehr. Nicht frag` ich, was die süße
Lust, Der Stimme
... weiterlesen


Frühlingszauber.

Poch‘ an die Herzen mit blühenden
Zweigen, Führ‘ im die Stirnen in
lieblichem Reigen Lüfte und Düfte der
knospenden Welt! Kläre den Sinn, den
die Sorgen bedrängen, Süß un
... weiterlesen


Scheiden

Stille Luft läßt wunderklar Alle
Fernen sehen, Schöner als es jemals
war, Will das Land erstehen. Hörbar
ist der fernste Laut, Alle Winde
schweigen, Weit Ge
... weiterlesen


Morgengang.

Vorüber ist die Wetternacht In
schwerem Flug gezogen, Der Tag erwacht
in junger Pracht Und Morgenlüfte
wogen. Die Wolken fliehn im
Windeslauf, Die Nebel – sie zerr
... weiterlesen


Warum

Warum du vermagst, mich zu zügeln Mit
leichter, muthwilliger Hand, Warum
deinen gaukelnden Flügeln Mein
träumender Sinn sich verband, Und
wie mir durch dich ist geschehen,
... weiterlesen


Maria.

Wie du, tief in Sehnsucht
schmachtend Nach Vollendung, nach dem
Licht, Deinen eignen Wert nicht
achtend Rührend bist – du weißt es
nicht. Steh‘ ich doch wie auf der
Sch
... weiterlesen


Gesang der Inselgeister.

Willst du in der Stille lauschen, Was
des Flusses Wellen rauschen, Ruhend auf
dem Wiesenhang, Über dir der
Vogelsang, Unter alten
Lindenzweigen, Die sich duftend
niederneigen
... weiterlesen