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Gedichte - Max Vogler


An meine Freunde in der zweiten Landessynode zu Dr

1876 Haltet hoch der Wahrheit
Banner, Ob der finst`re Geist auch
dräut, Der im Dunklen steht und
lauert Und des Tages Helle scheut! Grad`
und sicher geht die Bahn,
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Lenzgefühl

Das ist ein Musiziren Im Wald und in dem
Hain; Wer soll die Lust verlieren Und da
nicht fröhlich sein? Auf!
laßt uns ziehn mit Sang Den
grünen Wald entlang!
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Das ist kein Mensch

Das ist kein Mensch, der in dem Kot des
Lebens Für sich allein nach gold`nen
Körnern schürt Und dem des Himmels
Mahnung stets vergebens Ans eisigkalte
Herz gerührt. Die Mahnun
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Trost

Dort stehen die Paläste, Hangen nieder
die Gardinen, Und die hohen Fenster
schauen Hell herab mit stolzen
Mienen, Gleiten sanft die Füße
über Sammetdecken in den Sälen.
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Nur die Wahrheit

Du mußt der Welt Dich recht geschmeidig
zeigen, Dich freundlich neigen, lächeln
gegen Alle Und ganz besonders, was Du
denkst, verschweigen: So steht es gut
mit Dir in jedem Falle.
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An die Natur

Eine Ode Der Stadt entflohn und ihrem
Geräusch, Flücht? ich dir
zu, Allgewalt`ge du, ew`ge Natur! O, wie
athmet mir auf die Brust In
wollustseligen Zügen, Da
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Erste Blumen

Erste Blumen, ihr habt immer Zaubrisch
mir den Sinn befangen In des jungen
Frühlings Schimmer, Sah ich sonder
Prunk und Prangen Stille euch am Wege
blühn Und dem Licht entgegengl
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Trost (2)

Friedevoll und feierlich Liegt der Wald
im Schweigen, Leise nur die Wipfel
sich Zu einander neigen. Heil`ger,
süßer Ahnung gleich Dämmert`s in den
Bäumen, Und es f
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Lieder eines Gefangenen

I. Sie sagen mir, daß alle Fluren Voll
bunter Blumen prangend stehn, Und daß
im Hain auf allen Spuren Des Frühlings
süße Düfte wehn. Sie künden mir von
Vogels
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Menschenwerth

Nicht, was Du bist Durch Verstand und
List, Was Dein Besitz An Weisheit und
Witz, Was an Dich fällt Vom Gut der
Welt, Nicht, was Du kannst, Was Du
gewannst An Or
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Noch weiß ich

Noch weiß ich jeder Miene Spiel Und
lausche Deinen Freudenrufen — Und nun,
nun wärst Du schon am Ziel Kaum auf des
Lebens ersten Stufen? — Oed` liegt`s
Gemach, Dein Platz ist leer,
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Frühling

Nun steigt hernieder,
Frühlingsträume, Nun streb` empor, du
süßer Duft! In lufterfüllter, blaue
Räume Gieß deine Wonnen, sel`ge
Luft! Mit feierlichen Glockentönen Kl
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Prahle nicht!

Prahle nicht mit deiner Schönheit! Denn
du weißt wohl, wie viel Blüthen Noch
bevor der Sommer nahte Schon verwelkten
und verglühten! Prahle nicht mit
deinem Reichthum! D
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Nachtfrieden

Thaue nur vom Himmel nieder, Süßer
Frieden sink auf mich, Wie sich in die
Augenlider Einst der Kindheit Schlummer
schlich! Laß die Welt mit ihrem
Leide, Laß sie mich ver
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