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Gedichte - Quintus Horatius Flaccus Horaz


Satiren. Zweites Buch. Die Erbschleicherei.

(Gespräch in der
Unterwelt.) Ulixes.   
      Dies, o Tiresias,
auch zu den anderen Meldungen, bitt`
ich, Thue mir kund: wie doch, das
verlorene Gut zu er
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Briefe. Zweites Buch. An Lucius Calpurnius Piso un

(Von der Dichtkunst.) Wenn zum
menschlichen Haupte den Hals des Rosses
ein Maler Fügen wollt` und die rings
zusammengetragenen Glieder Bunt mit
verschiedener Feder umziehn, daß ga
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Oden. Zweites Buch. 14. An Postumus.

Ach wie im Fluge, Postumus,
Postumus, Entfliehn die Jahre!
Frömmigkeit bringet nicht  
  Den Runzeln, nicht des Alters
Andrang        
Zögerung, nicht der Ge
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Briefe. Erstes Buch. An Albius Tibullus.

Albius, lauterer Freund bei Prüfung
unsrer Satiren, Wie doch träum` ich
mir dich in Pedums Fluren
beschäftigt? Schreibest du Cassius
Verschen herab, des fröhlichen
Parmers, Oder schleic
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Satiren. Erstes Buch. Beurteilung eigener und frem

Alle sie haben den Fehler die Musiker:
unter den Freunden Wollen sie nie
anheben ein Lied, durch Bitte
beweget; Ohne Geheiß dann singen sie
rastlos. So war des Sarders, Jenes
Tigellius Art
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Oden. Erstes Buch. 15. . Nereus’ Weissagung von

Als durch Wogen der Hirt auf dem
Idäerschiff Treulos Helena fuhr,
gastlichem Herd` entwandt, Jetzt durch
lästige Ruh hemmte der Winde
Flug     Nereus, daß er
Geschick des Graun
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Oden. Erstes Buch. 19. An Glycera.

Amors grausame Mutter will`s, Und dein
schwärmender Sohn, Semele, dränget
mich,     Und leichtfertige
Fröhlichkeit, Abgestorbener Glut
wieder zu weihn das Herz.   &
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Epoden. Viertes Buch. 15. An Cäsar Augustus (2).

Anstimmen wollt` ich Schlacht und
Eroberung, Da rauschte Phöbus zornigen
Lyraklang,     Nicht durch
Tyrrhenerflut mit kleinem    
    Segel zu gehn. Es erneut
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Oden. Drittes Buch. 2. Römerzucht.

Armut und Mangel lerne bestehn mit
Lust, Durch scharfe Kriegszucht stark
und gekräftiget,     Der
Jüngling, und mutvolle Parther  
      Tumml` er mit
schrec
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Oden. Zweites Buch. 15. Auf die Landsitze der Reic

Bald läßt dem Pflug unmäßiger
Königsbau Kaum wenig Morgen; räumiger
ausgedehnt,     Als selbst
Lucrinus See, sind ringsum  
      Teiche zu schaun,
und d
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Briefe. Erstes Buch. An Claudius Nero.

Claudius, einzig ist wohl Septimius,
welcher bemerkt hat, Was ich gelte bei
dir. Denn wann er bittet und
nötigt, Denke, daß dir ihn zu loben
ich wag`, und empfehle sogar,
als Würdig für
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Briefe. Zweites Buch. An Augustus.

Da du so viele Geschäft` und so
lastende selber allein
trägst, Italermacht durch Waffen
beschirmst, durch Sitten
verherrlichst, Läuterst durch das
Gesetz. so fehlt` ich gegen Gemeinwohl,
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Briefe. Erstes Buch. An Mäcenas.

Da fünf Tag` auf dem Land` ich dir zu
verweilen gelobet, Werd` ich den ganzen
Sextilis vermißt als Täuschender.
Aber Wenn du willst, daß ich leb` in
voriger Kraft und Gesundheit; Was du
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Satiren. Zweites Buch. Die Stoiker.

Damasippus.  Sparsam schreibst du
so sehr, daß im Jahrumlaufe nicht
viermal Pergament du verlangst, da du
stets dein Geschriebenes
tilgest, Zornig dir selbst, weil,
schwelgend in Wei
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Satiren. Zweites Buch. Des Dichters höchster Wuns

Das war immer mein Wunsch: ein
Äckerchen, nicht zu geräumig, Wo ein
Garten, und nahe dem Haus ein lebender
Quell sei, Auch darüber ein wenig von
Waldungen. Mehr noch und Bessers Haben
di
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Oden. Drittes Buch. 30. An Melpomene.

Dauerhafter als Erz schuf ich ein
Ehrenmal, Über Königspaläst` und
Pyramid` erhöht, Das kein modernder
Guß, kein ungezähmter
Nord Auszutilgen vermag, noch
ungezählter Jahre Re
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Satiren. Zweites Buch. Zurechtweisung des Herrn du

Davus.  Längst schon lausch`
ich allhier und möchte dir weniges
sagen, Scheu, als Knecht. 
Horaz.  Ist`s
Davus? 
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Briefe. Erstes Buch. An Quintius.

Daß du die Frage dir sparst, Freund
Quintius, ob mein Gefild` hier Nähre
mit Acker den Herrn, ob segn` an Beeren
des Ölbaums, Ob an Wiesen, an Obst, an
weinumschlungenen Ulmen; Sei dir G
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Oden. Erstes Buch. 27. An seine Trinkgenossen.

Dem frohen Gastmahl eigene Kelch`
entweihn Zum Kampf, ist thracisch!
Bannt den barbarischen    
Unfug und vom schamvollen
Bacchus        
Hemmet den blutigen Z
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Oden. Zweites Buch. 19. An den Bacchus.

Den Bacchus sah ich fern in der
Felsenbucht Chortänze lehrend;
(glaubet, ihr Enkel, glaubt!)  
  Ihm horchten Nymphen, und der
Satyr        
Spitzte das Ohr u
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Oden. Zweites Buch. 1. An C. Asinius Pollio.

Den Bürgeraufstand seit des Metellus
Jahr, Des Krieges Ursprung, Fehler und
Wendungen,     Fortunas
falsches Spiel und schrecklich  
      Endenden Fürstenve
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Oden. Erstes Buch. 29. An Iccius.

Den reichen Goldschatz neidest du
Arabern, Und scharfen Feldzug, Iccius,
rüstest du     Sabäas nie
zuvor bezwungnen      
  Königen, und für den grimmen Me
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Oden. Zweites Buch. 13. Auf einen Baum,

der den Dichter beinahe erschlagen
hatte.        
  Der hat am Unglückstage dich
hingepflanzt, Wer auch gepflanzt hat,
und mit verruchter Hand    
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Oden. Zweites Buch. 6. An Septimius.

Der du gern bis Gades, Septim, mir
folgtest, Und wo jochlos Cantaber uns
sich sträuben, Zu Barbarensyrten, wo
stets emporwallt      
  Maurische Brandung; Tibur,
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Oden. Erstes Buch. 28. Auf Archytas.

Der Schiffer.  Dich, des Meers
und der Erd` und des zahllos wimmelnden
Sandes     Weltausmesser,
beschränkt, Archytas, Hier des
winzigen Staubs am matinischen Strande
so kl
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Oden. Erstes Buch. 16. Widerruf.

Der schönen Mutter schönere Tochter
du, Was auch für Ahndung mehr dir
gefällt, beschleuß     Dem
frevelen Jambus; ob in Flamme,  
      Ob du im Adriameer
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Oden. Drittes Buch. 14. Auf Augustus Heimkehr aus

Der, o Volk, gleich Herkules jüngst,
dem Ruf nach, Sich mit Tod`
auslösbaren Lorbeer suchte, Cäsar,
aus hispanischem Land ein
Sieger,        
Grüßt die Penaten.
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Oden. Drittes Buch. 17. An Älius Lamia.

Des Lamus Sprößling edeler
Älius, (Dieweil der Vorwelt Lamier,
meldet man     Dorther
benannt sind, und der Enkel  
      Sämtliche Folg` in
der Zeiten Taf
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Oden. Erstes Buch. 9. An Thaliarchus.

Du siehst, wie glanzhell steht in
getürmtem Schnee Sorakte, kaum noch
unter der Flockenlast     Der
Wald sich aufringt, und von
scharfer        
Kälte der la
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Satiren. Erstes Buch. Der Zudringliche.

Durch die heilige Straß` einst wandert`
ich meinem Gebrauch nach Sinnend, ich
weiß nicht was für Kleinigkeit.
gänzlich vertieft drin. Plötzlich
heran kommt einer, bekannt mir bloß
nach dem N
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Oden. Erstes Buch. 26. Auf Älius Lamia.

Ein Musengünstling geb` ich Verdruß
und Gram Den ungestümen Winden in
kretische     Meerflut zu
tragen: wer am Nordpol    
    Zage dem Schach des
beeisten
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Oden. Zweites Buch. 20. An Mäcenas.

Ein nicht gewohnter Fittig, noch sonder
Kraft, Trägt umgeformt mich durch die
geklärten Höhn,     Den
Seher; nicht im Erdenstaube  
      Weil` ich hinfort
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Oden. Zweites Buch. 3. An Dellius.

Erhalte sorgsam, waltet die böse
Zeit, Dein Herz in Gleichmut, doch in
der guten auch     Von
ungezähmtem Wonnetaumel,    
    Dellius, rein, o du Raub
des T
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Oden

Erstes Buch.    1.An C.
Cilnius Mäcenas.2.An den Kaiser
Augustus.3.Auf Vergils Meerfahrt.4.An
Lucius Sestius.5.An Pyrrha.6.An M.
Vipsanius Agrippa.7.An L. Munatius
Plancus.8.An Lydia9.An Thaliarchus.
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Satiren. Erstes Buch. Verteidigung der Satire.

Eupolis nebst dem Kratin, Aristophanes
ferner, die Dichter, Auch wer sonst
ehrwürdig der alten Komödie
vorstand, Pflegten, wo einer verdient`,
als Schalk zu erscheinen und
Gaudieb, Als Eh
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Oden. Drittes Buch. 18. An Faunus.

Faunus, du, der flüchtigen Nymphen hold
ist, Durch die Feldmark mir und die
Sonnenäcker Wolle sanft hinwandeln und
hold den kleinen      
  Zöglingen abziehn;
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Briefe. Zweites Buch. An Julius Florus.

Florus, redlicher Freund dem guten und
tapferen Nero, Wenn dir einer zu Kauf
ein Bürschlein böte, von Tibur Oder
von Gabii her, und also handelte: »Den
hier, Lilienweiß und schön vom S
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Briefe. Erstes Buch. An Celsus Albinovanus.

Freude zum Gruß und Heil dem Celsus
Albinovanus Melde, gebetene Muse, dem
Freund` und Schreiber des Nero. Fragt
er nach meinem Ergehn, sprich, viel und
Herrliches drohend, Leb` ich so weni
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Oden. Drittes Buch. 27. An Galatea.

Frevler leit` unselig der Schreier
Grünspecht, Leit` ein Hund
schwerwandelnd mit Frucht, die
Füchsin, Welche warf, und. rennend vom
Lanuviner-        
Felde, die Wölf
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Briefe. Erstes Buch. An Mäcenas. (2)

Glaubst du dem alten Cratinus, o
tiefgelehrter Mäcenas; Nicht kann
lange gefallen noch fortblühn einige
Dichtung, Die bei lauterem Wasser man
dichtete. Seit Dionysos Halb unkluge
Poeten g
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Oden. Erstes Buch. 23. An Chloe.

Gleich dem kindlichen Reh scheuest du,
Chloë mich, Wann`s die zagende Amm`
öde Gebirg` hindurch    
Aufsucht, ach, mit des
Lüftchens        
Und der Waldung
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Oden. Viertes Buch. 6. Lobgesang auf Apollo und Di

Gott, dem furchtbar Niobes Stamm ein
hohes Wort gebüßt, und Tityos
Ehrenschändung, Er auch, Trojas Sieger
beinah, der Phthier    
    König Achilles, Allen so
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Oden. Zweites Buch. 12. An Mäcenas.

Heiß` nicht dauernden Krieg wilder
Numantier, Oder Hannibals Grimm, noch
das Sikanenmeer, Rot von pönischem
Blut. tönen herabgestimmt  
      Zum weichherzigen
Lauten
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Oden. Drittes Buch. 22. An Diana.

Hoher Berg` Obhut und der Hain, o
Jungfrau: Die Geburtsangst leidende
Frauen, dreimal Angefleht, anhört, und
dem Tod entnimmt, drei-    
    förmige Göttin! Sc
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Satiren. Zweites Buch. Guter Rat und Erwiderung.

Horaz.  Einigen dünk` ich zu
scharf im satirischen Lied` und
gesetzlos Über die Schranken zu gehn;
für entnervt gilt anderen alles, Was
ich zusammengefügt; denn, sagen sie
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Satiren. Zweites Buch. Unterricht für Feinschmeck

Horaz.  Catius, heda, wohin und
woher?  Catius.  Nicht
Zeit! Mich verlanget Aufzuzeichnen die
neuen Verordnungen, welchen an
Weisheit Sokrate
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Satiren. Zweites Buch. Das Gastmahl bei dem Empork

Horaz.  Nun wie bekam dir der
Schmaus des beseligten Nasidienus? Denn
da zu Gast ich gestern dich einlud, ward
mir gesagt, dort Zechtest du schon seit
der Mitte des Tags. 
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Epoden. An Canidia.

Horaz. Schon überwältigt streck` ich
deiner Kunst die Händ` Im Staub und
flehe bei der Macht Proserpinas Und bei
Dianas nie verletzter Allgewalt, Auch
bei den Büchern, kräftiger
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Oden. Zweites Buch. 8. An Barine.

Hätte dir meineidiger Schwur durch
eine Strafe nur, Barine, geschadet
jemals; Würd` ein Zahn dir etwas
geschwärzt und etwas    
    Häßlich ein
Nagel: Glaube
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Epoden. Viertes Buch. 13. An Lyce.

Ja, sie hörten mein Flehn, Lyce, die
seligen Götter hörten mein Flehn:
Alt, du bist alt und doch    
Willst du schön dich gebärden;  
      Schamlos hüpf
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Oden. Drittes Buch. 16. An Mäcenas.

Jener Danaë Reiz hatte der ehrne
Turm, Starker Pforten Verschloß, und
ungesänftigter Doggen wachsame Hut,
sicher genug verwahrt    
    Vor der Lieblinge
Nachtbesuch;
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Briefe. Erstes Buch. An Julius Florus.

Julius Florus, wohin des bewohnbaren
Landes den Feldzug Claudius lenke, der
Sohn des Augustus, quält mich die
Neugier: Ob euch Thracia nun und der
eisgefesselte Hebrus, Ob der Kanal, der
z
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Oden. Erstes Buch. 33. An Albius Tibullus.

Klag, o Albius, nicht allzu gerührt das
Leid, Das dir Glycera schafft, noch in
Verzweifelung Sing` elegischen Gram,
weil dich ein jüngerer    
    Überglänzt nach ve
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Der säkularische Festgesang

Knaben und Mädchen. Phöbus, und
Waldherrscherin du,
Diana, Himmelsglanz! Ihr, stetiger Ehre
würdig, Und nach Würd’ ehrvoll! o
verleiht, was fromm wir    
Flehen am Ho
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Oden. Viertes Buch. 1. An Venus.

Lang` entfremdete Venus, du Regest
wieder den Kampf? Gnade mir, Gnad`! Ich
bin     Nicht mehr jener, den
Cinara Einst so milde beherrscht! End`
o des lieblichen   &nbs
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Oden. Erstes Buch. 20. An C. Cilnius Mäcenas.

Leichten Trunk Sabiner in schmalen
Krüglein Trinkst du heut, den selbst
dem Geschirr des Grajers Ich mit Pech
einschloß, da im Festtheater  
      Beifall dich
grüßt
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Satiren. Erstes Buch. Die Extreme der Leidenschaft

Lärmende Bajaderen im Chor,
Heilmittelverkäufer, Bettelpropheten
und Tänzer und Gaukeler, all das
Gesindel Ist voll Kummer und Gram ob
Tigellius Tode, des Sängers. Ach ein
so gütiger M
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Briefe. Erstes Buch. An seinen Gutsmeier.

Meier der waldigen Flur und des mir mich
schenkenden Gütleins, Welchem du
vornehm thust, da es doch fünf Herde
gesiedelt Und fünf ehrbare Väter gen
Varia pflegt zu entsenden, Gelt` es d
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Oden. Drittes Buch. 21. An seinen Weinkrug.

Mein Mitgeborner unter dem Manlius, Ob
Scherz du führest, oder ob
Grämlichkeit,     Ob Zank,
und tolle Lust der Lieb`, ob  
      Freundlichen
Schlaf, o du f
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Oden. Viertes Buch. 5. An Cäsar Augustus.

Milder Götter Geschlecht, Romulus Volke
du Bester Hüter, entfernt weilst du zu
lange schon; Heimkehr ohne Verzug hast
du dem Väterrat      
  Angelobet; so kehre heim
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Epoden. Viertes Buch. 11. An Phyllis.

Mir im Haus` ist voll des
Albanerweines Länger als neun Jahr`
ein Geschirr; im Garten, Phyllis,
grünt, uns Kränze zu drehn, der
Eppich,        
Grünt auch des Epheus
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Briefe. Erstes Buch. An sein Buch.

Nach Vertumnus und Janus, o Büchlein,
scheinst du zu blicken, Ausstehn willst
du fürwahr, durch die Sosier schmuck
und geglättet. Wild schon hassest du
Schloß und dem Züchtigen werte
Versiegl
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Epoden. An Neära.

Nacht war`s und hell strahlte der Mond
am heiteren Himmel,     Den
kleinre Stern` umfunkelten, Als du, zu
höhnen bereit die Gewalt allmächtiger
Götter,     Den vorges
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Epoden. An Pettius.

Nein, nicht wie vormal strömet mir,
mein Pettius,     Fröhlicher
Lieder Gesang;      
  Von Amor ward ich scharf
gefaßt, Von Amor, der mich unter allen
ause
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Oden. Zweites Buch. 9. An T. Valgius Rufus.

Nicht immer strömet schlackiger
Wolkenguß Wustvollen Äckern;
kaspische Wogen nicht    
Durchwühlt der Sturm ungleicher
Stoßwind`        
Ewig, und nicht i
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Oden. Erstes Buch. 18. An Varus.

Nicht vor heiligem Wein andres Gewächs,
Varus, dir angebaut, Wo mit lockeren
Au`n Tibur umher, Catilus Burg, sich
kränzt! Denn auf Nüchterne hat,
siehe, der Gott jeglichen Gram
gehäuft,
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Oden. Erstes Buch. 11. An Leukonoe.

Nicht vorwitzig geforscht, gegen Verbot,
was, o Leukonoe, Mir zum Lose, was dir,
Götter bestimmt; noch
babylonische Wunderzahlen versucht!
Besser fürwahr dulden wir, was auch
kommt; Ob me
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Satiren. Erstes Buch. Glück der Resignation.

Nicht weil, was auch, Mäcenas, von
lydischem Volke Tyrrhener- Fluren
gebaut, niemand dir vorragt, edleren
Blutes; Noch weil dir, von Mutter
sowohl wie von Vater, der
Ahnherr Vormals Oberbe
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Briefe. Erstes Buch. An Numicius.

Nichts in der Welt anstaunen, Numicius,
dieses allein wohl, Dieses nur kann uns
verleihn Glückseligkeit und sie
erhalten. Jene Sonn` und die Stern` und
den abgemessenen Umlauf Rastlos wech
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Oden. Zweites Buch. 5. An den Liebhaber der jungen

Noch nicht gebändigt kann sie das Joch
am Hals` Ertragen, noch nicht teilen
des Mitgespanns    
Kraftvollen Zug und nicht den
Ansturz        
Dulden des mäch
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Oden. Erstes Buch. 37. Auf den Tod der Kleopatra.

Nun froh getrunken, nun mit dem Fuß den
Grund Gestampft in Freiheit, nun
saliarische     Festmahl` auf
Polsterpracht der Götter    
    Ward uns zu rüsten v
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Epoden. Viertes Buch. 9. An Lollius.

Nur nicht gewähnet, künftig verhalle,
was, Erzeugt am fernhin brausenden
Aufidus,     Durch neu
gewagte Kunst ich aussprach,  
      Worte dem
Saitengetön`
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Oden. Drittes Buch. 13. An den Felsenquell Bandusi

O Bandusiaquell, glänzender als
Krystall, Wert balsamischen Weins unter
dem Blumenkranz:     Dir wird
morgen ein Böcklein,    
    Dem die Stirne von Hörnch
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Epoden. Viertes Buch. 10. An Ligurinus.

O du Grausamer noch und mit der Huld
Cyprias Prangender! Wenn dir bald
unverhofft gelblicher Flaum, Stolzer,
das Kinn umsproßt, Und der Schulter
ihr lang rollendes Haar unter dem Stahl
entsank,
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Oden. Zweites Buch. 7. An Pompejus Varus.

O du, mit mir oft nahe zum
Äußersten Geführt, da Brutus lenkte
die Heeresmacht,     Wer
schenkte dich, Quirit, der alten  
      Italerluft und der
Heimat G
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Oden. Erstes Buch. 35. An die Fortuna zu Antium.

O Göttin, huldreich waltend in
Antium, Die schnell entscheidend nun
aus dem Staub erhöht,    
Was sterblich aufwuchs, nun in
Todes-        
Klage den stolzen
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Oden. Erstes Buch. 10. An Mercurius.

O Merkur, des Atlas beredter Enkel, Der
der Urwelt Menschen aus rohem
Unfug Durch des Worts Weisheit und der
Leibesübung      
  Zierde gebildet: Dir, dem Herold
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Oden. Erstes Buch. 1. An C. Cilnius Mäcenas.

O Mäcenas, entsproßt herrschendem
Ahnenstamm, Du mir waltender Schutz,
köstliche Zierde mir! Viel sind,
welche den Staub, Renner
Olympias, Aufzuwölken erfreut, und das
mit glühendem
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Oden. Drittes Buch. 12. Neobule.

O wie elend ist ein Mägdlein, das dem
Amor sich entziehn muß Und der Labung
des Lyäus, da mit Strafred` und
Ermahnung        
Sie der Oheim so in Angst hält. Dir
ger
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Oden. Erstes Buch. 38. An seinen Diener.

Perseraufwand ist mir verhaßt, o
Knabe, Nicht gefällt umwunden mit Bast
ein Kranz mir; Spare dir Nachforschung,
ob wo verspätet      
  Weilet ein Röslein. Bl
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Oden. Erstes Buch. 17. An Tyndaris.

Rasch wandert Faunus von dem Lycäus
oft Einher zum anmutreichen
Lucretilis,     Und
Sommerglut von meinen Ziegen  
      Wehret er stets und
die Regenwinde.
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Oden. Viertes Buch. 8. An L. Marcius Censorinus.

Reicher Schalen Geschenk böt` ich und
edles Erz, Censorinus, mit Lust meinen
Erkorenen; Auch dreifüßig Geschirr,
Preise der tapferen Grajer, böt` ich;
und nicht trügst du das schlechte
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Satiren. Erstes Buch. Reise nach Brundusium.

Roma die große verließ ich, da bot mir
Aricia Nachtruh, Mäßig genug; mit
reiste der Rhetor
Heliodorus, Griechischer Zung`
ausbündig gelehrt. Dann Appii
Forum, Voll von Matrosen gedrän
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Oden. Zweites Buch. 16. An Grosphus.

Ruhe fleht von Himmlischen, wen der
Sturmwind Faßt im Raum ägäischer
Flut, wann Luna Nachtgewölk einhüllt
und dem Segler nirgends    
    Blinket ein Leitstern.
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Epoden. An die Freunde.

Schauriges Ungewitter umschloß den
Himmel, herab steigt     In
Regenguß und Flocken Zeus;  
      Meer nun, und
Waldungen nun Hallen vom thracischen
Norde du
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Oden. Drittes Buch. 20. An Pyrrhus.

Schaust du nicht, mit welcher Gefahr, o
Pyrrhus, Du die Brut anrührst der
Gätulerlöwin? Bald hernach wirst
schrecklichen Kampf du zaghaft  
      Fliehen, o Räuber;
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Oden. Erstes Buch. 2. An den Kaiser Augustus.

Schon genug Schneewirbel dem Land und
grausen Hagelschlag gab Zeus, und mit
rotem Arme Donnerglut auf heilige Höhn
entschwingend,      
      Schreckt er die
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Epoden. Viertes Buch. 12. An Vergilius.

Schon, dem Lenze gesellt, drängen die
thracischen Hauch` auf sanfterem Meer
Segel an Segel hin; Schon nicht starren
die Au`n, rauschen die Flüsse
nicht,        
Aufges
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Oden. Drittes Buch. 6. Sittenverderb.

Schuldlos, was Väter frevelten,
büßest du, O Römer, bis du wieder
die Tempel baust,     Vom
Fall der Götter Wohnung hebend  
      Und aus
entstellendem R
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Oden. Zweites Buch. 4. An Xanthias aus Phocis.

Sei der Dienstmagd Liebe dir nicht
Beschämung, Xanthias aus Phocis. Sogar
den hohen Peleussohn zwang, weißer
denn Schnee, des Brises    
    Dienende Tochter. A
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Oden. Erstes Buch. 25. An Lydia.

Seltner klopfen jetzt am geschloss`nen
Fenster Freche Jünglingsschwärme mit
häuf`gen Schlägen; Nicht den Schlaf
dir stören sie noch; das
Pförtlein        
Liebet d
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Oden. Erstes Buch. 21. Lobgesang auf Apollo und Di

Singt Diana im Chor, blühende
Mägdelein, Singt den lockigen Gott,
Knaben, den Cynthier     Und
Latona, die innig      
  Auserkorne dem hohen Zeus. Ih
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Oden. Erstes Buch. 3. Auf Vergils Meerfahrt.

So geleite dich Cypria, So tyndarische
Macht leuchtender Zwillinge,  
  Und der Bändiger Äolus, Dem
kein Lüftchen entweh`, außer Japyx
Hauch:     Schiff, das
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Oden. Viertes Buch. 4. Lob des Drusus.

So wie den donnertragenden Adeler, Dem
Zeus die Herrschaft streifender Vögel
gab,     Der Götter Fürst,
ihn treu erfahrend      
  Bei Ganymedes dem blondge
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Oden. Erstes Buch. 34. An sich selbst.

Sparsam den Göttern dienend und
seltener, So lang` ich unsinnredender
Weisheit treu     Nachtappt`
in Irrsal, wend` ich jetzo  
      Wieder die Segel
aus Zwa
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Oden. Drittes Buch. 4. An Calliope.

Steig` hoch vom Himmel und mit der
Flöt` ertön` Ein großes Lied mir,
hehre Calliope!     Ob lieber
nun mit heller Stimme,    
    Ob mit der Sait` und Zithe
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Oden. Drittes Buch. 10. Ständchen.

Tränkst du, Lyce, den fern strömenden
Tanaïs, Einem Wilden vermählt,
dennoch beweintest du Mich an grausamer
Thür liegenden, ausgesetzt  
      Dem dort hausenden
N
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Oden. Drittes Buch. 29. An Mäcenas.

Tyrrhenersprößling fürstlicher Ahnen,
dein Harrt linder Firnwein, noch
ungewandt im Faß,     Dein
auch, Mäcenas, Rosenblüt` und  
      Balanusöl, dir d
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Oden. Drittes Buch. 26. An Venus.

Um Mägdlein warb ich sonst mit
Geschicklichkeit, Und strebt` im
Feldzug nicht ungerühmt voran:  
  Nun hier die Waffen und die
Leier,        
Müde des Kampf
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Oden. Erstes Buch. 32. An seine Laute.

Uns verlangt man. Wenn ich mit dir im
Schatten Je geschäftlos scherzte, was
dieses Jahr durch Leben kann, und mehr,
so ertön`, o Laute,    
    Römergesang mir,
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Briefe. Erstes Buch. An Fuscus Aristius.

Unseren Gruß dem Fuscus, der Stadt
Liebhaber, entbieten Wir Liebhaber der
Flur: hierin wahrhaftig allein nur Sehr
unähnlicher Art, im übrigen fast wie
verzwillingt, Brüderlich beide ges
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Oden. Erstes Buch. 30. An Venus.

Venus du, der Cnidos gehorcht und
Paphos, O verschmäh dein Cypros und
komm, wo stehend Vielen Weihrauch
Glycera streut, zur schönen  
      Wohnung
herüber! Fo
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Oden. Drittes Buch. 1. Die eitle Größe.

Verhaßte Meng` Unheiliger, fern
hinweg! Seid still in Andacht. Lieder,
wie nie zuvor     Ertönten,
sing` ich Musenpriester    
    Blühenden Knaben zugleich
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Epoden. An Mäcenas (2).

Wann, Cäsars froh, des Siegers, trink`
ich Cäkuber,     Zu
Feiermählern aufbewahrt, Mit dir im
hohen Turmpalast (so will es
Zeus)     Mäcenas,
hochbeseligter;
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Oden. Zweites Buch. 17. An Mäcenas.

Warum mit deiner Klage mein Herz
gequält? Nicht lieb den Göttern ist
es, noch mir, daß du    
Zuerst, o mein Mäcenas,
scheidest,        
Du mir erhabene Zi
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Epoden. An Cassius Severus.

Warum so frech harmlose Fremdling`
angebellt,     Du gegen
Wölf` ein träger Hund? Hierher
gerichtet, wenn du kannst, dein eitles
Drohn,     Und mich, der
wiederbeißt,
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Oden. Drittes Buch. 28. An Lyde.

Was am hohen Neptunustag Soll ich
besseres thun? Hol` aus dem
Weinverschloß     Hurtig,
Lyde, den Cäkuber. Auf, und stürme
die Schanz` ernsterer Weisheit
ein.   &nb
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Oden. Erstes Buch. 24. An P. Vergilius Maro.

Was dem sehnenden Gram Mäßigung oder
Scheu Um dies teuere Haupt? Singe,
Melpomene, Sing` uns Trauergesang, du,
der zu Lautenton      
  Helle Stimme der Vater gab.
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Oden. Zweites Buch. 11. An Quintius Hirpinus.

Was droh` in Kriegswut Cantaber oder
Scyth`, O des, Hirpinus Quintius, noch
getrennt     Durch
Adrianerflut, sei achtlos;  
      Nicht auch erbang`
um Bedarf
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Oden. Erstes Buch. 31. An Apollo.

Was heischt, Apollos heiligem Sitz
genaht, Der Sänger? was doch flehet
er, neuen Saft     Der Schal`
entgießend? Nicht die fette  
      Saat aus
sardinische
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Oden. Drittes Buch. 8. An Mäcenas.

Was ich eh`los treib` an den
Marskalenden, Was die Blüt` hier,
staunest du, was die Pfanne Voll des
Weihrauchs soll und gelegte Glut
auf        
Lebendem Rasen,
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Oden. Drittes Buch. 9. An Lydia.

Wechselgesang. Horaz.   
  Als ich noch dein Geliebter
hieß, Und willkommener nicht einer der
Jünglinge     Deinen
Lilienhals umschlang: Selbst vo
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Oden. Zweites Buch. 18. An die Habsucht.

Weder Elfenbein durchblinkt Noch
goldnes Prunkgetäfel mir die
Wohnung,     Nicht
Hymettusbalken ruhn Auf Säulen, fern
am letzten Strand des Afers  
  Ausgehaun,
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Oden. Zweites Buch. 2. An Sallustius Crispus.

Weder Farb` hat Silber noch Glanz, das
geizig Uns die Erd` einhüllt, o du
Feind des Reichtums, Wenn es nicht,
Sallustius Crispus, blank wird  
      Weisem Gebrauche.
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Oden. Viertes Buch. 7. An Torquatus.

Weggeflohn ist der Schnee, schon kehrt
dem Gefilde die Grasung,    
    Bäumen das grünende
Laub. Jugendlich wechselt die Flur, und
tiefer gezwängt in den Ufern  
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Oden. Drittes Buch. 15. An Chloris.

Weib des darbenden Ibykus, Deiner
Üppigkeit doch endlich ein Ziel
gestellt     Und verrufener
Buhlerkunst. Reif der harrenden Bahr`,
endige doch dein Spiel     I
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Oden. Erstes Buch. 36. An Plotius Numida.

Weihrauch bring` ich und
Saitenhall Froh zum Dank und des Farrn
lange gelobtes Blut     Für
die Götter des Numida, Der, gesund von
dem Rand` Hesperus heimgekehrt,  
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Oden. Drittes Buch. 7. An Asterie.

Wein`, Asterie, nicht, denn in
geklärter Luft Dir zurück mit dem
Lenz führet Favonius,    
Reich an thynischer Ware,    
    Deinen Jüngling, bewährt
in T
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Oden. Erstes Buch. 12. An Augustus.

Welchem Mann lobsingest du, welchem
Heros Auf der Laut` und klingenden
Flöte, Klio? Welchem Gott? wes Namen
soll froh erwidernd    
    Tönen der Nachhall? Sei`
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Oden. Erstes Buch. 5. An Pyrrha.

Welcher Knabe, so schlank und mit
Gedüft besprengt, Liebkost feuriger
dir, Pyrrha, im Rosenschwarm,  
  Froh der dämmernden
Grotte?        
Welchem knüpfst
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Satiren. Zweites Buch. Lob anständiger Mäßigkei

Welch` und wie groß sei die Tugend, mit
wenigem leben, ihr Wackern: (Nicht ist
mein das Gespräch, nein, was mir
geraten Ofellus, Bäuerlich,
unschulmäßig gescheit, mit derbem
Naturwitz:)
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Oden. Viertes Buch. 3. An Melpomene.

Wen, Melpomene, du einmal Sahst mit
gütigem Aug`, als er geboren
ward,     Nicht wird solchen
der Isthmuskampf Durch Fausttugend
erhöhn, nicht in Olympias  
  R
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Briefe. Erstes Buch. An Torquatus.

Wenn du auf Archias Lager dich kannst
hinstrecken, ein Mitgast, Und nicht
scheust, nur Gemüs` aus mäßigem Napfe
zu schmausen, Werd` ich mit sinkender
Sonne Daheim dich erwarten, Torquatus.
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Oden. Drittes Buch. 23. An Phidyle.

Wenn du gen Himmel flehende Hand`
erhebst, Bei jungem Mondlicht,
ländliche Phidyle,     Wenn
du die Laren sühnst mit
Weihrauch,        
Heurige Frucht, dem B
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Oden. Erstes Buch. 13. An Lydia.

Wenn du, Lydia, Telephus Rosennacken
mir lobst, Telephus schlanken
Arm     Gleich dem Wachse mir
lobst, wie schwellt Ach, die Leber in
Glut, Ärger und Gall` empor!  
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Briefe. Erstes Buch. An Lollius.

Wenn ich genau dich erforscht,
freiherziger Lollius, fliehst
du, Schmeichelnder Höflingsart dich zu
leihn, wo du Freund dich
bekanntest. Weit, wie der edlen Matron`
und der Buhlerin Farb` und Ges
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Oden. Viertes Buch. 2. An Julus Antonius

Wer des Pindar Schwung zu erreichen
strebet, Der vertraut sich wächserner
Schwing` Julus, Durch des Dädal Kunst,
um dem Azur-Meere      
  Namen zu geben. Gleic
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Oden. Erstes Buch. 22. An Aristius Fuscus.

Wer in Unschuld lebet und rein von
Lastern, Der bedarf nicht maurische
Speer` und Bogen, Noch daß ihm voll
giftiger Pfeil`, o Fuscus,  
      Strotze der
Köcher;
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Epoden. An Mäcenas.

Wer seinem Vater frevelhaft mit eigner
Hand     Die Greiseskehl`
einst umgedreht, Dem reichet Knoblauch,
ätzender als Schierlingssaft;  
  Ha, Schnittermagen sind von S
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Oden. Drittes Buch. 3. Des Mannes wahre Größe.

Wer, Gutes wollend, männlich beharrt im
Sinn, Kein Bürgeraufruhr Böses
verlangender,     Kein
grimmes Drohn im
Herrscherantlitz      
  Rückt ihm den felsi
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Satiren. Erstes Buch. Der komische Rechtshandel.

Wie dem geächteten Rex Rupilius Geifer
und Gift einst Persius derbe bezahlte,
der Blendling: dieses, vermut` ich, Ist
schon allen bekannt, Triefäugigen sowie
Barbieren. Persius hatt` als
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Briefe. Erstes Buch. An Vinius Asella.

Wie dich Scheidenden schon ich belehrt
so oft und so lange, Vinius, gieb dem
August das versiegelte Päckchen mit
Büchern, Wenn er gesund, wenn heiter
er ist, wenn endlich er fordert; Daß
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Satiren. Erstes Buch. Unzufriedenheit der Menschen

Wie doch kommt`s, Mäcenas, daß
niemand, welcherlei Los ihm Glück
zuschleuderte oder Vernunft auswählte,
mit solchem Als Zufriedener lebt und
rühmt, die andres verfolgen? O
glückselige
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Epoden. An Mäcenas (3).

Wie durch Sinn und Gedanken mir also
weichliches Nichtsthun    
Vergessenheit zuflößete, Gleich als
hätt` ich der Lethe Getränk voll
Schlummerbetäubung     Mit
troc
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Epoden. Viertes Buch. 14. An Cäsar Augustus.

Wie mag der Väter und der Quiriten
Herz Mit vollgehäuften
Ehrenbezeugungen     Nach
Würd`, Augustus, deine Tugend  
      Ewigen, zeichnend
in Stein und Jah
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Briefe. Erstes Buch. An Numonius Vala.

Wie sich Salernums Luft, wie Velias
Winter sich mache, Wie die Bewohner des
Lands, wie der Weg sei, Vala, – denn
Bajä, Macht nutzlos mir Antonius Musa,
dazu noch den Leuten Unwillkommen
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Oden. Drittes Buch. 19. An Telephus.

Wie viel Raum von dem Inachus Kodrus
trenne, der kühn starb für das
Vaterland,     Auch von
Äakus meldest du Und von Kämpfen, um
Tros heilige Burg gekämpft.   &nb
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Epoden. Auf Mänas.

Wie Wölf` und Lämmer von Natur der
Haß getrennt,     So ganz
getrennt sind ich und du, Du
wohlgenarbt den Rücken vom
Ibererseil,     Die Beine
tief vom Schellenring!
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Briefe. Erstes Buch. An Bullatius.

Wie, Bullatius, fandst du die herrliche
Lesbos und Chios? Wie nahm Samos sich
aus? wie Krösos fürstliche
Sardes? Smyrna mit Kolophon dann? Ob
über dem Ruhm, ob darunter? Deucht vor
dem M
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Oden. Erstes Buch. 14. An den römischen Staat.

Wieder trägt dich, o Schiff, neues
Gewog` ins Meer! O was trachtest du?
Rasch suche der Ankerbucht  
  Einfahrt! Schauest du nicht,
wie         Nackt
des Rude
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Oden. Erstes Buch. 4. An Lucius Sestius.

Winternde Kälte verthaut dem Favonius
und dem schönen Frühling;  
  Und trockne Kiele rollt die Wind`
vom Meerstrand. Nicht mehr freuet das
Vieh sich der Stallungen, noch des Herds
de
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Oden. Drittes Buch. 25. An Bacchus.

Wohin, Bacchus, entführst du
mich, Voll dein? welche Gehölz` eil`
ich und Klüft` hindurch,    
Wild vom seltsamen Geist? o wo Hört
umwölbender Fels mich des
verherrlichten
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Epoden. An die Römer.

Wohin, wohin, Verruchte, stürmt ihr?
Was trägt die Hand    
Entblößt den kaum verhüllten
Stahl? Ward noch zu wenig auf Gefild`
und Wogen rings    
Latinerblutes aus
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Oden. Zweites Buch. 10. An Licinius.

Wohl gelebt, Licinius, wenn man
weder Hohes Meer stets hält, noch,
dieweil dem Sturmwind Man in Angst
entfliehet, zu dicht dem
falschen        
Strande sich andrängt.
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Satiren. Erstes Buch. Über Lucilius.

[Wie voll Makel du seist, Lucilius,
zeuge mir Cato, Dein Verteidiger
selbst, sieghaft, der mancherlei
Unvers` Auszumakeln beginnt. Desto
zartsinniger thut er`s, Je mehr
tüchtiger Mann er i
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Epoden. Gebet des Alfius.

»Beglückter Mann, der fern von allem
Weltgeschäft,     Wie
biedres Volk des Altertums, Sein
Vaterfeld mit eignen Stieren wohl
durchpflügt,     Von allem
Wuchersinne
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Epoden. Auf die Giftmischerin Canidia.

»O all` ihr Götter, deren Macht vom
Himmel her     Erdkreis und
Menschenstämme lenkt! Was soll denn
dieses Lärmen? was der stiere
Blick     Aus jedem Aug` auf
mich a
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