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Gedichte - Robert Reinick


Ach du klarblauer Himmel...

Ach du klarblauer Himmel und wie schön
bist du heut möcht ans Herz gleich
dich drücken vor Jubel und
Freud Aber`s geht doch nicht an denn
du bist mir zu weit und mit
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An meine Mutter

Ach, wär ich ein Vöglein, ich wüßt,
was ich tät: Ich lernte mir
Lieder von morgens bis spät. Dann
setzt ich mich dort, wo lieb
Mütterlein wär, und säng ihr die
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Der Weihnachtsaufzug

Bald kommt die liebe
Weihnachtszeit, vorauf die ganze Welt
sich freut; das Land, so weit man sehen
kann, sein Winterkleid hat
angetan. Schlaf überall; es hat die
Nacht die la
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Februar

Brenne, brenne Feuer! Dem Winter wird
nicht geheuer. Süppchen, du musst
sieden, So lässt er uns in
Frieden. Und ist die Mahlzeit
angericht’t, Wir lachen ihm in’s
Angesic
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Dank mit dem Mund

Dank mir dem Mund:
hat wenig Grund.
Im Herzen Dank:
ist guter Klang.
Dank mit der Tat:
das ist mein Rat.
Das Christkind

Die Nacht vor dem Heiligen Abend, da
liegen die Kinder im Traum. Sie
träumen von schönen Sachen und von
dem Weihnachtsbaum. Und während sie
schlafen und träumen, w
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Die Nacht vor dem heiligen Abend

Die Nacht vor dem heiligen Abend da
liegen die Kinder im Traum. Sie
träumen von schönen Sachen und von
dem Weihnachtsbaum. Und während sie
schlafen und träumen wir
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Großes Geheimnis

Es sitzt ein Knab am Bach und sieht den
Wellen nach. Sie sprudeln und sie
rauschen. Er denkt: `Ich muß doch
lauschen, was all die Wellen
plaudern!` Und`s Knäblein ohne Zaude
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Käferlied

Es waren einmal drei Käferknaben, Die
thäten mit Gebrumm brumm brumm In Thau
ihr Schnäblein tunken, Und wurden so
betrunken, Als wär`s ein Faß mit
Rum. Da haben s
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Mai

Frühling, Frühling überall, Blüten
allenthalten; Horch, wie rauscht der
Bach im Tal Sieh‘, schon Störch‘
und Schwalben! Lämmer springen auf den
Weiden, Kinder singen
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Der verliebte Maikäfer

Glühwürmchen, steck`s Laternchen
an! ich will ein Ständchen
bringen, zur roten Tulpe führ` mich
hin, da wohnt meine schöne Fliege
drin, die hört so gern mich singen!`
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Curiose Geschichte

Ich bin einmal etwas hinausspaziert, Da
ist mir ein närrisch Ding passirt: Ich
sah einen Jäger am Waldeshang, Ritt
auf und nider den See entlang; Viel
Hirsche sprangen am Wege dich
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Im Fliederbusch ein Vöglein saß...

Im Fliederbusch ein Vöglein saß In
der stillen, schönen
Maiennacht, Darunter ein Mägdlein im
hohen Gras In der stillen, schönen
Maiennacht. Sang Mägdlein, hielt das

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Juli - Badelied

In den Lüften so schwül, In dem
Wasser so kühl; Wie die Wellen mich
laden D’rin zu schwimmen, zu
baden! Immer frisch, nicht
gezaudert, Wer doch wird so viel frage
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In Worten

In Worten laß, in Weisen es mich
fassen, daß ich es kann vor Menschen
tönen lassen, auf daß die Funken, die
mein Herz durchsprühn, in andern
zünden und als Flamme glühn, daß
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Dezember - Der Weihnachtsbaum

Juchheissassa, Juchheissa! Wir bringen
ihn gebracht Den Christbaum, den
Tannenbaum Der Alles lustig macht!
– Du armer, armer Tannenbaum, Wie
war dir draußen weh!
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August - Erntelied

Nun ist es reif das Ährenfeld Das ich
so oft mit Freuden sah. Der Schnitter
mäht, die Ähre fällt, Bald steht die
dürre Stoppel da – Doch, wird das
Ährenfeld auch leer,
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März - Ostereier

Ostern ist morgen; nun Grete, mach‘
schnell! Bring‘ uns die Eier nur
hurtig zur Stell‘, Dass wir bemalt
sie im Garten verstecken, Farbige
Früchte in Büschen und Hecken! – W
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Oktober - Weinlese

Seht, aus der Reben fröhlichem
Laube Wie sie hervorquillt die saftige
Traube! Nun wird gepflückt und beim
Keltern gesungen, Most wird gezecht und
beim Zechen gesprungen. Was da nur
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Der Schneemann

Steh, Schneemann, steh! Und bist du
auch von Schnee, So bist du doch ein
ganzer Mann, Hast Kopf und Leib und
Arme dran, Und hast ein Kleid, so
weiß und rein, Kein Seiden
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Deutscher Rat

Vor allem eins, mein Kind: Sei treu und
wahr, laß nie die Lüge deinen Mund
entweih`n! Von alters her im deutschen
Volke war der höchste Ruhm, getreu und
wahr zu sein. Du b
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April

Vor kurzem, da war die Erde noch
weiß, Und nun wird’s überall
grün. Vor kurzem, da stand der Bach
noch voll Eis, Wo lustig die Wellen nun
zieh’n. Und sieh! o sieh! – hab ich
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Juchhe!

Wie ist doch die Erde so schön, so
schön! Das wissen die Vögelein; Sie
heben ihr leicht Gefieder, Und singen
so fröhliche Lieder In den blauen
Himmel hinein. Wie i
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Im Frühling

Wie ist doch die Erde so schön, so
schön! Das wissen die Vögelein; Sie
heben ihr leicht Gefieder Und singen so
fröhliche Lieder In den blauen Himmel
hinein. Wie is
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November - Fischerlied

Wo holt der Fischer die Nahrung sich
her? Aus dem Meer, aus dem Meer, aus
dem tiefen Meer. – Wo holt sich der
Fischer die braune Brust? An des
Herbstes Sonne, die ist seine Lust. –
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Januar

Wohin man schaut, nur Schnee und
Eis, Der Himmel grau, die Erde
weiß; Hei, wie der Wind so lustig
pfeift, Hei, wie er in die Backen
kneift! Doch meint er’s mit den
Leuten gut,
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Der Faule

`Heute nach der Schule gehen, Da so
schönes Wetter ist? Nein! Wozu denn
immer lernen, Was man später doch
vergißt! Doch die Zeit wird lang mir
werden, Und wie bring` i
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