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Gedichte - Rudolf Baumbach


DER PFAFFENSACK.

    Ein alter Bauer gestorben
war; Zwei Söhne folgten seiner Bahr`,
Der eine war ein Dorfkaplan, Der
andre ein Bauer lobesan. Sie brachten
ihn zur ewigen Ruh,
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Was bleibt?

Ach, was bleibt? - Ein kleiner
Hügel, Drüben mit dem leichten
Flügel Froh ein Sommerfalter
fliegt Und das Gras im Wind sich
wiegt. Eine Weile Angedenken Mag man
wohl den Sc
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Was bleibt?

Ach, was bleibt? - Ein kleiner
Hügel, Drüben mit dem leichten
Flügel Froh ein Sommerfalter fliegt Und
das Gras im Wind sich wiegt. Eine Weile
Angedenken Mag man wohl den Schläf
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ENZIAN.

AIs Vater Zeus, des Nektars satt, Den
Rebenstock erschaffen hatt`. Als
Ganymed zum estenmale Mit goldnem Wein
gefüllt die Schale, Und Junos Gatte
— gluck, gluck, gluck -
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KARSTSAGE.

Als der Herr aus Stein gebaut Der
Gebirge Rücken, Tät er sie mit Baum
und Kraut, Gras und Blumen schmücken,
Oben aber weit und breit Weiß mit
Schnee betupfen
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Besser wenig als nichts

Auf dem Feldweg den hemmenden
Stein Schieb´ich zur Seite, Daß, wer
pilgert hinter mir drein, Sicherer
schreite. Leide hemmen dan
Wanderlauf Steine noch viele.
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AUF DEM FICHTENKOGEL.

Auf dem Fichtenkogel Sitzt ein
Kranwettvogel, Pflückt eich Beeren ab
und singt dabei: `Wenn der Förster
wüsst`, Dass sein Weibchen küsst
Jetzt den Holzknecht in der F
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AUS DEM REISETAGEBUCH

AUS DEM REISETAGEBUCH DES FRÄULEIN
ADELE BACKFISCH.
ALPENWANDERUNG. Ach wie ist es so
schön, im Hochgebirge zu wandern!
Freilich die Wege sind schlecht,
öfters gefährl
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KÖNIG LAURIN.

Bei Bozen im Rosenhage `War lustiges
Grünen und Blüh`n. Doch freudlos
verstrichen die Tage Dem Zwergenkönig
Laurin. „Was helfen mir`, brummt`
er, „die Rosen, `Was
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Bin ein fahrender Gesell

Bin ein fahrender Gesell, kenne keine
Sorgen: labt mich heut` der
Felsenquell, tut es Rheinwein
morgen. Bin ein Ritter lobesan, reit`
auf Schusters Rappen, führ` den l
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Blüthen, Blüthen überall

Blüthen, Blüthen überall. Süßes
Locken der Nachtigall. Nachtigall auf
dem Hollundertrieb, hat mich das blonde
Mädchen lieb? Und die Nachtigall,
nimmer müd, singt: sie g
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SALIGE FRÄULEIN.

Chor. Es liegt ein blühend Gelände
Hoch über dem Spiegel der See,
Geschützt durch schwindelnde Wände,
Durch Wälle von Eis und Schnee. Es
haben zur Wohnung e
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Das Stelldichein

Das ist die richtige Stelle: die Linde
am Straßenrain und drüben die alte
Kapelle; hier ist das
Stelldichein. Die Sterne am Himmel
stehen, die Glocke im Dorf schläg
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Angeführt

Daß sie mich betrogen Und mir
vorgezogen Einen Andern, ist nichts
neues mehr. Hätt`s vergeben
können, Sie dem Andern
gönnen, Wenn`s nur nicht ein solcher
Trottel wär`.
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Der Holzwurm

Der bunte Finke baut sein Nest dem
schönsten Waldbaum ins Geäst. Am
ersten soll die Hochzeit sein. `Der
Baum ist mein.` Da kommt ein Mann im
Jägerkleid und misst de
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NACH OBEN.

Der junge Vogel, der sein Nest
Flugreif zum ersten Mal verlässt
Die Flügelein zu proben, Der Gimpel
und die Nachtigall, Der Spatz, der
Star, sie streben all` Nach oben.
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ABSCHIED.

Der Schnee zerrann, es schmolz das Eis,
Die blauen Glocken läuten, Die
Bäume stehen schleierweiß Gleich
festgeschmückten Bräuten, Das
Eichhorn springt und turnt gewandt
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Der Schwarzspecht

Der Schwarzspecht ist ein
Kräutermann, Kennt manches Zauberkraut
im Tann, Das im Verborgen
sprießet. Er hält ob einer Wurzel
Wacht, Die alle Schlösser springen
macht
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ABC FÜR BERGWANDERER.

Die Alpen kennt ein jedes Kind! Man
trifft sie nur, wo Berge sind. Das
Krokodil, den Kolibri Betriffst du auf
dem Dachstein nie. Die Flasche mit
dem Enzian`
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DIE SENN‘RIN VOR DER HÜTTE STAND.

Die Senn`rin vor der Hütte stand Und
nach den Wänden spähte, Jetzt hob
sie grüßend ihre Hand, Das weiße
Tüchlein wehte. Ihr Jäger stand auf
einem Stein, Den Hut m
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Dir, mächt´ger Triglav

Dir, mächt´ger Triglav, gilt mein
Lied, mein Grüßen! Drei Häupter
hebst du trotzig in die Höh´ Wie
jener Gott, nach dem sie einst dich
hiessen, Und jedes trägt ein Diadem
von Schnee
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ROSE UND EDELRAUTE.

Droben an dem Gletscherrand Lag ich
ohne Sorgen. Kam ein Bursch im
Jagdgewand, Wünschte guten Morgen.
Von des Jägers grünem Hut
Schwankten Federn lose,
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Du grünes lust‘ges Waldgezelt

Du grünes lust`ges
Waldgezelt, Fahrwohl! Ich muß dich
lassen. Ich zieh` hinaus in die weite
Welt, Das Glück beim Schopf zu
fassen.   Hab` waidgerecht
 
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Beim neuen Wein

Ein Bäumlein seh` ich ragen Am weissen
Winzerhaus. Das will den Menschen
sagen: Hier schenkt man neuen
aus! Aus feuchten
Kellerkammern Still süsses Duften
weht!
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EISEN AUF IMMERDAR.

EIN GRUß AN OBERSTEIER. Das war ein
heißer, froher Tag! Im Ennstal Leiche
auf Leiche lag, Des wilden Wassers
schäumende Flut War rot gefärbt von
Römerblut; D
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DAS RASENKREUZ AUF DEM EDELBODEN.

EINE SAGE VOM HOCHSCHWAB. Herr
Wirth, noch einen Krug herein, Sei`s
Alter oder Neuer! Ich melde Euch beim
Labewein Ein seltsam Abenteuer.
Hochwürden bleibt und f
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MANNSTREU.

Einst schlenderte ich am Nordseestrand,
Da stund ein stachelig Kraut im Sand.
Fischer, die just des Weges kamen,
Nannten mir willig der Pflanze Namen,
Sagten, dass sie geheißen
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DIE WÜNSCHELGLOCKE.

Es liegt ein See in Oberkrain, Den
Hügel rings umsäumen, Es schwimmt im
Wasser mitten drein Ein Inselland mit
Bäumen. Den Werder eine Kirche
krönt, Darinnen eine Gloc
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Drei Kameraden

Es saßen drei Kameraden Am Tisch und
tranken Wein. Wirtstöchterlein im
Gaden Zog emsig ihren Faden. Ihr Haar
gab goldnen Schein! Die Spindel geht im
Kreis herum, Das
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WIRTSTÖCHTERLEINS LIEBE.

Es schenkte ihm Wirtstöchterlein In
seinen Becher edlen Wein, Bald weißen
und bald roten. Den Becher leert` er
bis zum Grund Und küsste sie auf
ihren Mund; Sie hat ihn
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DER AHORN AM MILLSTÄTTER SEE.

Es schrie die Tochter in Herzeleid Mit
nassgeweinten Wangen: „O Mutter, o
Mutter, Barmherzigkeit! Ich habe mich
schwer vergangen. Ein fremder Mann
hat meine Ehr`;
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DIE TANNE.

Es steht ein Schloss am blauen Meer,
Die Mauern sind längst zerfallen,
Die Myrte duftet, der Lorbeer grünt
In den weiten Höfen und Hallen.
Und wo am höchsten ragt der
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Der Frühling wird wach!

Es steigen die Glöckchen Aus
schmelzendem Eis Und schütteln die
Röckchen, Halb grün und halb
weiss. Es knarren die Eichen, Befreit
rauscht der Bach, Die Kälte will
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DER AUERHAHN.

Es war einmal ein Auerhahn, Ein recht
verliebter Don Juan. Kein zweiter in
dem Tannenwald Glich ihm an Kraft und
Wohlgestalt, Und unternehmend war er
schier Wie ein Husarenoff
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DER WITWER UND DER TATZELWURM.

Es war einmal ein braver Mann, Der
eine böse Frau gewann. Ein sanftes
Lämmchen war Xanthippe Verglichen
dieser Adamsrippe. Sie schuf ihm
Kümmernis und Plage Die Wochen
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lacrimae christi

es war in alten zeiten ein
schwäbischer fiedelmann, der kräftig
strich die saiten und lustige mären
spann. mit friederich dem andern ins
welschland zog er ein,
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Das Lied vom Hütes

Fremdling, der du meinen Bahnen Folgst
als günstiger Begleiter. Lass Dir
rathen, lass dich mahnen: Lies bis
hierher und nicht weiter! Hat im Schilf
des Werrastrandes Deine Wi
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FRISCH AUF, KAMERADEN.

Frisch auf, Kameraden, im Morgengrau`n,
Nach der neb`ligen Höhe gestiegen!
Wer die Berge nur mag von unten
schau`n Bleib` faul in den Federn
liegen. Bei uns gilt der nur als ech
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Das letzte Kännchen

Gib mir, trautes Ännchen, Einen
Abschiedskuss Und das letzte
Kännchen, Weil ich scheiden muss! An
die Tür der Kammer Schreibe meine
Schuld, Harre sonder Jammer
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Der Mond

Guten Abend, du Rundgesicht, Hüter der
weidenden Sterne, Nächtlicher
Langfinger Arbeitslicht, Heimlicher
Liebe Laterne! Hast mir so oft zum
Stelldichein Still und ve
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DIE STADT ROLL.

Habt ihr gehört von Roll, der Stadt,
Die stolz sich einst gespiegelt hat
Im Thunersee, dem blauen? Und kennt
ihr die Geschichte nicht, So lest mit
Andacht dies Gedicht,
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SONNENWENDE.

Hab` lang geweilt am Meeresstrand Und
fremdes Brot gegessen, Doch dich, mein
grünes Heimatland, Dich hab` ich
nicht vergessen, Hab` jeden Tag an
dich gedacht, Von dir ge
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EINE LEHRREICHE GESCHICHTE FÜR KINDER.

I. Wo durch das Moos der Waldbach
fließt, Wo Rohr und Wasserlilie
sprießt, Da wohnte still und
tugendsam Dereinstens eine
Froschmadam. Mit Eifer tät sie sich b
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DER HUNDERTKÖPFIGE.

Ich habe einen alten Band, Aus dem ich
Weisheit schöpfe; Darin wird auch ein
Ries` genannt, Der hatte hundert
Köpfe, Darob ihn manch kopfloser Mann
In unsrer Zeit benei
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IN DER NACHT, IN DER NACHT ...

IN DER NACHT, IN DER NACHT AUF DER
HÖHE. Es schwimmt der Mond im
dunklen Meer, Viel silberne Wolken um
ihn her. Die Blumen duften und trinken
Tau; Wie wehen die Lüfte s
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KINDERMÄRCHEN.

In fernen Kindertagen Zu stiller
Abendstund`, Wie lauschten wir den
Sagen Aus unsrer Mutter Mund. Die
Schwester Hess die Puppe, Der Bruder
Hess sein Pferd,
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GARDINENPREDIGT.

Ist das Gelage aus? Kommst du schon
jetzt nach Haus? Sag` mir, du
Vagabund, Wo bis zur Morgenstund`
Bist du herumgeschwärmt, Während
die Frau sich härmt Kummer
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Die Lindenwirtin

Keinen Tropfen im Becher mehr Und der
Beutel schlaff und leer, Lechzend Herz
und Zunge. Angetan hat`s mir dein
Wein, Deiner Äuglein heller
Schein, Lindenwirtin, du junge!
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GLOSSE.

Lebet wohl, ihr glatten Säle! Glatte
Herren, glatte Frauen! Auf die Berge
will ich steigen. Lachend auf euch
niederschauen. Heine. Wenn die
Frühlingswinde wehen,
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DER STAR.

Mein braver Star, mein kluger Star,
Nun hast du erlernt das Sprechen.
Gefangen warst du ein halbes Jahr;
Deinen Kerker will ich zerbrechen.
Die Flügel schwing` und flatt
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IN ALTEN ZEITEN.

Meine alte, gute Muhme Lore wusste zu
berichten Mehr als tausend Sagen,
Märchen, Schwanke, Mord- und
Spukgeschichten, Doch am Schlüsse
sprach sie sorglich: Kleiner, schreib`
dir`s hinter`s Ohr
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Die Gäste der Buche

Mietegäste vier im Haus Hat die alte
Buche. Tief im Keller wohnt die
Maus, Nagt am Hungertuche. Stolz auf
seinen roten Rock Und gesparten
Samen stitzt ein Prot
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Die Gäste der Buche

Mietegäste vier im Haus Hat die alte
Buche. Tief im Keller wohnt die
Maus, Nagt am Hungertuche. Stolz auf
seinen roten Rock Und gesparten
Samen sitzt ein Protz im ers
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Der Satiriker

Neulich auf wenig betretenem
Pfade Schritt ich durch die Gebüsche
dicht, Sang dabei wie die
Springcicade Gut oder schlecht, ich
weiß es nicht. Plötzlich bekam ich
einen Schlag,
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DER EREMIT.

Nicht kann ich länger helfen mir, Ich
werd` ein Weltverächter. Die Menschen
und das liebe Bier, Die werden
täglich schlechter. Ade du Welt, so
falsch und kalt! Ich zie
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TRINKLIED.

Noch einmal, Freunde, schenket ein —
schenkt ein! Noch einmal stimmt die
Kehlen rein — zum Wein! Noch einmal
singt ein lustig` Lied, Bevor ihr
wandert nach Nord und Süd. &nb
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DER SCHIEFE TURM VON TERLAN.

Nun will ich sagen und singen Vom
Turme zu Terlan: Vor hundert Jahren
gingen Drei Jungfern nach Meran, So
züchtig wie Madonnen, So flüchtig
wie die Reh`, Die Ae
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FLEISCHFRESSENDE PFLANZEN

ODER: DER BEKEHRTE
VEGETARIER. Mein Vegetarier-Mahl, es
war geschlossen. Befolgend meines
strengen Arztes Rath Hatt` ich zwei
Dutzend zarter Spargelsprossen
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FLOH UND GLETSCHERFLOH.

Qui fit, Maecenas, ut nemo, quam sibi
sortem Seu ratio dederit, seu fors
obiecerit, illa Contentus vivat,
laudet diversa sequentes? Horat. Sat.
I. 1. Die Sennerin, die ju
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EDELWEIß.

Rot erglüht im Abendschein der Firn,
Kühle Luft umspielt die heiße Stirn,
Müde steig` ich von der Höhe nieder.
Grüß` dich Gott, du mit dem roten
Mieder!     Scha
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SILBERHÖRNER BLINKEN.

Silberhörner blinken, grün die Alpe
lacht; Deine Augen trinken durstig
ihre Pracht. Doch am liebsten ohne
Zweifel weilt der Blick Auf der
Schöpfung Krone, Gottes Meisterstück.
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TEMPORA MUTANTUR.

Stand ein Rosenstrauch im Mai Blühend
an sonniger Halde, Flog ein lustiger
Fink herbei Aus dem schattigen Walde.
Und der lustige Finke sprach:
„Lass, o Rose, m
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Stumm kneipt der Bierphilister

Stumm kneipt der Bierphilister, der
Studio mit Gebrüll, mit Pathos der
Minister, der Dichter mit
Gefühl. Das Wasser, das ist
kräftig, das gibt dem Löwen Mark:
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Sturmwind kam herangejagt

Sturmwind kam herangejagt wild über
Hügel und Heide. `Neigt Euch!` rief
die Erle verzagt. `Beugt Euch!` rief
die Weide. Sturmwind rast durchs
Baumgeäst, Zweige knar
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TANNHÄUSER.

Von Tannhäuser lobesan Heb` ich nun
zu singen an; Hört mir zu mit
Schweigen. Einen Berg im Thüringland,
Hörselberg im Volk genannt, `Wollte
der Held ersteigen.
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WAR EIN SPIELMANN EINST IM LAND.

War ein Spielmann einst im Land,
Lust`ge Lieder sang er; Wo er ging
und wo er stand, Manches Herz bezwang
er. Als gedruckt sein Singsang war,
Wehe, welche Wandlung!
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Herbst

Wenn im Purpurschein Blinkt der wilde
Wein Und am Bach die Weide steht
bereift, Wenn die Zeitlos`
blüht, Wenn die Drossel zieht, Und
ihr Scheidelied vom Schlehdorn pfeift,
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DER BESTE SCHÜTZE.

Wer ist der Schützen bester? Sag` an,
mein Waidgesell! Ist`s etwa Sankt
Hubertus, oder ist`s der Wilhelm Teil?
Vielleicht der rote Dieter, der
bayerische Hiesel am End`? O nein, es
ist
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WANDERLIED

Wir wandern allerwegen Bald aufwärts,
bald bergein, In Wetter heut und Regen
Und morgen im Sonnenschein. Heut
ziehen wir beim Schöpfe Die Rübe aus
dem Grund,
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GHASEL.

Wohl jedem, welcher singen kann, Ein
Lied zum Himmel schwingen kann!
Entstiegst du deinem Ei als Fink,
Dess Sang zum Herzen dringen kann,
So schaffe, dass dein Ju
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Der Schwur

Zum Hänschen sprach das
Gretchen: `Mein Lieben mich gereut, du
scherzest mit allen Mädchen, wir sind
geschied`ne Leut`; geh deines Wegs
nur wieder, mein Kuß bleibt
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