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Gedichte - Salomon Geßner


Salomon Geßner Neue Idyllen An den Amor

Ach Amor, lieber Amor! Schon an dem
ersten May Baut in des Gartens
Ecke Ich den Altar für dich, Und
pflanzte Rosenhecken Und Myrthen
drüber her: Und lag nicht jeden M
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Verschwendung und Geitz

Die Sonn ist albereit von uns hinweg
gewichen; Es ist im Westen schon, das
Abend-Roth verblichen. Die Nacht hat
jez mit schwarz, den Himmel
übermahlet, Aus dem ein zwitzernd
Heer, zerstreu
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Fragment einer Verserzählung

Die Sonne war in Westen, schon von den
hohen Bergen, das Gold der
Abendröthe, erblaßte an dem
Himmel des Mondes schwächre
strahlen, besilberten die Erde. Al
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Das Weib.

Du Mann, sieh diese Ros am Bach, Wie
lächelnd sie sich bückt, Die nächste
Welle küsset sie, Sie küßt sie und
verschwindt, Und weil die zweite Welle
noch Froh nach dem K
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Die Viole

Einfältige Viole, Du hüllest zwar
dein Antliz Vor aller Menschen
Blike, Vor deinen eignen Bliken, In
deiner Mutter Blätter, Und wählest
dir zur Wohnung Einsidlerisc
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Salomon Geßner Neue Idyllen Die Schiffahrt

Es flieht, das Schiff, das Daphnen
weg   Zu fernem Ufer führt! Zwar
dich umflattre Zephir nur,   Nur
Liebesgötter dich! Ihr Wellen,
hüpfet sanft ums Schiff!
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An den Wasserfall

Ist das der Ort, wo sonst
Entzyken   Im sanften Schatten auf
mich kam? Bist du es, Fels! wo aus den
Stræuchen   Die Quelle hoch
herunterstyrzt? Da wo sonst deine k
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Lied eines Schweizers an sein bewafnetes Mädchen

Mein Herr. Ich fühl ein Vergnügen
nur halb, wann sie es nicht
mitgeniessen; werden sie hier nichtein
Lied mit Vergnügen lesen, das ich
vorgestern in einem Band von uralten,
ohne sonderlicheWah
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Die Dauben

Sieh Mädchen sieh die Dauben, Dort auf
dem Ast in Blättern, Sieh wie die
Daube seufzend Sich an den Däuber
schmieget, Sieh wie der Däuber
sanfte Sie mit den Flügeln schl
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Das Gespräch

Steffen. O Bruder welch
Entzücken, Schafft mir mein guter
Wein! Bey eines Mädgens Blicken, Da
soll man froher seyn? Freund glaub, ein
jeder Tropfe Wein, Stürzt neue Lust in
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Fragment einer Satire

Verschwendung und Geitz Die Sonn ist
albereit von uns hinweg gewichen; Es
ist im Westen schon, das Abend-Roth
verblichen. Die Nacht hat jez mit
schwarz, den Himmel übermahlet,
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An den Frühling

Was hilf es mir du Frühling, Wenn du
auf alle Wiesen Die schönsten Blumen
streuest, Wann ich auf deinem
Blumen, Nicht kann mit Mädgen
tanzen? Was helfen mir die Blumen,
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Morgenlied

Willkommen, fryhe Morgen-Sonn;  
Willkommen, junger Tag! Dort aus des
Berges dunkelm Wald   Blizt schon
dein Stral hervor. Schon blinket er
im Wasser-Fall, &
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Die Muthmassung

Wo bin ich? wie! wo schlief ich
dann, Die dunkle Nacht hindurch? Hier
lieg ich unter diesem Baum, Hier ich,
mein Becher - - dort im Gras, Dort
liegt mein Kranz, die Flöte da,
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