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Gedichte - Stefan George


Manuel und Menes

         
          Ich
merkte dass ein grösserer als
ich          
         
Erstanden war im wechsel
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Der Krieg

.........WEM DAS GEWISSEN DROHE MIT
EIGNER ODER FREMDER SCHANDE
DRUCKE EMPFINDET DEINE WORTE WOL ALS
ROHE. DEM OHNGEACHTET HALT DICH FREI
VON SCHMUCKE UND GANZ ERÖFFNE DAS V
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Wenn ich auf deiner brücke steh...

>Geh ich an deinem haus vorbei
So send ich ein gebet hinauf
Als lägest du darinnen tot.
Wenn es dein geist von selbst nicht finde (III)

A. VERWEY Der dichter · will er tag
für tag sich sagen Wo wahr und falsch
von rechts nach links sich jagen Muss
dafür jahrlang schweigend busse
tragen. Die besten
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Schifferlied

ABSCHIED YVOS VON JOLANDA Du harrst
umsonst. Ist Der auch hin Und schläft
in ruh wo keiner ihn Entdecken wird -
mein blut ward kühl Ich geh an bord
seh dich nicht mehr.
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Hyperion - II.

Ahnung gesellt mich zu euch  
         
    kinder des
Inselgebiets Die ihr in anmut die
tat          
     
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Gebete I

All den tag hatt ich im sinne Klang der
wirklichen drommete · Hob die hand nur
dass sie flehte Und den mund um deine
minne. Kam ein opfer sonder
makel Freudiger zu de
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 2

All die jugend floss dir wie ein
tanz Ein berauschtes spiel von horn und
flöte? Herr so lockt ich deine
sonnensöhne. Menschlich glück
verschwor ich um dein lied Fügte mich
der no
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 12

Alles habend alles wissend seufzen
sie: `Karges leben! drang und hunger
überall! Fülle fehlt!` Speicher
weiss ich über jedem haus Voll von
korn das fliegt und neu sich häuft –
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Als ich zog ein vogel frei aus goldnem bauer...

Als ich zog ein vogel frei aus goldnem
bauer Ward der segen mir in reichem
maasse Frauen warfen von der
mauer Rosen auf die strasse. Durch
der länder wunder · marmor der pa
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 23

Als nach der seligen erweckung frist Du
von mir gingest – über meinem
dach Ich einen goldnen stern mir winken
sah Mir erstem ganz Gewandelten vom
geiste: Da stelltest du die wahl
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 5

Als sich dir jüngling dein beruf
verkündigt Warst ein verstossener du
in klammer luft Und trugest als der
eine aller qual. Da drang aus dir ein
solcher schrei zu sternen Dass erde
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Lieder von Traum und Tod - 02 - Dünenhaus

An Albert und Kitty Verwey Ist ein
dach noch das so tiefen friedens
Freien stolzes neben solcher fülle
– Düster-mütigen starren gast Lud
und hielt und fern oft winkte?
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An baches ranft...

An baches ranft Die einzigen
frühen Die hasel blühen. Ein vogel
pfeift In kühler au. Ein leuchten
streift Erwärmt uns sanft Und zuckt
und bleicht. Das
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Lieder von Traum und Tod - 10 - Die Ebene

An Carl August Klein Silberne
himmelsferne spannt Über der
endlosigkeit deiner ruhenden
ebene. Suchest du sinnend darin das uns
beiden gegebene Zwischen den furchen
seit jah
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Lieder von Traum und Tod - 08 - Winterwende

An Clemens Franckenstein Ist von mond
– von sonne dieser glanz? Auf
verstorbne wege von Byzanz Bricht er
schaudernd flammt er grell Hain und
halle macht er hell.
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Lieder von Traum und Tod - 05 - Juli-Schwermut

An Ernest Dowson Blumen des sommers
duftet ihr noch so reich: Ackerwinde
im herben saatgeruch Du ziehst mich
nach am dorrenden geländer Mir ward
der stolzen gärten sesam
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Burg Falkenstein

AN ERNST Zur bewaldeten kuppe  
         
    stieg ich an neben dir Wo
auf rauh-gradem eckturm    
      &nb
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Lieder von Traum und Tod - 09 - Den Brüdern

An Leopold Andrian Als unsre schnelle
jugend noch nicht wählte Im edlen
preisen und verwerfen gleich War unsre
liebe für das viel geschmälte Für
unser: euer sieches Oes
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Lieder von Traum und Tod - 07 - Südliche Bucht

An Ludwig von Hofmann An grünen
klippen laden selige gärten Wo blumen
sich mit blauen wogen mengen Und frühe
winde zart und glühend sprengen Um
den Gebundnen die metalln
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Lieder von Traum und Tod - 06 - Feld vor Rom

An Ludwig von Hofmann Von höhen
maassen wir die abendgegend Der welten
trümmer sich im glanze regend Wir
treten in die fluren öd und streng
Von nah und fern ein hauch m
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Lieder von Traum und Tod - 01 - Blaue Stunde

An Reinhold und Sabine Lepsius Sieh
diese blaue stunde Entschweben hinterm
gartenzelt! Sie brachte frohe
funde Für bleiche schwestern ein
entgelt. Erregt und
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Lieder von Traum und Tod - 11 - Fahrt-Ende

An Richard Perls Wir schritten redend
auf den tempeldielen Du klagend über
siecher welten fäule Ich sah ein
kämpferfeld mit weiten zielen Und
stand ein jüngling herrisc
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Besuch

anftere sonne fällt schräg Durch
deiner mauer scharten In deinen kleinen
garten Und dein haus am
gehäg. Schwirren die vögel im plan
· Regen sträuche die ruten:
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 03

Auf der brust an deines herzens
stelle Lass den mund mich legen dass er
drinne Alter fieber zuckend schwären
sauge Wie der heilungsstein das gift
der wunde. Meine hand in deiner gib
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 11

Auf neue tafeln schreibt der neue
stand: Lasst greise des erworbnen guts
sich freuen Das ferne wettern reicht
nicht an ihr ohr. Doch alle jugend
sollt ihr sklaven nennen Die heut mit
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 15

Auf stiller stadt lag fern ein blutiger
streif. Da zog vom dunkel über mir ein
wetter Und zwischen seinen stössen
hört ich schritte Von scharen · Dumpf
· dann nah. Ein eisern klirren .
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Aus dem viel-durchfurchten land...

Aus dem viel-durchfurchten land Wo die
stimmen lauter gröber Steigen sinken
im gestöber Eil ich rück zur
bergeswand. Nach den sälen voll
geduft Nach den gärten di
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Teppich des Lebens - 02 - Urlandschaft

Aus dunklen fichten flog ins blau der
aar Und drunten aus der lichtung trat
ein paar Von wölfen · schlürften an
der flachen flut Bewachten starr und
trieben ihre brut. D
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 11

Aus purpurgluten sprach des himmels
zorn: Mein blick ist abgewandt von
diesem volk .. Siech ist der geist! tot
ist die tat! Nur sie die nach dem
heiligen bezirk Geflüchtet sind auf
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Wenn es dein geist von selbst nicht finde (IV)

B.v. ST. I Im sommerlichen glanz
der götterstadt Sannen wir trauernd
oft den spuren nach Des toten
königskindes. Was dient uns
schlachtenvorteil scha
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 20

Bangt nicht vor rissen brüchen wunden
schrammen · Der zauber der zerstückt
stellt neu zusammen. Jed ding wie
vordem heil und schön genest Nur dass
unmerkbar neuer hauch drin west.
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An Anna Maria

Behängt mit allem doch des EINEN bloss
Wozu man bald euch ruft · was euch nur tüchtigt
Ihr schwestern: eurer lampen öl verflüchtigt ·
Betörte! wir sind nur durchs opfer gross.
Bei seiner reise mittag bald zurück...

Bei seiner reise mittag bald
zurück Bald vor sich zum gewölke
bangen fragens Hat lange sich der
rastende gedreht .. Durchwallt ist
ganzer erden berg und tal Soviel an
glück und tr
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Betrübt als führten sie zum totenanger...

Betrübt als führten sie zum
totenanger Sind alle steige wo wir uns
begegnen Doch trägt die graue luft im
sachten regnen Schon einen hauch mit
neuen keimen schwanger. In dünnen re
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Rhein

Blüht am hange     
nicht die rebe? Wars ein schein
nicht      der
verklärte? Warst es du nicht 
    mein gefährte Den ich
suche   
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 01

Breit’ in der stille den geist Unter
dem reinen gewölk Send ihn zu
horchender ruh Lang in die furchtbare
nacht Dass er sich reinigt und
stärkt Du dich der hüllen befreist
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 17

Brich nun unsrer lippe siegel Sag dass
wir die rune lösen Vor dem volk das
hungernd ruft .. ›Täuscht euch nicht
mit jenen blöden Die nur auf die
lösung lauern Um der run
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 1

Da dein gewitter o donnrer die wolken
zerreisse: Dein sturmwind unheil weht
und die vesten erschüttert Ist da
nicht nach klängen zu suchen ein
frevles bemühn? Die hehre harfe und
selbst
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Empfängnis

Da du erst verhundertfältigt Meinen
blick in jener stunde: Hat dein sturm
mich überwältigt. Hilflos griff er
den beschwornen · Wälzte ihn in
finstre schrunde · D
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 14

Da ich mit allen fibern an dir
hänge Möcht ich nur schöner voller
mich entfalten Dass sich die gabe mehre
die ich biete. Vernichte mich! Lass
mich dein feuer schlingen! Ich selbst
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Da kaum noch sand im stundenglase läuft...

Da kaum noch sand im stundenglase
läuft So zieh ihm nach dem wandrer
tau-beträuft Die heisse luft verwehte
ihn geschwind Den freund der blumen und
der sterne Kind Der eines
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Tagelied

Da nacht den neuen morgen noch
umschattet und dein gemach (Ein sichres
dach) Noch lange freuden uns
gestattet: Was soll dein leises
weinen Und dein weher blick? - Des
glücke
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 3

Da schon Dein same den ich trug in
fahr Und aus mir nährte und erzog in
nöten Heut unausrottbar grünt: so gib
noch dies Solang ich in dem süssen
licht verweile: Dass ich die wür
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Da vieles wankt und blasst und sinkt und splittert

Da vieles wankt und blasst und sinkt und
splittert Erstirbt das lied von dunst
und schlaf umflutet Bis jäher stoss
das mürbe laub zerknittert Von ehmals
wilde wunde wieder blutet -
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Da waren trümmer nicht noch scherben...

Da waren trümmer nicht noch
scherben Da war kein abgrund war kein
grab Da war kein sehnen war kein
werben: Wo eine stunde alles
gab. Von tausend blüten war ein
quillen
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 07

Da zur begehung an des freundes arm Ihr
in geweihtes haus geleitet
waret Sprachlos erschüttert eure kniee
beugtet Im kern ergriffen an ein all
euch gabet: Da brach die alte not –
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Darfst du bei nacht und bei tag...

Darfst du bei nacht und bei tag Fordern
dein teil noch · du schatten · All
meinen freuden dich gatten · Rauben
von jedem ertrag? Bringt noch dein
saugen mir lust De
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An Sabine

Das farbenlaub umschlang die sage Von
manchem weh des sommerbrands Als eine
reife süsse klage .. Und unsre
wünsche pochten minder Bei glück und
träne schöner kinder - So
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Das kampfspiel...

Das kampfspiel das · wo es verlezt ·
nur spüret Wenn sich ein schluchzend
haupt verbirgt im schooss - Das solang
prüfend greift bis es
zerschnüret:     Wird nun im
tr
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Das lied das jener bettler dudelt...

Das lied das jener bettler dudelt Ist
wie mein lob das dich vergeblich
lädt Ist wie ein bach der fern vom
quelle sprudelt Und den dein mund zu
einem trunk verschmäht. Das l
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Das lockere saatgefilde lechzet krank...

Das lockere saatgefilde lechzet
krank Da es nach hartem froste schon
die lauern Lenzlichter fühlte und der
pflüge zähne Und vor dem stoss der
vorjahr-stürme keuchte: Sei mir nun
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Weißer Gesang

Dass ich für sie den weissen traum
ersänne .. Mir schien im schloss das
herbe strahlen tränken Und blasse
blütenbäume nur umschränken Dass er
mit zweier kinder frühtag ränne:
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Porta Nigra

Dass ich zu eurer zeit erwachen
musste Der ich die pracht der
Treverstadt gekannt Da sie den ruhm der
schwester Roma teilte - Da auge glühend
groß die züge traf Der klirrenden
legione
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 6

Dass unfassbar geschehn in
vorgeburten Beschlossen lieg ist
schöner sinn von dichtern – Du folg
in jedem werk dem frühsten traum! Aus
einem staubkorn stelltest du den
staat Gings
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Teppich des Lebens. XV.

Dein geist zurück in jenes jahr
geschwenkt Begreift es heut nicht
welche sternenmeilen Vom ort dich
trennten wo die menschen weilen So
dass sich jede stirne staunend senkt:
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Dein zauber brach da blaue flüge wehten...

Dein zauber brach da blaue flüge
wehten Von grabesgrünen und von
sichrem heile Nun lass mich kurz noch
da ich bald enteile Vor dir wie vor dem
grossen schmerze beten. Zu ra
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An Melchior Lechter

Deinem Sinn frei und siolz gegen unbill
gefeit Erz im tiegel des heils aller
schlacken befreit! Deiner Seele die
hoch überm traumland regiert · Uns ·
der welt jahr um jahr neue w
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Der Dichter in Zeiten der Wirren

DEM ANDENKEN DES GRAFEN BERNHARD
UXKULL Der Dichter heisst im stillern
gang der zeit Beflügelt kind das holde
träume tönt Und schönheit bringt ins
tätige getrieb.
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 26

Dem Lenker dank der mich am künftigen
tag Mit dir zur tat bestimmte die uns
opfert Zum preis der sterne · bruder
du im kampf! Du träumst von ruhm ich
von willkommner rast Kein geb
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Teppich des Lebens. XVI.

Dem markt und ufer gelte dein besuch
Der starken und der schlanken sehne
schnellen Der menge stürmen jauchzen
lied und spruch Der nackten glieder
gleiten in den wellen. Z
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Hyperion - I.

DEM SEHENDEN WAR DER WINK GENUG · UND
WINKE SIND VON ALTERS HER DIE SPRACHE
DER GÖTTER I Wo an entlegnem
gestade Muss ich vor alters entstammt
sein Br
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Den blauen raden und dem blutigen mohne...

Den blauen raden und dem blutigen
mohne Entgeht dem lispelnden und
lichten korn! Durchwandert diese
waldung sinnens ohne Und jeden
vielverschlungnen pfad von vorn
Verharrt n
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 26

Denk nicht zuviel von dem was keiner
weiss! Unhebbar ist der lebenbilder
sinn: Der wildschwan den du schossest
den im hof Du kurz noch hieltest mit
zerbrochnem flügel Er mahnte –
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Der abend schwül...

Der abend schwül - der morgen fahl und
nüchtern Sind ewiger wechsel ihrer
trüben reise · Sie ganz in tränen
ganz in schmerz und
schüchtern. Bestimmten die gezogenen
geleise.
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Die Führer

DER ERSTE Ich schaute viele auf
geschmücktem wagen Halbnackt in gold-
und farbigem geschnüre Die sprechend
lachend sassen oder lagen. Und Einer
nackt vom scheitel b
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Der Gehenkte

DER FRAGER: Den ich vom galgen schnitt,
wirst du mir reden? DER
GEHENKTE: Als unter der verwünschung
und dem schrei Der ganzen stadt man
mich zum tore schleppte Sah i
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Maskenzug

Der götter zug steigt abwärts an der
rampe Mit dem der ihre huld und hass
beordre · Der tod und leben menge..
doch der vordre- Verhüllt - ist mann
und mutter mit der lampe.
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Der hügel wo wir wandeln...

Der hügel wo wir wandeln liegt im
schatten · Indes der drüben noch im
lichte webt · Der mond auf seinen
zarten grünen matten Nur erst als
kleine weisse wolke schwebt. Die
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Der hügel wo wir wandeln liegt im schatten...

Der hügel wo wir wandeln liegt im
schatten Indess der drüben noch im
lichte webt Der mond auf seinen zarten
grünen matten Nur erst als kleine
weisse wolke schwebt. Die str
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Erwiderungen: Die Verkennung

Der jünger blieb in trauer tag und
nacht Am berg von wo der Herr gen
himmel fuhr: >So lässest du
verzweifeln deine treuen? Du denkst in
deiner pracht nicht mehr der erde? Ich
werde
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Der lüfte schaukeln wie von neuen dingen...

Der lüfte schaukeln wie von neuen
dingen Aus grauem himmel brechend milde
feuer Und rauschen heimatwärts
gewandter schwingen Entbietet mir ein
neues abenteuer Du all die ja
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Der raum mit sammetblumigen tapeten...

Der raum mit sammetblumigen tapeten So
waren sie zur zeit der ahnin mode - An
meinem arme bist du eingetreten. Nun
reden wir vom guten tode. Die starren
eisesranken an den sc
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 27

Der trunkne Herr des Herbstes sprach mir
so: Eh meinen zwilling du aus diesem
gau Im eigenleib zu finden dich
getraust – Zu kühner wunsch zu
überschwenglich hoffen: Iss diese fru
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Des erntemondes ungestüme flammen...

Des erntemondes ungestüme
flammen Verloschen · doch sie wirken
in uns beiden Nach kurzer trennung
schritten wir zusammen Am alten flusse
mit den neuen leiden. Zum ersten ma
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Landschaft I

Des jahres wilde glorie durchläuft Der
trübe sinn der mittags sich verlor In
einem walde wo aus spätem flor Von
safran rost und purpur leiden
träuft. Und blatt um blatt i
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Des sehers wort ist wenigen gemeinsam...

Des sehers wort ist wenigen
gemeinsam: Schon als die ersten kühnen
wünsche kamen In einem seltnen reiche
ernst und einsam Erfand er für die
dinge eigne namen - Die hier er
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Die Blume

Die blume die ich mir am fenster
hege Verwahrt vorm froste in der grauen
scherbe Betrübt mich nur trotz meiner
guten pflege Und hängt das haupt als
ob sie langsam sterbe. U
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Die blume die ich mir am fenster hege...

Die blume die ich mir am fenster
hege Verwahrt vorm froste in der grauen
scherbe Betrübt mich nur trotz meiner
guten pflege Und hängt das haupt als
ob sie langsam sterbe. U
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 29

Die einen lehren: irdisch da – dort
ewig .. Und der: ich bin die notdurft
du die fülle. Hier künde sich: wie
ist ein irdisches ewig Und eines
notdurft bei dem andern fülle. Sich
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Der Herr der Insel

Die fischer überliefern das im
süden Auf einer insel reich an zimt und
öl Und edlen steinen die im sande
glitzern Ein Vogel war der wenn am boden
fußend Mit seinem schnabel hoher st
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Der Herr der Insel

Die fischer überliefern dass im
süden Auf einer insel reich an zimmt
und öl Und edlen steinen die im sande
glitzern Ein vogel war der wenn am
boden fussend Mit seinem schnabel hoh
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 13

Die ihr die wilden dunklen zeiten
nennt In eurer lughaft freien milden
klugen: Sie wollten doch durch grausen
marter mord Durch fratze wahn und
irrtum hin zum gott. Ihr frevler als d
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Teppich des Lebens - 04 - Gewitter

Die irren flämmchen allerwege sind
erloschen Ein jäher donner hat die
hohe saat gedroschen Der sturm der
nacht zerspaltet das geäst im forste
Er stört der eber lager und der geier
ho
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Die jagd hat sich verzogen...

Die jagd hat sich verzogen Du bleibst
mit trägem bogen Blutspuren unter
tannen - Horch welch ein laut! von
wannen? Das ist kein lärm der
rüden Kein schrei der flüc
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Sporenwache

Die lichte zucken auf in der kapelle.
Der edelknecht hat drinnen einsam
wacht Nach dem gesetze vor altares
schwelle »Ich werde bei des nahen
morgens helle Empfangen von der feie
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Die reichsten schätze lernet frei verschwenden...

Die reichsten schätze lernet frei
verschwenden Wie nach den langen
strahlen auf verdorrte Gewächse sollet
ihr am frohen orte Den heissen gliedern
milden regen spenden! Gede
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Die silberbüschel die das gras verbrämen...

Die silberbüschel die das gras
verbrämen Und eine tageskerze die uns
nickt Ernennen uns und forschen ob wir
kämen Von einem gütigeren stern
geschickt. Die reiser streiche
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Danksagung

Die sommerwiese dürrt von arger
flamme. Auf einem uferpfad zertretnen
kleees Sah ich mein haupt umwirrt von
zähem schlamme Im fluss trübrot von
ferner donner grimm. Nach irren nä
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Danksagung

Die sommerwiese dürrt von arger
flamme. Auf einem uferpfad zertretnen
klees Sah ich mein haupt umwirrt von
zähem schlamme Im fluss trübrot von
ferner donner grimm. Nach irren näc
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Danksagung

Die sommerwiese dürrt von arger
flamme. Auf einem uferpfad zertretnen
klees Sah ich mein haupt umwirrt von
zähem schlamme Im fluss trübrot von
ferner donner grimm. Nach irren nächten
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Die steine die in meiner strasse staken...

Die steine die in meiner strasse
staken Verschwanden alle in dem weichen
schoss Der in der ferne bis zum himmel
schwillt · Die flocken weben noch am
bleichen laken Und treib
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Die stürme stieben über brache flächen...

Die stürme stieben über brache
flächen Und machen heller ahnung voll
die runde Da wollen sich erstickte
fluren rächen Da zittert seufzen aus
dem bergesschlunde. Es schein
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 08

Die uns nur eignet: dein und meine
runde Sie sollst du füllen und wir
sind erfüllt .. Wo du dich schenkst
und dich nur mehr empfindest Der raum
den wir verengern mehr sich weitet D
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Die wachen auen lockten wonnesam...

Die wachen auen lockten wonnesam Im
veilchenteppich kam sie an das
gitter Geschmückt wie jährig für den
bräutigam Und dachte sein bis nach dem
fest der schnitter. Nur ein
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Die tote Stadt

Die weite bucht erfüllt der neue
hafen Der alles glück des landes saugt
· ein mond Von glitzernden und rauhen
häuserwänden · Endlosen Strassen
drin mit gleicher gier Die menge
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Die tote Stadt

Die weite bucht erfüllt der neue
hafen Der alles glück des landes saugt
· ein mond Von glitzernden und rauhen
häuserwänden· Endlosen strassen drin
mit gleicher gier Die menge t
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 15

Die weltzeit die wir kennen schuf der
geist Der immer mann ist: ehrt das weib
im stoffe .. Er ist kein mindres
heiligtum. Das weib Gebiert das tier ·
Der mann schafft mann und weib
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 4

Dies ist der fügung meistes dass du
lebst Bei jedem dir verhängten fall
nur wankst Dich doppelst und dich
spaltest vorm geschick. Beim ansturm
des beginnes sinken viele Beim zweite
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Landschaft III

Dies ist der hüttenraum wo durch die
lücke Wandernd von bleichen firnen her
ein schwacher Mondschein der dämmerung
gleitet - wo ich wacher Mich tief herab
auf deinen schlummer bücke.
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 02

Dies ist reich des Geistes:
abglanz Meines reiches · hof und
hain. Neugestaltet ungeboren Wird hier
jeder: ort der wiege Heimat bleibt ein
märchenklang. Durch die sendung du
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Dies leid und diese last: zu bannen...

Dies leid und diese last: zu bannen Was
nah erst war und mein. Vergebliches die
arme spannen Nach dem was nur mehr
schein Dies heilungslose sich
betäuben Mit eitlem n
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Lieder von Traum und Tod - 14 - Das Pochen

Dies pochen sagt uns was wir
liessen Das an der leeren stätte
quillt Wo unsre freude scheidend
winkte. Nicht stunde mehr nicht weg
mehr gilt! Wie wir im schlafe
wandelnd irr
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Der Widerchrist

Dort kommt er vom berge · dort sieht er im hain!
Wir sahen es selber · er wandelt in wein
Das wasser und spricht mit den toten.
Der Widerchrist

Dort kommt er vom berge · dort steht er
im hain! Wir sahen es selber · er
wandelt in wein Das wasser und spricht
mit den toten.` O könntet ihr hören
mein lachen bei nacht:
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Teppich des Lebens - 23 - Standbilder, das sechste

Dreh ich in meinen händen die
rötlichen urnen Dann spähe ich durch
den rest der verwitterten krust
Glieder der stattlichen die in
kämpfen turnen Spiele der badenden
und ihre lust.
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Drei weisen kennt vom dorf der blöde knabe...

Drei weisen kennt vom dorf der blöde
knabe Die wenn er kommt sich ständig
wiederholen: Die eine wie der väter
hauch vom grabe Die eh sie starben sich
dem herrn befohlen. D
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Heimgang

Drüben zieht ihr müden schwärme Die
ihr unserm tag erstarbt Heimwärts wo
kein wunsch mehr wärme - Alles
frühere weh vernarbt. Und ihr zeigt
dem fernen klager Eue
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Lobgesang

Du bist mein herr! wenn du auf meinem
weg · Viel-wechselnder gestalt doch
gleich erkennbar Und schön ·
erscheinst beug ich vor dir den
nacken. Du trägst nicht waffe mehr
noch kleid noch
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Bamberg

Du Fremdester brichst doch als echter
spross Zur guten kehr aus deines volkes
flanke. Zeigt dieser dorn dich nicht:
herab vom ross Streitbar und stolz als
königlicher Franke!
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Das Sechste

Du freudenbote führtest weiland Durch
einen winter grames voll Mich in ein
wunderbares eiland Das ganz von blüt
und knospe quoll. Verborgne fülle
deiner güter Entd
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An Derleth

Du fälltest um dich her mit tapfrem
hiebe Und stehst nun unerbittlicher
verlanger. Wann aber führt dich heim
vom totenanger Die täglich wirksame
gewalt der liebe?.. In uns
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 28

Du hast des adlers blick der froh zur
sonne Sich wendet – abwärts nur zu
schlag und biss. Du kommst von derer
zunft die strick und geissel Erfanden
für das allzu feile fleisch De
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 13

Du hast empfangen hast gegeben Wie das
gesetz verlangt. Dir fällt nichts und
du machst nichts fallen Bis aller lauf
sich schliesst. Such nicht nach freuden
oder zielen Nach d
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 29

Du hausgeist der um alte mauern
wittert Nach schwängrung süchtig
unter bogen kauert Aus trümmern
daseins überbleibsel saugend: Strich
deine hand auf schal- und
urnenscherbe So st
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 09

Du kamst zu mir aus einem vollen leben
Nach willkür spendend wie du schon
gespendet .. Ich kann für eine teil
mich nicht verschenken Ich bin beginn
will alles für allzeit. Du bis
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Teppich des Lebens - 14 - Der Verworfene

Du nahmest alles vor: die schönheit
grösse Den ruhm die liebe
früh-erhizten sinns Im spiel · und
als du sie im leben trafest Erschienen
sie verblasst dir nur und schal.
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 17

Du nennst es viel dass du zu eigen
nimmst Mein gut wie deins .. noch hast
du nichts genannt! Du wurdest
mitbesitzer meiner stunden Dein bitten
ist bedenklich wie befehl. Ich muss dei
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Das Fünfte: Erhebung

Du rufst uns an · uns weinende im
finstern:        
Auf! tore allesamt! Verlöschen muss
der kerzen bleiches glinstern ·  
      Nun schliesst das
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Du sagst dass fels und mauer freudig sich umwalden

Du sagst dass fels und mauer freudig
sich umwalden     Und führst
mich wie durch dumpfen
trümmerfall. Mir klingen sterbeglocken
von den heitren halden ·    
Du singst
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Du schlank und rein wie eine flamme...

Du schlank und rein wie eine flamme Du
wie der morgen zart und licht Du
blühend reis vom edlen stamme Du wie
ein quell geheim und
schlicht Begleitest mich auf sonnigen
matte
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Du schlank und rein

Du schlank und rein wie eine flamme Du
wie der morgen zart und licht Du
blühend reis vom edlen stamme Du wie
ein quell geheim und
schlicht Begleitest mich auf sonnigen
matten
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Teppich des Lebens. VIII.

Du sprichst mir nie von sünde oder
sitte. »Ihr meine schüler · sprossen
von geblüt · Erkennt und kürt das
edle unbemüht... Auch heimlich bin
ich richte eurer tritte.
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Teppich des Lebens. XIV.

Du stiegest ab von deinem hohen hause
Zum wege · manche freunde standen
neben Du suchtest unter ihnen deine
klause Und sahst dich um gleichwie in
andrem leben. Dich werde
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 27

Du trugst in holder scham die stirn
gesenkt Ich ahnte wo dein buch im
dunkeln liess: Wann geist wann leib
bestimmt der Sinn .. dir weist Allein
was achse ist was rollend rad · Wande
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Das Dritte

Du wachst über uns    
    in deiner unnahbaren
glorie: Schon wurdest du eins  
      mit dem Wort das
von oben uns sprach. Wir fragen bei al
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Carl August

Du weisst noch ersten stürmejahrs
gesell Wie du voll trotz am zaun den
hagelschlossen Hinwarfst den blanken
leib auf den blauschwarz Die trauben
hingen? wie wir beide fuhren Durch m
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Du willst am mauerbrunnen wasser schöpfen...

Du willst am mauerbrunnen wasser
schöpfen Und spielend in die kühlen
strahlen langen · Doch scheint es mir
du wendest mit befangen Die hände von
den beiden löwenköpfen.
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Du willst mit mir ein reich der sonne stiften...

Du willst mit mir ein reich der sonne
stiften Darinnen uns allein die freude
ziere Sie heilige die haine und die
triften Eh unsre pracht und ihre sich
verliere. Dass dieses s
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Teppich des Lebens. V.

Du wirst nicht mehr die lauten fahrten
preisen Wo falsche flut gefährlich
dich umstürmt Und wo der abgrund
schroffe felsen türmt Um deren
spitzen himmels adler kreisen.
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Trauer III

Dumpf ist die luft · verödet sind die
tage. Wie find ich ehren die ich dir
erweise? Wann zünd ich an dein licht
durch unsre tage? Mir ist nur lust wenn
ich in gleicher weise Eingr
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 06

Durch die gärten lispeln zitternd Grau
und gold des späten tags. Irr-gestalt
wischt sich versonnen Sommerfäden aus
der stirne Wehmut flötet .. dort in
häusern Bunte klän
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In Memoriam Elisabethae

Durch schauervolle auch der seelen ferne
fliegt Des liedes trauer und des
gartengangs gedenk Der voll war von
versteckten kindes anmut-lachen - Dem
nun verklungnen - kommt sie zu dem
leeren
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Reifefreuden

Ein stolzes beben und ein reiches
schallen Durch später erde schwere
fülle strich .. Die kurzen worte waren
kaum gefallen Als tiefer rührung ruhe
uns beschlich. Sie sanken
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 14

Ein wissen gleich für alle heisst
betrug. Drei sind des wissens grade.
Eines steigt Aus dumpfer menge ahndung:
keim und brut In alle wache rege eures
stamms. Das zweite bringt der z
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 17

Einer stand auf der scharf wie blitz und
stahl Die klüfte aufriss und die lager
schied Ein Drüben schuf durch umkehr
eures Hier .. Der euren wahnsinn so
lang in euch schrie Mit sol
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An die Kinder des Meeres - I.

Einst mir verehrt und gastlich · dann
gemieden Vergelten nun die
vielgesichtigen wogen Die lange scheu?
dass sie die sinne lenken Mitläufer
sind dies ganze stück der fahrt? Du
der
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Teppich des Lebens. XVIII.

Einst werden sie in deinen schluchten
spüren Was noch darin von deiner
stimme dröhne. »Ist dies der ort von
klagen tränen schwüren! O kleine
tiefe und der eine höhne:
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Nova Apocalypsis

Endchrist endchrist du wurdest zum
spott Statt deiner kommt der
fliegengott. Larven aus faulenden
hirnen gekrochen Sind nun ins leben
hereingebrochen Breiten sich dre
... weiterlesen


Nova Apocalypsis

Endchrist endchrist du wurdest zum
spott Statt deiner kommt der
fliegengott. Larven aus faulenden
hirnen gekrochen Sind nun ins leben
hereingebrochen Breiten sich dreist ü
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 02

Entbinde mich von leichten
eingangsworten. Da mich so heisse kraft
nicht stärker schmiedet Entlass mich
wieder unters dunkle volk Ich bin nicht
tüchtig für die weitre weihe .. Den
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Entflieht auf leichten kähnen...

Entflieht auf leichten
kähnen Berauschten sonnenwelten Dass
immer mildre tränen Euch eure flucht
entgelten. Seht diesen taumel
blonder Lichtblauer traumgewalten
... weiterlesen


Entflieht

Entflieht auf leichten
kähnen Berauschten sonnenwelten Dass
immer mildre tränen Euch eure flucht
entgelten. Seht diesen taumel
blonder Lichtblauer traumgewalten Und
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 29

Entlassen seid ihr aus dem innern
raum Der zelle für den kern geballter
kräfte Und trächtiger schauer in das
weite land. Aus jedes aug erriet sich
hier sein grad Aus jedes form di
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Teppich des Lebens. VI.

Entsinne dich der schrecken die dir
längst Verschollen sind seit du mir
eigen bleibst Und nur durch mich der
gluten kelch empfängst Der dich
berauschen wird solang du leibst.
... weiterlesen


Teppich des Lebens. XVII.

Er darf nun reden wie herab vom
äther Der neue lichter zündete im
nachten Erlösung fand aus dumpfen
lebens schmachten Der lang verborgen
als ein sichrer täter Die welken
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 06

ER ist Helle .. wenn er leuchtet Hülle
nicht dein haupt im wege Klarsten
scheins wo wir der dinge Lachen in
kristallner höh! ER ist Dunkel und er
reisst uns In die fluten wo
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An die Kinder des Meeres - III.

Ersehnter kömmling der an unsrer
tür Oft uns zu kurzem gang im
herbstwind lud Dess fragend wort und
sanft metallnes lachen Trost war der
winternacht .. der lang gehegt Nun vor
uns
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Lieder von Traum und Tod - 16 - Flutungen

Erst ging sie voll und litt an zu viel
licht. Der gaben schatz den huldigung
ihr bot Erwog sie kaum und misste oft
das glück Im starren stolz der jugend
die nicht spricht.
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Der Brand des Tempels - III.

ERSTER Auf ihren einspruch dass sie ihm
von früh auf Gefährtin und beratrin
war versezt er: >Die frau darf stimme
haben in der zeit Der zelte und der
züge .. im palast Ist
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Das Lied

Es fuhr ein knecht hinaus zum wald Sein
bart war noch nicht flück Er lief sich
irr im wunderwald Er kam nicht mehr
zurück. Das ganze dorf zog nach ihm
aus Vom früh-
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Das Lied

Es fuhr ein knecht hinaus zum wald Sein
bart war noch nicht flück Er lief sich
irr im wunderwald Er kam nicht mehr
zurück. Das ganze dorf zog nach ihm
aus Vom früh- zum abe
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Es lacht in dem steigenden jahr dir...

Es lacht in dem steigenden jahr dir Der
duft aus dem garten noch leis. Flicht
in dem flatternden haar dir Eppich und
ehrenpreis. Die wehende saat ist wie
gold noch ·
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Es lacht in dem steigenden jahr dir

Es lacht in dem steigenden jahr dir Der
duft aus dem garten noch leis. Flicht
in dem flatternden haar dir Eppich und
ehrenpreis. Die wehende saat ist wie
gold noch ·
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Franken

Es war am schlimmsten kreuzweg meiner
fahrt: Dort aus dem abgrund züngelnd
giftige flammen · Hier die gemiednen
gaue wo der ekel Mir schwoll vor allem
was man pries und übte · Ic
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Fenster wo ich einst mit dir...

Fenster wo ich einst mit dir Abends in
die landschaft sah Sind nun hell mit
fremdem licht. Pfad noch läuft vom
tor wo du Standest ohne
umzuschaun Dann ins tal hinunte
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Fenster

Fenster wo ich einst mit dir Abends in
die landschaft sah Sind nun hell mit
fremdem licht. Pfad noch läuft vom tor
wo du Standest ohne umzuschaun Dann ins
tal hinunterbogst
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Südlicher Strand: See

Fern liegt die heimat noch als schwarze
wüste Vergessen hinter
schneebestreuter wehr.. Kein laut von
dort der nicht vergeblich grüsste! Die
wunderwelt verlockt uns noch zu sehr.
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Wilder Park

Feuchter schatten fällt aus den buchen
.. Fettes gras schiesst wuchernd empor
· Hüllt den weiher - gehst du ihn
suchen? Welch geraun entquoll seinem
moor? Halblicht sinkt
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Flammende wälder am bergesgrat...

Flammende wälder am
bergesgrat Schleppende ranken im
gelbroten staat! Vor ihrem schlummer in
klärender haft Hebst du die traube mit
leuchtendem saft. Lang eh sie quoll
mit
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Flöre wehn durch bunte säle...

Flöre wehn durch bunte säle
· Trauerrufe dringen gell: Als die
düsteren choräle Stimme spaltet jung
und hell. Fluren wo die triebe
stocken Sind voll kupfern blass
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 30

Fragbar war Alles da das Eine floh: Der
geist entwand sich blindlings aus der
siele Entlaufne seele ward zum törigen
spiele – Sagbar ward Alles: drusch
auf leeres stroh. Nun löst
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Teppich des Lebens - 15 - Rom-Fahrer

Freut euch dass nie euch fremdes land
geworden Der weihe land der väter
paradies Das sie erlöst vom
nebeltraum im norden Das oft ihr sang
mehr als die heimat pries. Dort
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Die Gärten schliessen

Frühe nacht verwirrt die ebnen bahnen
- Kalte traufe trübt die weiher
- Glückliche Apolle und Dianen Hüllen
sich in nebelschleier. Grau blätter
wirbeln nach den gruften.
... weiterlesen


Geführt vom sang der leis sich schlang...

Geführt vom sang der leis sich
schlang Dir ward er leicht der
ufergang. Ich sah der höhen dichten
rauch Verjährtes laub und
distelstrauch. Dein auge schweift
schon träume
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Geführt vom sang...

Geführt vom sang der leis sich
schlang Dir ward er leicht der
ufergang. Ich sah der höhen dichten
rauch Verjährtes laub und
distelstrauch. Dein auge schweift schon
träumerisch
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Teppich des Lebens - 09 - Die Verrufung

Geht ein weg noch hinter den
weidenstümpfen Wo die halme sich vor
dem wetter ducken? Führt dieser fluss
dich nicht fort zu den giftigen sümpfen
Wo die grünlichen lichter
zusammenzuck
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Gemahnt dich noch das schöne bildnis

Gemahnt dich noch das schöne bildnis
dessen Der nach den schluchten-rosen
kühn gehascht · Der über seiner jagd
den tag vergessen · Der von der dolden
vollem seim genascht?
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Gemahnt dich noch das schöne bildnis dessen...

Gemahnt dich noch das schöne bildnis
dessen Der nach den schluchten-rosen
kühn gehascht Der über seiner jagd
den lag vergessen Der von der dolden
vollem seim genascht? Der
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Gemahnt dich noch das

Gemahnt dich noch das schöne bildnis
dessen Der nach den schluchten-rosen
kühn gehascht Der über seiner jagd den
tag vergessen Der von der dolden vollem
seim genascht? Der nach
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Traum und Tod

glanz und ruhm ! so erwacht unsre
welt Heldengleich bannen wir berg und
belt Jung und gross schaut der geist
ohne vogt Auf die flur auf die flut die
umwogt. Da am weg bricht ein s
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Lieder von Traum und Tod - 23 - Traum und Tod

Glanz und ruhm! so erwacht unsre
welt Heldengleich bannen wir berg und
belt Jung und gross schaut der geist
ohne vogt Auf die flur auf die flut die
umwogt: Da am weg bricht e
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Stern des Bundes. Schluss-Chor

Gottes pfad ist uns geweitet Gottes
land ist uns bestimmt Gottes krieg ist
uns entzündet Gottes kranz ist uns
erkannt. Gottes ruh in unsern
herzen Gottes kraft in unsrer brus
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Nacht

Gänge des tages sind weit. Reisst
der verworrene wald Uns in vergessen so
bald? Hinter dem nächtigen zaun Fasst
uns des bannes geraun - Uns dem
versinken gew
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König und Harfner

HARFNER: Wie vor das antlitz du den
mantel zogst Gewahrt ich dass du eine
träne bargest Und einen · Herr · mir
nicht gewognen wink. Wenn du auch heut
zu deinem knecht nich
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Gespräch des Herrn mit dem römischen Hauptmann

HAUPTMANN Ich weiss Herr dass du worte
ewigen lebens hast Des eignen hauses
kindern brot zu bringen kamst Doch die
gefallnen krumen fremden nicht
verwehrst: Gib der bedrängten seele
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Ursprünge

Heil diesem lachenden zug: Herrlichsten
gutes verweser Maasslosen glückes
erleser! Schaltend mit göttlichem
fug Traget ihr kronen und
psalter. Später gedenkt es euch kaum:
... weiterlesen


Ursprünge

Heil diesem lachenden zug: Herrlichsten
gutes verweser Maasslosen glückes
erleser! Schaltend mit göttlichem
fug Traget ihr kronen und
psalter. Später gedenkt es euch kaum:
... weiterlesen


Stern des Bundes. Zweites Buch. 05

Heilige nacht von Ihm befohlen Schatte
noch mit deinen schleiern! Eh ich ganz
dein glück begriffen Und was du
begannst vollendet Soll dein werk des
tags mich drücken Wärmen
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 21

Helfer von damals! richttag rückt
heran Sein Für und Wider schneidet
andres band Und frühere liebe schweigt
und beider träne · Wir sind hinüber
und ihr bliebet dort. Mit kraft
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Teppich des Lebens - 08 - Die Maske

Hell wogt der saal vom spiel der seidnen
puppen. Doch eine barg ihr fieber
unterm mehle Und sah umwirbelt von den
tollen gruppen Dass nicht mehr viel am
aschermittwoch fehle.
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Leo XIII

Heut da sich schranzen auf den thronen
brüsten Mit wechslermienen und unedlem
klirren: Dreht unser geist begierig
nach verehrung Und schauernd vor der
wahren majestät Zum ernsten v
... weiterlesen


Leo XIII

Heut da sich schranzen auf den thronen
brüsten Mit wechslermienen und unedlem
klirren: Dreht unser geist begierig
nach verehrung Und schauernd vor der
wahren majestät Zum ernsten v
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Hier ist nicht mein lichtrevier...

Hier ist nicht mein lichtrevier Wo ich
herrschte wo ich freite. Himmel ist mir
fremd und breite - Arme flur mit magrer
zier. Sandige strecken
unbebaut.. Zwischen halde
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An die Kinder des Meeres - II.

Hier prangt die fülle lacht der Ewigen
milde Am frühlingsstrande ihrer wahl
.. nur rauch Des bergs verrät gewaltig
innere feuer .. Du zögling dieser erd
- entflammt und hold - Tr
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 19

Hier schliesst das tor: schickt
unbereite fort. Tödlich kann lehre
sein dem der nicht fasset. Bild ton und
reigen halten sie behütet Mund nur an
mund geht sie als weisung weiter Vo
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Teppich des Lebens - 01 - Der Teppich

Hier schlingen menschen mit gewächsen
tieren Sich fremd zum bund umrahmt von
seidner franze Und blaue sicheln
weisse sterne zieren Und queren sie in
dem erstarrten tanze.
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Weihe

Hinaus zum strom! wo stolz die hohen
rohre Im linden winde ihre fahnen
schwingen Und wehren junger wellen
schmeichelchore Zum ufermoose kosend
vorzudringen. Im rasen rastend
... weiterlesen


Weihe

Hinaus zum strom! wo stolz die hohen
rohre Im linden winde ihre fahnen
schwingen Und wehren junger wellen
schmeichelchore Zum ufermoose kosend
vorzudringen. Im rasen rastend solls
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Horch was die dumpfe erde spricht...

Horch was die dumpfe erde spricht: Du
frei wie vogel oder fisch - Worin du
hängst · das weisst du
nicht. Vielleicht entdeckt ein
spätrer mund: Du sassest mit an unsrem
tis
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Lieder von Traum und Tod - 02 - Ein Knabe der mir

I An Cyril Meir Scott Sie die in
träumen lebten sehen wach Den abglanz
jener pracht die sie verliessen Um gram
und erde · und sie weinen stille Die
stunden füllend mit eri
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Kunfttag

I. Dem bist du kind · dem
freund. Ich seh in dir den Gott Den
schauernd ich erkannt Dem meine andacht
gilt. Du kamst am lezten tag Da ich
von harren si
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Verführer

I. Streut diesen sand und zweimal
könnt ihr keltern Und dreschen und das
vieh ist doppelt melk. Nun schwelgt und
spottet euer kargen eltern ...Gott aber
tier< >ein aber kein< >grad
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Nachtwachen

I Deine stirne verborgen halb durch
die beiden Wölkchen von haaren (sie
sind blond und seiden) Deine stirne
spricht mir von jugendlichem
leide. Deine lippen (sie sin
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Teppich des Lebens. I. Ich forschte bleichen eifer

I Ich forschte bleichen eifers nach dem
horte Nach strofen drinnen tiefste
kümmerniss Und dinge rollten dumpf und
ungewiss – Da traf ein nackter engel
durch die pforte: Ent
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 10

Ich bin der Eine und bin Beide Ich bin
der zeuger bin der schooss Ich bin der
degen und die scheide Ich bin das opfer
bin der stoss Ich bin die sicht und bin
der seher Ich bin
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Ich bin der Eine und bin Beide

Ich bin der Eine und bin Beide Ich bin
der zeuger bin der schooss Ich bin der
degen und die scheide Ich bin das opfer
bin der stoss Ich bin die sicht und bin
der seher Ich bin der
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Teppich des Lebens - 22 - Standbilder, das fünfte

Ich bin es einzig die auch euch die
klugen Zur irre reisst · wenn meine
lider schlugen Sind eure festen bauten
mürb und öd Ihr ziehet hinter mir
wie kinder blöd. Euch
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Teppich des Lebens. VII.

Ich bin freund und führer dir und
ferge. Nicht mehr mitzustreiten ziemt
dir nun Auch nicht mit den Weisen ·
hoch vom berge Sollst du schaun wie
sie im tale tun. Weite me
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Ich darf nicht dankend

Ich darf nicht dankend an dir
niedersinken. Du bist vom geist der
flur, aus der wir stiegen: will sich
mein trost an deine wehmut schmiegen,
so wird sie zucken, um ihm abzuwinken.

... weiterlesen


Ich darf nicht dankend an dir niedersinken...

Ich darf nicht dankend an dir
niedersinken Du bist vom geist der flur
aus der wir stiegen: Will sich mein
trost an deine wehmut schmiegen So wird
sie zucken um ihm abzuwinken.
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Das Zeitgedicht

Ich euch gewissen · ich euch stimme
dringe Durch euren unmut der verwirft
und flucht: >Nur niedre herrschen noch
· die edlen starben: Verschwemmt ist
glaube und verdorrt ist liebe.
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Rückkehr

Ich fahre heim auf reichem kahne - Das
ziel erwacht im abendrot - Vom maste
weht die weisse fahne - Wir übereilen
manches boot. Die alten ufer und
gebäude Die alten glocke
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Rückkehr

Ich fahre heim auf reichem kahne Das
ziel erwacht im abendrot Vom maste weht
die weisse fahne Wir übereilen manches
boot. Die alten ufer und
gebäude Die alten glocke
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Ich forschte bleichen eifers nach dem horte

Ich forschte bleichen eifers nach dem
horte Nach strofen drinnen tiefste
kümmerniss Und dinge rollten dumpf und
ungewiss – Da trat ein nackter engel
durch die pforte: Entg
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Ich forschte bleichen eifers

Ich forschte bleichen eifers nach dem
horte Nach strofen drinnen tiefste
kümmerniss Und dinge rollten dumpf und
ungewiss - Da trat ein nackter engel
durch die pforte: Entgegen tr
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Entrückung

Ich fühle luft von anderem
planeten. Mir blassen durch das dunkel
die gesichter Die freundlich eben noch
sich zu mir drehten. Und bäum und
wege die ich liebte fahlen Dass i
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Entrückung

Ich fühle luft von anderem
planeten. Mir blassen durch das dunkel
die gesichter Die freundlich eben noch
sich zu mir drehten. Und bäum und
wege die ich liebte fahlen Dass i
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Hyperion - III.

Ich kam zur heimat: solch gewog von
blüten Empfing mich nie .. ein pochen
war im feld In meinem hain von
schlafenden gewalten, Ich sah euch
fluss und berg und gau im bann Und
brüde
... weiterlesen


Hyperion

Ich kam zur heimat: solch gewog von
blüten Empfing mich nie .. ein pochen
war im feld In meinem hain von
schlafenden gewalten. Ich sah euch
fluss und berg und gau im bann Und
brüde
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Teppich des Lebens - 10 - Der Täter

Ich lasse mich hin vorm vergessenen
fenster: nun tu Die flügel wie immer
mir auf und hülle hienieden Du stets
mir ersehnte du segnende dämmrung mich
zu Heut will ich noch ganz mich er
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Ich lehre dich den sanften reiz des zimmers...

Ich lehre dich den sanften reiz des
zimmers Empfinden und der trauten
winkel raunen · Des feuers und des
stummen lampen-flimmers · Du hast
dafür das gleiche müde staunen.
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 24

Ich liess mich von den schulen
krönen Sie hielten wert mich ihrer
würde .. Die zeit der einfalt ist
nicht mehr. Dann kam der anfang echter
lehre: In kenntnis kennen dass sie feil

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Lieder von Traum und Tod - 04 - Ein Knabe der mir

Ich stand im Sommer wartend – mit
erbleichen Seh ich nun schon das
scharlach-banner wehen Es winkt dem
tanz der ernter mit dem grabe Mit
ungepflückter frucht zerzaust vom
sturme.
... weiterlesen


Ich trat vor dich mit einem segenspruche...

Ich trat vor dich mit einem
segenspruche Am abend wo für dich die
kerzen brannten Und reichte dir auf
einem sammtnen tuche Die höchste
meiner gaben: den demanten. Du aber w
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Ich weiss du trittst zu mir ins haus...

Ich weiss du trittst zu mir ins
haus Wie jemand der an leid
gewöhnt Nicht froh ist wo zu spiel und
schmaus Die saite zwischen säulen
dröhnt. Hier schreitet man nicht
laut
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 28

Ich weiss nicht ob ich würdig euch
gepriesen Dich den Gebornen dich den
Ungebornen. Ich weiss von Einem nur der
vielgestaltig Sich auswächst will dass
er vernichtet werde Und aufle
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Teppich des Lebens - 24 - Standbilder, das siebent

Ich werf ihn so: und wundernd halten
inne Die auf dem heimischen baumfeld
früchte kosten .. Die ferne flammt und
eine stadt vom Osten Enttaucht im nu
mit kuppel zelt und zinne.
... weiterlesen


Die Spange

Ich wollte sie aus kühlem eisen Und
wie ein glatter fester streif. Doch war
im schacht auf allen gleisen So kein
metall zum gusse reif. Nun aber soll
sie also sein: Wie eine
... weiterlesen


Die Spange

Ich wollte sie aus kühlem eisen Und wie
ein glatter fester streif - Doch war im
schacht auf allen gleisen So kein metall
zum gusse reif. Nun aber soll sie also
sein : Wie e
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Teppich des Lebens. XI.

Ihr bangt der Obern pracht nie mehr zu
nennen Wenn nicht auf schwerer stirn
ihr blitz euch zückt Der sich nicht
rufen lässt .. die kinder flennen Um
selige stunde die so kurz nur schm
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 14

Ihr baut verbrechende an maass und
grenze: `Was hoch ist kann auch
höher!` doch kein fund Kein stütz und
flick mehr dient .. es wankt der
bau. Und an der weisheit end ruft ihr
zum himmel:
... weiterlesen


Stern des Bundes. Erstes Buch. 25

Ihr fahrt in hitzigem tummel ohne
ziel Ihr fahrt im sturm ihr fahrt durch
see und land Fahrt durch die menschen
.. sehnt unfassbar ihr Dass sie euch
fassen .. sehnt unfüllbar ihr Da
... weiterlesen


Stern des Bundes. Erstes Buch. 26

Ihr habt · fürs recken-alter nur
bestimmte Und nacht der urwelt ·
später nicht bestand. Dann müsst ihr
euch in fremde gaue wälzen Eur kostbar
tierhaft kindheit blut verdirbt We
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Auf das Leben und den Tod Maximins: Das Erste

Ihr hattet augen trüb durch ferne
träume Und sorgtet nicht mehr um das
heilige lehn. Ihr fühltet endes-hauch
durch alle räume - Nun hebt das haupt!
denn euch ist heil geschehn.
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Teppich des Lebens. XX.

Ihr ist als ob bei jeder zeitenkehr Sie
mehr nur hungre nach der heiligen
zehr Verstossen von dem flor der
ufer-bänke Im strom des grams nur
immer tiefer sänke Verlassen vo
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Lieder von Traum und Tod - 03 - Ein Knabe der mir

Ihr kündigtet dem Gott von einst die
liebe – Nun zeigt er sich mit
rachevoller braue: Ihr nanntet joch
mein kostbares gesetz Ihr lasst mein
haus zu beugungen zu stolz.
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Sprüche für die Geladenen in T .. - II.

Ihr lernt: das haus des mangels nur
kenne die schwermut - Nun seht im
prunke der säulen die herbere schwermut
- Der stets nach dem ziel sich
verzehre nur fühle das schicksal Ich z
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Das Zeitgedicht

Ihr meiner zeit genossen kanntet
schon Bemasset schon und schaltet mich
- ihr fehltet. Als ihr in lärm und
wüster gier des lebens Mit plumpem
tritt und rohem finger ranntet: Da gal
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Das Zeitgedicht

Ihr meiner zeit genossen kanntet
schon Bemaasset schon und schaltet mich
- ihr fehltet. Als ihr in lärm und
wüster gier des lebens Mit plumpem
tritt und rohem finger ranntet: Da galt
i
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Ihr rufe junger jahre die befahlen...

Ihr rufe junger jahre die befahlen Nach
IHR zu suchen unter diesen zweigen: Ich
muss vor euch die stirn verneinend
neigen · Denn meine liebe schläft im
land der strahlen. D
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 08

Ihr seid bekenner mit all-offnem
blick Opfer bekränzt das freie haar im
wind Den besten gleich im regen spiel
der glieder .. Elend sind sie die eures
bandes spotten Die auf euch sta
... weiterlesen


Stern des Bundes. Drittes Buch. 21

Ihr seid die gründung wie ich jetzt
euch preise Wie jeder ist mit sich mit
mir mit jedem: Betrieb der pflicht und
drang an frommes herz. Ihr seid die
Widmenden ihr tragt das reich S
... weiterlesen


Teppich des Lebens - 12 - Der Jünger

Ihr sprecht von wonnen die ich nicht
begehre In mir die liebe schlägt für
meinen Herrn Ihr kennt allein die
süsse · ich die hehre · Ich lebe
meinem hehren Herrn. Mehr
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Südlicher Strand: Tänzer

Ihr wart am pinienhage ohne staunen Ins
gras gelagert · junge schwinger ·
beide Mit gliedern zierlich regen
kräftig braunen Mit offner augen
unbefangner weide. Ihr hobet e
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Wellen

Ihr wellen bracht euch erst an blauen
kieseln Im waldestal wo sich die wege
zwieseln. Als bäche rolltet ihr
durch sonniges land · Verspriztet
weinend am umgrünten strand.
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 24

Ihr Äusserte von windumsauster
klippe Und schneeiger brache! Ihr von
glühender wüste! Stammort des
gott-gespenstes .. gleich entfernte Von
heitrem meer und Binnen wo sich
leben Zu
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Teppich des Lebens. II.

II Gib mir den grossen feierlichen
hauch Gib jene glut mir wieder die
verjünge Mit denen einst der kindheit
flügelschwünge Sich hoben zu dem
frühsten opferrauch.
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Im freien viereck mit den gelben steinen...

Im freien viereck mit den gelben
steinen In dessen mitte sich die
brunnen regen Willst du noch flüchtig
späte rede pflegen Da heut dir hell
wie nie die sterne scheinen. Doc
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Teppich des Lebens - 19 - Standbilder, die beiden

Im maasse mit der landschaft wuchs dein
haus Nicht höher als der nahe baum es
sinnt. Hier weihen töchter dir ihr
reines haar Und söhne schliessen
glühend grossen bund.
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Im morgen-taun...

Im morgen-taun Trittst du hervor Den
kirschenflor Mit mir zu schaun · Duft
einzuziehn Des rasenbeetes. Fern
fliegt der staub .. Durch die
natur Noch nich
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Das Zweite: Wallfahrt

Im trostlos graden zug von gleis und
mauer Im emsigen gewirr von hof und
stiege - Was sucht der fremde mit
ehrfürchtigem schauer?.. Hier ·
Bringer unsres heils! stand deine
wiege.
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Rosen

Im weissen und glutblumigen gewoge
· Von büschen weithinwallend höh und
mulde · Fingst du dich - sangst du
kosend und dich pressend Ins duftige
dickicht.. du verloren ganz In die
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Im windes-weben...

Im windes-weben Har meine frage Nur
träumerei. Nur lächeln war Was du
gegeben. Aus nasser nacht Ein glanz
entfacht - Nun drängt der mai · Nun
muss ich
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Im windes-weben

Im windes-weben War meine frage Nur
träumerei. Nur lächeln war Was du
gegeben. Aus nasser nacht Ein glanz
entfacht – Nun drängt der mai
· N
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Feier

In dem haine wo der ahnen Geist geheim
im schatten hauste · Wo von weit den
wallern grauste · Wo die überwachsnen
bahnen Sie gefesselt nur
beschritten Als ein zeich
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Teppich des Lebens - 07 - Herzensdame

In enger gasse winkelreichem
düster Lief aus der Kirche
angsterfüllt der küster Und rief den
frommen frauen seiner pfarre Dass jezt
das gnadenbild nach oben starre Dass
se
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An Verwey

In fieber lauschten wir · drang übers
meer Ein wort vom kampf · als gält es
eigne sache .. Zwingt eine schar den
unbesiegten drachen? Die menschen
jauchzten bei verwegnen streic
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Teppich des Lebens. III.

In meinem leben rannen schlimme
tage Und manche töne hallten rauh und
schrill. Nun hält ein guter geist die
rechte wage Nun tu ich alles was der
engel will. Wenn auch noch
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Blumen

In märzentagen streuten wir die
samen Wann unser herz noch einmal
heftig litt An wehen die vom toten
jahre kamen Am lezten kampf den eis und
sonne stritt. An schlanken stäb
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In stillste ruh

In stillste ruh Besonnenen tags Bricht
jäh ein blick Der unerahnten
schrecks Die sichre seele stört So
wie auf höhn Der feste stamm Stolz
reglos ragt
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Gebete - II.

In wilden wirren · schauerlichem
harren Auf eine mär von trümmern und
von tränen Auf einen toten-ruf.. wohin
entfliehen Dass ich das fest der erde
frei begehe? Mir bangt dass ich
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Sprüche für die Geladenen in T .. - I.

Indess deine mutter dich stillt Soll
eine leidige fee Von schatten singen
und tod Sie gibt dir als
patengeschenk Augen so trüb und
sonder In die sich die musen versenken.
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Porta Nigra

INGENIO ALF: SCOLARI Dass ich zu
eurer zeit erwachen musste Der ich die
pracht der Treverstadt gekannt Da sie
den ruhm der schwester Roma teilte
· Da auge glühend gross die
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Der Einsiedel

Ins offne fenster nickten die
hollunder Die ersten reben standen in
der bluht · Da kam mein sohn zurück
vom land der wunder · Da hat mein sohn
an meiner brust geruht. Ich
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 23

Ist dies der knabe längster sage Der
seither kam mit schmeichler-augen Mit
rosig weichen mädchengliedern Mit
üppigen binden im gelock? Sein leib
ward schlank und straff. Er greift
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Gebete II

Ist uns dies nur amt: mit schauern Zu
vernehmen dein gedröhn Und im staub
vernichtet kauern Vor dir Furchtbarer
der Höhn? Warum schickst du dann die
sommer Wo wir sc
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Teppich des Lebens. IV.

IV Zu lange dürst ich schon nach eurem
glücke. Dass mich des herren joch
nicht mehr bedrücke! Zu düster und zu
einsam war sein dienst Als du mir
schmerzlichem am weg erschienst.
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Ja heil und dank dir die den segen brachte...

Ja heil und dank dir die den segen
brachte! Du schläfertest das immer
laute pochen Mit der erwartung deiner -
Teure - sachte In diesen
glanzerfüllten sterbewochen. Du
kames
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Jedem werke bin ich fürder tot

Jedem werke bin ich fürder tot. Dich
mir nahzurufen mit den sinnen, Neue
reden mit dir auszuspinnen, Dienst und
lohn, gewährung und verbot, Von allen
dingen ist nur dieses rot
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Gebete - I.

Kam mir erinnerung jener
frühlingsstrassen Lichtfülle in
erwartung deines blickes Und jener
abende voll purpurdunkel Wo hohes leben
festlich uns umschlungen Bis es im
nachtgewölb
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Die Schwelle

Kaum legtet ihr aus eurer hand die
kelle Und saht zufrieden hin nach eurem
baun: War alles werk euch nur zum
andren schwelle      
         
Wofür n
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Keins wie dein feines ohr...

Keins wie dein feines ohr Merkt was
tief innen singt Was noch so
schüchtern schwingt Was halb sich
schon verlor. Keins wie dein festes
wort Sucht so bestimmt den tros
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Das Vierte

Klingen schon hörtest du obere chöre
· Batest um ruhe vor unsrem
geschwärm Dass es · Verwandelten ·
dich nicht empöre - Und uns verweisend
entflohst du dem lärm. Du s
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Komm in den totgesagten park und schau...

Komm in den totgesagten park und
schau: Der schimmer ferner lächelnder
gestade · Der reine wolken
unverhofftes blau Erhellt die weiher
und die bunten pfade. Dort nimm das t
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Komm in den totgesagten park und schau

Komm in den totgesagten park und
schau: Der schimmer ferner lächelnder
gestade. Der reinen wolken unverhofftes
blau Erhellt die weiher und die bunten
pfade. Dort nimm das ti
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Komm in den totgesagten park

Komm in den totgesagten park und
schau: Der schimmer ferner lächelnder
gestade. Der reinen wolken unverhofftes
blau Erhellt die weiher und die bunten
pfade. Dort nimm das tiefe g
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 9

Kommt wort vor tat kommt tat vor wort?
Die stadt Des altertumes rief den
Barden vor.. Gebrach auch seinem arm
und bein die wucht Sein vers ermannte
das gebrochne heer Und er ward spe
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Kreuz der strasse...

Kreuz der strasse.. Wir sind am
end. Abend sank schon .. Dies ist das
end. Kurzes wallen Wen macht es
müd? Mir zu lang schon .. Der schmerz
macht müd. H
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Teppich des Lebens - 03 - Der Freund der Fluren

Kurz vor dem frührot sieht man in den
fähren Ihn schreiten · in der hand
die blanke hippe Und wägend greifen
in die vollen ähren Die gelben
körner prüfend mit der lippe.
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Der verwunschene Garten

Königlich ruhst du in deiner
verlassenheit · Garten - und selten
nur tust du die tore weit.. Mit deiner
steilen gebüsche verschwiegnem
verlies Sonnig gebreiteter gänge nie
furchendem ki
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Lieder von Traum und Tod - 15 - Lachende Herzen

Lachende herzen die ihr die freude
schauet Als ein mädchen von wolken
herniederwandelnd Gaben verteilend um
die ihr als einziges werbet Wachsender
hoffnung von einem zum andern fest:
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Die Schwesterstädte

Lang schweigt in herzen neuster prunk
der tuben Wenn alle vöker noch die
spuren segnen Von Göttern Helden die
in der entlegnen Landstadt für eine
weil den thron erhuben ...
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Südlicher Strand: Bucht

Lang zog ich auf und ab dieselben
küsten · Von stolzen städten eine
perlenschnur · Hier oder dort den
hochzeit-tisch zu rüsten ... Ein
fremdling geht hinaus zur flur. So
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Langsame stunden überm fluss

Langsame stunden überm fluss - Die
welle zischt wie im verdruss Da von dem
feuchten wind gefrischt Ein schein bald
blendet bald verwischt. Wir standen
hand in hand am strand
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Langsame stunden überm fluss...

Langsame stunden überm fluss Die welle
zischt wie im verdruss Da von dem
feuchten wind gefrischt Ein schein bald
blendet bald verwischt. Wir standen
hand in hand am strand
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Landschaft II

Lebt dir noch einmal · Liebe · der
oktober Und unser irrgang unsre frohe
haft Wie wir durch laubes lohenden
zinnober Und schwarzer fichten
grünmetallnen schaft Den und den
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Liebe nennt den nicht wert der je vermisst...

Liebe nennt den nicht wert der je
vermisst.. Sie harrt wenn sie nur
schaut in qualen aus · Verschwendet
schmuck und schatz die keiner dankt Und
segnet wenn sie selbst als opfer brennt.
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Stimmen im Strom

Liebende klagende zagende wesen Nehmt
eure zufluch in unser bereich - Werdet
geniessen und werdet genesen - Arme und
worte umwinden euch weich. Leiber wie
muscheln - korallene lip
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Lieder wie ich gern sie sänge...

Lieder wie ich gern sie sänge Darf ich
freunde! noch nicht singen Nur dies
flüchtige gedränge Scheuer reime will
gelingen. Hinter reben oder
hinter Stillen mauern z
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Lieder von Traum und Tod - 13 - Morgenschauer

Lässt solch ein schmerz sich
nieten Und solch ein hauch und solch
ein licht? Der morgen sich
gebieten Der fremd und selig in uns
bricht? Wie durch die Seele
zogen Die
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Im unglücklichen tone dessen von...

Löset von diesem brief sanft den
knoten Empfanget ohne groll meinen
boten Denket er käme von einem
toten! Als ich zuerst euch traf habt
ihr gesprochen: `Dort haust ein wurm der

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Die Winke

M JEZT NAHT NACH TAUSENDEN VON
JAHREN EIN EINZIGER FREIER
AUGENBLICK: DA BRECHEN ENDLICH ALLE
KETTEN UND AUS DER WEITGEBORSTNEN
ERDE STEIGT JUNG UND SCHÖN EIN NEUER H
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Mein garten bedarf nicht luft und nicht wärme

Mein garten bedarf nicht luft und nicht
wärme. Der garten den ich mir selber
erbaut und seiner vögel leblose
schwärme Haben noch nie einen
frühling geschaut. Von kohle di
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 04

Mich den finstren musst du fesseln Mich
den tollen musst du töten Dir zum
lohne mir zum glücke .. Lass das
tosen! Gib den arm! Anders will ich nun
dich binden Anders dich zu
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Lieder von Traum und Tod - 21 - Nacht-Gesang II

Mich erfreute der flug Aller
tiefdunklen pracht Aller ernten voll
glut Aller seufzer der nacht Und von
frauen die schar Die uns lenkend uns
fröhnt Sie im wal
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Lieder von Traum und Tod - 20 - Nacht-Gesang I

Mild und trüb Ist mir fern Saum und
fahrt Mein geschick. Sturm und
herbst Mit dem tod Glanz und mai Mit
dem glück. Was ich tat Wa
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Mir ist als ob ein blick im dunkel glimme...

Mir ist als ob ein blick im dunkel
glimme. So bebend wähltest du mich zum
begleite Dass ich die schwere wandrung
benedeite · So rührte mich dein
schritt und deine stimme.
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Mir ist kein weg zu steil zu weit...

Mir ist kein weg zu steil zu weit Den
ich nicht ginge - mein geleit - Mit dir
· uns ängstet keine kluft Und SÜHNE
steht auf jeder gruft. So kreuzen wir
in wehmut nur
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 20

Mir sagt das samenkorn im untren
schacht: ›Aus dunst und düster ringt
sich jedes ding .. Verdamm das grausen
nicht das dich umfing Sei nicht
erschrocken über soviel nacht – Es
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 05

Mit den frauen fremder ordnung Sollt
ihr nicht den leib beflecken Harret!
Lasset pfau bei affe! Dort am see wirkt
die Wellede Weckt den mädchen tote
kunde: Weibes eigenstes g
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Umschau

Mit den gedanken ganz in dir seh ich als
andre     Gemach und stadt
und silbrige allee. Mir selber fremd
bin ich erfüllt von dir und
wandre     Verzückt die
nächte ü
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Mit frohem grauen haben wir im späten...

Mit frohem grauen haben wir im
späten Mondabend oft denselben weg
begonnen Als ob von feuchten blüten
ganz beronnen Wir in den alten wald der
sage träten. Du führtest mic
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Teppich des Lebens - 16 - Das Kloster

Mit wenig brüdern flieht die lauten
horden Eh eure kraft verwelkt im
kalten gift Erbaut nach jungem wunsch
das friedensstift In einem stillen tal
für euren orden. Gewieg
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 30

Nachdem der kampf gekämpft das feld
gewonnen Der boden wieder schwoll für
frische saat Mit kränzen heimwärts
zogen mann und maat: Hat schon im
schönsten gau das fest begonnen Wo
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An die Kinder des Meeres - IV.

Nachklang Nun klingt die see. Bei
allen küsten schlagen Die wellen
funkelnd an und sinken
rück Lichtflockiger schaum verfliegt
und vögel schrein. O meergeborene die
im fr
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 8

Nenn es den blitz der traf den wink der
lenkte: Das ding das in mich kam zu
meiner stunde .. Ungreifbar ists und
wirklich wie der keim. Nennt es den
funken der dem nichts entfahren N
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 18

Nennst du dich täuscher für ein ganz
geschlecht Das blinzt nicht sieht ·
nicht fühlt nur zuckt und
schüttert Was wird erst sein wenn
viele einst erstehn Verführend
gleissen: kommt! wi
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 04

Neuen adel den ihr suchet Führt nicht
her von schild und krone! Aller stufen
halter tragen Gleich den feilen blick
der sinne Gleich den rohen blick der
spähe .. Stammlos wac
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Teppich des Lebens. IX.

Nicht forsche welchem spruch das
höchste lob Und welchem sang der
kranz gebührt am fest! Was gestern
sturm durch herbe felder schnob Ist
heut im lorbeerbusch geweihter west.
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Nicht ist weise bis zur lezten frist...

Nicht ist weise bis zur lezten frist Zu
geniessen wo vergängnis ist. Vögel
flogen südwärts an die see Blumen
welkend warten auf den schnee. Wie
dein finger scheu die müd
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Die teuflische Stanze

Noch jeder Gott war menschliches
geschöpfe Die immer seligen sind allein
die tröpfe Nur was die narren sprechen
ist orakel Nur was nie war ist frei von
jedem makel Die tugend dank am m
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Noch zwingt mich treue über dir zu wachen...

Noch zwingt mich treue über dir zu
wachen Und deines duldens schönheit
dass ich weile Mein heilig streben ist
mich traurig machen Damit ich wahrer
deine trauer teile. Nie w
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 23

Nun bleibt ein weg nur: es ist hohe zeit
.. Das härtste meist geglaubter dauer
wankt Doch was auch weicht: DER stamm
spricht noch sein wort Der fest im
griff hält was ihm lang geschwant.
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Nun lass mich rufen über die verschneiten...

Nun lass mich rufen über die
verschneiten Gefilde wo du wegzusinken
drohst: Wie du mich unbewusst durch die
gezeiten Gelenkt - im anfang spiel und
dann mein trost. Du kamst
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Nun säume nicht die gaben zu erhaschen...

Nun säume nicht die gaben zu
erhaschen Des scheidenden gepränges
vor der wende · Die grauen wolken
sammeln sich behende · Die nebel
können bald uns überraschen. Ein
sch
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Einverleibung

Nun wird wahr was du verhiessest: Dass
gelangt zur macht des Trones Andren
bund du mit mir schliessest - Ich
geschöpf nun eignen sohnes. Nimmst
nun in geheimster ehe
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Ob deine augen dich trogen...

Ob deine augen dich trogen Durch
fallender äste hauf? Treiben die
kämpfenden wogen Den strom
hinauf? Du jagest nach und sie
steigen Von fremden kräften erfasst
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Erwiderungen: Einführung

Ob du dich auch in finstrem tal verloren
· Von höhen abgesunken: Wie du hier
stehst bist du erkoren Ins neue land zu
schaun. Du hast vom quell
getrunken: Betritt die offnen
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Ob schwerer nebel in den wäldern hängt...

Ob schwerer nebel in den wäldern
hängt: Du sollst im weiterschreiten
drum nicht zaudern Sprich mit den
bleichen bildern ohne schaudern Schon
regen sie sich sacht hinangedrängt.
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Wenn es dein geist von selbst nicht finde (II)

P: Du willst hinaus in land und meer
manch jahr Die welt erkennen unter
kampf und fahr, Ein ungeweihter suchest
du das leben Drum schickt es dich
zurück und wird nichts gebe
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Ellora

Pilger ihr erreicht die hürde. Mit den
trümmern eitler bürde Werft die
blumen werft die flöten · Rest von
tröstlichem geflimme! Ton und farbe
müsst ihr töten Trennen e
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Geheimes Deutschland

Reiss mich an deinen rand Abgrund -
doch wirre mich nicht! Wo
unersättliche gierde Von dem pol bis
zum gleicher Schon jeden zoll breit
bestapft hat Mit unerbittlicher
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Rhein

Rhein: I Ein fürstlich paar
geschwister hielt in frone Bisher des
weiten Innenreiches mitte. Bald wacht
aus dem jahrhundertschlaf das
dritte Auch echte kind und hebt im Rhei
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Im Park

Rubinen perlen schmücken die fontänen
· Zu boden streut sie fürstlich jeder
strahl · In eines teppichs
seidengrünen strähnen Verbirgt sich
ihre unbegrenzte zahl. Der d
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Im Park

Rubinen perlen schmücken die
fontänen, Zu boden streut sie
fürstlich jeder strahl, In eines
teppichs seidengrünen
strähnen Verbirgt sich ihre
unbegrenzte zahl. Der dichter de
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Ruhm diesen wipfeln! dieser farbenflur...

Ruhm diesen wipfeln! dieser
farbenflur! Sie lehrten uns das glück
in seinem flüchten Zu streifen und es
bleibt noch zarte spur An unsrer hand
wie schmelz von reifen früchten.
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 22

Rückgekehrt vom land des
rausches Reicher strände frucht und
blüte Traf ich dich im heimat-lenze
.. Der ist goldgrün zart und
spröde. Neben weissem
birkenstamme Blank und
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Novemberrose

Sag mir blasse Rose dort Was stehst du
noch an so trübem ort? Schon senkt
sich der herbst am zeitenhebel Schon
zieht an den bergen novembernebel. Was
bleibst du allein noch blasse r
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Besuch

Sanftere sonne fällt schräg Durch
deiner mauer scharten In deinen kleinen
garten Und dein haus am
gehäg. Schwirren die vögel im
plan. Regen sträuche die ruten: Zie
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Besuch

Sanftere sonne fällt schräg Durch
deiner mauer scharten In deinen kleinen
garten Und dein haus am
gehäg. Schwirren die vögel im
plan, Regen sträuche die ruten : Z
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Sang und Gegensang

SANG In zittern ist mir heut als ob
ich in dir läse     Bei
unsrem glück noch viel von fremdem
geist.. Als gälte dir für schaum und
flüchtiges gebläse  
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Lieder von Traum und Tod - 12 - Gartenfrühlinge

Schimmer aus lichtgoldnem blatte Treibt
aus dem waldigen finster .. Dass die
bescheidene ginster Ruhe der trauer
beschatte! Nah in den gärten durften
die mandeln Dort
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Schimmernd ragt der turm noch auf den schroffen...

Schimmernd ragt der turm noch auf den
schroffen Der des sommers segnung auf
uns goss. Unten schweift nun unser
schwaches hoffen Wissend dass er seit
dem frost sich schloss. A
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Der Eid

Schreitet her und steht um mich im
rund         Die
ich auserkor zum bund: Dich aus kerkern
flüchtig · leichenfarb ·  
      Dich der an dem weg
v
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 16

Schweigt mir vom Höchsten Gut: eh ihr
entsühnt Macht ihr es niedrig wie ihr
denkt und seid .. Gott ist ein schemen
wenn ihr selbst verstürbt! Schweigt
mir vom weib: eh ihr all dies nicht
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Nietzsche

Schwergelbe wolken ziehen überm
hügel Und kühle stürme - halb des
herbstes boten Halb frühen frühlings
... Also diese mauer Umschloss den
Donnerer - ihn der einzig war Von taus
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Nietzsche

Schwergelbe wolken ziehen überm
hügel Und kühle stürme - halb des
herbstes boten Halb frühen
frühlings... Also diese mauer Umschloss
den Donnerer - ihn der einzig war Von
tausenden
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Sonnenwendzug

Schwüle drückt auf uns im saal von
lichtern        
Und von rauchenden becken
· Elfenbeinern starren unsre leiber
-         In die
gluten und scha
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 22

Schwärmer aus zwang weil euch das feste
drückt Sehner aus not weil ihr euch
nie entfahrt Bleibt in der trübe
schuldlos die ihr preist – Ein
schritt hinaus wird alles dasein lug!
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Lieder von Traum und Tod - 22 - Nacht-Gesang III

Sei rebe die blümt Sei frucht die
betört Dir lieb und gerühmt .. Nur
meide was stört Was siecht und
vermorscht Was hastet und
brüllt.. Von seltnen erforsch
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Teppich des Lebens. XIII.

Seit jenem märchen wo ihr meine
mündel An leicht bewölktem sonnigem
gestade Geleitet wart auf schmale
weisse pfade Und lilien trugt und korn-
und traubenbündel Ist dir di
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 12

Selbst nicht wissend was ich
suche Wusst ich in mir reiche
triebe Laub das weit in lande rage
.. Stak in schweren schlafes
hülse Bis ein odem mich erweckte
.. Komm mein helfe
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Teppich des Lebens - 13 - Der Erkorene

Sie grüssen dich laut zur schönern
geburt Den dunkel umfing verherrlicht
ein schein. Was schwer sich erwirbt
ward früh dir bestimmt Dir gaben den
preis die meister im lied.
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Teppich des Lebens - 05 - Die Fremde

Sie kam allein aus fernen gauen Ihr
haus umging das volk mit grauen Sie
sott und buk und sagte wahr Sie sang
im mond mit offenem haar. Am kirchtag
trug sie bunten staat
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Die Becher

Sieh hier den becher golds Voll von
funkelndem wein - Jedes hat einen
schlurf! Sieh dort den becher aus
holz Mit den drei würfeln aus stein
- Jedes hat einen wurf!
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Lieder von Traum und Tod - 17 - Tag-Gesang I

So begannst du mein tag: Von
verheissungen voll Aus dem kindlichen
tale Ein jauchzen erscholl. Du
ergingst dich in strahlen Bekränzt
und erlaucht Hast dei
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Gebete - III.

So hohes glück war keinem je
erschienen Dass er verharren dürft in
seinem strahle · Mit auf- und
niedergang wird es bestehen.. Ich muss
mich neigen überm dunklen brunnen
· Die f
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So holst du schon geraum mit armen reffen...

So holst du schon geraum mit armen
reffen Dir meine gaben und du schwelgst
im vollen. Von tausend namen die für
dich erschollen Von allen küssen die
geheim dich treffen Erf
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So ich traurig bin

So ich traurig bin Weiss ich nur ein
ding: Ich denke mich bei dir Und singe
dir ein lied. Fast vernehme ich
dann Deiner stimme klang. Ferne singt
sie nach Und mi
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Teppich des Lebens - 17 - Wahrzeichen

So ist bei euch das los: nach kurzen
fristen Der stolzen blüte hausen
lichtverächter Mit rohem schwärmen
und die vipern nisten Nur heimlich sind
dem zarten keime wächter.
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Trauer I

So wart bis ich dies dir noch
künde: Dass ich dich erbete -
begehre. Der tag ohne dich ist die
sünde · Der tod um dich ist die
ehre. Wenn einen die Finstren
erlasen:
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 20

So weit eröffne sich geheime
kunde Dass vollzahl mehr gilt als der
teile tucht Dass neues wesen vorbricht
durch die runde Und steigert jeden
einzelgliedes wucht: Aus diesem
liebesri
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Teppich des Lebens. XXII.

So werd ich immer harren und
verschmachten Die sonne steigt noch ·
meine fahrt wird schlimm. »Gepeinigt
wärest du von gleichem trachten Auch
wenn ich heut dir sagte: komm und nimm!
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 13

So will der fug: von aussen kommt kein
feind .. Wird er bedurft müsst ihr aus
euch ihn schaffen Im gegenstoss
versieht er seinen dienst. Er ist ein
blendling er verstellt verrenkt E
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Teppich des Lebens - 11 - Schmerzbrüder

So zieht ihr im düster und euer
geleit Ist lächelnder strahl – ihr
die sinkende zeit. Da alles gesagt ist
in stummem verein Ihr fühlet gefasst
die unwendbare pein: Wer g
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Teppich des Lebens. XXI.

Solang noch farbenrauch den berg
verklärte Fand ich auf meinem zuge
leicht die fährte Und manche stimme
kannt ich im geheg · Nun ist es stumm
auf grauem abendsteg. Nun
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Die Schwestern

SOPHIE VON ALENCON ELISABETH VON
OESTERREICH Wer sie gesehn: von
echtem Königtume Das noch gebahren
feiler gleichheit scheut Vererbten
glanz und acht und gnade hütend:
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Sprich nicht immer

Sprich nicht immer Von dem laub Windes
raub Vom zerschellen Reifer quitten Von
den tritten Der vernichter Spät im
jahr. Von dem zittern Der libellen
... weiterlesen


Stern des Bundes. Drittes Buch. 28

Spruch und ratschlag freund und
lehrer Liessen hilflos mich am weg
.. Du vernahmst den schrei der
jugend Wurdest fürsprech meines
werts Bis mein zart und kostbar
wachstum Fal
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Erwiderungen: Das Wunder

Steigst du noch mit wirrem haare Durch
verbotene bezirke? Flehst dass ER sich
offenbare? Schau wie er hienieden
wirke Durch den staub mit feuer
fahre! Über allem volk
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Stern der dies jahr mir regiere...

Stern der dies jahr mir regiere! Der
durch des keim-monats wehende fehde Von
einem heiteren sommer mir rede Und auch
mit blumen die ernte verziere.. Dass
sich in lächelndem schimmer
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Vorklang

Sterne steigen dort · Stimmen an den
sang. Sterne sinken dort Mit dem
wechselsang: Dass du schön
bist Regt den weltenlauf. Wenn du mein
bist Zwing ich
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Stätte von quälenden lüsten...

Stätte von quälenden lüsten Wo ihr
gestrandet seid - Lass deine sonnigen
küsten Folge dem strengen
bescheid! Mach dass dein rüder
erstarke! Langsam ohne gefahr
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Hehre Harfe

Sucht ihr neben noch das übel Greift
ihr aussen nach dem heile: Giesst ihr
noch in lecke kübel · Müht ihr euch
noch um das feile. Alles seid ihr
selbst und drinne:
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Litanei

Tief ist die trauer    
         
  die mich umdüstert · Ein tret
ich wieder        
        Herr! in
dein
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Trauervolle nacht...

Trauervolle nacht! Schwarze sammetdecke
dämpft Schritte im gemach Worin die
liebe kämpft. Den tod gab ihr dein
wunsch Nun siehst du bleich und
stumm Sie auf d
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 16

Trifft euch einer von den siedlern Die
in öden einsam sinnen Hager mit
zerzaustem haare Rät er als der
weisheit kern Schau auf Eins das alles
wäre Um aufs Nichts euch zu be
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Boecklin

Trompetenstoss mag aus- und
einbegleiten Umflitterten popanz und
feisten krämer - Du ziehst verschont
von gnaden die entehren Aus stiller
schar der nah- und fernen frommen Den
sonne
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Der Kampf

Trunken von sonne und blut Stürm ich
aus felsigem haus · Laur ich in
duftender flur Auf den schönlockigen
gott Der mit dem tanzenden schritt Der
mit dem singenden mund
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Trübe seele - so fragtest du - was trägst du tra

Trübe seele - so fragtest du - was
trägst du trauer?     Ist
dies für unser grosses glück dein
dank? Schwache seele - so sagt ich dir
- schon ist in trauer    
Dies
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Umkreisen wir den stillen teich...

Umkreisen wir den stillen teich In den
die wasserwege münden! Du suchst mich
heiter zu ergründen · Ein wind umweht
uns frühlings-weich. Die blätter
die den boden gilben
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 27

Unholdenhaft nicht ganz gestalte
kräfte: Allhörige zeit die jedes
schwache poltern Eintrug ins buch und
alles staubgeblas Vernahm nicht euer
unterirdisch rollen – Allweis und unk
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Teppich des Lebens. XXIV.

Uns die durch viele jahre zum triumfe
Des grossen lebens unsre lieder
schufen Ist es gebühr mit würde auch
die dumpfe Erinnrung an das dunkel
vorzurufen: Das haupt gebet
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Verschollen des traumes...

Verschollen des traumes Des gottes
herabkunft! Nun waltet des raumes Ein
ruf aus dem abgrund. Verschwunden das
sehnen · Verheerender
glutschwall! Schon schloss
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Teppich des Lebens. X.

Verweilst du in den traurigsten
bezirken Wo ruhmlos tat der starken wie
der bleichen Begraben wird so lenkt
– wie ohn entweichen Zu jeder lust
der leib – mein ruf zum wirken.
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Einzug

Voll ist die zeit · Weckt was
gefeit Schlief mit dumpfem
gegrolle. Jahrnächte lang Unsichtbar
schlang Nichtig dursten der
scholle: Grausam geheiss Tod-
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 01

Von welchen wundern lacht die
morgen-erde Als wär ihr erster tag?
Erstauntes singen Von neuerwachten
welten trägt der wind Verändert sieht
der alten berge form Und wie im
kindheit
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 09

Vor dem glanz der stetigen sterne
Wandelt tag und nacht der völker
Wie der geister wuchs und dürre
– Gilt das gleiche schlaf und
wache. Irdisch glorreichste
verbände Lo
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 25

Vor-abend war es unsrer bergesfeier Wo
du den wein aus meinem becher
trankst. Wir stiegen von dem strom aus
gipfel-an Da ward mit eins des himmels
rasengrüne Durchleuchtend blau wie
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Schlucht

Ward hier in dieser schlucht vom
hagelpralle Uralter fels verbröckelt
weggespült? Hat hier ein stein hat
eines tieres kralle Des greisen baumes
wurzeln aufgewühlt? Ist es
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An Gundolf

Warum so viel in fernen menschen
forschen und      
         
         
      in sagen
lesen Wenn selber du ein wort
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 18

Was einst verhohlen quälte ward
entschleiert · Der ich mit vollem
sturm der jugend nahte Dem der in reife
seine gunst verleiht Bedachte welchen
schmerz ich ehr ertrüge Als schwäc
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 12

Was euch betraf ist euch das band aus
erz .. Hat euch ein wahn umstrickt und
ihr wacht auf Und könnt dem licht
nicht frank entgegensehn: So lernt von
helden euch ins schwert zu stürzen.
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 10

Was gelittten ist
beschwichte! Widergeist ist nun
bezwungen Und der gott nur gibt die
richte Wilder traum hinabgerungen Wo
ich mich in dir vernichte .. Nun
bestimmt die höher
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Was ist dies fremde nächtliche gemäuer...

Was ist dies fremde nächtliche
gemäuer? Verschlungne gänge die uns
dicht umbuschen? Gestalten fühl ich ·
schemen um mich huschen Von einem
früheren ungeberdigen feuer.
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 16

Was ist geschehn dass ich mich kaum noch
kenne Kein andrer bin und mehr doch als
ich war? Wer mich geliebt geehrt tut es
nicht minder Gefährten suchen mich mit
schöner scheu. Kein
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 15

Was kann ich mehr wenn ich dir dies
vergönne? Dass ich als thon mich
schmiege deinen händen Nach deines
herzens schlag mein sinnen stimme? Dass
mich dein mark in mir dir leise ähnelt
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Flammen

Was machst du dass zu höherem
gerase Uns immer fernres fremdres wehn
umblase? Wenn kaum wir eine weil in
stille flacken Treibt uns ein neuer
mund zu lohen zacken ·
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Trauer II

Weh ruft vom walde. Er schmückte sich
mit frischem laub umsonst. Die flur
erharrte dich dass du sie weihtest. Sie
friert da du sie nun nicht sonnst: Die
zarten halme zittern an der
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Vogelschau

Weisse schwalben sah ich fliegen
- schwalben schnee- und silberweiss
- Sah sie sich im winde wiegen - In dem
winde hell und heiss. Bunte häher sah
ich hüpfen - Papagei und
... weiterlesen


Vogelschau

Weisse schwalben sah ich fliegen
· Schwalben schnee- und silberweiss
· Sah sie sich im winde wiegen · In
dem winde hell und heiss. Bunte
häher sah ich hüpfen · P
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Welch ein kühn-leichter schritt...

Welch ein kühn-leichter
schritt Wandert durchs eigenste
reich Des märchengartens der
ahnin? Welch einen weckruf
jagt Bläser mit silbernem horn Ins
schlummernde dick
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Goethes letzte Nacht in Italien

Welch ein schimmer traf mich vom
südlichen meer? Fichten seh ich zwei
ihre schwarzen flügel Recken ins
stetige blau der nacht und
dazwischen Silbern in ruhigem flimmern
ein einziger stern
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Eingang

Welt der gestalten lang
lebewohl!.. Öffne dich wald voll
schlohweisser stämme! Oben im blau nur
tragen die kämme Laubwerk und
früchte: gold karneol. Mitten
beginnt beim m
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 19

Weltabend lohte .. wieder ging der
Herr Hinein zur reichen stadt mit tor
und tempel Er arm verlacht der all dies
stürzen wird. Er wusste: kein
gefügter stein darf stehn Wenn nicht
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 7

Wem du dein licht gabst bis hinauf zu
dir Weiss dass er nie dich sagen darf
und wort Das dafür steht
hinausgebracht zur menge Nur eine weile
wirkt und dann verdirbt Bis neuer
wecker
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Seelied

Wenn an der kimm in sachtem
fall Eintaucht der feurig rote
ball: Dann halt ich auf der düne
rast Ob sich mir zeigt ein lieber
gast. Zu dieser stund ists öd daheim
·
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Wenn dich meine wünsche umschwärmen...

Wenn dich meine wünsche
umschwärmen Mein leidender hauch dich
umschwimmt - Ein tasten und hungern und
härmen: So scheint es im tag der
verglimmt Als dränge ein rauher
umschlinger
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Wenn es dein geist von selbst nicht finde (I)

Wenn es dein geist von selbst nicht
finde So wird es dir am tage licht Wo
einen ich des eids entbinde Der vom
befreiungstag dir spricht. Bleibt
mein zweifel ein erkühnen:
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Teppich des Lebens - 21 - Standbilder, das vierte

Wenn heut sie naht mit würdig festem
gange Und strengem blick trifft sie
nicht mehr enteiler – Ihr ist nun
auch im marmorbau ein pfeiler Und
beter beugen wir uns edlem zwange.
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 24

Wenn holde freiheit kehrt und holder
friede Dann darf der sang zu allen
Mächtigen steigen Dann dürfen leichte
paare in den hainen Lustwandelnd
unbedachte süsse schlürfen. Ich mus
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Wenn ich heut nicht deinen leib berühre

Wenn ich heut nicht deinen leib
berühre Wird der faden meiner Seele
reissen Wie zu sehr gespannte
sehne. Liebe zeichen seien
trauerflöre Mir der leidet seit ich dir
gehöre. Rich
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Fest

Wenn ihr die hüllen warft und die
gewinde Ums haupt euch schlanget und
die fackeln rochen Dann habt ihr mit
des tages zwang gebrochen: Nun seid ihr
eines andren herrn gesinde.
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Einem jungen Führer im ersten Weltkrieg

Wenn in die heimat du kamst aus dem
zerstampften gefild Heil aus dem
prasselnden guss höhlen von berstendem
schutt Keusch fast die rede dir floss
wie von notwendigem dienst Von dem
verwege
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 07

Wenn meine lippen sich an deine
drängen Ich ganz in deinem innren odem
lebe Und dann von deinem leib der mich
umfängt Dem ich erglühe die
umschlingung löse Und mit gesenktem
haup
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Abschuss

Wenn nach erloschnen gluten auch die
farbe Der erde wechselt sich mit staub
belegend · Und trägt auch jedes in
getrennte gegend Seine schwermut und
gesteht: ich darbe.. Und
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Wenn trübe mahnung noch einmal uns peinigt...

Wenn trübe mahnung noch einmal uns
peinigt Und schreck in unsre goldnen
lande streut - Du sprichst in
zuversicht: mit mir
vereinigt Befürchte nicht was
flüchtig sich erneut.
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Teppich des Lebens - 18 - Jean Paul

Wenn uns Stets-wandrern und die heimat
schmälend Zu ihr die liebe schönerer
nachbar würgt So rufst du uns zurück
– verlockend quälend Du voll vom
drange der den Gott verbürgt.
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Wenn von den eichen erste morgenkühle...

Wenn von den eichen erste
morgenkühle Die feuchten perlen uns
ins antlitz blies So knirrte auf dem
pfad der spitze kies Erinnerte die
schweigenden gefühle Und auch die
eige
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 03

Wer je die flamme umschritt Bleibe der
flamme trabant! Wie er auch wandert und
kreist: Wo noch ihr schein ihn
erreicht Irrt er zu weit nie vom
ziel. Nur wenn sein blick sie ve
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Stadtufer

Wer kann dies wirrsal sehn mit andren
sinnen - Getrab der vielen räder
füsse hufe - Als jener Kaiser der
zehntausend spinnen Zusammen bringen
liess in einer kufe... Doch ei
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 22

Wer schauen durfte bis hinab zum
grund Trägt ein gefeiter heim zu aller
wohl Den zauber als Begehung und als
Bild. Bringt er nur zeichen: tilgt er
sie und sich Ein übersichtiger de
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 11

Wer seines reichtums unwert ihn nicht
nützt Muss weinen: nicht wer arm ist
wer verlor .. Du bist der gerte finder
deren ruck Verrät wo heilsam wasser
steigen will Und adern goldes
... weiterlesen


Stern des Bundes. Drittes Buch. 25

Wer soll dich anders wünschen wenn du
so Dein haupt mit lächeln senkst und
schwank dich drehst Zu volle blume auf
zu zartem halme? Wer gönnte dir nicht
licht und linde luft? Und d
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Teppich des Lebens - 20 - Standbilder, das dritte

Wie dacht ich dich mir schön –
verhüllte frau! Von weichem zauber
dass du durch jedweden Betrübten tag
hindurch noch an ein eden Den glauben
wecktest hinter berg und bau!
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Gebete III

Wie dank ich sonne dir ob jeden
dings Beim ersten schritte über meine
schwelle! Mit warmen strahlen küssest
du mich rings - Wie wird mein morgen
froh · mein mittag helle!
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Wie ein erwachen war zu andrem werden...

Wie ein erwachen war zu andrem
werden Als wir vergangenheit in uns
gebändigt Und als das leben lächelnd
uns gehändigt Was lang uns einzig ziel
erschien auf erden. Auf einm
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Wie in der gruft die alte...

Wie in der gruft die alte Lebendige
ampel glüht! Wie ihr karfunkel
sprüht Um schauernde basalte! Vom
runden fenster droben Entfliesst der
ganze glanz · Von f
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 19

Wie man zurücksieht nach dem
klippensteg Den man nur einmal heil
durchmisst – nie mehr Nachdem man
jedes tritts gefahr schon kennt: So
schauderst du bei dem was dir
gelang Als ich
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Wieviel noch fehlte dass das fest sich jähre...

Wieviel noch fehlte dass das fest sich
jähre Als schon aus einer gelben wolke
frost In spitzen körnern niederfiel!
.. So sprosst Denn keine unsrer saaten
ohne zähre? Für
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Willst du noch länger auf den kahlen böden...

Willst du noch länger auf den kahlen
böden Nach frühern vollen farben
spähn Auf früchte warten in den
fahlen öden Und ähren von
verdrängten sommern mähn? Bescheide
d
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Willst du noch länger

Willst du noch länger auf den kahlen
böden Nach frühern vollen farben
spähn - Auf früchte warten in den
fahlen öden Und ähren von verdrängten
sommern mähn? Bescheide dich
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Stimmen der Wolken-Töchter

Wir aus den dünneren lüften Gehn bei
euch um insgeheim · Euch aus den
buschigen schlüften Euch mit dem
volleren seim. Ob auch uns leichten
uns schnellen Raunet ein
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Wir blieben gern bei eurem reigen drunten...

Wir blieben gern bei eurem reigen
drunten · Nicht minder lieben wir das
schöne tal Der halme schaukeln und den
duft der bunten      
          Tupf
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Goethe-Tag

Wir brachen mit dem zarten frührot
auf Am sommerend durch rauchendes
gefild Zu Seiner stadt. Noch standen
plumpe mauer Und würdelos gerüst von
menschen frei Und tag - unirdisch re
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Teppich des Lebens. XII.

Wir die als fürsten wählen und
verschmähn Und welten heben aus den
alten angeln Wir sollen siech und
todesmüde spähn Und denken dass des
höchsten wir ermangeln – D
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Templer

Wir eins mit allen nur in goldnem laufe
- Undenkbar lang schied unsre schar der
haufe · Wir Rose: innre jugendliche
brunst Wir Kreuz: der stolz ertragnen
leiden kunst. Auf u
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Hexenreihen

Wir lachen eures wahnes - Geschlechter
falschen spanes - Ihr äugen blöd und
blau Seht nur den tag voll trug - Die
unsern nächtig glau Erspähn den innern
fug. Euch
... weiterlesen


Hexenreihen

Wir lachen eures wahnes · Geschlechter
falschen spanes · Ihr augen blöd und
blau Seht nur den tag voll trug - Die
unsern nächtig glau Erspähn den
innern fug.
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Stern des Bundes. Drittes Buch. 10

Wir schaun nicht mehr auf landes
starre Den wald von giftigem wind
ergraut Den grund geborsten durch die
darre Das fahl-gebrannte gras und
kraut. Auf höhen ward ein quell
entspünde
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Wir schreiten auf und ab im reichen flitter...

Wir schreiten auf und ab im reichen
flitter Des buchenganges beinah bis zum
tore Und sehen aussen in dem feld vom
gitter Den mandelbaum zum zweitenmal im
flore. Wir suchen na
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Wir schreiten auf und ab im reichen flitter

Wir schreiten auf und ab im reichen
flitter des buchenganges beinah bis zum
tore Und sehen außen in dem feld vom
gitter den mandelbaum zum zweitenmal im
flore. Wir suchen na
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Wir schreiten auf und ab

Wir schreiten auf und ab im reichen
flitter Des buchenganges beinah bis zum
tore Und sehen aussen in dem feld vom
gitter Den mandelbaum zum zweitenmal im
flore. Wir suchen nach de
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Teppich des Lebens. XXIII.

Wir sind dieselben kinder die erstaunt
Vor deinem herrschertritt doch nicht
verzagt Uns sammeln wenn ein
waffenknecht posaunt Dass in dem
freien feld dein banner ragt. Wir
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Das Licht

Wir sind in trauer wenn · uns minder
günstig Du dich zu andren · mehr
beglückten: drehst Wenn unser geist ·
nach anbetungen brünstig: An abenden
in deinem abglanz wes`t.
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Wir stehen an der hecken gradem wall...

Wir stehen an der hecken gradem wall In
reihen kommen kinder mit der nonne. Sie
singen lieder von der himmelswonne In
dieser erde sichrem klarem hall. Die
wir uns in der aben
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Wir werden heute nicht zum garten gehen...

Wir werden heute nicht zum garten
gehen Denn wie uns manchmal rasch und
unerklärt Dies leichte duften oder
leise wehen Mit lang vergessner freude
wieder nährt: So bringt un
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Wir werden nicht mehr starr und bleich...

Wir werden nicht mehr starr und
bleich Den früheren liebeshelden
gleich An trübsal waren wir zu
reich Wir zucken leis und dulden
weich. Sie hiessen tapfer · hiessen
frei
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Wo die strahlen schnell verschleissen...

Wo die strahlen schnell
verschleissen Leichentuch der kahlen
auen Wasser sich in furchen stauen In
den sümpfen schmelzend gleissen Und
zum strom vereinigt laufen: Tü
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Die törichte Pilgerin

Wo die strasse vom gebirg Plötzlich
sich zum strome kehrt Felder bis zur
kuppe ziehn Wo mich einst die schwangre
bat Dass ich ihr die heu-last
höbe: Dort lag mit ver
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Wo in des schlosses dröhnend dunkler diele...

Wo in des schlosses dröhnend dunkler
diele Hängen und rauschen viele
saitenspiele Von einer tiefern lust und
grössern tat: Wie kommt es dass dies
ERSTE früh und spat Noch füllet
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 30

Wo sind die perlen süsse zähren Wo
sind die rosen üppiger pfühl? Das
spiel von werben und gewähren? Der
prunk ward welk der duft ward
schwül. Nur sühne strengster stille
brauc
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Worte trügen

Worte trügen - worte fliehen - Nur das
lied ergreift die seele - Wenn ich
dennoch dich verfehle Sei mein mangel
mir verziehen. Lass mich wie das kind
der weisen Wie das kin
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Das Wort

Wunder von ferne oder traum Bracht ich
an meines landes saum Und harrte bis
die graue norn Den namen fand in ihrem
born - Drauf konnt ichs greifen dicht
und stark
... weiterlesen


Das Wort

Wunder von ferne oder traum Bracht ich
an meines landes saum Und harrte bis
die graue norn Den namen fand in ihrem
born – Drauf konnt ichs greifen dicht
und stark Nun blüht
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Das Wort

Wunder von ferne oder traum Bracht ich
an meines landes saum Und harrte bis
die graue norn Den namen fand in ihrem
born - Drauf konnt ichs greifen dicht
und stark Nun
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Stern des Bundes. Erstes Buch. 18

Wägt die gefahr für kostbar bild und
blatt Wovor ihr kniet wie wir – beim
grossen brand! Viel mehr vernichtet sie
wenn sie euch bleiben Eur ätzend gift
und euer sammelgrab Als t
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Stern des Bundes. Zweites Buch. 21

Über wunder sann ich nach In der
weisheit untern kammern: War der gott
der mich erleuchtet War der geist der
mir erschienen Fern aus unermessnen
höhn? Hab ich selber ihn geb
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Jahrhundertspruch

Zehntausend sterben ohne klang: der
Gründer Nur gibt den namen.. für
zehntausend münder Hält einer nur das
maass. In jeder ewe Ist nur ein gott
und einer nur sein künder.
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Entführung

Zieh mit mir geliebtes kind In die
wälder ferner kunde Und behalt als
angebind Nur mein lied in deinem
munde. Baden wir im sanften blau Der
mit duft umhüllten gränz
... weiterlesen


Entführung

Zieh mit mir, geliebtes kind, In die
wälder ferner kunde, Und behalt als
angebind Nur mein lied in deinem
munde. Baden wir im sanften blau Der
mit duft umhüllten grenzen:
... weiterlesen


Teppich des Lebens - 06 - Lämmer

Zu dunkler schwemme ziehn aus breiter
lichtung Nach tagen von
erinnerungschwerem dämmer In
halbvergessner schönheit fahler
dichtung Hin durch die wiesen wellen
weisser lämmer.
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Der Spiegel

Zu eines wassers blumenlosem
tiegel Muss ich nach jeder meiner
fahrten wanken. Schon immer führte ich
zu diesem spiegel All meine träume
wünsche und gedanken Auf dass sie
endlich
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Zu meinen träumen floh ich vor dem volke...

Zu meinen träumen floh ich vor dem
volke Mit heissen händen tastend nach
der weite Und sprach allein und rein
mit stern und wolke Von meinem ersten
jugendlichen streite. Di
... weiterlesen


Zu traurigem behuf...

Zu traurigem behuf Erweckte sturm die
flur Aus finstrem tag entfuhr Ein
todesvogel-ruf. Kaum zeigt der
hügelrund Der grauen stunden
flucht Ein baum tiefhängen
... weiterlesen


Teppich des Lebens. XIX.

Zu wem als dir soll sie die blicke
wenden Die glühend Suchende der du
zuerst Die höhen wiesest und das
glück bescherst Das diese bunten tage
nimmer senden? Du gibst den
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