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Gedichte - Stine Andresen


Abend an der Nordsee

Allgemach Schied der Tag; Seiner
Fackel letztes Glimmen Will am Horizont
verschwimmen. Regungslos, Hehr und
groß Liegt das Meer im
Silberschleier, Schö
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Einer Schwermütigen

Als einst in deines Lebens schönster
Blüte Ein hartes Schicksal dir mit
rauher Hand Das Liebste, Beste aus den
Armen wand, Da wardst du nicht
gebrochen im Gemüte. Da hast,
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Der Ungetreuen

Als kalt du sagtest einst: Wir müssen
scheiden, Und deine Hand mir eine Rose
brach, Da nahm ich still die Rose,
mußt` es leiden, Daß mir der Dorn die
Finger blutig stach.
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Der Ungetreuen

Als kalt du sagtest einst: Wir müssen
scheiden, Und deine Hand mir eine Rose
brach, Da nahm ich still die Rose,
müßt` es leiden, Daß mir der Dorn
die Finger blutig stach.
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Am Strande

Am Meeresstrande stand ich In stiller
Sommernacht; Es flüsterten die
Wellen Am Ufer leis und sacht. Vor
mir des Meeres Spiegel, So still wie
ein Gebet, Und üb
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Zur Jubiläumsfeier der Kinderheilanstalt zu Wyk a

Am Nordseestrand, an unsres Eilands
Schwelle Erhebet sich ein festgefügtes
Haus. Und seine Fenster winken
freundlich, helle Einladend übers
weite Meer hinaus. Für kranke K
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Der gute Vorsatz

Am Tage kommt`s mir oft so vor, Als
müßt` der Liebsten ich ins Ohr Viel
schöne Dinge sagen: Wie sie so rein,
so schön, so gut, Und wie mein Herz in
Liebesglut Wird ewig f
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Willkommensgruß

an die Prinzessin Wilhelm bei ihrem
Besuch der Insel
Föhr. Willkommen, hohe Frau, an
unserm Inselstrande! Wir zeigen unsre
Freude unverhehlt Dir, die ein
deutscher P
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Räthsel - 1.

An Frieslands Küsten stehest du Das
Erste blühend sich erstrecken, Des
Meeres Welle rollt herzu, An seines
Kleides Saum zu lecken. Und in das
Zweite gehet ein, Was i
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Verwundet

Bald im Flug sich senken, bald
erheben Seh` ich über mir in hehrer
Ruh Eine silberweiße Möwe
schweben, Langsam, langsam gehts dem
Meere zu. Und als wollten ihre
Kräfte we
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Festgedicht

bei Eröffnung des neuen Krankenhauses
zu Wyk auf Föhr. Heut` bringen einen
Kranz wir diesem Hause, Das hier zum
Wohl der Menschheit sich erhebt, Das
ferne ab von des Verkehrs Gebr
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Vision

Bei Goting auf der Heide Liegt bleicher
Mondenschein, Des Meeres dumpfes
Brausen Klingt weit ins Land
hinein. Um Hünengräber
flüstert Das braune Heidekraut,
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Räthsel - 4.

Bei manchem Mahle kreisten
wir Gemütlich in der Runde, Und auch
Bekanntschaft machten wir Mit manchem
Rosenmunde; Doch wußten wir auch
Schild und Speer Im blut`gen Kampf zu
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Einem jungen Mädchen

Bleib wie du bist, so rein und
gut, Erhalte dir den frohen Mut, Der
jetzt dein Herz beseelt; Dann wird das
Glück dich doppelt freu`n, Dann wirst
du auch den Kampf nicht scheu`n,
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Räthsel - 2.

Das Erste ist mächtig und herrlich und
groß, Es birget viel Schätze im
dunklen Schoß; Das Zweite ist nichtig
und ohne Gehalt, Bald ist es geboren
und schwindet auch bald, Und wil
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Räthsel - 5.

Das Erste klingt so hell und heiter Und
wer`s nicht ist, der wär` es gern, Und
wer es ist, der denkt nicht weiter, Ihm
winket noch manch` heller Stern; Und wo
das Zweite liebend len
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Einem Kinde

Deine, Stirn so edel, so rein und
klar, Dein volles, schlichtes, dunkles
Haar, Dein Auge so hell und
ungetrübt, Das mahnt mich an ihn, den
ich heiß geliebt. Wie bist du dei
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Hallig Hooge

Dem Weltmarkt fern und seinem bunten
Leben Liegt, im Gewande unscheinbar und
schlicht, Ein Land der Meereswelle
preisgegeben, Die schäumend sich an
seinen Ufern bricht. Treu
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An ein Brautpaar

Der Braut. Liebliche Rose du, im
Herbst erblühte, Zu unsrer Freud` dem
Stamme noch geschenkt, Als trauernd er
die Zweige einst gesenkt, Als ihm im
Dunkel jeder Stern verglü
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Der Fischer

Der Fischer zieht den Kahn ans Land Und
schreitet auf und ab am
Strand; Umwölkt sind seine
Mienen. Sein Herz ist krank, sein Herz
ist weh, Heut` ist die schöne
Wasserfee Ihm
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Der Fischer

Der Fischer zieht den Kahn ans Land Und
schreitet auf und ab am
Strand; Umwölkt sind seine
Mienen. Sein Herz ist krank, sein Herz
ist weh, Heut` ist die schöne
Wasserfee Ihm
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Nach dem Sturme

Der Sturm hat ausgetobt. In tiefem
Schweigen Liegt die Natur, wie müde
von dem Streit. Kaum daß ein Blatt
sich reget weit und breit; Die Blumen
schläfrig ihre Köpfchen neigen.
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Warnung

Der Wandrer hat den steilen Berg
erstiegen. Und nnn umfächelt von der
Luft, der reinen, Will ihm die Welt
dort unten klein erscheinen Und jedes
Hindernis leicht zu besiegen.
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In ein Stammbuch

Die Gaben, die vom Schöpfer dir
beschieden, Verwalte treulich, dann
erst sind sie dein. Nur stete Arbeit
fördert Seelenfrieden, Nur was du
schaffst, darauf kannst stolz du
sein. De
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Des Seemanns Gruß an die Heimat

Die halbe Welt hab` ich gesehn, Durft`
unter Palmen sinnend gehn. Ich sah der
Berge Spitzen glühn, Ich sah der
Tropen Blumen blühn, Des Urwalds
düstre Majestät, Manch` Lan
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Ein Kranz auf das Grab eines treuen Lehrers

Diesen Kranz, du wackrer Streiter, Leg
ich dankvoll dir aufs Grab! Meiner
Jugend treuen Leiter Senkten sie mit
dir hinab. Unvergeßlich ist
geblieben Mir, wie in der K
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Festgedicht

Dieweil der Wein im Glase lacht, Soll
Gram uns nicht umdüstern. Des
Frohsinns Geister sind erwacht, Ich
hör` sie leise flüstern. Sie
flüstern viel von Scherz und Lust
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Mein Stern

Du bist mein Stern! Und willst du`s
gleich nicht wissen, Du leihst doch
unbewußt mir deinen Strahl, Gleich wie
des Himmels Sterne leuchten müssen Den
armen Sterblichen im Erdenthal.
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Mein Stern

Du bist mein Stern! Und willst du`s
gleich nicht wissen, Du leihst doch
unbewußt mir deinen Strahl, Gleich wie
des Himmels Sterne leuchten müssen Den
armen Sterblichen im Erdenthal.
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Mein Talisman

Du gingst einher, den Tod im
Herzen, Ein Engel voller Lieb` und
Huld. Du trugst, o Mutter, deine
Schmerzen So klaglos und so voll
Geduld. Ein einzig Dulden war dein
Leben:
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An eine Jugendfreundin

Du klagtest, Freundin, einst: Ach! Gram
ist Tod In diesem reichen,
warmdurchpulsten Leben! O glaube mir!
es kann noch Herb‘res geben Als jenen
Gram, den dir das Schicksal bot.
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Einer Freundin zum Jahrestage

Du wunderst dich, daß wir dir Rosen
bringen So spät im Jahr, wo schon die
Blätter fallen, Durch Feld und Wiesen
graue Nebel wallen, Der Herbst
entfaltet rauschend seine Schwingen.
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An Pastor Frerks

Ehrwürdiger Greis mit sanft gebeugtem
Rücken, Dem Silberlöckchen um die
Schläfe beben, Dem Segensworte auf der
Lippe schweben, Wie lieb` ich dich, wie
möcht ich dich beglücken!
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Zur goldenen Hochzeit

Ein goldner Tag ist heut Euch
aufgegangen! Schon fünfzig Jahre sind
dahin gerauscht, Verehrtes Paar, seit
in der Jugend Prangen Ihr still
beseligt Herz um Herz getauscht! Ih
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Der Weihnachtsengel

Ein Weihnachtsengel zieht durchs
Land Zu forschen, welche Gaben Die
Kleinen aus des Christkinds Hand Am
liebsten möchten haben. An jede Thüre
klopft er an Und freundlich wir
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Liebesgruß

Es grüßen dich die Blümelein Aus
deiner Heimat Garten; Sie wiegen ihre
Köpfchen fein Und können`s nicht
erwarten, Mit ihren Farben bunt und
frisch Zu schmücken den Willk
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Liebesgruß

Es grüßen dich die Blümelein Aus
deiner Heimat Garten; Sie wiegen ihre
Köpfchen fein Und können`s nicht
erwarten, Mit ihren Farben bunt und
frisch Zu schmücken den Willk
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Der Gemütskranke

Es halten oft Gedanken, schwer und
düster, Gleich Furien mein armes Herz
umkrallt; In jedem Laute hör` ich ihr
Geflüster, Sie jagen sich in
schrecklicher Gestalt. Und in den Händ
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Das Haus am Strand

Es liegt ein Haus am Strande, Umrauscht
vom Schilf und Ried, Die Welle rollt
zum Lande Und singt ihr altes Lied. Es
huschen wie Gespenster Die Möwen um
das Haus; Es bl
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Der Stern der Weihnacht

Es naht das Jahr sich seinem Ende, Von
unserm Leben war`s ein Stück. Wir
falten sinnend unsre Hände Und senden
einen Blick zurück. Da stehn sie
auf, die goldnen Sterne,
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Herbst

Es naht der Herbst; schon künden seine
Boten, Die wilden Stürme, seine
Ankunft an, Die, wo Natur ein
lieblich‘ Bild entboten, Vernichtend
wehn und machen freie Bahn Dem rauhen
He
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Erinnerung

Frühling ist ins Land
gekommen, Knospen schwellen an den
Bäumen, Lüfte wehen lind und
lau. Sinnend wandl` ich durch den
Garten, Mir zu Füßen blühen
Veilchen, Und der Him
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Fröhlich Neujahr

Fröhlich Neujahr ruft`s entgegen Heute
sich von Mund zu Mund! Mög doch dieses
Grußes Segen Recht uns gehn von
Herzensgrund, Daß wir in der That
bewähren Diesen Wunsch, so
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Prolog

Gesprochen in einem Konzerte zum Besten
der Ueberschwemmten in den
Ostsee-Provinzen. - - - Der
Frühling hat nach langer
Winternacht Uns seine ersten Grüße
dargebra
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Zum 50jährigen Amtsjubiläum des

Herrn Pastor Frerks. Sei uns
gegrüßt, du Greis im Silberhaare; Wir
haben lange schmerzlich dich
vermißt. Am heut`gen Tage werden`s
fünfzig Jahre, Daß du uns Seel
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Sylvester

Heut ist der letzte Tag im Jahre! Das
neue Jahr, du hoffst so gern, Daß es
für dich manch` hellen Stern, Manch`
Glück in feinem Schoß bewahre. Und du
gelobest dann so leicht:
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Frühlingslieder

I. Der Frühling ist ins Land
gekommen! Natur verkündet`s
überall. Der Frühling ist ins Land
gekommen! Die Lerche singt`s mit lautem
Schall, Damit es wieder
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Den Unzufriedenen

Ihr, die ihr wähnt, der Schlüssel
alles Schönen Sei nur in jenen
Gegenden zu finden, Wo Bergeshöhn im
Nebelmeer verschwinden, Die Hügel
rings verfallene Burgen krönen;
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Ein Bild

Im fernen Weltteil hoch und weit Erhebt
sich ein Palast- Von irdischer Kunst
und Herrlichkeit Das Schönste er
umfaßt. Ein Raum darinnen sprüht
und strahlt In präch
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Im Sommer

Im Garten blühn die Rosen In
wundervoller Pracht, Die linden Lüfte
kosen Mit ihren Blättern sacht. In
ihren Kelch geschmieget Der bunte
Falter ruht, Die flei
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Die Großmutter

Im Garten lieget auf Baum und
Strauch Des Frühlingsmorgens duftiger
Hauch Mit neu verklärendem
Schimmer. Großmutter sitzt am Fenster
und sinnt, Mit den greisen Locken
spielt der W
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Ruhe

Im Westen flammt des Abendhimmels
Glut, Demanten gleich am Strand die
Kiesel glimmen. Am blauen Himmel rosige
Wölkchen schwimmen Sich
wiederspiegelnd in der klaren
Flut. Auf
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Die Heldin

Kennt ihr die Heldin wunderbar, Die
hehre Lichtgestalt, Die durch die Welt
hin schreitet Mit heil`ger
Allgewalt? Sie geht einher
gepanzert Mit starker Willenskraft;
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Nachruf

Lebwohl! Lebwohl! Es ringt wie banges
Klagen Dies Wort sich los von Lippen
schmerzbewegt, Wenn Freunden nach
entflohnen, schönen Tagen Nun
unverhofft die Trennungsstunde
schlägt. A
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Deutschlands Kaiserin

Lichtes Vorbild deutscher
Frauen, Deutschlands Zierde,
Deutschlands Kron`! Hochverehrt in
deutschen Gauen Von der Hütte bis zum
Thron, Freudig reicht Germania Dir den
Kranz,
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An mein Heimatland

Mein Heimatland, vom Winterschlaf
erstanden Bist du aufs neue mit
verjüngten Gliedern; Nun kann mit
feinen Blüten, feinen Liedern, Der
Frühling frei an deinen Ufern landen.
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An den Frühling

O lieber Frühling, erscheine bald! Die
Erde lieget so starr und kalt. Komm`,
weck` sie wieder mit süßem
Laut! Mach` sie zu deiner geliebten
Braut! Das Kleid, womit sie der Winter
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Abschied vom Meere

O Nordsee, wildbrandend am
Dünengestad`, Die heilende Kräfte die
Fülle hat! Im ewigen Wechsel und immer
sich gleich, — So furchtbar, und doch
an Segen so reich. Es däucht mir d
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Mein Vaterhaus

O stilles Haus, umrankt von grünen
Bäumen, Wo einst die Liebe mich
empfing hienieden, Bei dir ist Ruh` dem
Wanderer beschieden, Wenn draußen wild
des Lebens Wogen schäumen;
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Weihnachtslied

O Weihnachtszeit, du goldne
Pforte! Durch dich wallt froh der
Kinder Schar, Und ihnen folgt voll
sel`gen Hoffens Die Menschheit nach von
Jahr zu Jahr. Wem längst in weiter
Ferne lie
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Weihnacht

O Weihnachtszeit, du goldne
Pforte! Durch dich wallt still der
Kinder Schar. Und ihnen folgt voll
sel’gen Hoffens Die Menschheit nach
von Jahr zu Jahr; Wem längst in weiter
Ferne
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Bitte

O zieh nicht fort, o zieh nicht
fort, Und laß mich nicht allein! Die
Heimat ist ein sichrer Port, Die Heimat
ist der schönste Ort, Und meine Lieb`
ist dein. Des Glü
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Naturerscheinung

Rot ist der Himmel, getaucht wie in
Blut! Welche Erscheinung, ach, das ist
nicht gut! Krieg und Verwüstung und
elende Zeit, Haben die Alten einst
prophezeit. Rot ist der Him
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Herbstgedanken

Schon wieder ist der Herbst ins Land
gezogen: Der Sense fiel das Aehrenfeld
zum Raube. Mit welken Blättern spielt
der Wind im Staube. Und auf den Wiesen
graue Nebel wogen, Z
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Unergründlich

Seht dort das Meer, wie eben Und
spiegelklar die Flut! Als wenn der
ganze Himmel In seinem Schoße
ruht. Als wären sichre
Schranken Dem Sturm und Graus gestellt,
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Spätrosen

Seh` ich euch, ihr bleichen Rosen, Noch
so spät im Jahr erblüht, Ist`s, als
ob mir durch die Seele Eine Offenbarung
zieht. Nun der Sommer ist
gestorben, Hat ihn einm
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Allein geblieben

Sie trugen dich hinaus, ich blieb in
Thränen Allein zurück im öden
stillen Haus; Danieder liegt mein
Wünschen und mein Sehnen Nach
künft`gem Glück, — sie trugen dich
hinaus!
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Am Abend

Tiefes, feierliches Schweigen Liegt auf
Flur und Feld. Friedlich will zum
Schlummer neigen Sich die müde
Welt. Blümlein ihre Kelche
schließen, Vogel sucht sein Nest
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Dem Bräutigam

Und du, den sie fürs Leben sich
erkor, An dem sie künftig sich hinauf
will ranken, Steh` fest im Sturm ohn`
Beben, ohne Wanken Und trage sie zum
Himmelslicht empor, Daß ni
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Feierabend

Verklungen ist des Tages Schall, Im
Westen glüht der Sonnenball, Und Abend
will es werden; Sein kühler Hauch
streift schon die Flur, Aufatmet jede
Kreatur Nach heißen Tagsb
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Einer Braut

Vom eisumstarrten, fernen
Inselstrande Komm` ich daher, ein
schlichtes Friesenkind, In meinem
allerbesten Festgewande, Der Braut zu
bringen dieses Angebind. Jüngst ist
am St
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Der erste Schnee

Vom Turme hallt der Klang der
Abendglocken; Ich steh` allein auf
einsam stiller Höh`. Rings um mich
her, in weichen, dichten Flocken Fällt
lind herab der erste Winterschnee.
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An der Richtstätte auf Föhr

Von sammetgrünem Raseu überdeckt, Ein
Ueberrest aus längst vergangenen
Zeiten, Ragst Du empor, ein Bild, das
nicht mehr schreckt, Und ohne Graun
kann dich mein Fuß beschreiten.
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Versöhnung

Vor deiner Thüre steh` ich hier Und
bitte: Laß mich ein! Ich sprach manch
hartes Wort zu dir, Laß es vergessen
sein. Laß sprengen nun den kalten
Bann Der Liebe All
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Versöhnung

Vor deiner Thüre steh` ich hier Und
bitte: Laß mich ein! Ich sprach manch
hartes Wort zu dir, Laß es vergessen
sein. Laß sprengen nun den kalten
Bann Der Liebe All
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Einer Schulfreundin

Vor Jahren in mein Stammbuch
ein Schriebst einen Vers du
wunderfein; Du gönntest mir viel
Glück und Segen Und Freud` und Wonn`
auf allen Wegen, Schwurst Freundschaft,
Liebe unermes
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Zur silbernen Hochzeit lieber Freunde

Vorgetragen von der Verfasserin. Es
war einmal — so möcht ich heut
beginnen — Es war in meines Lebens
Frühlingszeit! Da hab` ich Euch mein
Denken und mein Sinnen,
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Heimatklänge

Was irrst du ziellos in der weiten
Ferne Und jagst vergeblich nach dem
Glückessterne? Lockt`s nimmer mehr den
Wanderer, den müden, Zum
Heimatfrieden? Hat nie dein Geist, in
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Gute Nacht

Weiche Nebelschleier hüllen Ein, was
auf der Erde wohnt. Hoch am Himmel geht
die stillen Bahnen hin der goldne
Mond.       In der
Ferne       Ta
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Frühlingsgewitter

Weißgekrönte Wolkenscharen Zieh`n am
Horizont zusammen, Und Gewitterblitze
fahren Hin und her mit fahlen
Flammen. Aufgeregte Winde
wallen Durch der Bäume hohe Gipfe
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Wenn Menschen sich begegnen

Wenn Menschen sich begegnen Und
grüßen freundlich sich, Dann ist`s,
als ob sie segnen Sich
gegenseitiglich. Fürwahr! Es ist ein
lieber, Ein alter, schöner Brauch,
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Sommermorgen

Wenn noch der Tag mit seiner
Schwüle, Mit seiner Glut nicht
obgesiegt, Und eines Sommermorgens
Kühle Erquickend auf den Fluren liegt,
— Wie schön ist`s dann an deiner
Sc
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Einer verstorbenen Freundin

Wenns wahr ist, daß der Richter
sichtet Dort oben unser irdisch`
Thun, Nach dem wie andre wir
gerichtet, Kannst Freundin du in
Frieden ruhn. Wenn darnach wird
gemessen werde
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An...

Wie auf den Höhen liegt ein goldner
Schein Und dunkle Schatten lagern sich
im Grunde, So strahlt von deiner Stirn
ein Licht so rein, Und tief im Innern
blutet manche Wunde.
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Glück

Wie ist das Glück auf Erden Ein
flüchtig Ding, Und dem es könnte
werden, Scheint`s zu gering. Er
sucht es in den Freuden Der Welt wie
toll, Und rühren ihn d
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Liebchens Klage

Wie kannst du nur so kalt gemessen, So
feierlich vorübergehn? Als hättest du
die Zeit vergessen, Da wir uns
freundlich angesehn. Du bliebest
stumm bei meinem Grüßen.
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Des Inselfriesen Heimweh

Wie schön bist Du, mein
Heimatland, Mit deinen
Dünenhügeln, Wo Möwen ziehn am
Meeresstrand Mit silberweißen
Flügeln! Wie schön bist Du, mein
Heimatland, Wenn wi
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Ostern

Wie Siegesbotschaft tönt`s durch alle
Christenlande, Und feierlich begehn die
Völker diesen Tag Des Welterretters,
der gesprengt der Knechtschaft
Bande, Worin gefesselt lang die arme
Mens
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Verlornes Glück

Wir liebten uns und konnten
scheiden, Wie`s oft so gehet in der
Welt. Wer trug die Schuld wohl von uns
Beiden? Ich glaub`, wir haben beid`
gefehlt. Ich konnt` das rechte Wort
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Festgedichte - III.

zu vier lebenden Bildern bei der
Eröffnung der Weihnachts- ausstellung
zu Wyk auf Föhr. Drittes Bild:
Wissenschaft, Kunst. Doch noch zwei
Schwestern giebts auf Erd
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Festgedichte - I.

zu vier lebenden Bildern bei der
Eröffnung der Weihnachts- ausstellung
zu Wyk auf Föhr. Erstes Bild: Das
Handwerk. Grüß Gott! So töne es
entgegen Heut` a
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Festgedichte - IV.

zu vier lebenden Bildern bei der
Eröffnung der Weihnachts- ausstellung
zu Wyk auf Föhr. Viertes Bild:
Huldigung dem Kaiser und Reich. Ein
ein`ger Geist mög` uns b
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Festgedichte - II.

zu vier lebenden Bildern bei der
Eröffnung der Weihnachts- ausstellung
zu Wyk auf Föhr. Zweites Bild:
Handel, Industrie, Schiffahrt. Damit
das Handwerk auf sich sc
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