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Gedichte - Victor Blüthgen


Charlotte

Charlotte Kompotte Naschmajor hat 
`nen Bart bis an das Ohr, leckt die
Schüsseln und Teller, nascht in Küche
und Keller ... Holt ein Schloss vom
Schlosser Paul! Für we
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Zu Weihnachten

Das ist der liebe Weihnachtsbaum. Ja
solch ein Baum! Der grünt bei Schnee,
der glänzt bei Nacht wie die
himmlische Pracht, trägt alle Jahre
seine Last, Äpfel und Nüsse am
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Der Traum vom Osterhasen

Der Himmel dunstig. Im Grase
blüh’n Maßliebchen und Veilchen
herfür, Die Bäume knospen mit jungem
Grün, Und Ostern steht vor der
Thür. Da kehrt das Mädchen zum Dorfe
her,
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Bitte

Frag` mich nicht um mein
Geheimnis; Laß mich`s tragen ganz
allein, Bis es wie ein stiller
Funke Wird erstickt in Asche
sein. Rein und klar ist dein
Gemüte, Und der Himmel la
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Auf dem Rheine

Ich fuhr zu Kahne stromab den Rhein; Es
blinkten so silbern die Wellen, und bei
mir saßen im Sonnenschein Vielliebe
Fahrtgesellen - Jungfrisches Blut und
graues Haar, Dazu di
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Die fünf Hühnerchen

Ich war mal in dem Dorfe, Da gab es
einen Sturm, Da zankten sich fünf
Hühnerchen Um einen Regenwurm. Und
als kein Wurm mehr war zu sehn, Da
sagten alle: Piep!
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Vom Riesen Pinkepank

Jetzt hört die Mär drei Ellen
lang vom bösen Riesen Pinkepank. Der
wohnte tief in Wasserpolen mit einer
Prinzessin, die er gestohlen. Einst
ging er spazieren bis nach Ungarn,
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Der erfrorene Vöglein

Lag ein graugelb Vögelein über dem
weißen Schnee, festgeschlossen die
Augen klein, Beinchen in die
Höh. Sprangen lustig vom Dorf
herbei Kinder mit ihrem Hund,
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Frühlingssträußchen

Lenz zieht auf die grünen Fahnen: Ich
bin da! Mit frohen Sinnen Sammeln
Kinder seine Blumen, Botenlohn sich zu
gewinnen – Lenz will wieder Gäste
bitten: Schüchter
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Schlechtes Wetter

Liese, es regnet Seile; Ich sterbe vor
Langerweile. Ich glaube, die Blasen
schwimmen dort - Jetzt regnet`s vier
Wochen immer so fort. Ich sollte der
liebe Gott mal sein. Da g
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Wir gratulieren

Neujahr – Neujahr – Ein froh
Neujahr! Thut auf die Thüren: Wir
gratulieren! Wir und zwei Englein vom
Himmel gefallen Und bringen die
fröhliche Botschaft allen: Es
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Nun wandelt auf verschneiten Wegen...

Nun wandelt auf verschneiten Wegen die
Friedensbotschaft durch die Welt; aus
Ewigkeit ein lichter Segen in das
Gewühl des Tages fällt. Schon blinkt
die Nacht, die Glocken schwingen
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Anchises

O schöne Göttin, schaumgebornes
Wunder, Ich kenne Dich, wie Du Dich
auch versteckest Und, mich zu
täuschen, Deinen Leib bedeckest Mit
unsrer Erdentöchter schnödem
Plunder!
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Osterhas, Osterhas

Osterhas, Osterhas, leg uns recht viel
Eier ins Gras, trag sie in die
Hecken, tu sie gut verstecken, leg uns
lauter recht, leg uns keine
schlechte, lauter bunte, unten
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Seifenblasen

Schaum von der Seife, Von Ton eine
Pfeife - Hebt alle die Nasen, Ich will
euch was blasen! Lauter kleine
Luftballons, Einen nach dem
andern Schüttl` ich von de
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Pfingstoffenbarung

Welch ein wonnesames Weben Rührt mich
herzbewegend an? Geist der Pfingsten,
fühlt mein Leben Wieder sich in deinem
Bann? Wie sich Blüthenäste
beugen, Und der Windhauch Far
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Vetter Starmatz

Wenn der Starmatz wieder heimkommt und
der Frost nicht mehr dräut, ach, was
sind da die Kinder für glückliche
Leut`! Denn da schwirrt`s bald und da
schwebt`s bald in Lüften zuhauf, und
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Frühlingsabend

Wenn die Sonne untergeht, Wird es still
im Garten. Wind, der über Tag
geweht, Denkt: Jetzt will ich
warten. Vogel, der zu Neste
ging, Duckt das Köpfchen nieder:
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Das erste Lied

Wer hat das erste Lied erdacht, Das in
die Lüfte scholl? Der Frühling fand`s
in lauer Nacht, Das Herz voll Wonnen
voll; Er sang es früh im
Fliederbaum Und schlug den Takt d
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Besuch bekommen

Ätsch, wir haben Besuch gekriegt! `Von
wem denn?` - das sag` ich nicht; Von
meiner Tante Haberstroh, Die wohnt ganz
weit, ich weiß nicht, wo. Die hat ein
Kleid von Seide an
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Von zwei Störchen

`Kinder`, sprach der Storch im
Nest, `Nächstens kommt das
Abschiedsfest; Ein Examen gibt es
da Vor der Fahrt nach Afrika, Ob auch
jedes Kind versteht, Wo der Weg
hinuntergeht
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