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Gedichte - Waleri Brjussow


Dämonen

Es gibt Dämonen des Staubes Wie
Dämonen des Lichts und des Schnees. Es
gibt Dämonen des Staubes. Ihr Kleid,
das purpurn ich seh, Im Feuer
verbrennt. Mit Grau behängt Ents
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Sonett an die Form

Fäden, so zart, doch machtvoll
ausgesendet Vom Blütenduft zu einer
Blüte Rand, So wie der sonst
unsichtbare Brillant, Von eines Ringes
Rund umspannt, uns blendet. Der
Phantasie
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Zufälligkeiten

Gern glaub ich den Zufälligkeiten, Das
Flüchtigste wird mir bewußt. Süß
ists, an den Grenzen zu schreiten, Zu
tauschen Entsagung mit
Lust. Vergänglichem wahllos ergeben,
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Einer Zufälligen

Im verlebten Aug, dem starren Lächeln
such ich oft die Züge, Derer, die -
kein Maß galt - liebten Bis zum
Irrwahn, bis zur Lüge, Les in falschen
Zärtlichkeiten, Müdend
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Ich

Mein Geist hat nicht sich erschöpft im
Nebel der Widersprüche, Nicht schwach
ist geworden mein Denken in fataler
Verstrickungen Schmerz. Ich liebe die
Träumereien, und wert sind mir die
Gespräch
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Dämmerung

Von schwankenden Halmen gleiten Die
Lichter der Monde aufs Land; Die Masten
tönen, die Saiten, Gespielt von nicht
sichtbarer Hand; Bernsteinerne
Zifferblätter Hoch droben
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