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Gedichte - Walter Calé


Der Heimweg führte mich...

Der Heimweg führte mich in dieser
Nacht Zum Parke, welcher voller Stille
lag, Und viele dürre Blätter
raschelten. Und zwischen zweien hohen
dunkeln Stämmen Erschien es mir und wa
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Zwiegespräch

Der Sänger: Die andern sprachen deinem
Herzen vieles, Nur meine Lippen blieben
stumm, vergib, Vor lauter Seligkeiten,
da du kamest. Beatrix: Du irrest,
Bruder, und ic
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Der Tod wird uns...

Der Tod wird uns an seine Hände
nehmen, Ein Führer jener Seelen,
welche irrten, Und sprechen: „Dieses
ist der rechte Weg!“ Und weiter
sprechen: „Dieses ist das Land, Nach
wel
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Du träumtest ...

Du träumtest dieses Lebens Wirren
ferne, Und durch den Traum nur drang
ein Laut der Erde Und kam und ging
gleich einem Wanderer, Von dessen
Schritte nachts die Straßen
hallen, Der
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Es rinnen rote Quellen...

Es rinnen rote Quellen Um mein gesegnet
Haus; Es tränkt ein schwarzer
Reiter Sein schwarzes Roß daraus. Er
lehnt schon hundert Jahre Vor meinem
runden Tor; Die Zeit w
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Abendstunde

Es weht dein ferner Atem mich sachte
kühlend an. Ganz tief lieg ich
verwoben in dieser Stunde Bann. Und
alles unser Wissen zerrinnt in
Abendglut, von allen unsern Worten
bleibt eins nur: s
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Am Flusse

Trauernd stehst du an des Flusses
Rande, Trauernd führt mein Weg am
andern Ufer: Keiner weiß, ob ihn der
andre riefe; Allzu heftig rauschen die
Gewässer. Wollen wir ein Boot vom S
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Und abermals wirst du...

Und abermals wirst du geboren
werden Auf andern Sternen, deiner
selbst nicht kundig, Und wirst die Wege
gehen allen Lebens, In Schmerzen bald
und manches Mal in Lächeln. Doch
steigt
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Die Andern

Wir haben wohl ein Lachen um die
Lippen Und gehen gleichen Mutes durch
das Leben, Und ihr in Tränen und
Erschütterung; Und eines Tages ist es
dann geschehen: Als eure Tränen immer
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