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Gedichte - Walther von der Vogelweide


Reichston

1 Ich saz ûf eime steine und dahte
bein mit beine, dar ûf satzt ich den
ellenbogen; ich hete in mîne hant
gesmogen daz kinne und ein mîn
wange. dô dâhte i
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Diu krône ist elter...

Diu krône ist elter danne der künec
Philippes sî: dâ mugent ir alle
schouwen wol ein wunder bî, wie si ime
der smit sô ebene habe gemachet. sîn
keiserlîchez houbet zimt ir alsô wol
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Halmorakel

Ein Halm, der macht mich heute froh. Er
sagte, mir solle Gutes geschehen. Ich
maß an einem Stück Stroh, wie ich bei
Kindern oft gesehen. Nun hört, ob ich
in ihrem Herzen ruh:
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Ein meister las

Ein meister las, troum unde
spiegelglas, daz si zem winde bî der
stæte sîn gezalt. Loup unde
gras, daz ie mîn vreude was, swiez
nû erwinde, ez dunket mich alsô
gestalt;
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Frowe, enlât iuch niht verdriezen

Frowe, enlât iuch niht
verdriezen miner rede, ob si gefüege
sî. möhte ichs wider iuch
geniezen. sô waer ich den besten gerne
bî. wizzet daz ir schoene sît: hât
ir, als
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Herzeliebez frowelîn

Herzeliebez frowelîn, got gebe dir
hiute und iemer guot! kund ich baz
gedenken dîn, des hete ich
williclîchen muot. waz mac ich dir
sagen mê, wan daz dir nieman holder
ist
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sog. Lindenlied

I `Under der linden an der
heide, dâ unser zweier bette was, dâ
mugent ir vinden schône
beide gebrochen bluomen unde gras. vor
dem walde in einem tal,
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Saget mir ieman, waz ist minne?

I Saget mir ieman, waz ist minne? weiz
ich des ein teil, sô west ich es gerne
mê. der sich baz denne ich
versinne, der berihte mich, durch waz
si tuot sô wê. minne ist min
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Ich hân mîn lehen

Ich hân mîn lehen, al die werlt, ich
hân mîn lêhen. nû envürhte ich
niht den hornunc an die zêhen, und
will alle bœse hêrren dester
minre vlêhen. Der edel künec, de
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Ir sult sprechen willekomen

Ir sult sprechen willekomen: der iu
mære bringet, daz bin ich. allez
daz ir habt vernomen, daz ist gar ein
wint: nû frâget mich. ich wil aber
miete: wirt mîn lôn iht
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Muget ir schouwen...

Muget ir schouwen was dem meien wunders
ist beschert? seht an pfaffen, seht an
leien, wie daz allez vert. grôz ist
sîn gewalt: ich enweiz obe er zouber
künne: swar e
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Nieman kann mit gerten

Nieman kann mit gerten kindes zuht
beherten: den man zêren bringen
mac, dem ist ein wort als ein
slac. dem ist ein wort als ein
slac, den man zêren bringen
mac: kinde
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Der keiser als spileman

Ob ich mich selben rüemen sol, sô bin
ich des ein hübescher man, daz ich sô
manege unfuoge dol sô wol als ichz
gerechen kan. ein klôsenære, ob
erz vertrüege? ich wæ
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Owê war sint verswunden alliu mîniu jâr!

Owê war sint verswunden alliu mîniu
jâr! ist mir mîn leben getroumet,
oder ist ez wâr? daz ich je wânde ez
wære, was daz allez iht? dar
nâch hân ich geslâfen und enweiz es
ni
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Si wunderwol gemachet wîp

Si wunderwol gemachet wîp, daz mir
noch werde ir habedanc! Ich setze ir
minneclîchen lîp vil werde in mînen
hôhen sanc. Gern ich in allen dienen
sol, doch hân ich mir di
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Sô die bluomen...

Sô die bluomen ûz dem grase
dringent, same si lachen gegen der
spilden sunnen, in einem meien an dem
morgen fruo, und diu kleinen vogellîn
wol singent in ir besten wîse die si
ku
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Uns hât der winter...

Uns hât der winter geschat ueber
al: heide unde walt diu sint beidiu nu
val, dâ manic stimme vil suoze inne
hal. saehe ich die megde an der strâze
den bal werfen! sô kaeme uns de
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Vil wol gelobter got...

Vil wol gelobter got, wie selten ich
dich prîse, sît ich von dir beide
wort hân unde wîse! wie getar ich sô
gefreveln under dîme rîse? Ichn tuon
diu rehten werc, ichn hân die wâren
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Von Rôme vogt...

Von Rôme vogt, von Pülle künec, lât
iuch erbarmen daz man mich bî sô
rîcher kunst lât alsus armen. gerne
wolde ich, möhte ez sîn, bî eigenem
fiure erwarmen. zâhiu wiech danne su
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Wer sleht den lewen?

Wer sleht den lewen? wer sleht den
risen? wer überwindet jenen unt
disen? daz tuot einer der sich selber
twinget und alliu sîniu lit in huote
bringet ûz der wilde in stæter
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Wol mich der stunde...

Wol mich der stunde, daz ich si
erkande, diu mir den lîp und den muot
hât betwungen, Sît deich die sinne
sô gar an si wande, der si mich hât
mit ir güete verdrungen. Daz ich ge
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Nemt, vrouwe, disen kranz

`Nemt, vrouwe, disen kranz:` alsô
sprach ich zeiner wol getânen
maget: `Sô zieret ir den tanz, mit
den schœnen bluomen, als ir si
ûfe traget. hete ich vil edele
gesteine,
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