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Gedichte - Wilhelm Arent


In der Osternacht

1881 Süß duftet und leise
atmet Draußen die Osternacht, Ruhig
träumen die Gassen, Vom blauen Monde
bewacht. Die dürren Zweige der
Linde Wiegen und s
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Abenddämmern

Abenddämmern trüb und fahl, Tiefe
Stille webt im Thal. Schleier rings die
Berge kränzt, Selten nur ein Stern
erglänzt. Wellen zieh`n und Winde
rauschen, Träumend neig` ic
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Abenddämmern

Abenddämmern trüb und fahl, Tiefe
Stille webt im Thal. Schleier rings die
Berge kränzt, Selten nur ein Stern
erglänzt. Wellen zieh`n und Winde
rauschen, Träumend neig` ich mic
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Alles um die Liebe leiden

Alles um die Liebe leiden: Giebt es wohl
ein schön`res Los? Kein Verhängnis
kann die scheiden, Welche lieben wahr
und groß! Ihre Seele atmet freier
– Hehrer Friede sie
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Thaufrischer Mai

Aus der Gassen wüstem
Lärmgedränge, Aus der Großstadt
staubig-dumpfer Enge Wall` ich
wonnigfroh zu dir, Natur! Tausend
Träume trunken mich umweben, Ueber mir
die Lerchen jubelnd
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Thaufrischer Mai

Aus der Gassen wüstem
Lärmgedränge, Aus der Großstadt
staubig-dumpfer Enge Wall` ich
wonnigfroh zu dir, Natur! Tausend
Träume trunken mich umweben, Ueber mir
die Lerchen jubelnd sch
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Strahlen wie Sterne duftig klar ...

Componirt. Strahlen wie Sterne
duftigklar Mir deine Augen, die
tiefblauen, Zieht mich ein Sehnen
wunderbar Nach selig-fernen
Himmelsauen. Die echte Liebe treu und
wahr
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Strahlen wie Sterne duftig klar...

Componirt. Strahlen wie Sterne
duftigklar Mir deine Augen, die
tiefblauen, Zieht mich ein Sehnen
wunderbar Nach selig-fernen
Himmelsauen. Die echte Liebe treu und
wahr,
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An meine Mutter

Der reinste Demant dieser Erde, Das
köstlichste, das reichste Erz, Die
schönste Sonne aller Sonnen, Es ist
das treue Mutterherz! O Herz so tief,
so unergründlich, O
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An meine Mutter

Der reinste Demant dieser Erde, Das
köstlichste, das reichste Erz, Die
schönste Sonne aller Sonnen, Es ist das
treue Mutterherz! O Herz so tief, so
unergründlich, O Herz
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Frühlingsandacht

Des Frühlings Stürme durchbrausen das
Land ... Meine Seele durchlodert der
Sehnsucht Brand. Es treibt mich hinaus
in der Einsamkeit Dom, Ich kühle die
Gluth in der Winde Strom. Ve
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Frühlingsandacht

Des Frühlings Stürme durchbrausen das
Land ... Meine Seele durchlodert der
Sehnsucht Brand. Es treibt mich hinaus
in der Einsamkeit Dom, Ich kühle die
Gluth in der Winde Strom. Versun
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Nie wieder...

Die Straßen dämmern so tief
verschneit, Wie ist der Sommer so weit,
so weit! Jüngst träumte die Welt des
Frühlings Traum: Vieltausend Knospen
trug jeder Baum. Nun plötzlich all
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Nie wieder...

Die Straßen dämmern so tief
verschneit, Wie ist der Sommer so weit,
so weit! Jüngst träumte die Welt des
Frühlings Traum: Vieltausend Knospen
trug jeder Baum. Nun plötzlich all` di
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Fieberglut

Durch meine Adern Rast Fieberglut! In
meinem kranken Ausgedörrten
Hirne Lodert des Wahnsinns Flamme
empor! Aus Nacht und Graus, Aus wilder
Verzweiflung S
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Fieberglut

Durch meine Adern Rast Fieberglut! In
meinem kranken Ausgedörrten
Hirne Lodert des Wahnsinns Flamme
empor! Aus Nacht und Graus, Aus wilder
Verzweiflung Schreit m
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Des Jahrhunderts verlorene Kinder

Ein freudlos erlösungheischend
Geschlecht, Des Jahrhunderts verlorene
Kinder, So taumeln wir hin! weß
Schmerzen sind echt? Weß Lust ist kein
Rausch? wer kein Sünder? ... Selbstsu
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Des Jahrhunderts verlorene Kinder

Ein freudlos erlösungheischend
Geschlecht, Des Jahrhunderts verlorene
Kinder, So taumeln wir hin! weß
Schmerzen sind echt? Weß Lust ist kein
Rausch? wer kein Sünder?
... Selbstsucht
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Mondnacht

Ein Lorbeerblatt auf einem
Schwanenrücken fand ich in stiller,
grüner Waldesnacht: O süßer,
keuscher Anblick zum Entzücken – von
einer Meisterhand göttlich
erdacht! D
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Zum Eingang

Ein Priester sei der Dichter
immerfort, Er wahre treu der Dichtung
heiligen Hort. Im Rausch des Wahnsinns
geb` er flammend kund: Die Offenbarung
aus der Gottheit Mund. Ganz poch` in
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Zum Eingang

Ein Priester sei der Dichter
immerfort, Er wahre treu der Dichtung
heiligen Hort. Im Rausch des Wahnsinns
geb` er flammend kund: Die Offenbarung
aus der Gottheit Mund. Ganz poch` in
sein
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Erwachen

Einen weißen Federflaum Fand am
Fenster ich den Morgen, Als der Tag aus
wirrem Traum Mich erweckt zu süßen
Sorgen. Und ich blick` erstaunt
hinauf An den frischen Mo
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Erwachen

Einen weißen Federflaum Fand am Fenster
ich den Morgen, Als der Tag aus wirrem
Traum Mich erweckt zu süßen
Sorgen. Und ich blick` erstaunt
hinauf An den frischen Morgenhi
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Fragment

Ich lehne träumend am
Brückenrand, Das Aug´ zu des Stromes
Tiefen gewandt. Wie Schatten huscht es
an mir vorbei, Nur halb noch hör´ ich
verworrnes Geschrei. Der Abend dämmert
m
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Fragment

Ich lehne träumend am Brückenrand, Das
Aug´ zu des Stromes Tiefen gewandt. Wie
Schatten huscht es an mir vorbei, Nur
halb noch hör´ ich verworrnes
Geschrei. Der Abend dämmert mähl
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Kind aus dem Volke

Kind aus dem Volke so schlicht und
rein, Hüte dich, hüte dich
Blümelein! Bist so lieblich und zart
von Gestalt, Uebst so süße
Zaubergewalt ... Bald ist der Liebe
Knospe erwacht,
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Kind aus dem Volke

Kind aus dem Volke so schlicht und
rein, Hüte dich, hüte dich
Blümelein! Bist so lieblich und zart
von Gestalt, Uebst so süße
Zaubergewalt ... Bald ist der Liebe
Knospe erwacht,
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Märchenglaube

Lach nicht des Kindes
Märchenglauben, Was ist´s denn, was
dein Geist erfand? Was sind die Bibeln,
die Systeme Denn anderes als
Märchenland? Ein Jeder dichtet
seinen Himmel
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Märchenglaube

Lach` nicht des Kindes
Märchenglauben, Was ist`s denn, was
dein Geist erfand? Was sind die Bibeln,
die Systeme Denn anderes als
Märchentand? Ein Jeder dichtet seinen
Himmel
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À la Makart

Mit dämonischen Reizen Schmückte dich
Venus, Die Göttin der Liebe: Du
wollüstig blasse, Lustheischende
Dirne. Wie schön bist du! Leise heben
sich In zittern
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A la Makart

Mit dämonischen Reizen Schmückte dich
Venus, Die Göttin der Liebe: Du
wollüstig blasse, Lustheischende
Dirne. Wie schön bist du! Leise heben
sich In zitternden Wog
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Im Zecherkreis

Nacht ist`s. Trüb` flackert der Ampeln
Licht, Des Mondes Schein durch die
Fenster bricht. Wir sitzen im Kreis
beim festlichen Mahl, Von Hand zu Hand
geht der duftige Pokal. Wild-üp
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Im Zecherkreis

Nacht ist`s. Trüb` flackert der Ampeln
Licht, Des Mondes Schein durch die
Fenster bricht. Wir sitzen im Kreis beim
festlichen Mahl, Von Hand zu Hand geht
der duftige Pokal. Wild-üppige
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Meine Gottheit bist du in Ewigkeit

O Anna glaub`, ich lieb` nur dich, Nur
dich sucht meine Seele, Du bist der
Schönheit Stern für mich: Ganz Licht,
ganz ohne Fehle. Dein Wort mein
dürstend Herz nur füllt, D
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Meine Gottheit bist du in Ewigkeit

O Anna glaub`, ich lieb` nur dich, Nur
dich sucht meine Seele, Du bist der
Schönheit Stern für mich: Ganz Licht,
ganz ohne Fehle. Dein Wort mein
dürstend Herz nur füllt, Dein G
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O lass mich küssen dein Gewand...

O lass` mich küssen dein Gewand, Du
Einzige-Holde, Heilig-Reine, Ich weiß:
daß ich in dir nur fand Der Liebe
Glück, nach dem ich weine. Entsühne
mich vom irdischen Tand,
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O lass mich küssen dein Gewand...

O lass` mich küssen dein Gewand, Du
Einzige-Holde, Heilig-Reine, Ich weiß:
daß ich in dir nur fand Der Liebe
Glück, nach dem ich weine. Entsühne
mich vom irdischen Tand, Ganz
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À la Gabriel Max

O laß mich, laß mich, Du blasse
Dirne, Du so heiß begehrtes, So
schnöde verdammtes Kind der
Sünde! Was soll das Lächeln, Da
sinnverwirrende, Das den reizen
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A la Gabriel Max

O laß mich, laß mich, Du blasse
Dirne, Du so heiß begehrtes, So
schnöde verdammtes Kind der Sünde! Was
soll das Lächeln, Da
sinnverwirrende, Das den reizenden
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Weihestunde

O Weihestunde! O köstliche
Stunde! Sanft küßt die Nacht, Die
vielholde Trösterin, Die tagmüde
Erde. Und mählich verhallen Im ewigen
Schweigen Die Stimmen d
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Weihestunde

O Weihestunde! O köstliche
Stunde! Sanft küßt die Nacht, Die
vielholde Trösterin, Die tagmüde
Erde. Und mählich verhallen Im ewigen
Schweigen Die Stimmen des Lebe
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Mondnachtzauber

O wonniges Weben In Höhen und
Tiefen Des wallenden Aethers! Wie
selige Geister Grüßen die
Sterne, Die duftumflorten; Weihend
waltet Die ewige Liebe. Ic
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Mondnachtzauber

O wonniges Weben In Höhen und
Tiefen Des wallenden Aethers! Wie selige
Geister Grüßen die Sterne, Die
duftumflorten; Weihend waltet Die ewige
Liebe. Ich träum
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Das Ziel

Schon als ich noch ein Knabe war, zog es
mich hin zu ander`m Stern, Tiefheißes
Sehnen faßte mich, doch blieb mir die
Erfüllung fern. Ich fieberte all`
meine Tag`. Oft stürmt` ich in das Feld
h
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Das Ziel

Schon als ich noch ein Knabe war, zog es
mich hin zu ander`m Stern, Tiefheißes
Sehnen faßte mich, doch blieb mir die
Erfüllung fern. Ich fieberte all` meine
Tag`. Oft stürmt` ich in das Feld hin
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Seh ich dein Aug in Starrheit süß verloren...

Seh` ich dein Aug` in Starrheit süß
verloren, Dem sonst so sonniges Leben
hold entsprüht, Dünkt mir, Anna: du
seist nicht erdgeboren, Daß fremder
Welten Zauber dich umblüht. Se
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Seh ich dein Aug in Starrheit süß verloren...

Seh` ich dein Aug` in Starrheit süß
verloren, Dem sonst so sonniges Leben
hold entsprüht, Dünkt mir, Anna: du
seist nicht erdgeboren, Daß fremder
Welten Zauber dich umblüht. Seh` i
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Verrauscht

Sturmwolken mir zu Häupten
zieh`n, Verweht der Vögel
Melodien Nach Südens Zauberlande; Nur
einige Blumen einsam blüh`n, Im
Sonnenstrahl sie nicht erglüh`n, Nun
welken sie
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Verrauscht

Sturmwolken mir zu Häupten
zieh`n, Verweht der Vögel Melodien Nach
Südens Zauberlande; Nur einige Blumen
einsam blüh`n, Im Sonnenstrahl sie
nicht erglüh`n, Nun welken sie im S
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Im wallenden Aether

Umfließt mich Duftwogen Des wallenden
Aethers, Gießt göttlichen
Odem`s Anhauch und Leben In`s innerste
Mark mir! Durchschau`rt jeden Nerv Mit
sonntrunkener Andacht!
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Im wallenden Aether

Umfließt mich Duftwogen Des wallenden
Aethers, Gießt göttlichen
Odem`s Anhauch und Leben In`s innerste
Mark mir! Durchschau`rt jeden Nerv Mit
sonntrunkener Andacht!
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Süße Gottestrunkenheit

Vorüber ist der Graus der
Nacht, Gebrochen ist des Sturmes
Macht. Wie weht die Morgenluft so
lau! Wie glitzert licht die grüne
Au! Ein jeder Bach, ein jeder
Rain Lockt weite
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Süße Gottestrunkenheit

Vorüber ist der Graus der
Nacht, Gebrochen ist des Sturmes
Macht. Wie weht die Morgenluft so
lau! Wie glitzert licht die grüne
Au! Ein jeder Bach, ein jeder Rain Lockt
weiter in
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Die Heilige, Einzige, Göttliche

Wann werd` ich dich finden, Ach endlich
dich finden, Dich fiebernd in
schauernder Seelenumarmung, Fühlen,
ganz fühlen Du Heilige,
Einzige, Göttliche? ... Die
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Die Heilige, Einzige, Göttliche

Wann werd` ich dich finden, Ach endlich
dich finden, Dich fiebernd in
schauernder Seelenumarmung, Fühlen,
ganz fühlen Du Heilige,
Einzige, Göttliche? ... Die du bist
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Weicht von mir...

Weicht von mir, ihr Bilder-lockender
Lüste, Ihr schwellender Leiber
weißwogende Brüste, Ihr dunkler Augen
feuchtschimmernde Gluthen, Ihr Lippen
so süß im Kuß zu verbluten! Nich
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Weicht von mir...

Weicht von mir, ihr Bilder-lockender
Lüste, Ihr schwellender Leiber
weißwogende Brüste, Ihr dunkler Augen
feuchtschimmernde Gluthen, Ihr Lippen so
süß im Kuß zu verbluten! Nicht wi
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Meiner Seele Seele

Welch` Drang, welch Beben Durchgraut,
durchzittert Wie wonniger
Glücksahnung Jähe Gewißheit Die
qualmüden Sinne! Wie
schrecklich-schön Blüht entgegen
mir I
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Meiner Seele Seele

Welch` Drang, welch Beben Durchgraut,
durchzittert Wie wonniger
Glücksahnung Jähe Gewißheit Die
qualmüden Sinne! Wie
schrecklich-schön Blüht entgegen
mir In flamm
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Fata morgana

Wie milde und süß Des Abends
Kühle Und thaufrische
Labung Herniedersinkt Auf die heiße
dürstende Glutschwangre Erde! Matter
glänzen die Tiefen Des Himmesge
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Fata morgana

Wie milde und süß Des Abends
Kühle Und thaufrische
Labung Herniedersinkt Auf die heiße
dürstende Glutschwangre Erde! Matter
glänzen die Tiefen Des Himmesgewölbes
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Zum Ort des Todes...

Zum Ort des Todes lenk` ich oft den
Gang, Dort wandl` ich still der Gräber
Reih`n entlang. Zuweilen les` ich, was
auf schlichtem Stein Die treue Liebe
schrieb so rührend ein. Der G
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