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Gedichte - Wilhelm Hertz


Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder Kommt das
Christuskind Auf die Erde nieder, Wo
wir Menschen sind. Kehrt mit Seinem
Segen Ein in jedes Haus, Geht auf
allen Wegen Mit un
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Am Grabe meiner Mutter

Als du dem Lichte mich gegeben, Umfing
dich selbst die ew`ge Nacht; Doch tief
in meinem eig`nen Leben Empfind` ich
deiner Liebe Macht. Wie aus des Keims
verwesten Spalten
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Klein wild Waltraut

Das Mondlicht ist versunken kaum, Herr
Odin* sitzt am Galgenbaum,  
  Die Todten reden leise. »Ihr
drei Gesellen über mir, Nun saget an,
was raunet ihr?«
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Das Hexenkind

Die drüben spinnt im
Mondenschein     Mit einer
schwarzen Spule, Das ist der Hexe
Töchterlein     Und meine
süße Buhle. Da haben wohl das
braune Wei
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Geist der Jugend

Dir aber, Geist der Jugend, darf ich
sagen, Was knospend mir das junge Herz
beschert! Du weißt es, wie in
thatenlosen Tagen Im eignen Glühn die
Seele sich verzehrt: Und welchen San
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Begegnung

Du hast mich längst verlassen, Längst
hin ist Lust und Weh; Da rührt mein
Herz sich leise, Wenn ich dein Antlitz
seh`. Dein Reiz ist lang
verwelket, Mir blühet ewi
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Blühende Gräber

Leis verglüht der Tag in den
Pappelzweigen, Glockentöne wiegen den
Wald in Schlummer, durch des Friedhofs
träumende Stille weht`s wie ewige
Sehnsucht. Sehnsucht eines lange
erlos
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Frühlingstag

Sonnenschein auf allen Dächern, In den
Gassen laue Luft, Silberbläulich
strahlt der Himmel, Und die Berge
steh`n in Duft. Junges Herz, hinaus
ins Freie, Und vorbei a
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