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Matten Has

- Gedicht von Klaus Johann Groth

Matten Has

Lütt Matten de Has`,
De mak sik en Spaß,
He weer bi`t Studeern,
Dat Danzen to lehrn,
Un danz ganz alleen
Op de achtersten Been.

Keem Reinke de Voss
Un dach: das en Kost!
Un seggt: Lüttje Matten,
So flink oppe Padden?
Un danzst hier alleen
Oppe achtersten Been?

Kumm, lat uns tosam!
Ik kann as de Dam!
De Krei, de spelt Fitel,
Denn geit dat canditel,
Denn geit dat mal schön
Op de achtersten Been!

Lütt Matten gev Pot:
De Voss beet em dot
Un sett sik in Schatten,
Verspis` de lütt Matten;
De Krei, de kreeg een
Von de achtersten Been.


Klein Martin der Has`,
Der macht sich `nen Spaß,
Er war am Studiern,
Das Tanzen zu lernen,
Und tanzt ganz allein
Auf den hintersten Beinen.

Kam Reinhart der Fuchs
Und dacht: welch ein Bissen!
Und sagt: Kleiner Martin,
So flink auf den Pfoten?
Und tanzest hier allein
Auf den hintersten Beinen?

Komm, laß uns zusammen!
Ich tanze als Dame!
Die Krähe spielt Fidel,
Dann geht es mal lustig,
Dann geht es mal schön
Auf den hintersten Beinen.

Kleiner Martin gab Händchen:
Der Fuchs biß ihn tod
Und setzte sich in Schatten,
Verspeiste den kleinen Martin;
Die Krähe kriegt eins
Der hintersten Beine.

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