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Sandlieder - III.

- Gedicht von Ferdinand Freiligrath

Sandlieder - III.

O, welch ein wunderbarer Grund!
Ich kann sein Treiben nicht verstehen:
Er lässet Schiffe scheitern, und
Er lässet sie vor Anker gehen.
Dem Raben ist er ewig frisch,
Und dürr des Seegewürmes Zungen;
Verschmachten lässet er den Fisch,
Und ätzt die Möv` und ihre Jungen.

Auch hab` ich einen Mann gesehn,
Der wandt` ihm satt und kalt den Rücken;
Ich aber blieb im Sande stehn,
Und baute Schiffe mir und Brücken.

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