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Wenn die Schwalben heimwärts ziehn

- Gedicht von Karl Stelter

Wenn die Schwalben heimwärts ziehn

Stimmst Du deiner Harfe Saiten
Daß sie Deinen Sang begleiten:
`Wenn die Schwalben heimwärts ziehn`
Fühlst Du, daß des Dichters Worte
Oeffnen jene Zauberpforte,
Wo auf Blumen Engel knien?

Hast Du ihren Sinn verstanden,
Daß, wo sich die Herzen fanden,
Jenes Land in ihnen liegt?
Daß der Liebe frische Blüthe
Sproßt im sinnenden Gemüthe,
Drinn sich ew`ge Hoffnung wiegt.

Diese Hoffnung, die dem Triebe
Einer glückbewußten Liebe
Blumenreiche Kränze flicht:
Liegt in diesem Lied verborgen,
Aus ihm strahlt ein neuer Morgen,
Nach des Scheidens harter Pflicht.

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