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Wenn jener Fels, der meines Tals Gehege

- Gedicht von Francesco Petrarca

Wenn jener Fels, der meines Tals Gehege

Wenn jener Fels, der meines Tals Gehege
Zumeist verschließt, was ihm den Namen spendet,
Mit seinem Rücken Babel zugewendet,
Mit dem Gesicht gen Rom dahin sich zöge;

So hätten meine Seufzer gute Wege
Zu ihrer Hoffnung Ziel. Jetzt zieht gewendet
Der da, der dort; doch, wie ich sie entsendet,
Kommt jeder an, nicht einer irrt vom Stege.

Und sind so gern gesehn da und geborgen,
Wie ich bemerke, daß sie niemals kehren;
Mit solcher Lust verweilen all sie dorten.

Vom Auge kommt der Schmerz; mit frühstem Morgen,
Vor Lust nach den verbotnen schönen Orten,
Gibt es den müden Füßen Pein, mir Zähren.

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