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Märchen - Alfred Wiedemann: Altägyptische Sagen und Märchen

Das Märchen von den beiden Brüdern

Wir lassen hier dasjenige Märchen folgen, welches als erstes Beispiel dieser Literaturgattung der Neuzeit wieder bekannt geworden ist, es entstammt einem Papyrus, der aus dem Besitze einer Frau d'Orbiney an das British Museum zu London gelangte. Ursprünglich hatte er einem Prinzen, dem späteren Könige Seti II., der um 1300 v. Chr. regierte, gehört und war, um seines Herrn würdig zu sein, ... weiterlesen


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Die besessene Prinzessin

Neben dem großen Amontempel zu Karnak erhebt sich in Theben ein umfangreiches Heiligtum, das dem unter anderem als Mondgott geltenden Chunsu, der häufig als Neferhetep »der schön Ruhende« bezeichnet wurde, errichtet war. Daneben stand ein kleines Bauwerk, welches man einer Sonderform dieser Gottheit, dem Chunsu, dem Ausführer der Pläne geweiht hatte. Diese, in älteren Texten nur selten ... weiterlesen


Wie es Un-Amen auf seiner Reise erging

Ein Papyrus, dessen Bruchstücke sich jetzt im Besitze des russischen Aegyptologen Golenischeff befinden, enthält den Anfang der Schilderung einer Reise, die angeblich ein ägyptischer Beamter namens Un-Amen, um das Jahr 1050 v. Chr. nach Philistäa und Syrien unternahm. Wie bei anderen erzählenden ägyptischen Texten, so glaubte man auch bei diesem Papyrus zunächst die Schilderung ... weiterlesen


Der verwunschene Prinz

Eine Handschrift, die nicht lange vor dem Jahre 1000 v. Chr. niedergeschrieben wurde und die unter der Bezeichnung Papyrus Harris 500 aus dem Besitze eines Herrn Harris an das British Museum zu London gelangt ist, enthält außer einer Reihe von Liebesliedern auch zwei Märchen. Das erste behandelt den Verwunschenen Prinzen, das zweite die wunderbare Einnahme der Stadt Joppe. Leider ist der ... weiterlesen


Die Abenteuer des Saneha

Die hier geschilderten Ereignisse sollen sich unter der Regierung des Königs Usertesen I., des zweiten Herrschers der zwölften ägyptischen Königsdynastie, der um das Jahr 2500 v. Chr. den Thron inne hatte, abgespielt haben. Die Erzählung war im Altertume sehr beliebt, wie schon daraus hervorgeht, daß uns die Bruchstücke von vier voneinander unabhängigen Abschriften derselben erhalten ... weiterlesen


König Cheops und die Zauberer

Die folgende Erzählung findet sich in einem um 1700 v. Chr. niedergeschriebenen Papyrus, der von einem Fräulein Westcar dem Ägyptologen Lepsius geschenkt wurde und aus dessen Nachlaß an das Berliner Museum gelangte. Wie bei den meisten ägyptischen Papyris, so fehlt auch hier der Anfang, der sich in der Schriftrolle zu äußerst befand und daher beim Aufrollen am stärksten abgegriffen wurde. ... weiterlesen


König Rhampsinit und der Schatzdieb

Das folgende Märchen ist uns in dem Werke des griechischen Geschichtschreibers Herodot von Halikarnaß, der etwa im Jahre 440 v. Chr. Aegypten besuchte, erhalten geblieben. Dasselbe ist in seiner Gesamtauffassung ebensowohl wie in allen Einzelheiten, die es schildert, durchweg ägyptisch, und zeigt nirgends ein Einmischen fremder, griechischer Auffassungen und Gewohnheiten. Man ist daher ... weiterlesen


Prinz Setna und das Zauberbuch

Ein reicher Kranz von märchenhaften Berichten hat sich in Aegypten an die Person eines Prinzen Setna (Stne, Satni, Sethon) – Chamoïs (Châ-m-ust) angeknüpft. Unter letzterem Namen erscheint der Prinz in zahlreichen historischen Urkunden. Er war ein Sohn des um 1350 v. Chr. herrschenden Königs Ramses II. und eine Zeitlang dazu ausersehen, seinem Vater auf dem Throne Aegyptens zu folgen. ... weiterlesen


Der Schiffbrüchige

Dieses Märchen liegt in einer jetzt in der Eremitage zu St. Petersburg aufbewahrten Abschrift aus der Zeit vor dem Jahre 2000 v. Chr. vor. Sein Held, der die Erzählung selbst vorträgt, war von dem Könige nach den Bergwerken auf der Sinai-Halbinsel geschickt worden, hatte aber unterwegs Schiffbruch erlitten. Von der ganzen Bemannung des Schiffes vermochte nur er sich zu retten und gelangte ... weiterlesen


Die wunderbare Einnahme der Stadt Joppe

Während die Geschichte des Un-Amen von friedlichen Handelsbeziehungen zu den Städten der syrischen Küste zu berichten weiß, versetzt ein Märchen, welches der bereits angeführte (S. 78) Papyrus Harris in London enthält, in die Zeit kriegerischer Verwickelungen zwischen diesen Städten und Aegypten. Der Anfang der Erzählung ist mit einer oder mehreren Seiten des Papyrus verschwunden, ... weiterlesen