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Märchen - Bernhard Jülg: Mongolische Märchen

Erzählung: Der Vielfrass

Abermals verfuhr er in der Art und Weise den Weg zu wandeln wie bisher; an Ort und Stelle gelangt, lud er sich den Siddhi-K ýr auf den Rücken und zog mit ihm dahin. Da der Tag lang war. so wurde ihnen die Zeit lang. Auf Siddhi-K ýr's Aufforderung an den Chân, eine schöne Geschichte zu erzählen, antwortete dieser nichts. Da sagte Siddhi-K ýr: »Wenn du erzählen willst, so gib ein Zeichen; ... weiterlesen


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Erzählung: Der Fuchs, der Löwe und das Rind

Abermals folgte der auf gutem und glücklichem Wandel begriffene Chân hinter Siddhi-K ýr her und gelangte in die Nähe des Mango-Baumes. Als er mit seiner Axt, »weisser Mond« benannt, den Fuss des Baumes umzuhauen begann, sprach Siddhi-K ýr: »Fälle meinen Baum nicht«. Nachdem er aber herabgestiegen war, hielt er es in der Art und Weise sieh aus dem Staube zu machen wie das erste Mal. ... weiterlesen


Erzählung: Der arme Weber und die indische König

Darauf machte er sich wie früher auf den Weg und gelangte bei seiner Verfolgung bis in den kühlen Todtenhain, um den Siddhi-K ýr zu holen. Als er mit ihm auf dem Rücken die Wanderung angetreten, erzählte Siddhi-K ýr wiederum folgende Geschichte.

Früh vor Zeiten lebten in einer Stadt im Norden Indiens Vater und Sohn Namens Sanggasba. Da sie kein Vermögen besassen, so pflegten sie ... weiterlesen


Erzählung: Der tanzende Goldfrosch und der singen

Darauf richtete er die Art und Weise seines Weges wie das vorige Mal ein, gelangte in den kühlen Todtenhain, um den Siddhi-K ýr zu holen, und während er mit ihm auf dem Rücken dahin wandelte, erzählte Siddhi-K ýr abermals folgende Geschichte.

Früh vor Zeiten lebte im Osten Indiens ein König, welcher 30 Minister und 10.000 Städte hatte. Dieser König besass einen tanzenden ... weiterlesen


Erzählung: Abaraschika, das vielbedeutende Wort

Indem er abermals in der früheren Weise mit seiner Last auf dem Rücken dahin wanderte, erzählte Siddhi-K ýr folgende Geschichte:

Früh vor Zeiten lebte im Westen Indiens ein König, der einen gar klugen Sohn hatte. Diesen Prinzen sandte er mit dem Sohne eines Ministers, mit der Bestimmung jegliches Wissen von Grund aus zu lernen und recht weise zu werden, in das Diamantenreich ... weiterlesen


Erzählung: Der König mit den Eselsohren

Darauf benahm er sich in Bezug auf die Art und Weise des Weges wieder wie die früheren Male, gelangte in den kühlen Todtenhain, um Siddhi-K ýr zu holen, und trat mit ihm auf dem Rücken die Wanderung an. Abermals erzählte Siddhi-K ýr folgende Geschichte.

Wieder einmal früh vor Zeiten lebte in Schwarz-China an Indiens Ostseite ein König Namens Daibang (Tai-ping = Ruhe, Glück), der ... weiterlesen


Erzählung: Das Plane schmiedende Bettelpaar. - De

Darauf hielt er es in der Art und Weise sich auf den Weg zu machen wie bisher. Im kühlen Todtenhaine erzählte Siddhi-K ýr folgende Geschichte.

Früh vor Zeiten lebten im Norden Indiens im Lande Nepal an einem Flusse, welcher der »goldfarbige« heisst, ein Greis und seine alte Frau, welche keine Söhne und nur eine einzige Tochter hatten. Da die beiden Alten betagt waren, dachten sie ... weiterlesen


Erzählung: Die Knotennase

Ohne Aufenthalt gelangte der Chân auf den ihm vom Meister Nâgârģuna gewiesenen Weg, und indem er es bezüglich der Art und Weise sich auf dem Wege zu benehmen wieder wie bisher machte, gelangte er an Ort und Stelle, nahm den Siddhi-K ýr auf den Rücken und wandelte mit ihm dahin. Weil der Tag lang war, so empfanden sie Langeweile. Auf die Aufforderung Siddhi-K ýr's, eine schöne ... weiterlesen


Erzählung: Die verrätherische Trompete

Darauf gelangte er wieder in der früheren Weise an Ort und Stelle, um Siddhi-K ýr zu holen, lud ihn sich auf den Rücken und während der Wanderung ward folgende Geschichte erzählt.

Im Süden Indiens lebte ein reicher Mann, der einen sehr einfältigen Sohn hatte. Nach dem Tode seiner beiden Eltern gelangte dieser junge Mann in den Besitz eines ansehnlichen Vermögens und heiratete ein ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Bernhard Jülg: Mongolische Märchen

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