WISSENSWERTES
Entstehung und Bedeutung von Märchen

Märchen Gruppen
L.A. Staufe: Ein Märchen aus der Bukowina
Ernst Tegethoff: Französische Volksmärchen 2
Karl Knortz: Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas
Theodor Vernaleken: Kinder- und Hausmärchen dem Volke treu nacherzählt
Wilhelm Hauff
Hans Stumme: Tunisische Märchen und Gedichte
T. Braga: Contos tradicionaes do povo portuguez
August Leskien und K. Brugman: Litauische Volkslieder und Märchen
Waldemar Kaden: Unter den Olivenbäumen. Süditalienische Volksmärchen
A. Dirr: Kaukasische Maerchen
Ernst Tegethoff: Märchen, Schwänke und Fabeln
P.C. Asbjørnsen: Norwegische Märchen und Schwänke
L.A. Staufe: Romanische Märchen aus der Bukowina
Carl Velten: Märchen und Erzählungen der Suaheli
Heinrich Zschalig: Die Märcheninsel. Märchen, Legenden und andere Volksdichtungen von Capri
Klaus Hammer: Französische Feenmärchen des 18. Jahrhunderts
Albert Wesselski: Der Hodscha Nasreddin
Josef Virgil Grohmann: Sagen-Buch von Böhmen und Mähren
Paul Heyse: Italienische Volksmärchen
Alexander Eliasberg: Sagen polnischer Juden

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Märchen


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Märchen - Bernhard Schmidt: Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder

Die gute Schwester

Es waren einmal ein König und sein Weib, die Königin, und sie hatten eine Tochter. Eines Tages bekam die Königin auch ein Knäblein. In der dritten Nacht nach der Geburt kamen die Moeren, um dem Kleinen sein Los zuzutheilen; und seine Schwester, die in seiner Nähe schlief, wachte auf und hörte, was sie redeten. Die eine von ihnen sprach: ›Er soll, wenn er drei Jahre alt ist, ins Feuer ... weiterlesen


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Die verzauberte Königstochter oder der Zauberthur

Einmal und zu einer gewissen Zeit lebte ein König, der war der grösste, reichste und tugendhafteste unter allen Königen, und wegen seines guten Wandels und seiner guten Werke liebte ihn Gott sehr. Aus Tugendhaftigkeit hatte er sich auch entschlossen, nie eine Frau zu nehmen, sondern Junggesell zu bleiben. Doch hätte er gern Kinder gehabt. Und eines Tages sass er und weinte und klagte sehr ... weiterlesen


Das Schloss des Helios

Es war einmal ein König, der hatte vier Kinder, nämlich drei Söhne und eine Tochter. Als dieser und seine Frau gestorben waren, sagte eines Tages die Prinzessin zu ihren Brüdern, dass sie in die Ferne ziehen wolle. Sie liess sich daher ein schwarzes Kleid mit drei Streifen machen und in jeden Streif zweitausend Goldstücke einnähen. Als das geschehen war, nahm sie von ihren weinenden ... weiterlesen


Die siebenköpfige Schlange

Es war einmal und zu einer gewissen Zeit ein König. Der versammelte einst seine Flotte mit der ganzen Mannschaft um sich und trat eine weite Reise an. Er fuhr Tag und Nacht immer vorwärts, bis er an einen Ort kam, der dicht mit Bäumen bewachsen war, und an jedem Baume lag ein Löwe. Als er sich mit seinen Leuten ausschiffte, da stürzten sich mit einem Mal die Löwen auf sie und wollten sie ... weiterlesen


Der Capitän Dreizehn

Zur Zeit der Hellenen2 lebte einmal ein König, der war der stärkste seines Zeitalters, und die drei Haare auf seiner Brust waren so lang, dass man sie fassen und zweimal um die Hand wickeln konnte. Dem erklärte einst ein andrer König Krieg, und in einem Monat begann der Kampf. Anfangs war der andre König siegreich, aber nachher überwand der starke König mit seinem Heere die Feinde und ... weiterlesen


Die Schönste

Es war einmal ein König, der hatte drei Töchter. Alle drei waren ihm theuer, aber die jüngste von ihnen liebte er doch mehr als die beiden andren, weil sie die schönste war. Einst beabsichtigte der König, gegen ein feindliches Land zu Felde zu ziehen, um es sich zu unterwerfen und die Schlösser seines Königs in Besitz zu nehmen. Ehe er nun in den Krieg zog, fragte er seine Töchter, was er ... weiterlesen


Maroula und die Mutter des Érotas

Es lebte einmal eine Königstochter, die war unter allen Frauen der Welt weitaus die schönste. Als das die Mutter des Erotas erfuhr, die nicht dulden mag, dass eine andre schöner sei, denn sie selbst, fasste sie den Gedanken, das Mädchen zu tödten. Um das auszuführen, ging sie, als Alte verkleidet, mit einem verzauberten Goldapfel unter das Schloss der Prinzessin und bot ihn ihr feil. Die ... weiterlesen


Der Garten des Érotas

Es war einmal und zu einer gewissen Zeit ein König, der hatte einen Sohn. Es trug sich zu, dass der König krank wurde und das Licht seiner Augen verlor. So viele Aerzte auch zu ihm kamen, keiner konnte ihm helfen. Eines Tags kam auch eine Alte und sagte zum König, er werde nicht wieder sehend werden, wenn er nicht seine Augen mit dem Wasser bestreiche, das in dem Garten des Erotas fliesse. Als ... weiterlesen


Gevatter Charos

Es war einmal ein sehr armer Mann, der wünschte sich den Charos zum Gevatter zu nehmen, und führte es auch wirklich aus. Weil er nun so arm war, gab ihm Charos den Rath, Arzt zu werden: auf diese Weise werde er zu Reichthümern gelangen. ›Wenn du mich,‹ sagte er, ›zu Füssen des Kranken sitzen siehst, da gibst du ihm einige Tropfen gefärbten Wassers ein, und er wird genesen. ... weiterlesen


Der Garten des Charos

Es war einmal eine Frau, die bekam keine Kinder. Da erschien eines Tags eine der Moeren1 vor ihr und sprach: ›Ich bin abgesandt von meiner Herrin, dir zu sagen, dass du, um ein Kind zu bekommen, zu dem und dem Berge dich begeben müssest. Dort wirst du in der Erde eine Oeffnung bemerken, da steige hinein und geh immer vorwärts, bis du in den Garten des Charos gelangst. Sobald du darin ... weiterlesen


Der Spruch der Moeren

Anfang des Märchens. Guten Abend euch allen!1 Es war einmal in alten Zeiten ein junger Mann, ein Kaufmann, heisst es, der befand sich auf der Reise, und als es dunkel wurde, kehrte er in einem Hause ein. Die Frau seines Wirthes hatte kurz vorher ein Kind bekommen, und zwar ein Mädchen. Als nun die Leute im Hause sich schlafen legten, legte sich auch der Fremde nieder. Es war schon ein Theil der ... weiterlesen


Die Sendung in die Unterwelt

Es war einmal ein Bey, dem war ein Sohn gestorben. Da ging ein Gauner1 täglich an seiner Wohnung vorüber und rief: ›Wer hat Briefe für den Hades?‹2 Als die Frau des Bey das hörte, rief sie ihn hinauf in den Palast und fragte ihn, wann er aus der Unterwelt3 gekommen sei und wann er wieder dorthin zurückkehre. Jener antwortete: ›Gestern bin ich angekommen, heute sammle ich ... weiterlesen


Die Faulenzerin

Es war einmal ein junges Mädchen, das war sehr faul und überliess immer seiner Mutter die Arbeiten, die ihm selber oblagen. So wuchs es auf, und die Zeit kam heran, da es sich zu verheirathen wünschte. Da kaufte ihm seine Mutter eine Menge Garn, um Strümpfe zu stricken und Leinwand zu Hemden und andern Kleidungsstücken zu weben. Ein Jahr gab die Mutter der Tochter Zeit, ihre Ausstattung ... weiterlesen


Tischtuch und Goldhuhn

Es war einmal ein alter Mann, der hatte sein ganzes Leben über brav gelebt. In seinem Alter hatte er daher das Glück, dass ihm sein guter Engel1 erschien. Der sprach zu ihm – denn er hatte ihn lieb –: ›Ich will dir angeben, wie du glücklich werden kannst. In dem und dem Berge ist ein Loch, da geh hinein und geh immer immer vorwärts, bis du an ein grosses Schloss kommst. Da ... weiterlesen


Der König mit den Bocksohren

Es war einmal und zu einer gewissen Zeit ein junger Bursch, der ging, nachdem sein Vater gestorben war, in Trauerkleidern auf die Wanderschaft, immer der Nase nach.1 Indem er so dahin wanderte, sah er am Wege ein Schilfrohr stehen, das schnitt er ab und machte sich eine Flöte daraus. Als er nun auf der Flöte bliess, liess diese die Worte ertönen: ›Der König, der fünffach verschleierte, ... weiterlesen


Der Teufel und des Fischers Töchter

Es war einmal ein alter Fischer, der ging eines Tags ans Meer, um Fische zu fangen. Als er das ausgeworfene Netz emporziehen wollte, vermochte er's nicht, wie sehr er auch zog und zog. Endlich, nach vieler vieler Mühe, gelang es ihm, und da fand er ausser einigen kleinen Fischen einen mächtig grossen eisernen Schlüssel im Netze. Während er nun den betrachtete, erschien vor ihm ein gewaltiger, ... weiterlesen


Helios und Maroula

Es war einmal eine Frau, die bekam nie Kinder von ihrem Manne. Eines Tags ging Helios in der Gestalt eines Mönchs an ihrem Hause vorüber und sprach zu ihr: ›Willst du, dass ich dir zu Kindern verhelfe?‹ – ›Ja‹, antwortete die Frau. Da gab ihr der Mönch einen Apfel und sagte zu ihr, den möge sie essen, da werde sie ein Kind gebären. Er machte ihr aber zur ... weiterlesen


Prinz Krebs

Es war einmal und zu einer gewissen Zeit ein Fischer, der hatte ein Weib und drei Kinder. Er ging täglich auf den Fischfang, und was er fing, verkaufte er an den König. Eines Tags fing er unter den Fischen einen goldnen Krebs. Als er zu Hause ankam, legte er die Fische in eine Schüssel, den Krebs aber that er, weil er so schön war, oben auf den Schrank. Wie nun die Alte, seine Frau, die ... weiterlesen


Die Mutter des Érotas

Es war einmal ein armes Mädchen, das liebte einen vornehmen jungen Herrn, hatte aber, weil es so arm war, keine Hoffnung, ihn heirathen zu können. Da ging es eines Tags zu der Mutter des Erotas.1 An ihrer Wohnung angekommen stellte es sich unter ihr Fenster und weinte. Die Mutter des Erotas kam heraus und fragte: ›Was hast du, mein Kind, dass du weinst?‹ Das Mädchen aber weinte und ... weiterlesen


Der goldne Apfel des unsterblichen Vogels

Es lebte einmal ein König, der hatte eine Tochter, die war das schönste Mädchen auf der ganzen Welt. Da es nun Zeit war sie zu verheirathen, so machte der König bekannt, wer den goldenen Apfel aus dem Garten des unsterblichen Vogels, des ewig brennenden und nie verbrennenden, seiner Tochter zu bringen vermöchte, der solle ihre Hand erhalten. Niemand getraute sich dies auszuführen. Da ... weiterlesen


Die Wunderpfeife

Es war einmal ein Priester, der hatte einen Sohn, der so gut war, dass alle Menschen ihn lieb hatten. Sein Geschäft war hinauszuziehen und die Ziegen zu weiden. Eines Tages traf er an seinem Weideplatze den Panos,1 und der gab ihm ein Zicklein, wie man kein zweites in der Welt findet: sein Fell war golden, seine Ohren silbern und seine Hufe von Málama.2 Kaum hatte der Jüngling das Zicklein ... weiterlesen


Die Herrin über Erde und Meer

Es war einmal und zu einer gewissen Zeit ein König, der hatte drei Söhne. Eines Tages begab er sich auf die Reise, und bei seiner Rückkehr brachte er jedem seiner Söhne ein Geschenk mit. Dem ältesten gab er ein Bild von der Herrin über Erde und Meer.1 Als der Königssohn dieses Bild sah, wurden seine Sinne bezaubert von seiner Schönheit, und er wollte die Herrin über Erde und Meer ... weiterlesen


Der Riese vom Berge

Es lebte einmal und zu einer gewissen Zeit eine Königstochter. Zu der kamen drei Tage nach ihrer Geburt die Moeren, ihr Geschick zu bestimmen;1 und nachdem sie dies gethan und ihr gesagt hatten, dass alle Güter der Erde ihr zu Theil werden sollten, setzten sie hinzu, sie müsse im fünfzehnten Jahre ihres Lebens sich in Acht nehmen, dass die Sonne sie nicht bescheine, denn wenn dieses ... weiterlesen


Der Drache

Es war einmal und zu einer gewissen Zeit ein König, der ging eines Tages auf die Jagd. Als er so seines Wegs hinzog, gewahrte er von weitem einen Hirsch. Dem setzte er nach und lief so immer weiter und weiter. Da sprang der Hirsch in einen Wald. Auch der König sprang hinein, und indem er bald dahin bald dorthin eilte, kam er endlich in einen Garten. Hier im Garten verlor er den Hirsch aus den ... weiterlesen


Die drei Citronen

Es lebte einmal und zu einer gewissen Zeit ein König, der hatte einen sehr schönen Sohn. Dieser ging eines Tags auf die Jagd, und als er so durch Wälder und über Berge schweifte, gelangte er an einen Garten und war eben in Begriff hineinzugehen, doch da besann er sich plötzlich anders, denn er gewahrte viele wilde Thiere, welche unter einem Citronenbaume lagen und brüllten. Der Citronenbaum ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Bernhard Schmidt: Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder

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