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Entstehung und Bedeutung von Märchen

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Jos. Cal. Poestion: Isländische Märchen
Ludwig Bechstein
Johann Georg von Hahn: Griechische und Albanesische Märchen
Oskar Dähnhardt: Naturgeschichtliche Volksmärchen
August von Löwis of Menar: Finnische und estnische Märchen
Johann Wilhelm Wolf
Paul Heyse: Italienische Volksmärchen
Ernst Tegethoff: Märchen, Schwänke und Fabeln
Ernst Tegethoff: Französische Volksmärchen 2
Karl Knortz: Irländische Märchen
Bernhard Jülg: Mongolische Märchen
Ernst Tegethoff: Französische Volksmärchen 1
P. [C.] Asbjørnsen und Jörgen Moe: Norwegische Volksmärchen
Mary Frere: Märchen aus der indischen Vergangenheit
Alexander Eliasberg: Sagen polnischer Juden
Don Juan Manuel: Der Graf Lucanor
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Mite Kremnitz: Rumänische Märchen
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Märchen - Ernst Tegethoff: Französische Volksmärchen 2

Der Biedermann Elend und sein Hund Armut

An einem Kreuzwege wohnte vor langer, langer Zeit ein armer Schmied, der einen Tag wie den andern recht und schlecht mit den wenigen Groschen hinbrachte, die er mit dem Beschlagen der Pferde, Maultiere und Esel der Reisenden, welche vor seiner Türe vorbeigingen, verdiente. Er war so arm, daß man ihn den Biedermann Elend nannte. Sein Hund, der sein trübes Geschick teilte, hieß Armut. Elend ... weiterlesen


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Merlicoquet

Merlicoquet ist Ähren lesen gegangen. Er hat drei Ähren gesammelt, dann hat er sich davongemacht und klopft an eine Tür. »Wer ist draußen?« »Der biedere Merlicoquet!« »Herein! Was wünscht Ihr, Freund?« »Legt mir, bitte, diese drei Ähren auf das Brotbrett. Ich werde sie später zurückfordern.« Man bewahrt die Ähren auf. Einige Zeit darauf kommt Merlicoquet wieder. »Meine Ähren, ... weiterlesen


Das Gespenstermahl

Es ist schon lange, sehr lange her, als eines Tages an zwanzig alte Frauen des Dorfes in einem Keller ihre Spinnstube abhielten, um Öl und Holz zu sparen. Einen jungen Mann wandelte die Lust an, den Spinnerinnen einen Streich zu spielen dadurch, daß er ihnen einen argen Schrecken einjagte. Er nahm also ein großes weißes Tuch und eine Kerze und ging auf den Kirchhof, um einen Totenkopf zu ... weiterlesen


Vierzehn

Eine Frau, welche vor langer Zeit lebte – wie mir meine Großmutter erzählt hat, die es selbst von ihrer Großmutter wußte –, ging nicht mit steifen Händen an die Arbeit. Sie hatte in weniger als zehn Jahren ihrer Ehe dreizehn Kinder gehabt, dann war sie weitere zehn Jahre ohne Kinder geblieben, und sie glaubte schon, daß es nun genug sei des Guten, da kam sie eines Tages mit ... weiterlesen


Das Mädchen ohne Hände

Eine Frau hatte eine Tochter, die war so schön, daß die Vorübergehenden, wenn sie sie bemerkten, eine kleine Weile stehen blieben, um sie anzuschauen. Aber die Mutter bildete sich selbst etwas auf ihre Schönheit ein und sie war eifersüchtig auf ihre Tochter. Sie verbot ihr, sich überhaupt in der Öffentlichkeit zu zeigen; dennoch bemerkte man sie hier und da und man sprach immer von ihrer ... weiterlesen


Die drei Zaubergaben

Es war einmal ein Mann namens Hanspeter. Er hatte viele Kinder und mußte hart arbeiten, um für sie den Lebensunterhalt zu erwerben. Eines Tages begegnete er einem alten, zerlumpten Bettler, der ihn um ein Almosen bat. Von Mitleid beim Anblick dieses armen Elenden ergriffen, gab er ihm den letzten Groschen, den er noch hatte. Aus Dankbarkeit schenkte ihm jener eine Bohne, die war so groß, wie ... weiterlesen


Der Biedermann Elend und die Bohnenranke

Es war einmal hier ganz in der Nähe ein Mann, der war so arm, so arm, daß man ihn den biederen Elend nannte. Eines Tages hatte er seinen Sack über die Schulter geworfen und suchte sich sein Brot längs der Landstraßen. Da traf er zwei gutgekleidete Herren, die aufmerksam nach rechts und links blickten. Es war der liebe Gott und Herr St. Petrus, die sich durch Augenschein überzeugen wollten, ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Ernst Tegethoff: Französische Volksmärchen 2

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