WISSENSWERTES
+ Lyrik
+ Epik
+ Dramatik


Märchen Gruppen
Svend Grundtvig: Dänische Volksmärchen
Yrjö Wichmann: Wotjakische Sprachproben
Oskar Dähnhardt: Naturgeschichtliche Volksmärchen
Raimund Friedrich Kaindl: Ruthenische Märchen und Mythen aus der Bukowina
Erzherzog Ludwig Salvator: Märchen aus Mallorca
M. Toeppen: Aberglauben aus Masuren
Friedrich Reinhold Kreutzwald: Ehstnische Märchen
Otto Knoop: Sagen aus Kujawien
Wilhelm Hauff
K.W. Woycicki: Volkssagen und Märchen aus Polen
Thomas Crofton Croker: Irische Elfenmärchen
Hans Christian Andersen
Karl Knortz: Irländische Märchen
Ignaz und Joseph Zingerle: Kinder und Hausmärchen aus Süddeutschland
Elisabet Róna-Sklarek: Ungarische Volksmärchen. Neue Folge
Klaus Hammer: Französische Feenmärchen des 18. Jahrhunderts
J.U. Jarník: Albanesische Märchen und Schwänke
Milena Preindlsberger-Mrazovic: Bosnische Volksmärchen
Mite Kremnitz: Rumänische Märchen
A. Dirr: Kaukasische Maerchen

Intern

Anzeigen

Aktuelles

Märchen


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Märchen - G. Stier: Ungarische Sagen und Märchen

Aschenbrödel

Ein Bauer hatte drei Söhne, davon schickte er eines Morgens den Aeltesten hinaus seine Trauben zu bewachen. Der Jüngling ging und aß wohlgemuth von seinem mitgenommenen Kuchen, da kroch eine Padde an ihn heran und bat ihn: »gib mir auch ein bischen von deinem Kuchen.« »Ja das fiele mir ein,« sagte der Junge und warf mit einem Steine nach der Padde. Die hüpfte davon ohne ein Wort zu sagen, ... weiterlesen


Anzeigen


Die drei Königstöchter

Wo's war, wo's nicht war, das sag' ich nicht, genug damit, daß ein zersprungener zerklungener Kachelofen war, wo kein Loch drin war, da war alles gut, da buken sie Kuchen drinne, da ist auch das gegessen worden. Nun also auf den Bergen von Komorn, auf den gläsernen Brücken, an dem schönen goldenen Lampenstock, da lag einmal ein Debreciner Schafpelz, der hatte neunundneunzig Falten, und aus ... weiterlesen


Der unsichtbare Schäferjunge

Wo war's, wo war's nicht – es war einmal ein armer Mann, der hatte einen sehr frommen Sohn, der war Schafhirt. Eines Tages weidete er seine Schafe in einer sehr felsigen Gegend, und wie einer, dem heftige Wünsche die Brust sprengen wollen, stieß er tiefe Seufzer gegen den Himmel aus. Auf ein leises Geräusch sah er hinter sich, und der heilige Petrus trat ihm entgegen als ein alter grauer ... weiterlesen


Die junge Gräfin

Wo war's, wo war's nicht; ein zersprungener zerklungener Ofen hatte kein Stückchen Wand mehr; es war einmal eine Stadt, da wohnte eine ungeheuer reiche Gräfin. Die Gräfin hatte eine ausgezeichnet schöne Tochter, ganz allein. Da nun das Gerücht von ihrer Schönheit und ihrem Reichthum groß war, umschwärmten sie die Großen des Landes als Freier. Unter manchen Andern kamen zu ihrem Hause ... weiterlesen


Der Teufel und die drei jungen Slaven

Wo war's, wo war's nicht – im Slavenland war einmal ein Mann, der hatte drei Söhne. Zu denen sagte er eines Tages: »nun meine Kinder, geht einmal Land und Welt zu sehn.« Es gibt ein Land, da badet sich auch die Goldammer in Wein, da ist auch der Hofzaun von Bratwürsten geflochten, und wenn ihr irgend glücklich werden wollt, müßt ihr vor allen Dingen des Landes Sprache lernen. Die ... weiterlesen


Michael Dobosi

»Die Räuber nah'n!« In Sattel setzt

Held Dobosi die Schöne,

wild hinter drein die Rosse hetzt

ein Schwarm Tatarensöhne;

und wie den Schnee auf Felsenhöh'n

sieht man das Banner drüber weh'n,

hoch aus der Staubeswolke,

umdrängt vom wilden Volke.



Doch rückwärts schaut und vorwärts eilt

mit seinem Weih der ... weiterlesen


Drei kostbare Dinge

Es waren einmal zwei Könige, die lebten mit einander in aller Freundschaft des Leibes und der Seele; der eine hatte drei Söhne, der andre eine Tochter. Die beiden Väter hatten mit einander die Verabredung getroffen, daß wenn der Eine stürbe der Andre dessen Waisen unter seinen Schutz nähme, und wenn dann vielleicht einer von den drei Söhnen das Mädchen zur Frau nähme, er auch deren Habe ... weiterlesen


Sage von Tschabor

Es war einmal ein junger Herzog, wohl kaum fünfundzwanzig Jahr alt, der war kerzengerade von hohem Wüchse gleich den Tannen des Waldes, auch seine Stirne war dunkel wie eine finstre Tanne; Donner und Blitz sprühten seine schwarzen Augen, seine Kleidung, sein Panzer war schwarz, denn der Herzog, den die ganze Welt nur schlechtweg Herr Tschabor nannte, diente unter den auserlesenen Rittern des ... weiterlesen


Die beiden jüngsten Königskinder

Wo war's, wo war's nicht – ein hundertjahralter Unterrock hatte nur eine einzige Falte, die hatte ein Fältchen und in der habe ich gelesen daß einmal ein König war, der hatte sieben Söhne und sieben Töchter. Der König war in Einem fort besorgt, wo er für seine Söhne Frauen und für seine Töchter Männer fände aus königlichem Blute. Zuletzt kam er auf den Gedanken seinen sieben ... weiterlesen


Des Bettlers Geschenk

Es war einmal ein sehr armer Mann, der ging in den Wald sich Holz zu spalten. Der Schweiß lief ihm die Backen herunter während der sauern Arbeit, da kam ein alter Bettler an ihn heran und bat um ein Almosen. Der arme Mann legte mitleidig sein Beil weg, langte freundlich in seine Tasche und theilte mit dem Armen sein kleines Stück Brod. Wie der alte Bettler satt war, sprach er zu dem ... weiterlesen


Die redende Weintraube

Wo war's, wo war's nicht – das war über die sieben Länder weg, da war einmal ein König, der hatte drei Töchter. Einmal reiste der König auf den Jahrmarkt und sprach zu seinen Töchtern: »Was soll ich euch vom Markte mitbringen, liebe Kinder?« Die Aelteste sagte: »mir ein goldenes Kleid, süßer königlicher Vater,« die Zweite sprach: »mir ein Kleid von Silber,« aber die Dritte: ... weiterlesen


Die drei Pomeranzen

Wo war's, wo war's nicht: es war einmal ein König, der hatte drei Söhne. Nun kam die Zeit daß sie freien sollten, aber sie konnten keine finden die ihnen selber und ihrem Vater recht gefallen hätte. »Geht, meine Kinder, und seht euch in der Welt um,« sagte der König zu ihnen, »und sucht euch anderswo Frauen.« Die drei Söhne machten sich auf den Weg und kamen einmal zum Uebernachten an ... weiterlesen


Marsi

Marsi war viele Jahre Soldat, konnte es aber zu weiter nichts bringen, als daß er bei all seinen Kameraden für einen lustigen Bruder galt, weil er so freigebig, war daß er den letzten Heller mit ihnen theilte; darum nahm er zuletzt seinen Abschied, und zog heim zu seinen Verwandten.

Hier kam er gerade dazu wie sie sich in seines Vaters Nachlaß theilten, der erst ein Paar Tage vorher ... weiterlesen


Der Traum

Wo war's, wo war's nicht – das war wohl noch jenseits des Oceanmeeres, da war einmal ein armer Mann, der hatte drei Söhne. Wie sie eines Morgens aufwachten, fragte der Vater den Aeltesten: »Was Haft du geträumt, mein Sohn?« »Ja was ich geträumt habe, lieber Vater,« sagte der, »ich saß an einem gedeckten Tische und aß mich so satt, daß, wie ich mich auf den Bauch klopfte, ... weiterlesen


Das kleine Zauberpferd

Es war einmal ein armer Mann, der hatte zwölf Söhne, und weil er sie zu Hause nicht alle ernähren konnte, schickte er sie in die große Welt hinaus, sie sollten sich selbst ihr Brot verdienen und das Glück versuchen. Zwölf Tage und Nächte ging die Heerde Brüder quer über Berg und Thal, bis sie zuletzt ein reicher König zu Reitknechten annahm und Jedem dreihundert Gulden Jahreslohn ... weiterlesen


Die drei Thiere

Es war einmal ein armer Mann, der hatte drei Söhne. »Meine Söhne,« so sagte er eines Morgens zu ihnen: »bis jetzt habt ihr noch nichts gesehn und erfahren, es ist Zeit für euch daß ihr das Land und die Welt versucht. Macht euch also sobald als möglich auf den Weg, und geht soweit nur eure Augen reichen.« Die drei Söhne machten sich fertig, und nachdem ein Jeder geröstete Kuchen für ... weiterlesen


Die drei Königssöhne

Wo war's, wo war's nicht – ich weiß nicht einen Hahnenschrei weg über siebenmalsieben Länder, da war eine große Rankenpappelespe, die hatte siebenmalsiebenundsiebzig Zweige, auf jedem Zweige waren siebenmalsiebenundsiebzig Krähennester, in jedem Neste waren siebenmalsiebenundsiebzig junge Krähen. Wer meinem Märchen nickt ordentlich zuhört oder wer dabei einschläft, dem sollen alle ... weiterlesen



Das beliebteste Wort in unserem Synonymwörterbuch ist derzeit darstellen.
Für mehr beliebte Synonyme: Top 200 | Alle beliebten Synonyme
Märchen vom Autor G. Stier: Ungarische Sagen und Märchen

Suche in 361046 Wörtern und 109461 Wortgruppen - Impressum
© WIE SAGT MAN NOCH 2004-2019

Synonym Wörterbuch - online Synonyme in diversen Sprachen - kostenlose Synonymsuche englisch, spanisch, italienisch, französisch, portugiesisch, niederländisch, polnisch, russisch



Wörterbücher

Anzeigen


Dies & Das
Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...