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Märchen - Hans Stumme: Tunisische Märchen und Gedichte

Die schlechte Gewohnheit

Es war einmal ein Beduine, zu dem kam ein Gast. Er schlachtete zwei Hühner, damit man sie ihm koche. Während nun die Frau des Beduinen die Hühner kochte, nahm sie von Zeit zu Zeit ein Stückchen von dem Fleische und ass es. Schliesslich ging es mit den Hühnern zu Ende, und es war nur noch ein Hals übrig. Den gab sie ihrem Sohne. Der Junge weinte und rief: »Gieb mir mehr!« Da versetzte sie ... weiterlesen


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Die Hündin

Eines Tages ging Abu Nowas in der Stadt Bagdad spazieren; da erblickte er ein Haus, über dessen Thüre geschrieben stand: »Iss und trink hier, sei lustig und froh, frag' aber nicht nach dem, was geschieht!« Herr Abu Nowas begab sich hierauf in dieses Haus und dachte: »Ich will hinaufgehen und sehen, was es giebt!« Er ging hinauf ins Haus. Der Besitzer der Wohnung bewillkommte ihn; dann nahm ... weiterlesen


Die drei Muhammed

Es war ein Mann, der hatte drei Söhne und alle drei Messen Muhammed. Als dieser Mann ans Sterben kam, da stieg in ihm ein Zweifel auf, ob einer von den jungen Leuten wirklich sein Sohn sei. Deshalb sprach er (auf dem Totenbette): »Muhammed soll erben, Muhammed soll erben, und Muhammed soll nicht erben!« Als der Vater nun gestorben war, liessen die Söhne zwei Wochen vorüber gehen, dann ... weiterlesen


Dschuder Ben Omar

Es lebte einst ein Mann in Kairo, der hiess Dschuder Ben Omar; seiner Beschäftigung nach war er Fischer und hatte eine Mutter und zwei Brüder. Die beiden Brüder waren Bummler und Taugenichtse, aber Dschuder Ben Omar arbeitete für seine Mutter und ging auf den Fischfang, der Arme. Jeden Tag begab er sich an das Ufer des Wassers und warf den ganzen Tag über das Netz aus, um gegen Abend doch ... weiterlesen


Muhammed der Sohn der Wittwe

Es war einmal ein König, der herrschte in seinem Reiche; er starb und liess seine Gemahlin guter Hoffnung hier zurück. Sie bat Gott, er möge ihr einen Sohn schenken; wenn sie ein Kind zur Welt bringe, so möge es doch ein (starker) Sohn sein, der das Besitztum seines Vaters in einem Jahre aufzehren könne. Sie gebar einen Sohn; man nannte ihn Muhammed, den Sohn der Wittwe. Er verzehrte das ... weiterlesen


Die Verwandlung

Es war einmal ein rechtgläubiger Mann, der empfand das Verlangen, nach Mekka zu pilgern, und wollte eben die Pilgerschaft antreten. Jener Mann war reich und besass zwei Krüge voll Goldstücke. Er sann nach, wo er dieselben wohl aufbewahren könne. Er hatte einen Freund, einen jüdischen Schneider. »Nun,« sprach der Gläubige bei sich, »ich will sie dem Juden zur Aufbewahrung geben.« ... weiterlesen


Hassan aus Bassra

Es war einmal ein Kaufmann; derselbe war reich. Er starb; sein Sohn nahm seine Stelle ein, der war aber nicht sparsam wie sein Vater, sondern ein Verschwender. Er begann viel Geld auszugeben. Die Leute verführten und verdarben ihn; er begann das Geld seines Vaters schlecht anzuwenden und wandelte weiter auf diesem Pfade, bis das Geld knapp wurde. Als es mit dem Gelde fast auf die Neige ging, ... weiterlesen


Prinz Ali

Es war einmal ein König, der hatte einen Sohn; er besass nur diesen einzigen Sohn. Als dieser geboren wurde, übergab er ihn der Amme und brachte beide in einem kuppelförmigen Glasbaue unter, damit der Knabe weder eine Frau noch einen Mann zu sehen bekäme, sondern mit der Amme allein sei. Sobald der Knabe Speisen zu sich nehmen konnte, gab man ihm Fleisch ohne Knochen und Brot ohne Rinde; ... weiterlesen


Der Pelz

Eines Tages befahl Harun Arraschid in betreff des Abu Nowas: »Reicht ihm ein Geschenk, gebt ihm einen Pelz!« Man gab dem Abu Nowas einen Pelz, den zog er an und begab sich in froher und lustiger Stimmung hinaus auf die Strasse. Er kam an dem Hause eines Wesirs vorüber. Die Gemahlin des Wesirs sah zu ihm hinab vom Fenster aus und bemerkte bei ihm einen neuen Pelz. Diesen wollte sie gern selbst ... weiterlesen


O du Fliehende, Gottes Verordnung holt dich ein!

Es war einmal ein Mann, der mit der Tochter seines Onkels verheiratet war. Beide waren von Kindheit an zusammen in einem Hause aufgewachsen. Der Vater des jungen Mannes hatte einst zu seinem Bruder gesagt: »Diesen meinen Sohn und jene deine Tochter wollen wir doch aneinander verheiraten! So lange wir noch leben, haben wir unsre Freude an ihnen!« Da hatte der Bruder geantwortet: »Gut!« Sie ... weiterlesen


Der rechte König

Es war einmal ein Fischer, der pflegte jeden Tag auf den Fischfang auszugehen und den ganzen Tag über sein Netz auszuwerfen; doch fing er immer nur zwei armselige Fische; die brachte er zum Verkauf für zehn oder zwölf Karruben, welche er nach Hause schaffte, um sie für seine Familie zu verwenden.

Eines Tages hatte er, wie jeden Tag, die zwei armseligen Fische gefangen und wollte sie ... weiterlesen


Die schlechte Frau und die gute Frau

Sineddur (von der wir vorher gehört haben,) wandte sich an den Sultan, ihren Schwiegervater, und sprach zu ihm: »O König, die Leute sagen, die Frauen seien alle schlecht; und doch sind die Frauen nicht alle üb er ein: da giebt es auch eine gute und eine böse Art!« (Hierauf erzählte Sineddur folgende zwei Geschichten:) Von unsrem Herrn Salomo (so begann Sineddur die erste Geschichte) ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Hans Stumme: Tunisische Märchen und Gedichte

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