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Märchen - Heinrich Zschalig: Die Märcheninsel. Märchen, Legenden und andere Volksdichtungen von Capri

Con und Tadi

Auf einem Berge hauste einmal ein Riese namens Con. Der war so groß, daß seine Füße am Berge hervorguckten. Er schlief immer jahrelang hintereinander. Wenn er aber erwachte, verschlang er Hirten und Herden, die sich am Berge befanden.

Einst hatte er vier Jahre geschlafen. Ein Bauer, namens Tad, glaubte schon, er sei tot und gedachte seine Herde oben auf dem Berge zu weiden. Wie er aber ... weiterlesen


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Aschenbrödel

Es war einmal eine Familie mit fünf Töchtern, vier häßlichen und einer schönen. Das war die jüngste. Daß diese von den anderen sehr beneidet und drangsaliert wurde, darf uns nicht wundern, zumal die Eltern schwach und ungerecht waren.

Weder zu Hause, noch auf der Straße durfte sie mit den Schwestern zusammen erscheinen, weil diese wohl wußten, wie dabei ihre Häßlichkeit nur um ... weiterlesen


Die schöne Innocenza

Es war einmal ein Prinz. Der sollte eine Prinzessin heiraten, die er nicht mochte.

Als er eines Tages vom Erker des Königspalastes auf die Straße herabschaute, ging eine arme Frau am Palaste vorüber. Die trug in jedem Arme ein Kind und auf dem Kopfe einen großen Wasserkrug. Darüber mußte er lachen und warf aus Übermut ein Steinchen in den Krug. Die Frau bemerkte es wohl. Da sie aber ... weiterlesen


Fioravanti

Es war einmal ein alter König. Der hieß Fiorelli. Die Welt pries ihn glücklich. Und doch war er's nicht. Besonders das eine schmerzte ihn: Er hatte keine Kinder. Auch die Königin war darüber betrübt. Obgleich sie aber beide schon ziemlich bejahrt waren, gaben sie die Hoffnung auf den erwünschten Ehesegen nicht auf und ließen, nicht nach, Gott um einen Thronerben zu bitten, bis er ihr ... weiterlesen


Berta mit dem großen Fuß

Ein König besuchte sein Land und begegnete einer schönen Jungfrau namens Berta, die er heiratete. Sie aber fand seine Handlungsweise etwas übereilt und beschloß, ihn erst noch auf die Probe zu stellen. Als Vertreterin schickte sie ihre zum Verwechseln ähnliche Base, die er als Gattin umarmte, ohne den Tausch zu bemerken. Um jedoch in seiner Nähe zu weilen, diente sie ihm als Magd. Die Base ... weiterlesen


Die schöne Katharina

Es war einmal ein Witwer. Der hatte eine sehr schöne Tochter. Die hieß Katharina. Und er nahm sich zur Frau eine Witwe, die eine häßliche Tochter mitbrachte. Und weil diese noch obendrein faul und schmutzig war, mochte niemand sie leiden. Sie wurde darum auch nur »La brutta« (das Scheusal) genannt. Die andere aber, die sich ebenso durch Tugend und Anmut auszeichnete, war weit und breit als ... weiterlesen


Pfeife, Geldbeutel und Feder

Ein sterbender Vater hinterließ seinen drei Söhnen weiter nichts als eine Pfeife, einen Geldbeutel und eine Feder. Diese von ihren Besitzern geringgeschätzten Erbstücke wurden auf einen alten Glasschrank geworfen, wo sie lange unbeachtet liegenblieben. Und doch besaßen sie einen sehr hohen Wert: Blies einer die Pfeife, so liefen alle Soldaten des Königs herbei; öffnete man den Beutel, so ... weiterlesen


Die Taube mit den goldenen Federn

Eine arme Familie hatte einmal nichts mehr zu essen. Da sagte der Vater zur Mutter: »Jetzt heißt es arbeiten!« Und so ging er hinaus und bestellte den Acker. Als er dann ermüdet unter einem Baume eingeschlafen war, kam eine Taube in weiten Kreisen näher und näher geflogen und legte ein Ei in seine Tasche, ohne daß er es merkte. –

Seine Frau, die sehr neugierig war und, ... weiterlesen


Die geraubte Prinzessin

Ein König besaß zwei kostbare Schätze: In seinem Palaste eine wunderschöne Tochter und in seinem Garten einen Baum mit goldenen Äpfeln.

Nicht weit davon, an einem verborgenen Orte, wohnte ein Zauberer. Der war so riesengroß, daß er die Früchte des königlichen Gartens über die hohe Mauer, die denselben umgab, leicht erreichen konnte. In der Tat raubte er jede Nacht einen goldenen ... weiterlesen


Niccolino und die Froschbraut

Ein Vater hatte drei Söhne.

Eines Tages, als sie schon erwachsen waren, sagte der Vater zu ihnen: »Meine Lieben, ihr seid nunmehro erwachsen. Es wird Zeit, daß ihr heiratet. Hier sind drei Kugeln, eine für jeden. Werft sie auf die Straße, und wohin sie laufen, dort werdet ihr eure Zukünftige finden.« – Und die drei Brüder taten, wie ihnen der Vater geboten.

Die Kugel ... weiterlesen


Herminia und der Drache

Es lebte einmal ein Kaufmann, der ebenso reich als gut war. Mit Seide, Sammet und anderen kostbaren Stoffen verdiente er viel Geld. Er hatte aber drei Töchter, die ihm manche Sorge machten. Besonders die beiden älteren, die ihr Leben in süßem Nichtstun verbrachten und dabei sehr hochfahrend und verschwenderisch auftraten, worunter die jüngste, die häuslich und arbeitsam war, oft schwer zu ... weiterlesen


Maria Theresa

Ein armer, armer Schuhflicker draußen im Hungerviertel einer großen Stadt hatte eine Frau und sechs Kinder, und das siebente wurde erwartet. Mit Sorgen und Seufzern wurde es erwartet. Denn, wie die Familie zunahm, so wuchs auch die Not, wenngleich der redliche Meister täglich bis spät in die Nacht emsig den Draht zog. Und Mutter und Kinder warfen sich oft hungernd und frierend aufs harte ... weiterlesen


Blitz und Donner

Es war einmal ein Mädchen. –

Eines Tages rief ihr Vater es zu sich und sprach: »Mein liebes Kind, ich muß dir sagen, daß du vielleicht bald allein in der Welt stehn wirst. Ich bin alt und werde wohl bald sterben. Ich bin arm und kann dir nur ein Schwein hinterlassen. Vielleicht bringt es dir Glück. Weide es draußen im Walde!«

Und das Mädchen weidete das Schwein im ... weiterlesen


Geleitwort

Capri, die liebliche Zauberinsel der Sirenen, wie sie seit Homer ungezählte Dichter und Schriftsteller, griechische, lateinische und neuere, besonders auch deutsche, gefeiert haben; Capri, das mit seiner wunderbaren blauen Grotte, seinem mild ausgeglichenen Klima und seiner kristallreinen Luft jährlich Tausende und aber Tausende von begeisterten Naturfreunden, Künstlern und ... weiterlesen


Der redende Vogel

Es waren einmal drei Schwestern, Schneiderinnen, die weder Vater noch Mutter mehr hatten. Sie mußten den ganzen lieben, langen Tag und oft auch noch die halbe Nacht hindurch arbeiten, um ihr Leben zu fristen.

Nun hatte während einer großen Teuerung der König eine Verordnung erlassen: Niemand dürfe zu Hause Licht brennen. Jeden Abend durchstreiften die Wachen des Königs die Stadt, um ... weiterlesen


Die dreizehn Räuber

Eines Tages hatte sich ein Landmann mit seinem Esel auf dem Heimwege verspätet. Plötzlich bemerkte er in der Dämmerung dreizehn berittene Räuber. Zitternd vor Furcht kletterte er schnell auf einen Baum, von wo er alles beobachten konnte, ohne selbst gesehen zu werden.

Die Räuber ritten seitwärts zum nahen Felsen und riefen: »Öffne dich, Steinwand!« Und der Felsen sprang auf. Beim ... weiterlesen


Der großmütige Kater

Ein alter Vater hinterließ seinen drei Söhnen nichts weiter als eine Kuh, einen Esel und einen Kater: Dem ältesten die Kuh, dem nächsten den Esel und dem jüngsten den Kater.

Dieser aber war mit seiner Erbschaft gar wenig zufrieden und sprach zur Katze: »Welch ein Pechvogel ich bin, dich als Erbteil erhalten zu haben! Wie glücklich dagegen sind meine Brüder! Kuh und Esel sind ... weiterlesen


Die siebenköpfige Schlange

In einem weit, weit entfernten Lande zeigte sich in längst entschwundenen Tagen eine ungeheure Schlange. Die hatte sieben Köpfe und wog wohl über acht Zentner. Sie beunruhigte rings das Land und verschlang Menschen und Tiere, die ihr in den Weg kamen. Da wurde sie in einen Wald eingeschlossen. Aber jeden Tag mußte ihr ein Jüngling oder eine Jungfrau, die durch das Los bestimmt wurden, ... weiterlesen


Dreizehn

Ein Mann hatte dreizehn Söhne. Der jüngste hieß Dreizehn und konnte zaubern. Eines Tages sagte er zu seinen Eltern: »Es ist unmöglich, in dieser Gegend zu bleiben. Wovon sollten wir leben? Aber in einer großen Stadt wie Rom und Neapel ist viel Geld zu verdienen.«

»Gut,« sprach der Vater, »ziehen wir nach Neapel!« Und so machten sie sich auf den Weg, und Dreizehn steckte eine ... weiterlesen


Die schöne Turteltaube

Der Sohn eines Königs ging einst auf die Jagd. Da gewahrte er eine Turteltaube mit goldenen Federn. Er schoß danach, und sie fiel zur Erde nieder. Aber wie erstaunte er, als er sie aufheben wollte und an ihrer Stelle ein wunderschönes Mädchen antraf. »Dich möchte ich gleich heiraten,« rief er aus, »wenn es der König, mein Vater, erlaubte. Warte, bis er einwilligt!«

Damit führte ... weiterlesen


Der Kesselflicker

Vor vielen Jahren liebte der Sohn eines Königs von Frankreich eine Prinzessin von Italien. Allein die hochmütige Prinzessin antwortete auf seine Bewerbung: »Ich mag keinen Franzosen, der Teller leckt!«

Da begab sich der Königssohn als Kesselflicker verkleidet zum Palast des Königs von Italien. Er hatte ganz alte, zerrissene Sachen angezogen, dazu Gesicht und Hände mit Ruß ... weiterlesen


Die zwölf Brüder

Ein armer Mann bestellte sein Feld. Da erschienen zwölf Brüder, einer nach dem andern und grüßten ihn freundlich. – Der erste sprach lächelnd: »Ich heiße Januar. Was sagst du von mir?« – »Ich sage«, antwortete der Arme: »Der Januar ist ganz gut, er versorgt unsere Erde mit Wasser.« – »Ist auch der Februar dir willkommen?« fragte zaghaft der zweite: »Warum nicht? ... weiterlesen


Der leuchtende Stein

Ein armer Holzhacker ging alle Tage in den Wald arbeiten. Seine ganze Nahrung bestand in einem Stück Brot, das er im Quersack trug.

Eines Tages begegnete er drei alten Weibern. Die fragten ihn: »Wohin willst du und was trägst du im Quersack?« – »Ich gehe Holz hacken und nehme mir zur Mahlzeit ein Stück Brot mit.« – »Gib uns das Brot!« sprachen sie, »denn wir sind sehr ... weiterlesen


Der dumme Hans

Es waren einmal drei Brüder. Der jüngste hieß Johannes und wurde nur der Dumme genannt.

Im selbigen Lande regierte ein König. Der hatte eine Tochter, und die sollte heiraten. Der König erließ ein Gebot, daß derjenige Jüngling, dem es gelinge, der Prinzessin den Ring vom Finger zu ziehen, ihr Gemahl werden würde. Alle jungen Leute des Landes sollten sich im Königspalast einfinden ... weiterlesen


Der furchtlose Franziskus

Der kleine Franziskus war ein halbwüchsiger Bursche, der es nicht begriff, wenn die Leute immer von Furcht redeten. Es verdroß ihn, beständig sagen zu hören: »Ich fürchte mich – mir ist angst!« Endlich ließ es ihm keine Ruhe: Er zog hinaus in die Welt, um diese Furcht kennen zu lernen.

Nach einer langen Wanderung hielt er eines Abends Einkehr in einem großen Gebäude, das ... weiterlesen


Meskino Guerrino

Zur Zeit als diese Geschichte sich zutrug, gab es viele Könige in Italien. Da gab es einen König von Neapel oder Makkaronikönig, einen König von Calabrien oder Maiskönig, einen König von Sardinien oder Käsekönig.

In der Stadt Tarent regierte der Baron Milo von Anglato, als ein großer Krieg ausbrach. Tarent wurde erobert und der Baron mit seiner Gemahlin Lucia in den großen Turm ... weiterlesen


Die sieben Katzen

Es war einmal eine Mutter, die hatte eine kleine Tochter. Sie waren sehr arm und hatten oft nichts zu essen. Eines Tages schickte die Mutter das Mädchen hinaus aufs Feld, um ein wenig Suppengemüse zu holen. Da sah es mitten auf dem Felde eine große Kohlstaude stehen, und beim Herausziehen zeigte sich eine Öffnung mit einer Treppe, die in die Tiefe hinabführte.

Das neugierige Kind ... weiterlesen



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