Politiker Sprache

Märchen Gruppen
Elisabet Sklarek: Ungarische Volksmärchen
P. [C.] Asbjørnsen und Jörgen Moe: Norwegische Volksmärchen
Pauline Schullerus: Rumänische Volksmärchen aus dem mittleren Harbachtal
Rudolf Lenz: Aurakanische Märchen und Erzählungen
Carl Velten: Märchen und Erzählungen der Suaheli
A. Dirr: Kaukasische Maerchen
Ignaz und Joseph Zingerle: Kinder und Hausmärchen aus Süddeutschland
Richard von Volkmann-Leander
Josef Virgil Grohmann: Sagen-Buch von Böhmen und Mähren
M. Toeppen: Aberglauben aus Masuren
Václav Tille: Zwei böhmische Märchen
August Schleicher: Litauische Märchen, Sprichworte, Rätsel und Lieder
Albert Wesselski: Der Hodscha Nasreddin
Mary Frere: Märchen aus der indischen Vergangenheit
Felix Liebrecht: Lappländische Märchen
R.O. Waldburg: Zwei Märchen aus der Bukowina
Paul Heyse: Italienische Volksmärchen
Theodor Storm
Oskar Dähnhardt: Naturgeschichtliche Märchen
Zweite Abteilung)(Wilhelm Hauff

Intern

Anzeigen

Aktuelles

Märchen


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Märchen - J.U. Jarník: Albanesische Märchen und Schwänke

Was du thust, thut man dir und noch mehr

Es war einer gewesen, hatte nichts ungethan gelassen in seiner Jugend. Als er alt wurde, fingen darauf auch die Kinder an und er sagte kein Wort dagegen. Eines Tages hatte er einiges Heu auf den Arm genommen. Während er des Weges geht, gehen die Kinder von rückwärts nach, legen Feuer und zünden ihm das Heu auf dem Arme an. Der Alte ging, indem er zu sich sagte: »Alles, was ich gethan habe, ... weiterlesen


Anzeigen


Ein Prozess

Es ist ein armer Bursche gewesen, der liebte die Tochter eines Kaufmannes, und sie gaben einander das Wort, dass sie einander nehmen würden. Es kam die Zeit, das Mädchen wurde schwanger. Der Vater des Mädchens klagte den Burschen an, führte Prozess: »Er hat mir das Mädchen verdorben« und versprach dem Richter viel Geld, um den Burschen aufzuhängen. Sie gingen und machten Prozess, man ... weiterlesen


Der Mann, welcher sich statt eines Esels einfand

Zwei Männer waren in Not und hatten keinen einzigen Pará bei sich. Sie dachten daran, sich einen Esel zuleihen; sie gingen zu einem Nachbar und baten sich von ihm den Esel zum Leihen aus und er gab ihnen denselben. Die beiden gingen, um den Esel zu verkaufen. Wie sie auf den Markt gingen, verkauften sie den Esel um 500 Piaster. Als der Bauer, welcher den Esel gekauft hatte, fortging, ging ... weiterlesen


Der Dieb und der Schuster

Es waren zwei Männer, der eine hatte keine Schuhe an den Füssen. Er sagt zu seinem Gefährten: »Ich gehe nun zum Schuster, um ein Paar Schuhe zu kaufen, aber ich habe kein Geld und nun probiere ich selbst die Schuhe und du komme nach einem Augenblick und versetze mir eine Ohrfeige. Dann mache du dich davon und ich werde dir nachsetzen und so, wenn ich die Schuhe bekommen könnte, denn anders ... weiterlesen


Drei Diebe

Es waren drei Individuen im Fasching und die drei waren ohne Geld. Sie reden mit einander, wie es zu machen: »Es ist Fasching, Geld haben wir nicht, essen muss man.« Der eine sagt: »Ich sorge für Wein.« Der andere sagt: »Ich aber sorge für Hühner.« Der andere sagt: »Und ich sorge für Brod.«

Dieser macht sich auf mit einem Sack in der Hand und geht geradeaus zum Bäcker, aber ... weiterlesen


Ein verschmitzter Räuber

Ein Räuber ging, um in einem Laden zu stehlen. Er tritt hinein, spricht zu dem Kaufmann, und fragt ihn: »Hast du wohl Bischofsgewänder? denn ich habe einen Bruder, der mir Bischof wird.« Und der Kaufmann sagt zu ihm: »Ja, ich habe aller Art.« Er zieht ihm dieselben heraus, um sie anzusehen, und diesem gefiel ein Paar dieser Gewänder, aber er sagt zum Kaufmann: »Mein Bruder ist nicht da, ... weiterlesen


Der Arzt und der Tod

Einer erbat sich den Tod, täglich sagte er zum Tode: »Komm, nimm mich!« Eines Tages erschien ihm der Tod und sagt zu ihm: »Was verlangst du von mir?« Der Mann sagt ihm: »Ich bin überdrüssig dieser Welt, bin ohne Geld und weiss nicht, was mit dem Leben zu machen.« Der Tod sagt zu ihm: »Willst du etwa reich werden?« Er sagt ihm: »Ja.« Der Tod sagte zu ihm: »Ich mache dich zum Arzt«, ... weiterlesen


Der Wolf und das Pferd

Der Wolf näherte sich, um das Pferd zu fressen. Das Pferd sagt zum Wolf: »Ich bitte dich nun, thue mir den Gefallen und ziehe mir einen Nagel aus dem Fuss, denn der Schmied, als er mich beschlug, hat mir den Fuss durchbohrt, und nachdem du mir den Nagel herausgezogen, dann steht es dir frei mich zu fressen.« Der Wolf willigte ein, sagt zum Pferde: »Hebe den Fuss und ich sehe ihn dir an.« ... weiterlesen


Der Teufel mit Halftern am Arm

Der Teufel ging des Weges mit Halftern, die er am Arm aufgeladen hatte. Einer trifft den Teufel, sagt zu ihm: »Wohin gehst du denn, Teufel, mit den Halftern?« Der Teufel antwortet ihm: »Ich gehe, um sie den Leuten anzulegen.« Der fragt ihn: »Habe ich wohl meinen Halfter hier?« Der Teufel sagt zu ihm: »Ja, du hast ihn hier.« Der sagt zu ihm: »Lass mich ihn sehen!« Der Teufel sagt zu ... weiterlesen


Der Sultan und der Alte

Einmal ging der Sultan inmitten des Winters spazieren. Während er spazierte, sah er einen Alten den Boden pflügen; der Sultan fragt ihn: »Sind dir denn nicht neun auf drei ausgegangen?« Der Alte antwortet ihm: »Die 32 haben mich nicht gelassen.« Der Sultan sagt zu ihm: »Wärest du bei Zeiten verheiratet, hättest du mehr Hülfe gehabt.« Der Alte antwortet ihm: »Wahrlich, so ist es, aber ... weiterlesen


Mohammed und St. Nikolaus

St. Nikolaus lud den Mohammed als Gast ein. Mohammed ging, es kam die Zeit zu essen. Mohammed sagt zu ihm: »Wo hast du die Diener?« St. Nikolaus sagt: »Ich brauche keine Diener, ich. ... mit einem Worte des Mundes, oder mit einem Schlag auf den Tisch, steht mir das Essen bereit.« Mohammed sagt: »Wir wollen einmal sehen!« St. Nikolaus schlug auf den Tisch: es kam der Tisch bereit heraus. ... weiterlesen


Paschal Fetagadz

Zu Skutari starb der Oberpriester der Zigeuner und die Zigeuner hielten ihn wie einen heiligen Mann. Paschal Fetagadz, um ihnen die Heiligkeit des Oberpriesters der Zigeuner zu beweisen, ging und nahm eine grosse Schildkröte und ging eines Abends zum Grabe des Oberpriesters, nahm auch eine Kerze mit und setzte sie auf das Haus der Schildkröte zurecht und zündete die Kerze auf der Schildkröte ... weiterlesen


Der Türke und der Christ

Ein Türke sagt zu einem Christen: »Werde ein Türke!« Dieser sagt zu ihm: »Warum nicht gar?« Am nächsten Tage sagt man ihm wieder: »Werde ein Türke!« Dieser antwortet ihnen: »Ich habe heute Nacht einen Traum gesehen.« Die Türken sagen: »Glück auf, gebe es Gott, du solltest ein Türke werden.« Der Christ sagt: »Mit dem Traume, den ich gesehen habe, werde ich kein Türke.« – ... weiterlesen


Das dumme Weib

Ein Mann hatte ein dummes Weib, er sagt zu seiner Frau: »In dieser Woche kommt der Ramazan und ich muss viel Proviant kaufen, denn der Ramazan ist lang und verzehrt viel Proviant.« Die Frau sagt zu ihm: »Nun wohl, da er viel Proviant verzehrt, kaufe du auch denselben und sende mir den Proviant nach Hause, weil ich ihn selbst bereite.« – Der Mann geht auf den Markt, kaufte Proviant und ... weiterlesen


Der Richter sieht das heilige Buch an

Einer ging, um den Richter zu fragen. Er sagt zum Richter: »Schau das Buch an, soll etwa das Weib gehört werden oder soll es nicht gehört werden?« Der Richter sagt zu ihm: »Wozu das Buch anschauen, denn das weiss man ohne Buch: das Weib soll nicht gehört werden.« Der Mann sagt: »Auch ich habe es gewusst, dass das Weib nicht gehört werden soll, aber ich kam um zu fragen und um die Sache ... weiterlesen


Der Sohn verzieh dem Vater

In alter Zeit war es in einer Stadt Gebrauch gewesen, dass, wenn der Herr des Hauses alt wurde, der Sohn ihn zu nehmen hatte, um ihn fortzuführen und im Wasser zu ertränken. Einem Burschen wurde der Vater alt, er sagt zu seinem Vater: »Komm mit mir, weil die Zeit gekommen ist, dich im Wasser zu ertränken.« Der arme Alte geht, der Sohn führt ihn auf einen Hügel, um ihm den Stoss zu geben ... weiterlesen


Der Priester und der Diakon

Es war ein Priester, der sagt zum Diakon: »Geh, stiehl einen Hammel, nimm auch das Pferd mit.« Der Diakon ging in den Stall, wo die Hammel waren. Wie er den Hammel nahm, setzten ihm die Hirten nach, vor Furcht fiel er vom Pferde und statt den Hammel zu nehmen, verlor er auch das Pferd.

Er ging nach Hause zum Priester, der Priester las die Messe. Es tritt auch der Diakon in die Kirche ... weiterlesen


Der Bergbewohner und der Zinngiesser

Ein Bergbewohner ging zu einem Zinngiesser um eine Pfanne zu kaufen. Er fragt den Zinngiesser: »Wie viel diese Pfanne?« Der verlangte dafür zehn Piaster, der Bergbewohner gibt ihm fünf Piaster. Der Zinngiesser sagt zu ihm: »Krapo kur!« (d.h. Crepa cule). Der Bergbewohner wusste nicht, was diese Worte bedeuten. Der Nachbar des Zinngiesserssagte zum Bergbewohner: »O was hat er zu dir ... weiterlesen


Eine Heiratsvermittlung

Ein Reicher wollte die Tochter verheiraten. Das Mädchen des Reichen war lahm, er sagt zu einem Vermittler: »Wenn du mir meine Tochter zu verheiraten vermagst, bekommst du 100 Napoleonsdor Belohnung.« Der Vermittler sagt: »Ja.« Er geht zu einem Burschen und der Bursche war reich; er sagt zum Burschen: »Wenn ich dir diese Vermittlung zu leisten vermag, gibst du mir wohl eine gute ... weiterlesen


Ein Herr, welcher sehr viel log

Einen Herrn, der gewohnt war, sehr viel zu lügen, lud man eines Abends zu Gast. Die Herren begannen jeder eine Rede zu sprechen und der, welcher viel log, begann zu lügen. Sein Diener berechnete, dass sein Herr sehr viel log, ruft den Herrn bei Seite und sagt zum Herrn: »Lüge nicht so sehr, denn es ist Schande, da alle die übrigen Herren deiner spotten und über dich lachen.« Der Herr sagt ... weiterlesen


Der Onkel und der Neffe, während sie stehlen

Es war ein Mann, andere Beschäftigung hatte er nicht ausser dem Räuberhandwerk, Tag für Tag stahl er. Dieser Räuber hatte einen Neffen; der Neffe sagt zu seinem Onkel: »Ich will auch mit dir gehen, um gemeinschaftlich zu stehlen.« Er sagt zu ihm: »Komm!«

Während sie des Weges gehen, treffen sie einen Mann mit einem Hammel an der Hand; der Neffe sagt zum Onkel: »Stehle ich ihm ... weiterlesen


Zwei Reisende

Zwei Männer gesellten sich zu einander unterwegs, als sie in die Fremde gingen. Als sie einen Tag Weg gemacht hatten, trafen sie eine Herberge, sagen zum Hausherrn: »Lässt du uns wohl heute nacht drinnen schlafen?« Der Herr des Hauses liess sie hineinkommen und that ihnen viel Ehre an; es kam die Zeit zu schlafen, sie legten sich nieder, schliefen, standen früh auf, tranken Kaffee und er ... weiterlesen


Der Sohn des Zigeuners

Der Sohn eines Zigeuners sagte zu seinem Vater: »Wenn wir ins Paradies kommen, wo sitzen wir da?« Der Vater sagt zu ihm: »Auf dem Gange.« – »Und wo wird der Türke sitzen?« Der Zigeuner sagt: »Unter dem Vorhaus.« – »Und der Giaur, wo wird der sitzen?« – »Der sitzt im Regen wie der Hund.«


Der Nutzen des Trinkens

Es ist ein Sultan gewesen, welcher das Trinken verbieten wollte und der Sejhislam trank den Branntwein tüchtig und sagt zum Sultan: »Verbiete nicht das Trinken, weil du eine Sünde an dem Armen begehst.« Der Sultan fragt ihn: »Warum begehe ich eine Sünde?« Der Sejhislam sagt zu ihm: »Das Trinken ist der Trost des Armen, denn den Armen versieht es mit Geld, den Blinden mit Augen, den ... weiterlesen


Drei Wünsche

Es waren drei Männer, welche in der Nacht Kurzweil trieben. Eines Abends geht der Sultan verkleidet. Der Sultan geht geradeaus in das Zimmer derselben, gekleidet wie ein Derwisch. Er tritt hinein, sagt zu ihnen: »Ich bin gekommen als Gast für heute Nacht«, und sie sagen zu ihm: »Befiehl, heiliger Vater!« Während sie singen und sich belustigen, sagt der eine derselben: »Würde ich die ... weiterlesen


Glücklich, der auf den Teufel hofft

Es war einmal einer, welcher den Heiligen Kerzen anzündete und gar keine Gunst von den Heiligen sah. Er dachte daran, dem Teufel eine Kerze anzuzünden, kaufte die Kerze und zündete sie dem Teufel an. Am Abend bat er den Teufel: »Es werde mir Hilfe!« und der Teufel erschien ihm im Traum, sagt zu ihm: »Du, der du mir diese Ehre erwiesen und mir eine Kerze angezündet hast, ich will dir vier ... weiterlesen


Der Gerechte und der Ungerechte

Es waren zwei Personen, des Weges gehend; die eine war ein gerechter Mann, der andere war ungerecht. Die beiden fingen eine Unterredung an; der eine sagt: »Was ist recht, das Gerechte oder das Ungerechte?« – Der Gerechte sagt: »Das Gerechte ist recht«, der Ungerechte sagt: »Nein, das Ungerechte ist recht.« Der eine sagt »das Ungerechte«, der andere »das Gerechte«; anders ... weiterlesen


Das Glück des Narren

Es ist ein dummer Mensch gewesen, der Sultan trachtete, ihn reich zu machen. Eines Abends schickt er ihm einen Kuchen zum Geschenk, hinein in den Kuchen hatte er tausend gelbe Medžidjes gesteckt. Er nahm den Kuchen, legte ihn vor sich und steht und denkt: »Kuchen habe ich nie gegessen«; er sagt zu sich; »wozu also jetzt?« Er geht hinaus auf die Gasse, ruft einen Juden und sagt zum ... weiterlesen



Das beliebteste Wort in unserem Synonymwörterbuch ist derzeit darstellen.
Für mehr beliebte Synonyme: Top 200 | Alle beliebten Synonyme
Märchen vom Autor J.U. Jarník: Albanesische Märchen und Schwänke

Suche in 361046 Wörtern und 109461 Wortgruppen - Impressum
© WIE SAGT MAN NOCH 2004-2019

Synonym Wörterbuch - online Synonyme in diversen Sprachen - kostenlose Synonymsuche englisch, spanisch, italienisch, französisch, portugiesisch, niederländisch, polnisch, russisch


Anzeigen


Wörterbücher


Dies & Das
Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...