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Märchen - Johann Georg von Hahn: Griechische und Albanesische Märchen

Ljelje Kurwe

Es war und war nicht. – Es war einmal eine Mutter, die hatte sieben Söhne in der Fremde und eine kleine Tochter zu Hause.

Als nun das Mädchen heranwuchs, da sagten die Leute zu ihm: »Wie glücklich bist du, daß du sieben Brüder hast!«

Da ging es eines Tages zu seiner Mutter und sagte ihr: »Mutter, hab' ich Brüder?«

»Wie solltest du keine haben, Töchterchen? ... weiterlesen


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Entstehung des Kuckucks

Der Gjon und die Kjükje waren Bruder und Schwester und hatten noch einen Bruder, der gleichfalls Gjon hieß. Einst trat dieser zu seiner Schwester, als diese gerade mit ihrer Schere hantierte; sie war aber so in ihre Arbeit vertieft, daß sie ihn nicht bemerkte. Da fuhr sie plötzlich mit ihrer Schere aus, und diese traf den Gjon gerade ins Herz, sodaß er daran sterben mußte. Über seinen Tod ... weiterlesen


Silberzahn

Es war einmal ein Fürst, der hatte drei heiratsfähige Töchter, und um diese Zeit entspann sich ein Krieg zwischen seinem Könige und einem andern. Er hob also ein Heer in seinem Reiche aus und schickte auch zum Vater jener Mädchen und ließ ihn zum Kriege aufbieten, und als dieser die Botschaft vernahm, wurde er sehr betrübt, ging in sein Haus und blieb drei Tage in großem Kummer einsam in ... weiterlesen


Der gefesselte Teufel

Der Teufel liegt an einer ungeheuren Kette angeschmiedet, welche an einen Felsen befestigt ist. Er nagt das ganze Jahr an derselben, und am Ostersonnabend hängt sie kaum noch an einem dünnen Bohnenblättchen aneinander. Aber am Morgen des Ostersonntags erscheint der Heiland und fesselt ihn an eine neue Kette.


Der Räuber Nuß

Es war einmal ein Alter und eine Alte, denen Gott keine Kinder gegeben hatte. Sie befragten sich hier und befragten sich dort; da sagte man ihnen: Wenn ihr Kinder machen wollt, so geht das nicht anders, als ihr müßt einen Schlauch nehmen und zwanzig Tage und zwanzig Nächte hineinblasen, und dann werdet ihr im Schlauche ein Kind finden.

Und jene machten es so, und nach zwanzig Tagen ... weiterlesen


Das Haar der Schönen der Erde

Es waren einmal drei Brüder, die gingen in die Fremde. Auf dem Wege, den sie kamen, fanden sie ein großes Loch, welches in die Unterwelt hinabging.

Da sagten sie zu dem kleinsten: »Wenn wir dich binden und dich hinunterlassen, damit du siehst, was da drinnen ist, tust du es?«

Mit vielen Reden brachten sie ihn dahin. Sie banden ihn mit ihren Gürteln, ließen ihn hinab und ... weiterlesen


Erschaffung des Wolfes

Haj e, uk, e pljaß e, sche Mehil! – Friß ihn, Wolf, und mach ihn bersten, heiliger Michael. Dieser Wunsch gilt dem Teufel und damit verhält es sich so.

Als unser Herrgott das erste Menschenpaar schuf, war der Teufel zugegen und meinte, daß es mit diesem Kunststück nicht viel auf sich habe und er wohl auch zu schaffen verstehe. Unser Herrgott war gerade guter Laune und gab ihm ... weiterlesen


Taubenliebe

Es war einmal ein König, der hatte nur eine einzige Tochter, und diese tat den ganzen Tag nichts als sticken, sie hatte keine Gespielin und ging auch nicht aus dem Hause, sondern saß beständig auf ihrer Stube und arbeitete. Vielmals sprach ihre Mutter zu ihr: »Höre, mein Kind, lasse dich doch endlich verheiraten, wir wollen dir den und den Prinzen, oder den und den jungen Großen zum Manne ... weiterlesen


Perseus

Es war einmal ein König, der herrschte über ein Land, und dem war prophezeit worden, daß er von einem Enkel getötet werden würde, der noch nicht geboren sei. Aus diesem Grunde warf er alle Knaben, die seine zwei Töchter bekamen, ins Meer und ersäufte sie.

Der dritte Knabe aber, den er ins Meer warf, ertrank nicht, denn der Wellenschlag warf ihn an das Ufer des Meeres. Dort fanden ... weiterlesen


Der Fall der Engel

Als bei dem Sturze der gefallenen Engel in die Tiefe der Erzengel Michael Einhalt gebot, blieb alles unbeweglich, wie und wo es in diesem Augenblicke war. Ein Teil der Gefallenen kam sonach unter die Erde, ein anderer auf dieselbe zu liegen, ein dritter blieb über derselben schweben, und die Tränen der Reue, welche die letztern vergießen, fallen daher auf die Erde. Trifft eine davon einen ... weiterlesen


Schneewittchen

Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten nur ein einziges Töchterchen, das war aber auch das schönste Kind im ganzen Reiche. Jeden Morgen wusch und kämmte es die Mutter und zog ihm schöne Kleider an, und wenn es fertig war, schickte sie es in die Schule. Die Lehrerin aber putzte und schniegelte es von neuem, wenn die Schule aus war, und dann ging das Mädchen zum Essen nach ... weiterlesen


Augenhündin

Es war und war nicht. – Es war einmal eine junge Frau, die war an einem fremden Orte verheiratet und fünf Jahre nicht zu ihren Verwandten gekommen.

Als sie eines Tages an der Quelle Wasser schöpfte, seufzte sie nach ihren Verwandten, und als sie so seufzte, kam eine Alte zu ihr – und das war die Augenhündin, welche vier Augen hatte, zwei vorne, zwei hinten, aber die junge ... weiterlesen


Das Schlangenkind

Es war einmal ein König, der bekam keine Kinder, er hatte aber einen Wesir, der drei Mädchen hatte, und die Frauen der beiden hatten sich einander sehr lieb. Da geschah es eines Tages, daß sie zusammen in einen Garten gingen, um daselbst den Tag zu verbringen, und während sie dort miteinander aßen und tranken, sprach die Königin zur Wesirsfrau: »Du hast drei Mädchen, und wenn ich nur ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Johann Georg von Hahn: Griechische und Albanesische Märchen

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