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Märchen - Knut Jungbohn Clement: Der Lappenkorb von Gabe Schneider aus Westfrisland

Der erste Abend

In den Weihnachtstagen hatte Saske ihre Bruderkinder, zwei Söhne und vier Töchter, von Aldega herübergeladen, welche auch kamen, denn es war schönes Eis. Des Mittwochs sollte zu Frentjer ein Wettlauf um ein Messer mit silbernem Heft sein, und der ganze Trupp von jungen Leuten mit Rommert an der Spize wollte dahin, allein des Vormittags launte das Wetter mit Stille und bedeckter Luft so etwas ... weiterlesen


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Hühnchen und Hahn

Hühnchen und Hahn die sollten einmal brauen, da sollte das Hühnchen die Würz' einmal schmecken, da ward es federleck1. Da nahm der Hahn das Hühnchen und sezte es auf ein Küssen mit einer Stecknadel darin, da schrie das Hühnchen Ach und Weh2. Da nahm der Hahn das Hühnchen und sezte es auf einen Baum, zwei Zweigen um Einen Fuß, zwei Zweigen um Einen Fuß. Da ging der Hahn hin zum Bauer3. ... weiterlesen


Lubbert und Saepk

Gabe. Im Gastbuessteech1 zu Frentjer wohnte einst ein junger Kerl, der Keimpe hieß, er war unverheirathet, hatte aber eine Schwester zur Haushälterin, die etwas jünger war als er, ein flinkes junges Mädchen, Namens Saepke. Er war Kaufmann und hatte nach Verhältniß jener Zeiten ein großes Geschäft in Stopfgarn, Seide und solchen Sachen, besonders auf Grins und Imbden2, wo er alle Jahr mit ... weiterlesen


Die unverhoffte Gabe

In den Wolden stand weiland ein Pfarrer, der recht sehr nahetretend war. Er nannte sich selbst den Hirten der Gemeinde, aber der Mann hielt fast mehr von der Wolle, als von den Schafen selbst, und wenn er ihnen die Scheere an's Fell sezte, sah es mehr nach schinken aus, als nach scheeren. Dieser Herr Pfarrer hieß Gripius oder Greifer, und Herr Pfarrer Gripius kreischte in der Kirche noch wol ... weiterlesen


Der Student

Pfarrers Neffe. Im Jahre 1690 lernte ein Student aus Dockum zu Grins das Doctorhandwerk. Es war ein eigenthümlicher Kerl, Fehden schmieden war seine Lust, und aus Späßen und Streichen war er zusammengesezt. Als die großen Ferien herankamen, sollte er wieder zu Vater und Mutter, allein es war ihm leider dieses Jahr zu Grins ergangen, wie den meisten von unsern Leuten, er hatte nichts ... weiterlesen


Die endlose Geschichte

»Zu den Zeiten, als die Kuh Bartele hieß, wohnte zu Westerende bei Warkum1 ein Bauer, welcher dicht bei seinem Heim in einem alten Wasserleiter eine kleine Butte fand, worin sechshundert Gulden lagen. Er ging sogleich nach den Walden, um Schafe dafür zu kaufen, und kaufte für acht Gulden das Stück so lange als sein Geld all war. Da hatte er zweihundert Schafe. Er trieb sie sachte nach ... weiterlesen


König Radbod und der Bauer

Im Jahre sieben hundert und siebenzig, da Radbod der zweite zu Starum König von Frisland war, wohnte zu Almenum1 ein Bauer, welcher Gjalt hieß, und sich sehr gut stand. Er hatte immer altes Heu und altes Geld in Vorrath, und er speicherte seinen Waizen und sein Korn auf, wenn es nicht genug nach seinem Sinn gelten konnte. Aber er war etwas altfränsig in seinem Thun, und hub immer am ... weiterlesen


Die Unterirdischen

Die Unterirdischen waren kleine Männlein oder Zwerge, nicht höher als ein Tisch, und trugen rothe Kappen auf dem Kopf. Bei einem neugebornen Kinde ward gewacht, ehe es die Taufe empfangen hatte, aus Furcht, die Unterirdischen könnten es umwechseln. In der Tenne durfte man nicht gegen die Sonne, sondern mußte mit der Sonne, beim Reinigen des gedroschenen Korns, umfegen, der Unterirdischen ... weiterlesen


Der Großvater und sein Enkel

Die Leute gehen wol leicht aus ihrem eignen Lande, wenn sie es aber bei den Fremden zu übel kriegen, thun sie grade wie die jungen Vögel, die Gefahr merken, sie fliegen nach dem Nest, wo sie ausgebrütet sind, und suchen Trost unter den Flügeln der Alten. Dies sah man vor Jahren noch an einem Frisen, der in seinem funfzigsten Jahr nach einem Außenort in Overyssel ging, um da zu wohnen. So ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Knut Jungbohn Clement: Der Lappenkorb von Gabe Schneider aus Westfrisland

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