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Märchen - Milena Preindlsberger-Mrazovic: Bosnische Volksmärchen

Der Vampyr

Unter den vielen Armen, die es immer auf der Welt gibt, gab es einmal auch einen Mann und ein Weib, die ganz besonders arm waren, denn sie hatten nicht einmal ein Kind. Gar nichts hatten sie auf der Welt, als eine kleine Hütte, und das ist wahrlich wenig genug. Eines tags sprachen sie miteinander über ihre Armut. Da sagte der Mann: »Wir haben gar niemanden, der uns, wenn wir dahin sind, in ... weiterlesen


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Das Füchslein

Die Maus lag behaglich im Gebüsch und blinzelte schläfrig mit den Äuglein. Da fiel ein dürres Blatt raschelnd auf sie herab. Erschrocken sprang sie auf und lief, was sie laufen konnte. Dabei begegnete ihr der Fuchs. »Wohin so eilig?« fragte er. Sie entgegnete: »Vom Himmel schoß es, wie mit einer Kanone, und kaum gelang es mir, mich zu retten; auch dich kann es treffen!« – ... weiterlesen


Die Bärenprinzessin

Eine arme Witwe hatte eine Tochter. Redlich plagte sie sich ab, um sie großzuziehen. Bald wurde aus dem stillen Kinde eine feine, bleiche Jungfrau mit langen, glitzernden, feuerroten Haaren, deretwegen sie »Flammenhaar« genannt wurde. Ihre schwarzen Augenbrauen bildeten einen einzigen langen Bogen; ihre Augen jedoch hatte noch niemand gesehen, da sie sie stets niederschlug. Schamhaftigkeit ... weiterlesen


Die klugen Brüder

Da es mehr arme Menschen auf der Welt gibt, als reiche, so gibt es auch viel mehr Geschichten von armen Leuten zu erzählen. Hier wäre wieder eine solche.

Es waren einmal drei arme Brüder, die nichts besaßen, als sehr viel Verstand und eine alte Stute. Nun brauchten sie aber zum leben die Stute viel notwendiger, als ihren Verstand, denn dieser trug ihnen gar nichts ein, während sie ... weiterlesen


Der Dumme und seine Brüder

Es waren einmal drei Brüder. Zwei von ihnen nahm man für so gescheit, wie es die meisten Menschen sind, aber der dritte galt für recht einfältig. Alle drei waren verheiratet, hatten Kinder und wohnten gemeinschaftlich in dem ererbten Vaterhause, wie das schon so ist. Mit der Zeit wurde aber den Frauen das Haus zu enge, besonders deshalb, weil es nur eine Haustüre hatte, und obgleich die ... weiterlesen


Die Gaben des Schlangenkaisers

Es war einmal ein junger Bursche, der sich mit seiner Mutter recht kümmerlich durchs Leben schlug. Sein ganzes Vermögen bestand aus einer alten Stute, mit der er Holz aus dem Walde schaffte, das er in der Stadt verkaufte. Eines tags sagte er: »Mutter, heute will ich zu Hause bleiben, damit die alte Stute ausrastet.« Der Mutter aber war das nicht recht, und sie erwiderte zornig: »Möge doch ... weiterlesen


Die Stieftochter

In einer Stadt lebte einmal eine Witwe, die eine häßliche Tochter namens Hata, eine schöne Stieftochter namens Fata hatte. Da geschah es, daß in der Nachbarschaft eine große Hochzeit gefeiert wurde, zu der, wie sich das von selbst versteht, alle Nachbarn eingeladen waren. Die Witwe schmückte ihre eigene Tochter, die eine Nase hatte, wie ein Brunnenschwengel, so gut sie es nur vermochte und ... weiterlesen


Die Pferde der Wilen

Es lebten einmal drei Brüder miteinander, die sich sehr lieb hatten. Nur meinten die beiden älteren vom jüngsten, daß ihm »ein Brett in seinem Dache fehle«, wie man zu sagen pflegt, das heißt, daß es bei ihm nicht ganz richtig sei. Er war eben ein sehr bescheidener Bursche, der nie den Mund auftat, wenn er nicht gefragt wurde und auch dann noch auf die Antwort lange warten ließ, bis er ... weiterlesen


Der Jüngling und das Mädchen

Ein Hirtenmädchen brachte einmal ganz heimlich hoch oben im Gebirge auf der Sommerweide ein Kind zur Welt, das sie bei einer Zigeunerin verbarg. Zur Winterszeit, als sie schon längst wieder unten im Dorfe war, heiratete sie der Bursche, der ihr den Kummer angetan, und sie hätten nun gar so gerne ihr Kind zu sich genommen. Aber sie wagten das nicht, wegen des Geredes der Leute. Endlich zogen ... weiterlesen


Der Zigeuner und die Riesen

In einem Walde stand eine einsame Mühle, in welcher seit langer Zeit niemand zu wohnen oder gar zu mahlen wagte, weil es hieß, daß es darin geistere. Nun hatte ein Zigeuner einen Sack Maiskörner gestohlen, und er dachte so hin und her, wie er sie wohl vermahlen könnte, ohne erwischt zu werden. Da fiel ihm die Mühle ein, und er sagte zu seinem Weibe: »Steck' mir Brot und ein Stück jungen ... weiterlesen


Die drei guten Dinge

Ein Mann hatte zwei Kühe, die sein und seiner Mutter einzige Habe waren. Aus der Milch bereitete der Mann Käse, den er verkaufte, und für das Geld erstand er Maismehl, denn sie aßen jahraus, jahrein Maisbrei.

So lebten sie. Einmal im Frühlinge trieb er die braven Kühe in das Gebirge auf die Weide. Die Kühe kauten und kauten; er schaute ihnen dabei zu, und da er sonst gar nichts zu ... weiterlesen


Der Flucher in der Johannisnacht

Es traf sich einmal so, daß dem Johannisfeste, das die Katholiken so hoch halten, ein Sonntag voranging, und an diesem brach nun ein Bauer früh morgens auf, um rechtzeitig das Städtchen zu erreichen und dort die heilige Messe zu hören. Er nahm auch seinen Esel mit, da er in der Stadt allerhand für den Hausbedarf zu kaufen gedachte. Während der Messe betete er recht andächtig zum heiligen ... weiterlesen


Die zwei Groschen

Zwei Gevatter, die zugleich auch Nachbarn waren und sich sehr gut miteinander vertrugen, saßen einmal beisammen und der eine sagte: »Jetzt möchte ich nur wissen, wovon wir weiter leben sollen! Wir haben doch rein gar nichts mehr. Du hast wenigstens noch ein Weib, aber ich habe nicht einmal eine Katze, nichts als vier leere Wände und ein Dach darüber, und auch das taugt nichts mehr.« Da ... weiterlesen


Die Pest im Sacke

Es lebte einmal in einer kleinen Hütte am Waldesrande ein Mann mit seinem Weib. Obgleich er nur einen kärglichen Verdienst hatte, konnte er doch nach und nach einen Sack Geld ersparen, von dem aber das Weib nichts wußte. Als sie zufällig einmal den Sack erblickte, sagte ihr der Mann, es wäre die Pest darin, und so oft er sich vom Hause entfernte, schärfte er ihr ein, an dem Sacke nicht zu ... weiterlesen


Die Goldkinder

Es war einmal ein Kaiser, und dieser befahl eines tags, daß in ganz Stambul während eines Monates niemand eine Kerze brennen dürfe. An jedem Abende stieg er auf einen Turm und spähte umher, ob wohl jeder seinem Befehle gehorche. Da sah er einmal in der Ferne ein kleines Licht. Sofort schickte er Diener aus, um zu erfahren, wer der Ungehorsame sei. Die Diener liefen alle Gassen ab und kamen ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Milena Preindlsberger-Mrazovic: Bosnische Volksmärchen

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