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Märchen - Paul Heyse: Italienische Volksmärchen

Fortuna

Es war einmal eine Mutter, die einen einzigen Sohn hatte. Der ging lieber in die Schule, als daß er ländliche Arbeiten verrichtete. Die Mutter aber, die aus einer Bauernfamilie stammte, mochte deshalb den Sohn nicht, ja sie haßte ihn so sehr, daß sie beschloß, ihn zu vergiften. Was tut sie? Sie backt im Ofen einen Kuchen und tut Gift hinein, und eines Tages, da der Sohn aufs Feld ging, gibt ... weiterlesen


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Die goldene Säule

Es war einmal ein König und eine Königin, und sie hatten eine Tochter. Eines Tages erscheint am Hofe ein Herr, sieht das schöne Mädchen und fängt an, mit ihr zu sprechen. Er sagt ihr, er sei ein Prinz, Sohn eines Königs, und sie gefalle ihm so, daß er, wenn sie wolle, sie heiraten möchte. Er war ein schöner Jüngling von gutem Betragen und gefiel ihr. Sie sprach davon mit ihren Eltern, ... weiterlesen


Der Florentiner

Es war einmal ein Florentiner, der jeden Abend in Gesellschaft ging und Leute hörte, die gereist waren und viele schöne Dinge gesehen hatten. Er war immer in Florenz geblieben, hatte nichts zu erzählen und hielt sich für einen Dummkopf. Er bekam eine große Lust zu reisen. Geld hatte er, und eines schönen Tages entschloß er sich, packte seinen Koffer und reiste ab.

Er geht und geht, ... weiterlesen


Margheritina

Es war einmal ein Mann, der hatte einen Birnbaum, von dem er jedes Jahr vier Körbe voll Birnen erntete. Nun geschah es in einem Jahre, daß er nur dreieinhalb Körbe voll trug, und der Mann, der dem Könige immer vier zu bringen pflegte, wußte nicht, wie er es anfangen sollte, sie alle vier zu füllen. Er füllte also drei und den vierten nur halb, dann steckte er die kleinste von seinen ... weiterlesen


Die Affen

Es war einmal ein König, der hatte zwei Söhne, die in derselben Stunde geboren waren, was man Zwillinge heißt. Der eine hieß Giovanni, der andere Antonio. Da man nicht genau wußte, welcher zuerst zur Welt gekommen war, worüber am Hofe viel gestritten wurde, war der König zweifelhaft, wer ihm in der Regierung folgen sollte. Darum sagte er ihnen, als sie herangewachsen waren: »Um gegen ... weiterlesen


Die Granatäpfel

Es war einmal ein König, dessen Sohn war schwermütig. Er lachte nie, und es gab keine Vergnügungen und Zerstreuungen, die ihn zum Lachen gebracht hätten. Einmal fiel es dem Vater ein, der nicht wußte, wie er es anfangen sollte, ihn zu erheitern, auf dem Platz vor dem Schlosse drei Brunnen springen zu lassen, einen mit Wein, einen mit Öl, einen mit Essig. Alle gingen hin, sich davon zu ... weiterlesen


Oraggio und Bianchinetta

Es war einmal eine Frau, die hatte zwei Kinder. Der Knabe hieß Oraggio, das Mädchen Bianchinetta. Nachdem sie sehr reich gewesen waren, wurden sie durch verschiedene Unglücksfälle arm. Es wurde beschlossen, daß Oraggio in einen Dienst gehen sollte, und er erhielt eine Stelle als Kammerdiener im Hause eines Fürsten. Nach einiger Zeit, da der Fürst mit seinem Dienst zufrieden war, ... weiterlesen


Das Aschenbrödel

Es war einmal ein Mann und eine Frau, die hatten zwei Töchter, eine schöner als die andere. Eine von ihnen hielt sich immer beim Herd auf, darum nannte man sie das Aschenbrödel. Ihre Mutter machte sich nichts aus ihr und schickte sie jeden Morgen mit ein paar Enten hinaus und gab ihr ein Pfund Hanf zum Spinnen mit.

Eines Morgens war sie mit den Enten zu einem Graben gekommen und ... weiterlesen


Die drei Orangen

Es war einmal ein König, der einen Sohn hatte, der immer ernsthaft war. Niemals war es gelungen, ihn zum Lachen zu bringen.

Nachdem man alles versucht hatte, ihn zu erheitern, beschloß man, drei große Ölfässer aufzustellen, wo das Volk hingehen und das Öl aus den Quellen schöpfen könnte. Als der dritte Tag gekommen war und das Öl nur noch in kleinen Tropfen herausfloß, kam eine ... weiterlesen


Cric und Croc

In einem fernen Lande war einmal ein berühmter Dieb, den man Cric nannte und nie hatte fangen können. Dieser Dieb wünschte die Bekanntschaft eines anderen Diebes zu machen, der Croc genannt wurde und ebenso berühmt war, wie er; denn er wollte sich mit ihm verbünden.

Nun geschah es, daß, ohne es zu wissen, Cric und Croc sich in demselben Gasthaus trafen, und während des Essens stahl ... weiterlesen


Fiorindo und Chiara Stella

Ein König ging einmal auf die Jagd, und wie er so herumstreifte, begegnete er einem Bauern, der bei Nacht in einem Walde die Sterne beobachtete. »Was tut Ihr hier?« fragte der König. – »Ich beobachte die Sterne.« – »Zu welchem Zweck? Ihr versteht das nicht.« – »Ich verstehe es wohl. Ich machte die Beobachtung, weil meine Frau niederkommen und mir einen Knaben schenken ... weiterlesen


Die Insel der Glückseligkeit

Es war einmal eine arme Witwe mit einem Knaben, die wohnten in einer abgelegenen Hütte und waren fast an den Bettelstab gebracht. Als der Knabe 18 oder 20 Jahre alt geworden war, sagte er zu seiner Mutter: »Ich will fortgehn, Mutter, Glück zu suchen, und fortbleiben, bis ich's gefunden habe, und wenn ich's finde, soll es auch Euch zugute kommen.« – Damit machte er sich auf, die Welt zu ... weiterlesen


Das kluge Mädchen

Es war einmal ein Jäger, der eine Frau hatte und zwei Kinder, einen Knaben und ein Mädchen, und sie wohnten in einem Walde, wo niemand hinkam, und so wußten sie nichts von der Welt. Der Vater allein ging manchmal in die Stadt und brachte Nachrichten von da.

Einmal ging der Sohn des Königs auf die Jagd und verirrte sich in jenem Walde, und während er den Weg suchte, wurde es Nacht. Er ... weiterlesen


Die drei Schwestern

Es waren einmal drei Schwestern, die standen ganz allein in der Welt und waren sehr arm. Eines Abends saßen diese armen Mädchen am Herd und plauderten untereinander. Die eine sagte: »Ich möchte die Kammerfrau unseres Königs sein.« Die andere sagte: »Ich möchte Seine Majestät bei Tische bedienen.« »Ich,« sagte die dritte, »möchte die Gemahlin Seiner Majestät sein.« – Der ... weiterlesen


Der genarrte Tod

Es war einmal ein Mann, der hatte einen Sohn in der Schule, sein Lehrer aber war ein Zauberer, der den Sohn entließ und ihm sagte, er wolle ihm jeden Tag einen Wunsch gewähren, er solle ihn nur bitten. Da sagte ihm der Sohn, er habe einen Birnbaum und wolle, daß jeder, der hinaufsteige, nicht wieder hinunter könne, wenn er es ihm nicht erlaube. Am zweiten Tage sagte er, er habe zu Hause ... weiterlesen


Das schwarze Ei von Luigi Capuana

Es war einmal ein altes Weibchen, das von Almosen lebte, und alles, was es bekam, teilte es genau in zwei Hälften, eine für sich, die andere für ihre Henne.

Jeden Tag in der Frühe fing die Henne an zu gackern; da hatte sie ein Ei gelegt. Die Alte verkaufte es für einen Kreuzer und kaufte dafür um einen Kreuzer Brot. Die Kruste zerkrümelte sie und gab sie der Henne, die Molle aß sie ... weiterlesen


Geppone

Es war in vergangenen Zeiten ein Bauer mit Namen Giuseppe, und sein Herr, der Priester und Prior war, hieß Pier Leone. Dieser Bauer hatte sein Gut auf einem Hügel, wo die Tramontana ihm immer seine Ernte zerstörte, so daß der arme Giuseppe wegen dieses Windes mit seiner ganzen Familie Hunger leiden mußte.

Eines Tages faßte er einen Entschluß und sagte: »Ich will gehen und den Wind ... weiterlesen


Die zwölf Ochsen

Es war einmal ein Vater, der zwölf Söhne hatte, schon erwachsen, so daß sie nicht mehr im Hause waren, sondern auf Arbeit gingen und für sich wohnten. Nun bekam der Vater noch eine Tochter, was sie so verdroß, daß sie nicht mehr zum Vater zurückkehren wollten und in einen Wald gingen, um als Tischler zu leben. Jenes Mädchen war schon vierzehn oder fünfzehn Jahre alt und kannte die ... weiterlesen


Die Bärtige

Es war einmal eine Frau, die hatte drei Töchter. Sie waren arm, ernährten sich mit spinnen, und jeden Tag ging eine andere der Töchter um Zichorienpflanzen zum Salat zu pflücken. Die sammelten sie in ein Körbchen, verkauften sie, und so lebten sie.

Eines Tages war die Kleinste ganz verzweifelt, denn sie fand keine Zichorie. Aber da sieht sie eine schöne Wiese, wo eine Menge wuchs ... weiterlesen


Granadoro

Es war einmal ein König, der hatte einen Bruder in Portugal und hatte auch einen Sohn, der ziemlich erwachsen war. Eines Tages, als er bei Tisch mit seinem Sohne sprach, sagte er ihm, wie froh der Onkel in Portugal sein würde, wenn er ihn sehen könnte. Der Sohn bekam Lust, nach Portugal zu gehen und den Onkel kennen zu lernen. Er bat den Vater, ihn reisen zu lassen, und der Vater erlaubte es ... weiterlesen


Der Kupferschmied

Es war einmal ein Kupferschmied, der sein Gewerbe betrieb, indem er von einem Ort zum andern wanderte. Sankt Peter und der Herr fanden ihn einmal auf der Straße, und Sankt Peter bat ihn um ein Almosen. – »Gerade herausgesagt: ich hätte euch nichts zu geben, aber da ich sehe, daß ihr zwei blutarme Menschen seid, wie ich, nehmt diese zwei Soldi und kauft euch Brot dafür.«

... weiterlesen


Die Sprache der Tiere

Ein Vater hatte seinen Sohn zehn Jahre bei den Studien. Nach diesen zehn Jahren schrieb ihm der Lehrer des Sohnes einen Brief, daß er kommen und den Knaben zurücknehmen möge, da er nicht mehr wisse, was er ihn lehren solle. Der Vater nahm seinen Sohn zurück und gab ihm zu Ehren ein großes Gastmahl, zu dem er die vornehmsten Herren des Landes einlud.

Nach vielen Reden dieser Herren ... weiterlesen


Das Märchen vom Schlaf

In der Provinz Genua lebte eine Witwe, die drei Söhne hatte, Francesco, Tonino und Angiolino. Angiolino wollte immer schlafen, nicht nur die Nacht, sondern auch den ganzen Tag. Die Brüder fingen an, die Mutter zu tadeln, indem sie sagten: »Mutter, es kann nicht so fortgehen mit unserem Bruder. Also überlegt, was man tun kann, denn wir sind sehr erzürnt gegen ihn.« – Die Mutter, die ... weiterlesen


Die beiden Buckligen

Es waren einmal zwei Bucklige, zwei gute Kameraden, aber einer buckliger als der andere. Arm und elend waren sie, ohne einen Heller. Einer von ihnen sagte: »Ich will ein wenig herumstreifen, denn hier gibt's nichts zu essen, man stirbt Hungers. Ich will sehen, ob ich mein Glück machen kann.« – »Geh nur immer! Wenn du dein Glück machst und zurückkommst, will auch ich sehen, ob ich's ... weiterlesen


Königin Angelica

Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne. Dieser König war blind und befragte alle Ärzte, die in dieses Land kamen, aber keiner hatte ihn heilen können.

Eines Tages sagte ein Arzt: »Hier hilft kein anderes Mittel, als das Wasser der Königin Angelica. Wenn man es finden kann, wird der König sicher geheilt werden.« – »Ich will gehen, es zu suchen,« sagte der älteste ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Paul Heyse: Italienische Volksmärchen

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