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Rundetarn

Tipp von Redaktion
Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wird leider hin und wieder der so genannte Rundetarn von den Besuchern außer Acht gelassen, da dieser nicht sehr bekannt ist. Der zu Deutsch als runder Turm errichtete Turm lässt sich direkt im Stadtzentrum vom Kopenhagen wiederfinden wo er mit seiner Höhe von rund 35 Metern schon einmal einen netten und schönen Überblick über die dänische Hauptstadt bietet.

Interessant ist abei vor allen Dingen, dass man diesen selbst besteigen muss, es also keinen Aufzug gibt und eben auch keinerlei Treppen. Wer nämlich den Rundetarn bezwingen will, der muss hierbei einen rund 200 Meter langen und ansteigenden Gang in Spiralform bezwingen, der sich im Inneren des Turms genau 7,5 Mal windet. Dies ist auch schon eine der Besonderheiten des runden Turms, wenngleich dahinter nicht ein architektonischer Gedanke stand, sondern vielmehr eine Notwendigkeit.

Neben seiner Nutzung als Observatorium wurde der Rundetarn nämlich auch als Bibliothek verwendet und aufgrund dieser Konstruktion konnten beispielsweise Pferdewagen die Bücher bequem an die jeweilige Stelle bringen, was Zeit und menschliche Anstrengung doch wirklich sehr einsparte. Erbaute wurde dieses Bauwerk im Herzen Kopenhagens in der Zeitspanne von 1647 bis 1642 nach Beauftragung durch den damaligen König Christian den Vierten.
Er wurde dabei stets als Observatorium genutzt und das Besondere daran ist, dass er dies auch heute noch wird. Es handelt sich dabei nämlich um das weltweit ältere Observatorium welches noch genutzt und genutzt werden kann. Von Beginn an, war der Rundetarn jedoch nicht als alleinstehend zu bezeichnen, sondern stets ein Teil der bekannten Universität von Kopenhagen.
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