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MPU, die Abk

Tipp von Redaktion
Die MPU ist eine medizinisch psychologische Untersuchung, die die Fahrtauglichkeit für die aktive Teilnahme am Strassenverkehr feststellen soll.

Jeder, der volljährig ist, kann einen Führerschein machen und ist anschließend berechtigt mit dem Auto am Strassenverkehr teilzunehmen. Jedoch kann die Führerscheinstelle unter bestimmten Umständen die Fahrtauglichkeit anzweifeln und den Führerschein entziehen. Der Führerschein kann erst dann wieder neuerteilt werden, wenn ein positives MPU Gutachten nachweisbar ist. Die Fahrtauglichkeit wird immer dann in Frage gestellt, wenn man entweder durch Trunkenheitfahrten, Fahren unter Drogeneinfluss oder wegen zu vieler Punkte in Flensburg den Führerschein entzogen bekommt. Darüber hinaus, muss dir Fahrtauglichkeit auch bei chronischen Krankheiten wie Nierenschaden, Epilepsie etc.) nachgewiesen werden.

Die MPU ist in 2 Untersuchungen eingeteilt. Zum einen wird bei der medizinischen Untersuchung der körperliche Zustand untersucht. Dabei wird auf die eventuell vorhandene Krankenakte eingegangen aber auch eine Haaranalyse als auch Laboruntersuchungen vorgenommen. Durch ein MPU Reaktionstest werden das Reaktionsvermögen und das Wahrnehmungsvermögen festgestellt.

Im zweiten Abschnitt der MPU folgt die psychologische Untersuchung. Es folgt ein Explorationsgespräch mit einem Verkehrspsychologen, der die psychische Belastbarkeit bzw. die Mentalität feststellt. Während des Gesprächs wird auf die Lebenseinstellung und auf das soziale Umfeld eingegangen um so ein klares Bild von den Lebensumständen zu bekommen.

Erst wenn die medizinische als auch die psychologische Untersuchung zu einem positiven Ergebnis kommt, ist das MPU Gutachten positiv und die Fahrtauglichkeit nachgewiesen und eine Führerscheinerteilung bzw. Neuerteilung nichts mehr im Weg steht.