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Die Checkliste Lebenslauf
Beitrag von redaktion
Egal, ob man seinen Lebenslauf tabellarisch oder als Fließtext anlegt, ob er handschriftlich oder mit dem Computer verfasst wird, ob er an eine Kurz- oder eine ausführliche Bewerbung angehängt wird: In jedem Fall müssen immer einige Kriterien beachtet und einige Inhalte unbedingt angegeben werden. Der Lebenslauf dient den Personalverantwortlichen des Unternehmens, bei dem man sich bewirbt, dazu, einen umfangreichen Einblick in die Fähigkeiten, Qualifikationen und auch in die Motivation des Bewerbers zu gewinnen. Alle wichtigen Angaben werden hier auf einen Blick vereint, der einheitliche Aufbau gewährleistet, dass die Daten, die für den Personaler ausschlaggebend sind, nicht lange gesucht werden müssen. Doch wie wird solch ein Lebenslauf aufgebaut? Und was muss inhaltlich angegeben werden? Unsere Checkliste Lebenslauf hilft dabei, nichts zu vergessen.

Die Checkliste Lebenslauf

• Formal:

• Die gleiche Schriftart und -größe wie im Anschreiben verwenden, am besten eine Standardschriftart, wie etwa Arial oder Times New Roman, und eine Standardschriftgröße (12 Punkt, bei Arial 11 Punkt)
• Einfachen Zeilenabstand mit Silbentrennung einstellen
• Die Regeln der DIN 5008 beachten, vor allem bezüglich der Abstände der Textblöcke zu den Rändern
• Beim tabellarischen Lebenslauf: Normalerweise zwei Spalten, maximal aber drei (zum Beispiel, um die Art früherer Anstellungen und den dortigen Tätigkeitsbereich sauber zu untergliedern)
• Beim ausführlichen Lebenslauf: Inhaltlich an den Vorgaben des tabellarischen Lebenslaufs entlang "hangeln", Abschnitte machen und am besten inhaltlich untergliedern. Die Abschnitte sind jeweils mindestens drei -, maximal aber sieben Zeilen lang.
• Länge des Lebenslaufs: Maximal zwei DIN A4 Seiten, bestenfalls bringt man alle Daten auf einem Blatt unter.


• Das Bewerbungsfoto:

• Ein Bewerbungsfoto muss nicht zwangsläufig an die Bewerbung angehängt werden, möchte man eins mitliefern, so wird es entweder auf das Deckblatt oder in die rechte, obere Ecke des Lebenslaufs geheftet
• Am besten mit einem Klebstreifen fixieren
• Mit einem Filzschreiber den eigenen Namen auf der Rückseite des Fotos vermerken
• Bildgröße: 4,5 cm x 6,5 cm
• Keine Urlaubs- oder Partyfotos, sondern ein vom Fotografen professionell angefertigtes Bewerbungsfoto verwenden


• Persönliche Daten:

• Name
• Anschrift
• Telefonnummer (Festnetz und ggf. auch Mobilfunknummer)
• E-Mail-Adresse
• Bei Telefonnummern und E-Mail-Adresse unbedingt darauf achten, dass es sich um private Kontaktdaten handelt, auf gar keinen Fall die Rufnummer des Arbeitsplatzes oder die geschäftliche E-Mail-Adresse angeben, notfalls zu Hause einen Anrufbeantworter einrichten
• Heute optional: Familienstand, eigene Kinder, Religions- und Staatsangehörigkeit, Eltern, Geschwister und deren Berufe, Geburtsdatum und -ort müssen nicht zwangsläufig angegeben werden, so lange sie nicht im direkten Bezug zur Stelle stehen, um die man sich bewerben möchte


• Bildung:

• In chronologischer Reihenfolge werden zunächst die Schulen angegeben, die man besucht hat (Grund-, Real-, Fachoberschule, Gymnasium)
• Bei der zuletzt besuchten Schule werden Schulabschluss und ggf. Abschlussnote mitangegeben
• Nachfolgend werden etwaige Angaben zum Studium gemacht, hat man bereits ein Studium absolviert, wird die Art des Abschlusses genannt, auch die Abschlussnote kann angegeben werden
• Studienfach/-fächer nennen
• Falls während der Schulzeit oder während des Studiums ein Auslandsaufenthalt absolviert worden ist, wird dieser am entsprechenden Punkt der Chronologie eingefügt

• Berufserfahrung/beruflicher Werdegang:

• Hier geht man in achronologischer Reihenfolge vor, das heißt, der Job, der als letztes ausgeübt wurde oder zur Zeit ausgeübt wird, wird zuerst genannt
• Linke Spalte: Angaben zur Dauer der Beschäftigung (z.B. März 2007 bis August 2010)
• Rechte Spalte: Art der Beschäftigung (Anstellung, Ausbildung, etc.), Stellenbezeichnung, Name und Sitz des Unternehmens, kurze Skizzierung des Aufgabenbereichs und Tätigkeitsfelds
• Auch Praktika, die während der Schul- oder Studienzeit absolviert worden sind, werden hier aufgelistet
• Hat man sich beruflich im Ausland aufgehalten, wird dieser Aufenthalt an der entsprechenden Stelle der (A-)Chronologie angeführt

• Weitere Qualifikationen:

• berufliche Weiter-/Fortbildungen, ggf. mit Zertifikaten
• Sprachkenntnisse und das jeweilige Niveau der Kenntnisse (auch hier dürfen Zertifikate angeführt werden
• IT- und EDV-Kenntnisse
• soziales Engagement in der Freizeit, zum Beispiel Ehrenämter, Trainertätigkeiten oder Ähnliches
• Qualifikationen und Freizeitengagement werden nur angeführt, wenn sie für die Stelle von Relevanz sind


• Persönliche Interessen:

• Hier können einige Hobbies aufgelistet werden, sofern auch diese in einem (positiven) Zusammenhang zur Stelle stehen
• Nicht zu viele Interessen erwähnen, da sonst der Eindruck entstehen könnte, dass die Freizeit wichtiger als der Job sei



• Publikationen:

• Wer in der Werbung, bei einem Verlag, im Grafikdesign oder als Texter arbeiten möchte, kann hier in achronologischer Reihenfolge auflisten, wann er in welchem Organ etwa veröffentlicht hat


• Auszeichnungen:

• ggf. können hier Aussagen über Auszeichnungen getroffen werden, die man in seiner bisherigen Karriere erlangt hat, doch auch hier gilt: Sie müssen im Bezug zur Stelle stehen.

• Datum, Ort, Unterschrift:

• Die Unterschrift erfolgt handschriftlich


• Allgemeines:

• Sind alle Angaben korrekt?
• Gibt es Rechtschreibfehler, bzw. wurden diese korrigiert?
• Ist der Lebenslauf lückenlos? Können etwaige Lücken im Vorstellungsgespräch plausibel erklärt werden?
• Ist das Datum auf dem Lebenslauf das gleiche wie das auf dem Anschreiben?