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Der tabellarische Lebenslauf gehört zu jeder Bewerbung
Beitrag von redaktion
Ohne einen Lebenslauf ist keine Bewerbung komplett, er muss immer mit abgegeben werden. Die häufigste Form, einen solchen zu verfassen, ist dabei der tabellarische Lebenslauf, der viele Vorteile bietet. Schnell und übersichtlich werden den Personalern die wichtigsten Daten zur Person und zum Werdegang des Bewerbers präsentiert, dabei konzentriert man sich auf das Wesentliche, ohne große Umschweife und komplizierte Formulierungen kommt man auf den Punkt.

Die Vorteile des tabellarischen Lebenslaufs

Für den Personaler bietet ein solcher Lebenslauf natürlich den Vorteil, dass verschiedene Bewerber schnell und problemlos miteinander verglichen werden können, da der Aufbau des Dokuments sich immer einheitlich gestaltet und dabei einer festgelegten Ordnung folgt. Alle wichtigen Daten können dabei schnell erfasst werden, schließlich müssen sich Unternehmen in Bewerbungsphasen häufig viele einzelne Mappen ansehen, da bleibt wenig Zeit, lange Fließtexte zu studieren und die Essenzen herauszufiltern. Auch dann, wenn man nur hinsichtlich eines bestimmten Lebensabschnittes Daten finden oder vergleichen möchte, werden die Personaler dank des einheitlichen Aufbaus schnell fündig.
Für den Bewerber selbst bietet der tabellarische Lebenslauf den Vorteil, dass sehr viele Informationen auf einer einzigen Seite, gegebenenfalls und maximal auch auf zwei Seiten, untergebracht werden können. Zudem kann der "Rohlebenslauf" auch für spätere Bewerbungen genutzt werden, die Daten müssen dann nur entsprechend angepasst werden, im Großen und Ganzen wird die Erstellung späterer oder folgender Bewerbungen jedoch erheblich erleichtert, wenn der Rahmen schon einmal steht.

Der formale Aufbau

Generell wird der tabellarische Lebenslauf in zwei Spalten untergliedert, dabei sollte man darauf achten, dass der Tabellenrahmen auf "unsichtbar" gestellt wird. Je nach Programm wird ein Rahmen dann beim Erstellen des Dokuments als Orientierung in einer hellen Farbe angezeigt, beim Drucken bleibt er dann aber unsichtbar. So wird der Lebenslauf übersichtlich. In manchen Fällen ist es auch möglich, gewisse Abschnitte des Lebenslaufs in drei Spalten zu untergliedern, zum Beispiel beim beruflichen Werdegang. So können Zeitraum, Art der Beschäftigung und die Tätigkeitsfelder und Aufgaben, die man beim jeweiligen Job erfüllt hat, getrennt voneinander und übersichtlich präsentiert werden.
Wie bei den meisten Schriftstücken gelten auch bei der Erstellung des Lebenslaufs die Richtlinien der DIN 5008. Dazu zählt etwa, dass man sich für eine Standardschriftart und -größe entscheidet, wie etwa Arial oder Times New Roman und eine Schriftgröße von 12 Punkt, bzw. 11 Punkt (Arial), dass ein einfacher Zeilenabstand mit Silbentrennung eingestellt wird oder auch, dass gewisse Abschnitte eingehalten werden sollten.

Generell sollte man darauf achten, dass im Anschreiben und im Lebenslauf die gleiche Schriftart und -größe verwendet wird. Auch das Datum sollte auf beiden Dokumenten identisch sein.

Der inhaltliche Aufbau

Der tabellarische Lebenslauf untergliedert sich in die folgenden Abschnitte:

• Persönliche Daten:
• Name
• Anschrift
• Telefonnummer
• ggf. Mobilnummer
• E-Mail-Adresse
• Geburtsdatum und -ort
• optional: Familienstand, Religions- und Staatsangehörigkeit, Eltern, Geschwister und deren Berufe. Diese Daten müssen heute nicht mehr zwangsläufig angegeben werden, und sollten nur dann angeführt werden, wenn sie für den Job von Relevanz sind.


• Bildung:
• Schulische Ausbildung, untergliedert nach chronologischer Reihenfolge und Art der Schulen, die besucht wurden. Zum Beispiel: Grundschule - Gymnasium, oder Grundschule - Realschule - Fachoberschule. Bei der letzten besuchten Schule wird, sofern man sich um eine Ausbildung bewirbt, die Abschlussnote angegeben
• ggf. Studium: Linke Spalte: Zeitraum, rechte Spalte: Name der Hochschule, Ort, Art des Abschlusses, Fach/Fächer und Abschlussnote
• ggf. berufliche Ausbildung: Linke Spalte: Zeitraum, rechte Spalte: Unternehmen und Ausbildungsort, Art der Ausbildung und des Abschlusses, inkl. Abschlussnote
• Wurden eine Ausbildung und ein Studium absolviert, so geht man chronologisch vor. Folgte die Ausbildung auf das Studium, so wird das Studium zuerst genannt - und umgekeht.


• beruflicher Werdegang:
• Die verschiedenen Jobs, die man ausgeübt hat, werden in achronologischer Reihenfolge aufgelistet, das heißt, die letzte Arbeitsstelle wird zuerst genannt. Dabei werden Unternehmen und Arbeitsort genannt, ebenso wie die Tätigkeiten, die man bei jedem Job ausgeübt hat, da diese Aufschluss über Kompetenzen und Fähigkeiten geben können.

• Weitere Qualifikationen
• ggf. Sprachkenntnisse: Sprache und Grad der Sprachkenntnisse angeben
• EDV-Kenntnisse: Programme auflisten und Grad der Kenntnisse nennen (zum Beispiel: Grundkenntnisse, professioneller Umgang mit …, etc.)
• Berufliche Fort-/Weiterbildungen mit Nennung möglicher, erlangter Zertifikate - sofern diese Weiterbildungen von Relevanz für den zukünftigen Job sind
• Auslandsaufenthalte: Sprachreisen, Auslandsstudien, o. Ä. Urlaube werden hier natürlich nicht genannt.


• Auszeichnungen:

• Wer in der Schule, im Studium oder bei anderen Jobs Auszeichnungen erlangen konnte, darf diese hier nennen/aufzählen

• Publikationen:

• Im Journalismus und der Kreativbranche ist es üblich, im Lebenslauf auch Publikationen zu nennen. Diese werden achronologisch angeordnet, das Publikationsorgan wird erwähnt

• Persönliche Interessen:

• Hier können Hobby oder auch Ehrenämter genannt werden, die jedoch im Bezug zur Stelle stehen sollten. Zudem sollten nicht zu viele Hobbys und Freizeitaktivitäten aufgezählt werden, da sonst der Eindruck entstehen könnte, dass die Freizeit wichtiger als der Job sei.


• Ort, Datum und Unterschrift:

• Ort und Datum sollten identisch mit den Angaben des Anschreibens sein
• Die Unterschrift erfolgt handschriftlich