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Wissenswertes über Zitate

Tipp von Redaktion
Im Alltag begegnet man in vielfältiger Weise Sätzen oder Sprichworten, welche original oder in abgewandelter Form wiedergegeben werden. Ein Synonym für diese Wortgattung bildet die Bezeichnung 'Zitat'. Am häufigsten sind Zitate in Zeitungsartikeln, Fachbüchern, TV-Werbungen oder auf Plakaten zu finden. Doch auch in Unterhaltungen trifft man immer wieder auf mündlich Überliefertes. Selbst in einem informellen Gespräch unter Bekannten werden zitierte Redewendungen benutzt, um eine eigene Aussage zu stützen. (Halb-)Sätze, umfangreiche Textblöcke oder ein einzelnes prägnantes Wort können ein Zitat sein.

Oftmals wird der Begriff 'Zitat' mit wissenschaftlichem Arbeiten in Verbindung gebracht. Der zitierte Satz erscheint dabei in einem non-verbalen, also im geschriebenen Kontext. Für eine korrekte Zitation unter wissenschaftlichen Standards gibt es 'Rahmenbedingungen', Studierende an Universitäten kommen damit bereits im ersten Semester in Berührung. Die zitierte Passage muss vom übrigen Text abgehoben werden. In der Regel macht der Verfasser das Zitat mit Anführungszeichen kenntlich, gelegentlich erscheint der zitierte Satz in kursiver Schrift . Gerade Studienanfänger empfinden solche Vorgaben als unübersichtlich und fühlen sich leicht überfordert. Um einen Überblick zu schaffen, werden die wichtigsten Zitationsformen an dieser Stelle zusammengefasst. Zudem werden die Wichtigkeit und der Zweck von korrekten Zitaten erklärt.

Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

Zitate von Oscar Wilde

Zitate von Ernst Ferstl

Zitate von Karl-Heinz Karius

Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

Die Herkunft von Zitaten:

Schon seit jeher wurden Worte als Zitate wiedergegeben, sie existieren nicht erst seit jüngerer Zeit. Ohne zitieren würden viele Sprichworte heute nicht mehr überliefert sein. Früher wurde jedoch in erster Linie das gesprochene Wort zum Zitat. Erst mit dem Aufkommen wissenschaftlicher Arbeit wurde ein größerer Wert auf Zitieren in Schriftform gelegt. Das Wort 'Zitat' ist lateinischen Ursprungs und bedeutet sinngemäß 'das Angeführte', Deshalb erscheinen Zitate auch in 'Anführungs'zeichen. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung häufig auf Texte beschränkt, dabei können auch statistische Diagramme oder sogar Kunstwerke unter diesen Begriff fallen. Allen Zitaten ist gemein, dass sie einen anderen Urheber als den Zitierenden haben.

Bei der Recherche muss beachtet werden, dass nicht alle Quellen wissenschaftlich fundierte Aussagen liefern. Unterhaltungsliteratur, fiktive Texte oder Internetforen sind für diesen Zweck beispielsweise ungeeignet . Quellen mit einem allgemein anerkannten wissenschaftlichen Anspruch sind für eigene Forschungen hingegen verwendbar: Sachbücher, Lexika oder fachliche Sammelzeitschriften können für wissenschaftliche Arbeiten auch in E-Book-Form genutzt werden. Die Internetausgabe von Fachzeitschriften eignet sich ebenfalls für eine valide Recherche, dasselbe gilt für Abhandlungen anderer Wissenschaftler . Geeignetes Material findet man in der Bibliothek von Universitäten. Bei Quellen aus dem Internet ist Vorsicht geboten, denn sie sind nicht immer zitierwürdig. Internetseiten wie Wikipedia haben einen zu geringen wissenschaftlichen Anspruch, private Blogeinträge bieten keine ausreichende Neutralität. Überdies sind Zitate in beiden Fällen nicht ausreichend hervorgehoben und für den Leser nur schwer zu erkennen . Eine Internetquelle ist transparent, wenn sie eine wissenschaftliche Einrichtung repräsentiert und die Kontaktdaten miteinander kongruent sind. Im Netz ist die Suche nach Material unter 'Google Scholar' empfehlenswert , denn die Suchmaschine verweist direkt auf wissenschaftliche Quellen.

Die Anwendungsgebiete: Warum sind Zitate notwendig?

Es ist nicht der Zweck eines Zitats, dem Urheber in jedem Fall Recht zu geben. Ergebnisse anderer Wissenschaftler können unter der Anführung von Zitaten bestätigt oder auch widerlegt werden. Für eine gelungene wissenschaftliche Arbeit ist sachgemäßes Zitieren unverzichtbar . Zitate dienen daher nicht zum Seitenfüllen oder sollen anzeigen, mit wieviel Material gearbeitet wurde. Zu viele oder überflüssige zitierte Textstellen erwecken das Gefühl, der Verfasser könne seinen eigenen Standpunkt nicht ausreichend vertreten.

Im wissenschaftlichen Rahmen werden Zitate zur Unterstützung angeführt, mithilfe von Zitaten verdeutlicht der Verfasser seinen eigenen Gedankengang. Für den Leser ist die Argumentation leichter verständlich, wenn auf andere Literaturquellen verwiesen wird. Wenn dies zutrifft, haben Zitate ihren Zweck erfüllt. Zudem weist der Verfasser Fähigkeit zur Recherche vor, indem er auf weitere Fachliteratur Bezug nimmt und seinen eigenen Forschungsergebnissen gegenüberstellt. Ein Text ohne Verweise auf Primär- oder Sekundärquellen oder zu wenigen Zitatstellen entspricht hingegen keinem wissenschaftlichen Standard. Eigene Aussagen müssen mit Zitaten untermauert werden, nur dann sind sie aussagekräftig und lassen sich für weitere Studien verwenden.

Warum ist richtiges Zitieren so wichtig?

Der Verfasser setzt sich der Gefahr des Plagiatsvorwurfs aus, wenn er in seiner Arbeit nicht korrekt zitiert. Fremdes Gedankengut wird dabei als eigene Argumentation ausgegeben. Dadurch wird das Urheberrecht verletzt, was rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Ein Plagiat kann in verschiedener Form erscheinen. Das direkte Übertragen fremder Quellen ohne Textverweise nennt man Textplagiat. Das indirekte Wiedergeben eines fremden Gedankengangs ohne Textverweise wird als Ideenplagiat bezeichnet , der Verfasser gibt den Gedanken des Urhebers als seinen eigenen aus. Ein nicht kenntlich gemachtes Zitat aus einer Sekundärquelle heißt Zitatsplagiat. Auch das erneute Einreichen einer bereits erfolgreich abgelegten Arbeit wird als Betrug gewertet. Für eine wissenschaftliche Arbeit ist es zudem untersagt, den Text von einem beauftragten Autor schreiben zu lassen.

Ein Plagiat ist nicht immer beabsichtigt. Nicht zitierte Sätze werden beim Schreiben manchmal übersehen, gerade bei umfangreichen Arbeiten kann der Verfasser für einzelne Zitate schlichtweg 'blind' werden. In solchen Fällen liegt kein wirklicher Täuschungsversuch vor. Bei bewusstem Kopieren aus fremden Quellen ohne Textverweise wird eine wissenschaftliche Arbeit nicht veröffentlicht oder eine Doktorwürde aberkannt. Ein prominentes Beispiel ist der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Weitere juristische Folgen sind Geldbußen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren.

Für den Prüfer ist nicht ersichtlich, ob ein Plagiat absichtlich ist. Hochschullehrende überprüfen schriftliche Arbeiten sehr genau nach Zitierfehlern. Eine Exmatrikulation aus der Universität kann ebenfalls die Folge von groben Verstößen gegen das Urheberrecht sein. Eine nicht korrekte Zitation in einer Hausarbeit hat ungünstige Auswirkungen auf die Endnote. Die Prüfungsleistung wird als nicht bestanden gewertet, nach Ermessen des Prüfers bekommt der Prüfling keine Gelegenheit zur Wiederholung. Der Vorfall wird dokumentiert und kann sich nachteilig im weiteren Studienverlauf bemerkbar machen, indem der Student ein Seminar nicht mehr besucht darf oder zukünftige schriftliche Arbeiten strenger benotet werden.

Wie vermeidet man Plagiate?

Die 'Prävention' gegen ungewollte Plagiate fängt bereits bei der Recherche an. Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit sollte möglichst neu sein und sich nicht zu sehr an bereits existierende Arbeiten anlehnen. Während der Bearbeitungszeit ist die regelmäßige Rücksprache mit dem betreuenden Dozenten oder Prüfer sinnvoll. Bei allen grundsätzlichen Gemeinsamkeiten in Bezug auf die korrekten Zitierweisen weichen die besonderen Formvorschriften der einzelnen Universitäten oft voneinander ab. Hier ist es ratsam, sich auf den Internetseiten der Universitäten über die jeweiligen Besonderheiten zu informieren . Sie können bei Bedarf meistens als PDF-Dateien ausgedruckt und beim Abfassen von Texten als Hilfestellung herangezogen werden.

Ein übersichtlicher Arbeitsplatz verhilft zu besserer Orientierung. Beim Arbeiten sollte nicht zu viel Material auf dem Schreibtisch liegen, weil man dabei leicht den Überblick verlieren kann. In einem Notizbuch werden alle bisher verwendeten Quellen festgehalten. Sie erscheinen später im Literaturverzeichnis. Internetseiten können als Favoriten abgelegt werden, um direkt auf sie zugreifen zu können. Eigene Gedanken und Fremdzitate lassen sich im Fließtext verschieden farbig unterlegen. Allgemeinwissen muss in der Arbeit wiederum nicht mit Zitaten belegt werden.

Eine Ursache für versehentliche Plagiate kann Zeitmangel sein. Deshalb dürfen wissenschaftliche Arbeiten nicht erst eine Woche vor der Abgabe geschrieben werden, sondern erfordern eine zeitliche Planung im Vorfeld. Der Verfasser sollte rund zwei Wochen vor dem Abgabetermin mit der Arbeit fertig sein, dann ist noch ausreichend Zeit für Korrekturen vorhanden .

Um Plagiatsvorwürfen vorzubeugen, kann der Verfasser seine Arbeit bei einem Lektorat auf Zitierfehler überprüfen lassen. Alternativ kann ein Text mithilfe einer Plagiatssoftware durchsucht werden oder man lässt ihn von Bekannten vor der Abgabe korrekturlesen. Solche Hilfen sind zulässig, solange der Verfasser seine Arbeit später eigenständig korrigiert . Berichtigungen durch Dritte entspricht auf keinen Fall den geltenden wissenschaftlichen Standards, sondern sind verboten. Zusammen mit dem Quellenverzeichnis muss der Arbeit eine signierte Plagiatserklärung beigelegt werden.

Wie zitiert man richtig?

Selbst für Textanalysen im Deutschunterricht oder Facharbeiten in der Oberstufe gelten Zitationsregeln. Auf diese Weise wird man frühzeitig mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut gemacht. Vor dem Verfassen sollten der Themenbereich und der Zweck der wissenschaftlichen Arbeit festgelegt sein. Es gibt keine allgemeingültige Form für Zitate, sie unterscheidet sich jeweils nach Fachrichtung und Verwendungszweck. Die formalen Vorgaben sind je nach Hochschule , Fakultät oder Nationalität verschieden. Auch die Frage nach der Häufigkeit von Zitaten in einem Text kann nicht allgemein beantwortet werden. Manche Prüfer erwarten eine gleiche Mengenverteilung von eigenen Gedanken und Zitaten. Grundsätzlich sollten mehr indirekte als direkte Zitate im Text erscheinen. Für Forschungen in der Naturwissenschaft werden meistens weniger Bezüge zu Fremdquellen verlangt als für eine Gedichtinterpretation im Fach Literatur. Zur Klärung sollte man sich zuvor immer mit dem Prüfer in Verbindung setzen.

Wie zitiert man eigene Texte?

Eigenständig verfasste Arbeiten muss man in der Regel nicht ausdrücklich zitieren, da dabei nicht gegen das Urheberrecht verstoßen wird. Nur bei der fehlenden Zitation fremder Quellen ist von Plagiaten die Rede. Ein Quellenverweis auf eigene Texte dient beim Lesen in diesem Fall der Orientierung, selbst verfasste Quellen und Fremdzitate lassen sich dabei einfacher voneinander unterscheiden.

Das Zitat im Fließtext:

Direktes Zitieren:

Bei direkten Zitaten wird ein Satz im Wortlaut übernommen, jede zitierte Quelle muss später im Quellenverzeichnis erscheinen. Wie in der wörtlichen Rede geht direkten Zitaten häufig ein Doppelpunkt voraus. Diese Formatierung findet man bei längeren oder besonders relevanten Zitaten wieder. Zitierte Textteile werden meistens direkt in einen Satz eingebaut oder sie stehen in einem Absatz, wenn der Verfasser ihre Relevanz für seine eigene Arbeit besonders betonen will. Die zitierte Phrase ist in Anführungszeichen gesetzt, sie erscheinen zunächst links unten und am Ende rechts oben. Überdies kann für Zitate ein kursives Schriftbild erforderlich sein. Bei einem längeren Zitat von mehr als drei Sätzen empfiehlt sich das Einrücken des Textes, dabei steht die Quelle am Satzende an Klammern. Kurze Zitate können mit Anführungszeichen in den Fließtext integriert werden. Der Sinn der Aussage muss sowohl bei direkten als auch indirekten Zitaten erhalten bleiben. Zitierte Sätze in einer Fremdsprache werden in der Originalfassung übernommen, der Verfasser übersetzt sie nicht ins Deutsche.

Indirektes Zitieren:

Jeder Satz aus fremden Quellen muss als Zitat ersichtlich sein. Der Leser muss unterscheiden können, welche Textteile vom Autor selbst verfasst wurden und welche aus fremden Quellen entnommen sind. Diese Regel gilt nicht nur für direkte Zitate. Auch die Wiedergabe eines Zitates in eigenen Worten bedarf eines Quellenverweises. Diese Form des Zitierens nennt man indirektes Zitat oder Paraphrasierung: Der Verfasser formuliert einen Satz um, gibt aber die Ursprungsquelle am Schluss des abgewandelten Zitates an. Häufig wird dafür die Abkürzung 'cf.' verwendet. 'Cf.' entstammt dem lateinischen Verb 'conferre' und heißt übersetzt 'zusammenfassen'. Eine weitere Möglichkeit ist das Integrieren des Autorennamens in den Satz: 'Laut Autor X...'. Fremdsprachliche Zitate sollte der Verfasser nicht paraphrasieren oder übersetzen, wenn die wissenschaftliche Arbeit in deutscher Sprache geschrieben ist.

Deutsches und amerikanisches Zitieren:

In allen Fällen ist das deutliche Hervorheben des Zitates ausschlaggebend . Der Verfasser darf nicht zwischen verschiedenen Zitationsformen wechseln, sondern muss in seiner Arbeit einheitlich zitieren. Er hat die Wahl zwischen der deutschen und der amerikanischen Zitierform. Bei der deutschen Zitation wird mit Fußnoten gearbeitet. Neben dem Zitat steht eine Zahl, die Auskunft auf die Quelle gibt. Die Quellenangaben sind am Seitenende aufgeführt. Der Lesefluss wird dabei nicht unterbrochen und längere Texte können einfacher gelesen werden. Für die amerikanische Form wird die Quelle am Satzende in Klammern gesetzt, auf Fußnoten wird dabei verzichtet. Beim amerikanischen Zitieren kann der Lesefluss durch Zitate im Fließtext erschwert werden. Für den Verfasser ist diese Schreibweise einfacher, da das direkte Zitieren zusätzliche Fußnoten überflüssig macht.

Beide Zitationsformen eignen sich für direktes und indirektes Zitieren. Für eine Fußnote am Seitenende werden der Texttitel sowie der Autorenname zusammen mit Erscheinungsjahr und Seitenzahl benötigt. Statistische Auswertungen werden als Schaubild in den Text eingesetzt , der Quellenverweis wird vor oder nach dem Bild eingefügt. Im naturwissenschaftlichen Bereich ist zudem die Harvard-Zitation verbreitet. Bei diesem Stil wird das Zitat in den Text eingebettet, hinter dem zitierten Satz erscheinen der Autorenname und das Erscheinungsjahr der Ursprungsquelle in einer runden Klammer. Bei der Harvard-Zitierform entfallen Fußnoten.

Korrektes und fehlerhaftes Zitieren:

Dem Verfasser können beim Zitieren bestimmte Fehler unterlaufen. Die häufigsten Fehlerquellen sind hier auf einen Blick erläutert, damit sie beim Schreiben berücksichtigt werden.

Für die deutsche Zitation werden Fußnoten verwendet. Der Verfasser kann beim Schreiben die hochgestellte Zahl am Ende des Zitats vergessen oder am Seitenende wird kein Bezug auf die jeweilige Quelle genommen. Der Prüfer kann nicht unterscheiden, ob ein Zitat vorliegt. Des Weiteren kann der Quellenverweis am Seitenende unvollständig sein, wenn der Autorenname, das Erscheinungsjahr oder der Quellentitel nicht genannt werden. Beim richtigen deutschen Zitieren sind die Hochzahl und die Quellenangabe vorhanden. Die Angabe ist lückenlos, der Titel wird zusammen mit dem Autorennamen und dem Erscheinungsjahr angegeben.

Unvollständige Angaben können auch beim amerikanischen Zitieren auftauchen. Der zitierte Satz wurde in den Fließtext eingebaut, der Name des Autors erscheint am Satzende nicht in Klammern. In der Klammer selbst können der Autorenname und/oder das Erscheinungsjahr fehlen. In der richtigen Variante wurde der zitierte Satz in den Text eingebaut, am Satzende steht (Autor, Erscheinungsjahr: Seitenzahl). Der Leser findet die verwendeten Texte im Quellenverzeichnis wieder, die Angaben zur Herkunft liegen in vollständiger Form vor.

Weitere formale Vorgaben:

Wie werden Schreibfehler und Schriftbilder zitiert?
Der Verfasser muss grammatische Fehler aus der zitierten Quelle übernehmen, er darf sie nicht eigenständig berichtigen. In diesem Fall würde wieder ein Verstoß gegen das Urheberrecht vorliegen. Hinter dem Fehler wird 'Sic' geschrieben, damit erkennt der Leser, dass der fehlerhafte Satz aus der Originalquelle stammt. Eigene Erläuterungen werden mit eckigen Klammern hervorgehoben. Hat der Verfasser ein Zitat gekürzt, erscheint diese Passage in Form von drei Punkten in einer runden Klammer. Ein kursives oder fettes Schriftbild aus der Originalquelle wird beim Zitieren übernommen, der Verfasser schreibt hinter das Zitat 'Hervorheb. i.O.' (Hervorhebung im Original).

Wie werden Autorennamen und Seitennummern angegeben?

Bei zwei Autoren mit gleichem Nachnamen gibt der Verfasser jeweils den ersten Buchstaben ihrer Vornamen mit an. Haben mehr als zwei Autoren ein Werk aus dem Verzeichnis gemeinsam verfasst, erscheinen beim ersten Zitat im Fließtext die Nachnamen mit Schrägstrich: Autor1/Autor2/Autor3. Ab dem zweiten Zitat wird der Nachname des erstes Autoren genannt, die übrigen werden mit der Abkürzung 'et al.' gekennzeichnet. In der Quellenangabe stehen wieder die vollständigen Namen.

Ist für einer Textquelle kein Autorenname vorhanden, notiert der Verfasser die fehlende Angabe als 'o.V.' (ohne Verfasser). Anstelle fehlender Seitennummern oder Erscheinungsjahren erscheinen im Fließtext und in der Quellenangabe die Abkürzungen 'o.S.' (ohne Seitennummer) beziehungsweise 'o.J.' (ohne Jahr).
Bei der Wiedergabe von Zitaten, die mehr als eine Seite in Anspruch nehmen, schreibt der Verfasser 'f.', bei über zwei Seiten 'ff.' (folgende und fortfolgende).

Literatur auf einen Blick - Das Quellenverzeichnis:

In der Quellenangabe müssen alle Werke samt Autoren und Erscheinungsjahren aufgelistet werden, die Quellen sind nach alphabetischer Reihenfolge anzugeben. Es ist sinnvoll, bereits beim Schreibvorgang verwendete Literatur zu notieren. Auf diese Weise wird keine Quelle übersehen und das Literaturverzeichnis ist am Ende vollständig. Die Quellengabe darf nur Werke enthalten, aus denen auch tatsächlich zitiert wurde. Vor dem Abgabetermin sollte das Verzeichnis nochmals überprüft werden, auf diese Weise geht man kein Plagiatsrisiko ein und kann fehlende Quellen rechtzeitig ergänzen.

Für jede Quelle werden folgende Angaben benötigt:
1. Autor
2. (Buch-)Titel
3. Untertitel, wenn vorhanden
4. Auflage
5. Erscheinungsort
6. Herausgeber
7. Erscheinungsjahr

Bei einer nicht vorhandenen Angabe ersetzt der Verfasser das Fehlende durch die entsprechende Abkürzung. Wurde nur aus einzelnen Seiten eines Buches zitiert, gibt der Verfasser die verwendeten Seitennummern an. Bei der Bezugnahme auf das gesamte Werk entfällt dieser Schritt. Erscheinungsjahre werden bei Sammelbänden oder Fachzeitschriften chronologisch aufgelistet. Quellen aus dem Netz werden mit dem dazugehörigen Link versehen, das Datum des letzten Aufrufs erscheint in Klammern. Auf grafische Schaubilder wie Tabellen wird ebenfalls in der Quellenangabe verwiesen.


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