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"Ach!, prüft man denn, was man sich wünscht?" - Die Prinzessin von Babylon, IV

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"Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!" - Der ehrliche Hurone, Kap. 11

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"Alle Ereignisse in dieser besten aller möglichen Welten stehen in notwendiger Verkettung miteinander." - Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30 / Pangloss

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"Alle Mönche stehen vor dieser Wahl: entweder der Unglaube macht ihnen ihren Beruf verhasst, oder der Stumpfsinn lässt ihn erträglich werden." - Die Briefe Amabeds, 6. Brief von Amabed / Pater Fa molto

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"Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl." - Pot-pourri, II / M. Husson

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"Bei einem berühmten Autor bewundern Narren alles. Ich lese nur für mich, und ich mag nur, was mir dienlich ist." - Candide oder Die beste der Welten, Kap. 25 / Herr Pococurante

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"Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen." - Zadig oder Das Schicksal, Kap. 6

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"Das jüdische Volk wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau zu tragen. Es empört sich gegen alle seine Meister, immer abergläubisch, immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück." - Essai sur les Moeurs 42

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"Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache." - Le Mondain

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"Der Abergläubische ist für den Schurken, was der Sklave für den Tyrannen ist. Ja mehr noch: der Abergläubische wird vom Fanatiker beherrscht und wird selbst zum Fanatiker." - Philosophisches Wörterbuch, Bd. 7, Aberglaube (superstition), Sektion V.

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"Der Bessere ist der Feind des Guten." - Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Art Dramatique; Nachzitat eines italienischen Sprichworts

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"Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht." - Der Mann mit den vierzig Talern, X.

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"Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich." - Die Briefe Amabeds, 15. Brief von Amabed

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"Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not." - Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30 / Der alte Türke

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"Die Industrie muss gefördert werden, aber die blühende Industrie müsste dann ihrerseits auch den Staat unterstützen." - Der Mann mit den vierzig Talern, II. / Der Landvermesser

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"Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends." - Die Briefe Amabeds, 1. Brief von Amabed nach seiner Gefangenschaft

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"Die Welt wird von drei Betrügern regiert: Mose, Jesus und Mohammed." - "Traité des trois imposteurs: Moïse, Jésus, Mahomet" ("Abhandlung über drei Betrüger: Moses, Jesus, Mohammed"), 1721 anonym erschienenes Buch, als dessen Autor Voltaire angesehen wurde.

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"Die Zeit heilt alle Wunden." - Der ehrliche Hurone, Kap. 20

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"Die nützlichsten Bücher werden zur Hälfte von den Lesern selbst gemacht." Philosophisches Taschenwörterbuch, Vorwort'

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"Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen." - Pot-pourri, VI / M. de Boucacous

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"Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib." - Memnon oder Die menschliche Weisheit

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"Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse." - Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte

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"Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, für einen kurzen habe ich keine Zeit." - Dieses Zitat wird auch Johann Wolfgang von Goethe, Mark Twain und Karl Marx zugeschrieben

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"Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht." - Der ehrliche Hurone, Kap. 5

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"Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen." - Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Atheismus, Sektion IV.

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"Freundschaft ist die Ehe der Seele und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen." - Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 1, Freundschaft (amitié)

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"Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden." - Die Briefe Amabeds, 17. Brief von Amabed / Der Theologe

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"Ihr Europäer scheint nur Milch statt Blut in den Adern zu haben." - Candide oder Die beste der Welten, Kap. 11 / Die Alte

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"Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mochte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun." - Philosophisches Taschenwörterbuch, Artikel "Égalité" (Gleichheit), Sektion II.

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"Jetzt - gerade jetzt, ist nicht die rechte Zeit, sich Feinde zu schaffen." - Voltaire auf dem Sterbebett zum Priester, der von ihm verlangte, dem Teufel abzuschwören

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"Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn." - Der Mann mit den vierzig Talern, X. ; in: Sämtliche Romane und Erzählungen, Frankfurt am Main 10. Auflage, 2007, ISBN 3458319093

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"Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt." - Der Mann mit den vierzig Talern, XI. / Der Chirurg

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"Mehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!" - Micromégas, Kap. 6 / Micromégas

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"Mein Leben ist ein Kampf." - Le fanatisme, 2. Akt, 4. Szene / Mohammed; Nachzitat von Beaumarchais

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"Nichts ist gefährlicher in der Welt als Größe." - Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30 / Pangloss

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"Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier." - Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18

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"Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts." - Geschichte von Jenni oder Der Weise und der Atheist, Kap. VIII / Birton

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"Sie fragen, wie man zu solch einem großen Vermögen kommt? Man muss einfach Glück haben!" - Jeannot und Colin

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"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er." - Die Briefe Amabeds, 6. Brief von Amabed / Pater Fa molto

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"Um zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise." - Micromégas, Kap. 6

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"Welch furchtbares Schicksal hat doch eine Auster, und was für Barbaren sind doch die Menschen!" - Indisches Abenteuer / Pythagoras

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"Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!" - Die Briefe Amabeds, 7. Brief von Adaté

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"Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden." - Brief an den Autor der "Drei Betrüger"

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"Wie kann man den Genuss von Greifenfleisch verbieten, wenn es diese Tiere gar nicht gibt?" - Zadig oder Das Schicksal, Kap. 4

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"Wir sind arm, aber mit Geschmack." - Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte

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"Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind." - Philosophisches Wörterbuch, Bd. 2, Autoren

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"Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren." - Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 6, Philosophie, Sektion IV.

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"Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe." - Der ehrliche Hurone, Kap. 13

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Vermutlich hat Gott die Frau erschaffen, um den Mann klein zu kriegen.

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Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

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