A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Literarische Epoche - Postmoderne

Tipp von Redaktion

Die Geschichte der Postmoderne

Historisch lässt sich der Begriff Postmoderne erstmals 1870 nachweisen. Das erste Mal, dass die Bezeichnung in ihrem heutigen Verständnis, also im Verhältnis zur Moderne, benutzt wurde, war im Jahre 1959. Der amerikanische Literaturwissenschaftler Irving Howe bemängelte das verhältnismäßig geringe Innovationsvermögen der Literatur seiner Zeit zur vorausgegangenen Moderne und nannte sie daher post modern. Der US-amerikanische Literaturwissenschaftler und -kritiker Leslie Fiedler sah die Ansprüche der modernen Literatur sogar gescheitert und deklarierte daher die Geburt der Postmoderne, entstanden aus einer Vermischung der hohen Literatur mit der Massenkultur.

Im Jahre 1975 wurde der Begriff erstmals aus dem literarischen Umfeld genommen und auf die Architektur übertragen, kurz darauf auf die Philosophie mit der Veröffentlichung der Arbeit La Condition postmoderne des französischen Philosophen Jean-François Lyotard im Jahre 1979. In Frankreich basiert das Konzept der Postmoderne vorrangig auf den Werken französischer Theoretiker, darunter Jacques Lacan, Roland Barthes, Michel Foucault und Jacques Derrida.

Was versteht man unter der Postmoderne?

Die Postmoderne bezeichnet grundsätzlich eine literarische Strömung ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie löst die Moderne ab, womit sich der Gattungsbegriff viel mehr auf eine zeitliche Wende als auf eine inhaltliche Stilrichtung bezieht. Die Postmoderne verfügt keineswegs über eine eigene Theorie, sodass postmoderne Autoren auch kein Programm gemeinsam haben oder anderweitig zusammenschlossen sind.

Umberto Eco betrachtet die Postmoderne daher gar nicht als Epoche. Seiner Meinung nach macht die Postmoderne keine eigene zeitlich abgrenzbare Strömung aus, sondern stellt vielmehr eine Geisteshaltung dar, eine Vorgehensweise, ein Kunstwollen. Auf diese Weise ordnet er jeder wahren Epoche ihre eigene Postmoderne zu.

Zu einem ähnlichen Schluss kommt der deutsche Philosoph Wolfgang Welsch. Er diagnostiziert, dass der Begriff der Postmoderne seinem Anspruch als Epochenbezeichnung nicht gerecht werden kann.

Eine abschließende Bewertung dieser Einordnung ist nur schwerlich möglich. Zumindest aber muss dann das besondere Merkmal der Postmoderne erwähnt werden, sich ins Verhältnis zu anderen, etablierten Epochen zu setzen. Somit mangelt es ihr an den Grundstrukturen des historischen Bewusstseins, weshalb sie sich in ihrem Selbstverständnis wohl kaum als Epoche verstehen kann.

Ist der Postmoderne also die Einordnung als Epoche abzusprechen, wenn sie doch in ihrem Namen bereits eine zeitliche Kategorisierung trägt?

Demnach versteht sie sich als das, was nach der Moderne kommt. Vielleicht sind in dieser Zeit die modernen Leitlinien hinsichtlich der Definition einer Epoche derart überholt, dass ein Schubladendenken bei der Postmoderne gar nicht mehr passend ist.

Zumindest aber könnte die Postmoderne eine Epoche sein, der andere Epochen vorangingen. Selbst nach dieser Betrachtungsweise gilt es festzuhalten, dass die Postmoderne, mag die Bezeichnung als Epoche auch nicht ideal sein, doch unser alltägliches Bewusstsein entscheidend beeinflusst.

Sowohl auf einer soziokulturellen als auch einer ästhetischen Ebene führt die Postmoderne das fort, was in der modernen Tradition entwickelt wurde. Als Beginn der Moderne kann dabei die Epoche der Romantik gesehen werden. Mag vieles an der Postmoderne von der Moderne übernommen sein, gibt es doch zahlreiche Merkmale, die die beiden voneinander abheben. Deutlich wird dies allein schon an der Einsicht der Postmoderne deutlich, dass sämtliche Neuerungen der Moderne mittlerweile nicht mehr neu, nicht mehr innovativ sind. Wolfgang Welsch fasst diese Unterschiede zwischen Postmoderne und Moderne so zusammen: Die Postmoderne ist eine Fortsetzung der Moderne, verabschiedet jedoch den Modernismus. Auf diese Art und Weise verfolgt die Postmoderne eine Ideologie der Potenzierung und der Innovation, um etablierte Normen zu überwinden beziehungsweise zu überholen.

Nähert man sich der Postmoderne historisch-stilistisch an, so ist sie untrennbar mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbunden. Die Welt lag in Trümmern, nachdem sie den verheerendsten Krieg erlebt hatte, den es je gab und Millionen Menschen ihr Leben verloren hatten.

Insofern ist es schlicht unmöglich, ohne Weiteres an die Moderne anzuschließen. Sämtliche Normen, die zuvor anerkannt waren, sind plötzlich nicht mehr gültig. Daraus resultieren in der postmodernen Literatur durchaus verbindende Thema: der Verlust einer alten, zuvor unumstößlichen Ordnung. Diese bot stets Sicherheit und Geborgenheit, doch nun kommen Existenzängste auf. Diese Unsicherheit bringen postmoderne Autoren in einer nicht-linearen, fragmentarischen Erzählweise.

In dieser Nachkriegswelt ist alles aus den Fugen geraten, sodass es dem Autor beziehungsweise dem Leser obliegt, die ihm präsentierten Fragmente zu einem Ganzen zusammenzufügen. Dies macht den Menschen zum Spielball im Weltgeschehen, einem fremdgesteuerten Wesen in einer zunehmend globalisierten Welt. Dementsprechend ist es nicht der Protagonist, der die Handlung durch seine Entscheidungen beeinflusst, vielmehr hat er sich zu fügen. Durch diese Konditionierung bleibt es ihm auch verwehrt, eine persönliche Entwicklung durchzumachen. Auf der Suche nach seinem Platz in dieser neuen Welt irrlichtert der Mensch umher, auf der Suche nach seiner Rolle oder seinem Lebensmodell. Die Welt ist für ihn allerdings zu komplex und vielschichtig. Der Mensch vermag es nicht, sie zu durchschauen und die Realität zu erfassen.

In der Folge ist das Leben sinnlos, jegliches höhere Ziel, nach dem der Protagonist streben wollen würde, ist ihm unerreichbar und gänzlich von Umständen abhängig, die außerhalb seines Kontrollbereichs liegen.

An die Stelle der Zuversicht und Hoffnung der Moderne treten Scherben und Zerstörung. Der Verlust der Ideale des Autors wird offen und schonungslos dargelegt, oft auch jenseits der Schmerzgrenze.

Merkmale der Postmoderne

Die thematischen Schwerpunkte im Vergleich zur Moderne haben sich in der Postmoderne erheblich verschoben. Die ehemals großen Erzählungen sind passé, nun werden kleinere Geschichten auf einer individuelleren Ebene behandelt. Sympathische Heldenfiguren, mit denen sich der Leser identifizieren kann, werden von gesellschaftlichen Außenseitern abgelöst. Im besten Falle bleiben diese statisch, können bisweilen jedoch auch degenerieren.

Zumindest die Erzählstruktur des postmodernen Romans hat eine Struktur und wird von der Figur des Erzählers in bewusster Weise gesteuert. Die Handlung muss allerdings nicht linear sein, sondern kann auch fragmentiert auftreten. Man bedient sich zahlreicher Stilmittel des Films wie der Montage oder des Schnitts. Zeitraffungen oder -dehnungen finden ebenso Verwendung wie Zeitsprünge oder die Darstellung unterschiedlicher Perspektiven.

Weit verbreitete literarische Motive sind Pessimismus angesichts der Sinn- und Hoffnungslosigkeit in der Welt oder auch der Irrealismus als Reaktion auf die schwer erfassbare Realität. Darüber hinaus ist der Erzähler stets unzuverlässig.

Nun können mehrere Perspektiven dargelegt werden, da sich die Handlung nicht mehr um einen einzigen Protagonisten, den Helden, dreht, sondern verschiedene Außenseiter auftreten. Ihre Perspektiven sind in einer subjektiven Wahrnehmung beschrieben.

Neben verschiedenen Perspektiven gibt es auch unterschiedliche Arten und Weisen, den jeweils vorliegenden Text zu lesen.

Die sprachliche Gestaltung ist effektvoll, Muster und Vorbilder werden parodistisch verarbeitet. So entstehen Stilmischungen, Hybridtexte, die mit zahlreichen Anspielungen und Zitaten gespickt sind.

Der postmoderne Roman: Agnes von Peter Stamm

Bei Agnes handelt es sich um einen Roman des Schweizer Schriftstellers Peter Stamm. Er erschien im Jahre 1998 und handelt von der Liebesgeschichte zwischen dem namenlosen Ich-Erzähler und der jungen Physikerin Agnes. In 36 Kapiteln schildert der Roman den gesamten Verlauf er Beziehung, vom Anfang über die Entwicklung bis hin zum Ende. Das Werk behandelt dabei Themen wie Liebe, Tod, Nähe und Freiheit oder Verantwortung.

Der Roman weist zahlreiche Züge auf, die typischerweise postmodernen Merkmalen entsprechen.

Der Inhalt des Romans

Der Roman wird aus der Perspektive des Ich-Erzählers geschildert, eines Schweizer Sachbuchautors um die 40, der die fünfundzwanzigjährige Physikdoktorandin Agnes aus den USA kennenlernt.

Der Roman setzt in der Wohnung des Erzählers in Chicago ein. Er berichtet, dass Agnes tot ist und schildert anschließend im Rückblick, was sich in den vergangenen neun Monaten ereignet hat.

Im April begegnet er bei seinen Recherchen über amerikanische Luxuseisenbahnwagen in der Bibliothek von Chicago der jungen Agnes. Die beiden kommen in Kontakt und reden von da an nahezu täglich miteinander.

Als sie sich nach einigen Wochen zum Essen verabreden, finden sie eine tote Frau auf dem Gehsteig vor dem Restaurant vor und Agnes bringt das Gespräch auf Leben und Tod. Anschließend gehen die beiden in die Wohnung des Erzählers und haben Sex.

Der Erzähler verrät Agnes, dass er sich früher einmal an einem Roman versucht habe und wird von ihr ermutigt, diesen weiter zu schreiben. Agnes bittet ihn, sie schriftstellerisch zu porträtieren. Als der Erzähler dazu ihre erste Begegnung in der Bibliothek zu Papier bringt, wird deutlich, dass die beiden unterschiedliche Wahrnehmungen und Erinnerungen haben. Als er beim Schreiben letztendlich die Zukunft erreicht, ist Agnes für ihn zu seinem Geschöpf geworden. Sein Werk wird förmlich zu einem Drehbuch, da Agnes sich nun so zu verhalten hat, wie er es darin vorgibt.

Der Erzähler verliert sich derart in seiner Geschichte, dass er bald glaubt, ihre Gefühle erraten zu können und misst den Geschehnissen, die er schreibt, große Bedeutung zu. Als Agnes schwanger wird, rät er ihr zur Abtreibung, da die Agnes seines Werks kein Kind bekomme. Als Agnes daraufhin aus seiner Wohnung auszieht und auch auf keinerlei Kontaktversuche eingeht, schreibt der Erzähler seine Geschichte um und akzeptiert die Schwangerschaft.

Agnes erleidet eine Fehlgeburt und zieht zum Ich-Erzähler zurück. Gemeinsam schreiben die beiden die Geschichte ihres gemeinsamen Kindes und entwerfen eine glückliche Zukunft. Agnes löscht den Text anschließend jedoch und verlangt nach einer glaubwürdigen, der Wirklichkeit entsprechenden Fortführung.

Heimlich verfasst er zwei Enden: Zunächst unternimmt Agnes einen Winterspaziergang außerhalb der Stadt, bei dem sie die Kälte nicht spürt und schließlich erfriert.

Alternativ werden die beiden miteinander glücklich, doch Agnes überzeugt dieser Text nicht.

Der Erzähler geht allein auf eine Party, da Agnes erkältet ist. Am nächsten Morgen muss er feststellen, dass sie auch die Fortsetzung gelesen hat, in der sie erfriert. Von ihr fehlt in der Wohnung jede Spur, auch ihre Jacke hängt nicht an der Garderobe.

Der Erzähler macht sich nicht auf die Suche, sondern sieht sich ein Video von Agnes an.

Prinzipien der postmodernen Literatur anhand des Romans Agnes


Das Konstruktionsprinzip der Wirklichkeitsüberblendung

Der postmoderne Text macht sich als Konstrukt erkennbar und zeigt die Fiktion des zentralen Charakters. Der reine Akt des Erzählens wird bewusst zum Thema des Textes.

Es findet ein sogenanntes literarisch-biografisches Wechselspiel statt, wenn ein Ich-Erzähler auftritt. Dieser ist dann sowohl der Autor der Geschichte als auch die Person, die diese selbst erlebt.

Der Erzähler versucht des Weiteren, die Ebene der Wirklichkeit des Romans mit der Fiktion zu verknüpfen und letztendlich zu vertauschen. In diesem Prozess verschwimmen also Realität und Fiktion. Zudem entzieht sich die Welt an sich jedoch jeglicher Beschreibung, weshalb der Autor gar nicht erst versucht, objektive Wahrheiten zu nennen oder eine autonome literarische Wirklichkeit abbilden zu wollen.

Der Ich-Erzähler als Medium der Handlung

Um die zuvor angesprochenen unklaren Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion zu erreichen, bleibt der Ich-Erzähler für gewöhnlich namenlos. Seine Identität im Allgemeinen ist unsicher, sodass er nur wenig glaubwürdig wirkt und seine Wahrnehmung beziehungsweise Darlegung der Umstände explizit subjektiv und unzuverlässig ist. Der Leser wird dazu angehalten, den Text kritisch zu lesen, versucht ihn der Erzähler doch bisweilen in die Irre zu führen oder einen größeren Wissensschatz vorzugeben, als er tatsächlich hat.

Dem Erzähler soll gleichzeitig eine überzeugende, kohärente Existenz verliehen werden, indem er das Geschehen autobiografisch beschreibt. Daraus ergibt sich jedoch bisweilen das Dilemma einer Brüchigkeit, da eine Differenz zwischen der Selbst- und der Weltwahrnehmung des Ich-Erzählers entstehen beziehungsweise sichtbar werden kann.

Das Prinzip der Intertextualität

Der Autor verwebt intertextuelle Bezüge auf bekannte Werke oder Personen, die aus anderen Bereichen der Kunst kommen. Oftmals finden sich sogar Verweise auf literarische Elemente, Personen oder Schöpfungen.

Der Ich-Erzähler und Agnes

Der Erzähler stellt im Roman eine Kommunikationslosigkeit zwischen den beiden Personen dar. Damit soll eine Beziehungsunfähigkeit angedeutet werden. Das Verhältnis der beiden zueinander ist unterkühlt und distanziert. Agnes und der Erzähler bleiben sich so fremd und ihre Sehnsüchte unerfüllt. Ihr Mangel an Liebe und Geborgenheit führt zu einer Erfahrungs- und Identitätskrise.

Der sprachliche und erzählerische Stil

Stamm reduziert die Sprache des Ich-Erzählers auf die grundlegendsten, wichtigsten Eckpunkte, um so ihre Wirkung zu steigern. Dies deckt sich mit der grundsätzlich effektvoll eingesetzten Sprache anderer postmoderner Werke. Die einzelnen Episoden des Romans werden nicht durch Übergänge miteinander verknüpft, sondern bleiben bewusst fragmenthaft und nichtlinear. Auch ausführliche Beschreibungen vermeidet das Werk und selbst die Dialoge sind reine Wortwechsel ohne größeren Bezug.

Der Leser

Stamm lehnt es ausdrücklich ab, dem Leser Interpretationshilfen zu seinem Roman zu liefern. Er sieht es nicht als die Aufgabe des Autors an, das Werk zu deuten. Vielmehr obliegt es dem Leser, den Text genauestens und unvoreingenommen zu studieren. Wie auch immer der Leser den Roman auszulegen gedenkt, keine Interpretation ist falsch oder jener des Autoren selbst entsprechend. Agnes ist kein Rätsel, das es zu lösen gilt, sondern eine Schöpfung, mit der jeder Leser eine individuelle Erfahrung zu machen hat. Selbst zentrale Fragen wie das Schicksal der Physikerin bleiben im Dunkel, sodass jeder Einzelne für sich entscheiden muss, ob Agnes am Ende des Romans stirbt oder am Leben bleibt. Zu jeglichem Schluss, was den Roman angeht, kann der Leser nur kommen, indem er die Fragmente selbst logisch verknüpft. Dazu bietet ihm der Autor einige Deutungsansätze, mit deren Hilfe der Leser eine autorenähnliche Stellung einnehmen kann. Der Leser muss sich seinen eigenen Sinngehalt selbst erarbeiten und sich auf die Vorschläge des Autors einlassen, um letztendlich zu Antworten zu gelangen.

Intertextuelle Referenzen in Agnes

Der Ich-Erzähler ist ein Mann, der seine jungen Jahre hinter sich gelassen hat. Er reflektiert die gescheiterte Vater-Tochter-Beziehung zu einer Frau, die weitaus jünger ist. Darin besteht ein Verweis auf Homo Faber von Max Frisch. In diesem Roman geht es um die Beziehung des älteren Walter Farber zur deutlich jüngeren Elisabeth.

Ein Künstler erschafft in Agnes ein Werk, das später zum Leben erwacht. Damit referenziert Peter Stamm Ovids Metamorphosen, im Speziellen die des Pygmalion, dessen Elfenbeinstatue einer Frau lebendig wird.

Ein älterer Mann, in Agnes der Ich-Erzähler, verurteilt die jüngere Person zum Tode. Als Reaktion begeht diese kurzerhand Suizid. Auch in Franz Kafkas Das Urteil spricht ein Vater das Todesurteil gegenüber seinem Sohn aus, der sich daraufhin ohne Umschweife in einen Fluss stürzt und Suizid begeht.

Agnes kokettiert in Peter Stamms Roman mit dem Tod durch Erfrieren und erachtet diesen als "schönen Tod". Auch in Robert Walsers Geschwister Tanner bewundert Simon Sebastian aufgrund seines Todes durch Erfrieren.

Ein Mann geht mit einer Frau so um, als sei sie eine Figur, mit der er machen kann, was er will. Auch in Frederick Loewes My Fair Lady versucht der Philologe und Phonetiker Professor Higgins, die vulgäre Blumenverkäuferin Eliza nach seinen Vorstellungen zu formen.

In Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann versucht Nathaniel, sein Leben zu bewältigen, indem er eine Geschichte verfasst. Nach Vollendung des Werks führt ihm dessen Lektüre jedoch vor Augen, welche Dämonen er in seinem Unterbewusstsein zu bewältigen hat.

Wichtige Vertreter und Werke der postmodernen Literatur


  • Thomas Pynchon (Auf Schwimmen-zwei-Vögel, Der dritte Polizist, Aus Dalkeys Archiven)

  • Umberto Eco (Der Name der Rose)

  • Friedrich Dürrenmatt (Der Besuch der alten Dame)

  • Daniel Kehlmann.(Die Vermessung der Welt)

  • John Barth (Der Tabakhändler)

  • Dimitris Lyacos (Z213: Exit)

  • Patrick Süskind (Das Parfum)

  • Wiktor Pelewin (Omon hinterm Mond, Das Leben der Insekten, Generation P, Buddhas kleiner Finger)

  • Paul Auster (Stadt aus Glas, Mond über Manhattan)

  • Don DeLillo (Sieben Sekunden, Unterwelt)

  • Christoph Ransmayr (Morbus Kitahara)

  • Heiner Müller (Die Hamletmaschine)

  • Sarah Kane (Gier)

  • Thomas Bernhard (Die Macht der Gewohnheit)


Überblick über die einzelnen Epochen:

+ Epoche Renaissance

+ Epoche Barock

+ Epoche Aufklärung

+ Epoche Sturm und Drang

+ Epoche Klassik

+ Epoche Romantik

+ Epoche Biedermeier

+ Epoche Realismus

+ Epoche Moderne

+ Epoche Naturalismus

+ Epoche Expressionismus

+ Epoche Postmoderne
Ähnliche Beiträge zum Thema:

Anzeigen

Dies & Das

Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...