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Das Gedicht - Eine alte Kunstform

Gedichte, die mögen wir alle ja sehr,

sie sind zwar nur Wörter, jedoch noch viel mehr,

Gedichte, sie reimen die Verse und Zeilen,

so reizend und schön, ja man möcht sie gern teilen,

mit Freunden, Familien, Verwandten, Bekannten,

und einfach mit allen, die wir schon lang kannten.

Gedichte erzählen von Liebe und Herzen,

von Trauer und Freude, von Glück und von Schmerzen,

Gedichte erzählen vom Nehmen und Geben,

Gedichte - sie sind die Geschichten vom Leben.

Ein Gedicht. Mit Paarreim. Mit einem bestimmten Rhythmus, der sich durch den ganzen Text zieht. Dieser Rhythmus wird auch Metrik genannt und ist mehr als nur eine Hilfestellung zum Lesen und Aufsagen des Textes. Das Gedicht ist eine anspruchsvolle Kunstform, die es seit Jahrtausenden gibt und die bis heute eine besondere Ausdrucksform darstellt. Studien belegen, dass wir uns textliche Inhalte besser einprägen können, wenn sie in Reimform geschrieben sind.

Die Lyrik hat viele Epochen durchlaufen und hat ihren Zweck, ihre Wirkung und ihre Aufgabe stets dem Zeitgeist angepasst. Doch woher kommt das Gedicht eigentlich? Wer hat es erfunden? Woran erkenne ich vor allem ein Gedicht und wie bestimme ich die Art des Reimes und die Metrik? Wo entstand der Reim, wo die ersten lyrischen Texte? Wir geben in diesem Text einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der bis heute noch populären Kunstform der Lyrik und stellen zahlreiche Gedichtformen, Metriken und Reimformen vor.

Geschichte und Entwicklung der Poesie

Die ersten Schritte

Wann und wo genau die ersten Gedichte entstanden und somit die Geburtsstunde der Lyrik markierten, kann man heute nur spekulieren, da das Festhalten eines Gedichts in Textform das Vorhandensein bestimmter Materialien voraussetzt, die zudem über viele Jahrtausende erhalten bleiben könnten. Zahlreiche Funde aus China und Japan, dem Alten Orient, aus Indien, Persien, Ägypten und Griechenland bestätigen, dass ursprüngliche Gedichtformen bereits zweitausend vor Christi entstanden sind. Vor allem die Schriftfunde aus Japan mit den ersten Haikus, die kürzeste Gedichtform der Welt, haben sich bis heute gehalten und auch im einundzwanzigsten Jahrhundert weltweit an Popularität gewonnen. Man geht davon aus, dass Lyrik ihren Ursprung in der Musik hat, genauer gesagt in den Hymnen und Mantren. Hymnen und Mantren, die vor allem in der altindischen Kultur beheimatet und in der ältesten Sprache der Welt namens Sanskrit verfasst sind, wird eine heilende und seelenberuhigende Wirkung nachgesagt. Sie dienten gläubigen Hindus Kontakt zu ihren Göttern aufzunehmen und werden auch heute noch als gesungene Gebete beim Opfer an die Götter rezitiert. Der Gebrauch der Lyrik in religiösen Gebeten findet sich auch in der altägyptischen Kultur, niedergeschrieben auf Papyrusrollen, wieder. Hymnen, Gebete und Mantren enthielten zwar bereits Verse, Strophen und einen Rhythmus, der maßgeblich für die Wirkung der Texte war, jedoch waren Reimen noch nicht Bestandteil dessen.

Die Entstehung des Reimes

Die ersten Reime in der Lyrik haben ihren Ursprung in der arabisch-persischen Kultur etwa um 650 nach Christi. Hier trugen Dichter ihre selbstgedichteten Kunstwerke auf Märkten vor. Somit wurden die Reime zunächst mündlich überliefert. Die arabisch-persisch Dichtkunst gilt auch heute noch als besonders emotionsgeladen und beinhaltet meist Themen, wie Liebe, Leid und Sehnsucht, aber auch das Göttlich-mystische. Zwischen 700 und 1200 nach Christi gelangte diese Dichterkunst nach Europa, vor allen Dingen nach Spanien, wo sie unter anderem die dortige Literatur stark beeinflusste. Zu den größten persischen Dichtern gehört der im Iran geborene Hafis, auch Mohammed Schemsedinn genannt. Seine Texte zeichnen sich vor allem durch seine mystisch-islamischen Weisheiten aus. Sein bekanntestes Werk ist "Der Diwan", welcher 1814 ins Deutsche übersetzt wurde.

Lyrik in Europa

Die Anfänge der europäischen Poesietradition führen zurück ins alte Griechenland um 700 vor Christi. Neben den Kunstformen der Epik und der Dramatik, die hauptsächlich von den Autoren Homer und Aischylos geprägt wurden, entstand auch die Lyrik. Der Begriff, der übrigens aus dem Griechischen stammt, bedeutet so viel wie "Spieler der Lyra". Die Lyra war ein griechisches Zupfinstrument, auch unter dem Begriff "Leier" bekannt. Somit entstand die Dichtkunst in Griechenland, ebenso wie im alten Indien und in Ägypten, über die Musik. Allerdings nutzten die Griechen diese Kunstform nicht nur, um zu ihren Göttern zu sprechen, sondern auch um ihre emotionale Gefühlswelt und ihr inneres Chaos zum Ausdruck zu bringen. Später diente die Dichtkunst auch der Unterhaltung des Publikums und der Tradition des Tanzens.

Der Weg nach Deutschland

Die griechische Lyrik wurde später im alten Rom in lateinischer Sprache nachgeahmt und fand so nach und nach ihren Weg nach Deutschland. Die heute als mittelalterliche Lyrik bekannte Kunst wird meist unterteilt in weltliche (Liebe, Moral, Ethik, Politik) und geistliche Lyrik (Kirchenlieder, Weihnachtslieder, Hymnen). Gerade in der Kirche fanden Lieder in Reimform ein Zuhause. Auch Martin Luther schrieb einige Kirchenlieder während der Reformation. Eine weitere Form, die im Mittelalter aus der Lyrik entstand, ist der Minnesang, auch als höfische Liebeslyrik bekannt. Männer, die eine Frau verehrten, sangen Liebeslieder unter dem Fenster ihrer Geliebten, meist begleitet von einer Laute (Zupfinstrument) und schütteten ihr somit ihr Herz aus. Auch auf dem königlichen Hof wurde der Minnesang häufig zur Unterhaltung genutzt. Die bereits im alten Ägypten verwendeten Strophen und Verse wurden auch hier zum Hauptbestandteil.

Die deutsche Dichtkunst und ihre Höhepunkte

In der Barockzeit ab 1600 fand die deutsche Lyrik ihren ersten Höhepunkt. Die Texte waren meist geprägt von einer gesteigerten Bildlichkeit und durch die Entstehung einer wahren Artistik in der Dichtkunst. Dichter, wie Paul Fleming, schufen Werke mit und ohne religiöse Inhalte, vor allem solche, die Gegensätze in allen menschlichen Bereichen zelebrierten und auf der Suche nach dem Erhabenen und Göttlichen waren. Im 18. Jahrhundert, während der Zeit der Aufklärung, passte sich die Lyrik wieder dem Zeitgeist an und behandelte Themen, wie das Schwärmen für das eigene Vaterland, die Bewunderung der Natur und das genaue Beobachten der Gefühlswelt. Die heute noch am meisten rezitierte Epoche der Lyrik in Deutschland ist die Zeit des Sturm und Drang und die der Weimarer Klassik. Diese Zeiten wurden von Künstlern, wie Goethe, Schiller und Hölderlin und Inhalten, wie dem philosophischen Idealismus, der Erstarrung gesellschaftlicher Konventionen, von Humanität und Harmonie geprägt. Aus dem Sturm und Drang entstand zudem die Romantik, die, wie der Begriff schon vermuten lässt, sich vor allen Dingen mit der Liebe, mit Sehnsucht und Melancholie, aber auch mit Schmerz und Leidenschaft beschäftigt. Mörike und Heine prägten Mitte des 18. Jahrhunderts außerdem die Dichterepochen Biedermeier und Junges Deutschland, die sich vor allem mit Politik und Satire beschäftigten.

Lyrik heute

Das 19. Jahrhundert beheimatet viele weitere Epochen, wie Surrealismus, Realismus, Symbolismus und Impressionismus. Gerade in den 1970er Jahren blühte die Dichtkunst in Deutschland nochmals richtig auf und findet bis heute einen großen Anklang in der Gesellschaft. Und das weltweit. Gerade in der experimentellen Dichtkunst finden sich viele Künstler wieder, denn hier ist alles erlaubt. Dichter spielen hier mit Wörtern und Buchstaben, mit Versen und Strophen, ja sogar mit der Optik eines Gedichts. Sowohl die Wortwahl als auch die Wortanordnung und das Erscheinungsbild des Textes sind eine künstlerische Ausdrucksform und regen zur einer sehr detaillierten und umfangreichen Interpretation an. Die Inhalte variieren heute sehr. Selbst alte Dichtungsformen, wie der japanische Haiku, finden Anklang. Weltweit bekannt sind auch die lyrischen und sehr beliebten Dichterwettbewerbe, genannt "Poetryslam". Hier können Teilnehmer Texte in jeglicher Form vor einem Publikum vortragen und sie von einer Jury bewerten lassen. Deutsche Künstlerinnen, wie Julia Engelmann, erreichen heute große Massen mit Texten, die sehr persönliche, aber auch politische und gesellschaftskritische Themen behandeln. Gedichte helfen uns Dinge zu verarbeiten, sei es beim Lesen oder beim Schreiben eines eigenen Textes und sie trainieren beim Auswendiglernen und Rezitieren unser Gehirn. Gedichtinterpretationen liefern uns außerdem nicht nur einen Einblick in die Gedanken und die Gefühlswelt des Autoren, sondern gewähren uns auch Einsicht in unsere Emotionen und inneren Konflikte.

Inhalt, Formen, Metrik und Reime

Komponenten wie die Metrik, der Rhythmus, die Reimform, ja sogar das Aussehen eines Gedichtes sind offensichtlich und festgelegt. Sie sind wie Ziffern, die man von einem Stromzähler abliest. Doch der Inhalt und sein Zusammenspiel mit den eben genannten Komponenten sind variabel und hängen von uns, dem Leser und Interpreten, selbst ab. Unsere Interpretationen sind geprägt von unseren Gefühlen, unserer Sicht auf die Welt und die Gesellschaft, von unseren inneren und äußeren Konflikten und von unserem persönlichen, moralischen Kodex.

Reimarten

Gedichte müssen sich nicht gezwungenermaßen Reimen, um als Gedicht zu gelten. Welche Dichtungsformen es gibt, stellen wir später vor. Doch zunächst werfen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Reimarten. Davon gibt es sehr viele, deshalb beschränken wir uns auf die wichtigsten und gängigsten. Die einzelnen Verse können die reimenden Wörter am Ende oder am Anfang beinhalten.
Beispiel:

Kann ich denn fliegen?

Dann wäre frei.

In dem kleinen, roten Haus

wohnt 'ne kleine süße Maus.

Außerdem können sich zwei Worte in einer Zeile reimen, auch Binnenreim genannt.

Beispiel:

Dann reichte mir Mutter die Butter.

Doch wie verhält es sich mit den Reimen über eine ganze oder gar mehrere Strophen hinweg? Der Reim wird in der Lyrik stets mit einem Buchstaben gekennzeichnet. Eine kleines Auswahl gibt es hier:

Haufenreim

Hier wird der Reim am Versende mehr als zweimal hintereinander benutzt. Reimschema: aaaa bbbb ...

Paarreim

Der Paarreim verwendet einen Reim zweimal hintereinander und geht dann zum nächsten über. Reimschema: aa bb cc dd...

Kreuzreim

Wie der Name schon suggeriert überkreuzen sich die Reime hier über die Zeilen. Reimschema: abab cdcd...

Umarmender Reim

Diese Reimform wird auch Blockreim genannt. Hierbei umrahmt ein Reimpaar ein anderes. Reimschema: abba cddc ...

Verschränkter Reim

Der verschränkte Reim geht über mindestens sechs Zeilen hinweg. Die Endworte der ersten drei Zeilen finden ihr jeweiliges Paar in der vierten, fünften und sechsten. Reimschema: abcabc

Zwischenreim

Der Zwischenreim beinhaltet den Paarreim und den umarmenden Reim. Daraus wird folgendes Reimschema: aab ccb

Körner

Die Form des Körner ist hauptsächlich aus der Dichtung des Mittelalters bekannt und beinhaltet einen Reim, der erst in einer folgenden Strophe deutlich wird. Reimschema: aabcc ddbee

Stabreim

Der Stabreim ist, verglichen zu den vorangegangen Schemata, kein klassischer Reim. Wir kennen ihn hauptsächlich aus den sogenannten Zungenbrechern. Hierbei beginnt jedes Wort mit demselben Buchstaben.

Beispiel: Sie sollten sich sehr sicher sein.

Metrik

Die Metrik bezeichnet den Rhythmus eines Gedichtes, beziehungsweise die Art und Weise, wie ein Vers aufgebaut ist. Sie gibt gewissermaßen den Takt, also die Art und Weise, wie wir die Wörter betonen, vor. Aus der Musik kennt man das Metronom, ein Gerät das durch akustische Impulse ein sich konstant haltendes Tempo vorgibt und einem Musiker hilft im Takt zu spielen. Das Wort "Metrik" stammt aus dem Griechischen und wird abgeleitet von "metrike techne", was soviel bedeutet, wie "Lehre der Versmaße". Die betonten Silben werden in der Metrik mit 'x gekennzeichnet, die unbetonten mit x. Die vier gängigsten Formen sind Jambus, Trochäus, Daktylus und Anapäst. Jamben und Trochäen bestehen stets aus zwei Silben, Daktylen und Anapäste aus drei.
Jamben bestehen aus einer unbetonten Silbe, der eine betonte folgt: x 'x

Beispiel: Ich gehe jetzt nach Haus. (x 'x x 'x x 'x)

Trochäen bilden sich genau umgekehrt: auf eine betonte Silbe folgt eine unbetonte: 'x x

Beispiel: Heute regnet es so sehr. ('x x 'x x 'x x 'x)

Der Daktylus besteht aus einer betonten Silbe, der zwei unbetonte folgen: 'x x x

Beispiel: Bist du heut Morgen schon früh aufgewacht? ('x x x 'x x x 'x x x 'x)

Ein Anapäst besteht ebenfalls aus drei Silben, zwei unbetonte, denen eine betonte Silbe folgt: x x 'x

Beispiel: Harmonie, Poesie ( x x 'x x x 'x)

Gedichtformen

Es gibt ebenso viele unterschiedliche Gedichtformen, wie Reimformen. Auch hier beschränken wir uns auf die bekanntesten und populärsten.
Akrostichon

Diese Gedichtform ist ein wahres Meisterwerk. Hier können die jeweils ersten Wörter, Buchstaben oder Silben jeder Zeile über ein gesamtes Gedicht hinweg gemeinsam gelesen einen eigenen Satz darstellen. Diese Form findet sich auch häufig in Liedern wieder. (Beispiel: "Glück" von Monika Laakes)

Ballade

Die Ballade ist tatsächlich in ihrer Form der Erzählung gewidmet. Es besteht aus mehreren Strophen und hat sowohl Reime als auch ein meist durchgehend gleichbleibendes Metrum. Die Ballade vereint die Lyrik mit der Epik und der Dramatik. (Beispiel: "Der Handschuh" von Friedrich Schiller)

Epigramm

Ein Epigramm ist ein sehr kurzes, meist nur vierzeiliges Gedicht und dient dazu, einen Gedanken sehr präzise wiederzugeben. Häufig wird ein Epigramm auch für ein sogenanntes Spottgedicht verwendet, um andere ein wenig auf's Korn zu nehmen. Ein Epigramm muss sich nicht reimen. (Beispiel: "Der schlafende Tyrann" von Johann Gottfried von Herder)

Glosse

Dieser Begriff ist uns vor allem aus dem Journalismus bekannt. In der Lyrik beschreibt er die Gedichtform, die häufig in der Epoche der Romantik verwendet wurde und besteht aus vier Strophen mit jeweils zehn Versen. (Beispiel: "Der Rezensent" von Ludwig Uhland)

Haiku

Der Haiku gilt als eine der ältesten Gedichtformen weltweit und hat seinen Ursprung in Japan. Ein Haiku besteht aus nur drei Zeilen mit fünf, sieben und fünf Silben. In dieser Gedichtform wird meist die momentane Situation als Beobachtung festgehalten. (Beispiel: "Windstille" von Hubertus Thum)

Hymne

Eine Hymne bedient sich völlig frei an Reimen, Versen und Strophen. Sie wird oft in Form des Gesangs ausgedrückt. (Beispiel: "Sonnenhymnus des Echnaton" aus dem alten Ägypten)

Limerick

Der Limerick ist verspielt und lustig, bedient sich daher auch der Ironie und des Unsinns und verändert gerne auch mal Wörter, sodass sie sich reimen lassen. Diese Gedichtform besteht aus nur fünf Zeilen, wobei die fünft meist eine witzige Pointe enthält. (Beispiel: "Siegen" von Horst Engel)
Ode

Eine Ode, auch Lobpreisung genannt, wird häufig verwendet, um jemanden und dessen Taten zu ehren. Dabei besteht die Ode aus mehreren Strophen, ein Reimschema ist nicht festgelegt. (Beispiel: "An die Parzen" von Friedrich Hölderlin)

Rondell

Diese Form der Gedichte besteht aus acht Zeilen, die sich jedoch nicht Reimen. Das Rondell spielt jedoch gerne mit bestimmten Wort- oder gar Zeilenwiederholungen, um bewusst Themen oder Ideen zu betonen. Das Rondell ist eine sehr freie Form und wurde häufig in der US-amerikanischen Bewegung Harlem Renaissance in den 1920ern verwendet. (Beispiel: "Rondel" von Kevin N. Roberts)

Sonett

Das Sonett kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "kleines Tonstück". Es besteht aus vierzehn Zeilen, beziehungsweise vier Strophen: Zwei dreizeilige (Terzette), zwei vierzeilige Strophen (Quartette). Diese Form ist vor allem in den Werken von William Shakespeare zu finden. (Beispiel: "Sonett CXVI" von William Shakespeare)

Wir wünschen nun viel Spaß beim Reimen!

So lasst nun die Ideen keimen

und wachsen, bis ihr jetzt und hier

sie schreiben könnt auf ein Papier.





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