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Gedichte - Wilhelm Hauff


Feuerreuterlied

(1824) Wer seines Leibes Alter
zählet Nach Nächten, die er froh
durchwacht, Wer, ob ihm auch der Kreuzer
fehlet, Sich um die Pfennig` lustig
macht,
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Die Mainzer Kommission

(1824) Wir sind ein Völklein,
froh und frei; Sind Brüder
allzumal; Wir halten fest und stehen
frei, Sind hart und scharf wie
Stahl, Und drängt man streng a
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An Sophie an ihrem Hochzeitstage

(2. Febr. 1826) War eine
Witwe lobesam Die hatte ein Paar
Mädchen, Zu ihr ein Paar Studenten
kam, Die Würdigsten im Städtchen. Sie
waren voll Gelehrsam
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Reiters Morgenlied

(Alte Soldatenweise)
Morgenrot! Leuchtest mir zum frühen
Tod? Bald wird die Trompete blasen, Dann
muß ich mein Leben lassen, Ich und
mancher Kamerad!
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Zum 17. Januar

(An Grüneisen) Dich
benedeit mein Lied, du freudenvolle
Sonne, Dich preise ich anjetzt, o Tag
voll Glück und Wonne, An dem mein Ohm,
der Herr Oberregierungsra
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Priamus und Achilles

(Januar 1823) An des Idas
dunkeln Höhen Hängt des Mondes stille
Pracht, Und es rauschet in dem Tale Nur
der Xanthus durch die Nacht. Alle
Flammen sind erlos
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Freiheit-Hoffnung

(Januar 1823) Freiheit, wo
weilst du! Du zauderst so
lange, Vaterland sehnet nach dir sich so
bange! Kehrst du nimmer zu uns
zurück? Wendest von uns nur den trauer
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Sehnsucht (Lied aus der Ferne)

(Lied aus der Ferne) 1824
Ihr Töne meiner Saiten, Ihr
tönt so sanft, so mild, Mit Träumen
ferner Freuden Habt ihr mein Herz
erfüllt.
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Prinz Wilhelm

(Nach der Weise: Prinz Eugen etc.)
Prinz Wilhelm, der edle
Ritter, Ritt hinaus ins
Schlachtgewitter, Ritt mit aus in
blut`gen Strauß; Denn als man die
Trommel
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Soldatentreue

(Volksweise) Wohl dem, der
geschworen Zur Fahne den Eid, Der sich
zum Schmuck erkoren, Des Königs
Waffenkleid. Sei Treue verraten, Sei
Ehre verbannt,
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Turnerlust

(Weise: Es ritt ein Jägersmann etc.
etc.) Was zieht dort unten
das Tal entlang, Eine Schar im weißen
Gewand - Wie mutig brauset der volle
Gesang! Die Töne si
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Treue Liebe

(Weise: Ich hab ein kleines Hüttchen
nur etc. etc.) Steh ich in
finstrer Mitternacht So einsam auf der
fernen Wacht: So denk ich an mein fernes
Lieb, Ob mir`s
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Hoffnung

(Weise: Ich hab mich ergeben)
Ein Ruf ist erklungen Durch Berg und
durch Tal: Heraus, ihr deutschen
Jungen, Zum grünen Waffensaal! Erwacht
sind die Ge
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Den abgehenden Brüdern im Herbst 1823

(Weise: Sind wir vereint zu guter
Stunde) Vom Himmel ist der
Geist entsprossen, Der unser Herz zum
Höchsten hebt, Der auf die scheidenden
Genossen Noch einmal segn
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Abschiedslied

Auf den 6. März 1823
Zum letztenmal willkommen in dem
Bund! Wir grüßen euch nach alter
Burschensitte, Willkommen! ruft euch
jeder frohe Mund, Wir schli
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Bin einmal ein Narr gewesen...

Bin einmal ein Narr gewesen, Hab
geträumet, kurz doch schwer; Wollt in
schönen Augen lesen, Daß von Lieb was
drinnen wär. Selig von der Vahr bis
Bremen Schwatzt ich zu d
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Der Kranke

Blaubeuren 1820 Zitternd auf
der Berge Säume Fällt der Sonne
letzter Strahl, Eingewiegt in düstre
Träume Blickt der Kranke in das
Tal. Sieht der Wolken
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Die kleinen Geigerlein

dem jungen Ehepaar Die Tante
wird Frau Helferin, Der Onkel wird
ihr Mann, Wir wissen`s ganz gewiß, sie
hat Das Hochzeitkleidchen an. Jetzt
dar
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Scharade

Der ersten Silb entströmen Wein und
Lieder, Und was du einsam denkst macht
sie bekannt, Oft geht sie mit dem Zwang
auch Hand in Hand, Schlägt selbst in
Fesseln deine freien Glieder: Do
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Trost

Die Mißgunst lauscht auf allen
Wegen, Daß sie der Liebe Glück
verrät, Doch treue, zarte Liebe
geht Auf tausend unbewachten
Stegen; Ein Druck der Hand, ein
flücht’ger Blick
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Trost

Die Mißgunst lauscht auf allen
Wegen, Daß sie der Liebe Glück
verrät, Doch treue, zarte Liebe
geht Auf tausend unbewachten Stegen; Ein
Druck der Hand, ein flücht`ger
Blick Sag
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Sehnsucht

Die Sonne grüßt Tubingas Höhn, Der
Berge Morgennebel fallen, Und leichte
Frühlingslüfte wehn, Im Tal die
Herdenglocken schallen, Des Neckars
sanfte Welle quillt An der Gestade
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Zur Erinnerung an die Neckarbrücke

Dort draußen auf der Brücke, Da liegt
ein schönes Haus, Da fliegen
Liebesblicke, Sie fliegen ein und
aus. Dort draußen auf der
Brücke, Saßen wir wohl tausendmal,
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Die Seniade

ein scherzhaftes Heldengedicht in vier
Gesängen Der »Seniade« erster
Gesang Ihr,
die in frohem Tanz um den Parnassus
schwebet, Im ewigen Jungfer
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Rätsel 3

Einst hieß man mich die schönste aller
Frauen, Selbst Könige entzweite meine
Macht, Zehntausend Krieger aus Europas
Gauen, Von Asiens Landen, schlugen
manche Schlacht, Und eher nicht
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Rätsel 2

Es ist ein Wort, dreideutig dem
Germanen; Einst war das erste furchtbar
seinen Ahnen; Der schwere Zeiger der
Geschichte rückt, Der Deutsche erbt das
Szepter; ihr erblickt, Wie dem erwä
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Schriftsteller

Es ist kein Autor so gering und
klein, Der nicht dächt etwas Rechts zu
sein; Und wär er noch so ein armer
Wicht, Geht er doch stolz und
aufgericht`t, Daß man glaubt der leere
Hut
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Bundeslied

Geist des Bundes, schwebe nieder, Deines
Altars Flammen glühn, Aus den Augen
meiner Brüder Seh ich Opferflammen
sprühn. Hörst du unsre Hymnen
tönen? Sie verkünden deinen Ruhm
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Körners Todesfeier, 26. Aug. 1822

Gesprochen in der Versammlung der
Tübinger Burschen Verstummt
bist du, der goldnen Saiten Spiel, Von
einem edeln Sänger einst geschlagen, Du
rostest, treues Schwert,
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Rätsel 1

Gespräch A.»Hast du noch immer kein
X?« B.»Nein, aber ich bin jetzt
eben auf X.« A.»Glaube mir, wenn du
mehr X hättest, du
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Schlägerlied

gesungen für Tübingens
Burschen (Weise: Schön ist`s, unter
freiem Himmel) Brüder, auf!
erhebt die Klingen, Laßt sie hell und
freundlich blinken, Stoßt
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Regel für Kranke

Hast du mit dem Apotheker Streit, Es dem
Arzt zu klagen vermeid; Hast du über
den Arzt zu klagen, Sollst du`s nicht
dem Apotheker sagen; Denn sind sie auch
Feinde immerdar, So wer
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Lehre aus Erfahrung

Hat dir ein Autor Geld geliehn, Und
kommt und will den Wechsel ziehn, Und
kannst doch nicht sogleich bezahlen, Ihm
auch keinen andern Trug vormalen, So
sprich getrost: »Jetzt weiß ich
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Der Kompanie bei ihrem ersten Kränzchen im Winter

Heran! heran! du edler Circulus Heran!
heran! zum frohen Bundesmahle! Reicht
euch die Hand; gebt euch den
Bruderkuß, Schließt dichter euch bei
teegefüllter Schale! Wir weihen heut,
wa
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Zur Feier des 18. Junius

I
Seid mir gegrüßt im grünen
Lindenhain, Seid mir gegrüßt, ihr
meine deutschen Brüder; Auf! sammelt
euch in festlich frohen Reihn,
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Ihr Auge

Ich weiß wo einen Bronnen Voll
hellem Himmelstau, Es glänzt der Strahl
der Sonnen Aus seines Spiegels
Blau; Er ladet klar und helle Zu
süßer Wonne ein, Es win
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Die Freundinnen an der Freundin Hochzeittage

In Deines Festes fröhliche Gesänge
Mischt sich ein trauter Ton aus alter
Zeit, Es lockt Dich aus dem jubelnden
Gedränge Zurück noch einmal zur
Vergangenheit; Die Freundschaft
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Entschuldigung

Kam einst ein englischer Kapitan Zu
Stambul in dem Hafen an, Der wollte nach
der langen Fahrt Sich gütlich tun nach
seiner Art, Und in Stambuls krummen
Gassen Vor den Leuten sich
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Logogryph

Kennst du das Wort, das Herzen mächtig
bindet? Kennst du der Liebe trauliches
Symbol? Das feste Band, das sich um
Freunde windet, Des Fürsten Heil, des
Vaterlandes Wohl? An Stä
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Burschenschaftslied

Kommt`s von oben, so wird`s
bestehn, Ist`s von der Erde, muß`s
untergehn. (Mel.: Heil, heil dem edeln
etc.) Als einst vom blut`gen
Waffentanze Heim zogen in dem Si
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Hans Huttens Ende

Laut rufet Herr Ulrich, der Herzog, und
sagt: »Hans Hutten reite mit auf die
Jagd, Im Schönbuch weiß ich ein
Mutterschwein, Wir schießen es für die
Liebste mein.« Und im For
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Morgenrot

Morgenrot, Leuchtest mir zum frühen
Tod? Bald wird die Trompete
blasen. Dann muß ich mein Leben
lassen, Ich und mancher
Kamerad! Kaum gedacht, War der Lust
ei
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Reiters Morgengesang

Morgenrot, Leuchtest mir zum frühen
Tod? Bald wird die Trompete blasen, Dann
muss ich mein Leben lassen, Ich und
mancher Kamerad. Kaum gedacht, War der
Lust ein End g
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Mutterliebe

Mutterliebe! Allerheiligstes der
Liebe! Ach! die Erdensprache ist so
arm, Oh! vernähm ich jener Engel
Chöre, Hört ich ihrer Töne heilig
Klingen, Worte der Begeistrung wollt ich
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Jesuitenbeichte

Nach dem Französischen
»Ich liebte zwanzig Mädchen nach
der Reihe, Und jeder war mein ganzes
Herz geweiht, Und jede schwur mir heute
ew`ge Treue, Und bra
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Amor der Räuber

Nach dem Italienischen Die
Unschuld saß in grüner Laube, Sie
hielt ein Täubchen in dem Schoß; Und
Amor kam: »Gib mir die Taube; Ein
Weilchen nur gib deine Taube
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Rätsel 4

Noch sitzt auf halbzerfallnem
Throne, Noch hält die längst
bestrittne Krone Die alte Königin der
Welt. Ob sie wohl je vom Throne
fällt? Vielleicht; doch liest du sie
von hinten,
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Stille Liebe

O dürft ich fragen, was aus ihrem
Auge Oft so entzückend mir
entgegenstrahlt, Was, wenn ich schnell
mich ihrer Seite nahe, Die Wangen ihr
mit hoher Röte malt! Ahnt sie, was
meine Lipp
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Der Mutter zum 24. Dez. 1824

Oft schwimmt ein Schiff durch stille
Wogen Sorglos im heitern Sonnenlicht, Da
fällt vom reinen Himmelsbogen Ein Blitz
der seinen Mast zerbricht: Das ist des
Schicksals schwere Ha
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Der Schwester Traum

Sie schläft. - Es ist die letzte Nacht
des Jahres, Und wenn die Morgenglocken
wieder tönen, Grüßt eine neue Zeit
das holde Kind. Man sagt, in dieser
letzten Mitternacht Entste
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Soldatenmut

Soldatenmut siegt überall, Im Frieden
und im Krieg, Bei Flöten- und
Kanonenschall Erkämpft er sich den
Sieg: Sei`s um ein Küßchen mit der
Maid, Sei`s mit dem Feind um Blut,
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Hoffe!

Stimme von dem braunen Hügel, Die
du oft ins stille Tal Widertönst die
lauten Worte, Lieben trauten
Widerhall, Stimme, die du meine
Lieder, Die Akkorde meiner Zither
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Grabgesang

Vor des Friedhofs dunkler Pforte
Bleiben Leid und Schmerzen
stehn, Dringen nicht zum heil`gen Orte,
Wo die sel`gen Geister gehn, Wo nach
heißer Tage Glut Unser Freund im F
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An die Freiheit 1823

Was mir so leise einst die Brust
durchbebte, Als ich zuerst zum
Jüngling war erwacht, Was sich so hold
in meine Träume webte, Ein lieblich
Bild aus mancher Frühlingsnacht; Und
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Das Burschentum

Wenn die Becher fröhlich kreisen, Wenn
in vollen Sangesweisen Tönt so
manches Helden Ruhm, Ja, da muß man
dich auch singen, Muß auch dir die
Becher schwingen, Dir, du a
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Serenade

Wenn vom Berg mit leisem Tritte Luna
wandelt durch die Nacht, Eil ich zu des
Liebchens Hütte, Lausche ob die Holde
wacht. Seh ich dort die Lampe
glühen, In dem stillen Kämmerlei
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An Emilie

Zum Garten ging ich früh hinaus, Ob
ich vielleicht ein Sträußchen
finde? Nach manchem Blümchen schaut ich
aus, Ich wollt`s für dich zum
Angebinde; Umsonst hatt ich mich hinb
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Wilhelm der lieben Mutter an ihrem Geburtstage

[1819] Was bring ich denn in
Deiner Kinder Reihn O Mutter! Dir an
Deinem Ehrentage? Darf ich Dir wohl zum
Angebinde weihn Was heute ich im vollen
Herzen trage?
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