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Gedichte - Friedrich Hölderlin


Der blinde Sänger

Ελυσεν
αινον
αχος
απ᾽
ομματων
Αρης Sophokles
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Das Schicksal

Προσκυνουντες
την
ειμαρμενην,
σοφοι. Aeschylus
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Diotima

(Bruchstücke einer älteren
Fassung) Lange tot und
tiefverschlossen, Grüßt mein Herz die
schöne Welt, Seine Zweige blühn und
sprossen, Neu von Lebenskraft
geschwellt;
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Lied der Liebe

(Erste Fassung) Engelfreuden ahndend
wallen Wir hinaus auf Gottes Flur, Wo
die Jubel widerhallen In dem Tempel der
Natur; Heute soll kein Auge
trübe, Sorge nic
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Lied der Freundschaft

(Erste Fassung) Frei, wie Götter an
dem Mahle, Singen wir um die
Pokale, Wo der edle Trank
erglüht, Voll von Schauern, ernst und
stille, In des Dunkels heilger Hüll
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Diotima

(Mittlere Fassung) Lange tot und
tiefverschlossen, Grüßt mein Herz die
schöne Welt; Seine Zweige blühn und
sprossen, Neu von Lebenskraft
geschwellt; O! ich kehre n
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Lied der Liebe

(Zweite Fassung) Engelfreuden
ahndend, wallen Wir hinaus auf Gottes
Flur, Daß von Jubel widerhallen Höhn
und Tiefen der Natur. Heute soll kein
Auge trübe, So
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Lied der Freundschaft

(Zweite Fassung) Wie der Held am
Siegesmahle Ruhen wir um die
Pokale, Wo der edle Wein
erglüht, Feurig Arm in Arm
geschlungen, Trunken von
Begeisterungen Singe
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An einen Baum

... und die ewigen Bahnen Lächelnd
über uns hin zögen die Herrscher der
Welt, Sonne und Mond und Sterne, und
auch die Blitze der Wolken Spielten,
des Augenblicks feurige Kinder,
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Diotima

(Jüngere Fassung) Leuchtest du wie
vormals nieder, Goldner Tag! und
sprossen mir Des Gesanges Blumen
wieder Lebenatmend auf zu dir? Wie so
anders ists geworde
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Menons Klagen um Diotima (7)

Aber o du, die schon am Scheidewege mir
damals, Da ich versank vor dir,
tröstend ein Schöneres wies, Du, die
Großes zu sehn, und froher die Götter
zu singen, Schweigend, wie sie, mich e
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Menons Klagen um Diotima (4)

Aber wir, zufrieden gesellt, wie die
liebenden Schwäne, Wenn sie ruhen am
See, oder, auf Wellen
gewiegt, Niedersehn in die Wasser, wo
silberne Wolken sich spiegeln, Und
ätherisches Blau u
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Adramelech

Adramelechs Grimm erwachte, des
Höllenbewohners: Hölle, sinke tiefer
hinab, Adramelech wütet, Staune, Satan
du, verzweifle, König der Hölle, Nur
Adramelech bleibt groß – entdeck ich
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Die Teck

Ah! so hab ich noch die Traubenhügel
erstiegen, Ehe der leuchtende Strahl an
der güldenen Ferne hinabsinkt. Und wie
wohl ist mir! Ich streck im stolzen
Gefühle – Als umschlänge mein A
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Überzeugung

Als wie der Tag die Menschen hell umscheinet,
Und mit dem Lichte, das den Höhn entspringet,
Die dämmernden Erscheinungen vereinet,
Ist Wissen, welches tief der Geistigkeit gelinget.
Gedicht

An die Herzogin Franziska womit bei
der höchstbeglückten Ankunft Ihro
herzoglichen Durchlaucht der Frau
Herzogin von Württemberg Franziska in
dem Kloster Maulbronn
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Heimkunft (1)

An die Verwandten 1 Drin in den
Alpen ists noch helle Nacht und die
Wolke, Freudiges dichtend, sie deckt
drinnen das gähnende Tal. Dahin,
dorthin toset und stürzt die scher
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Heimkunft (2)

An die Verwandten 2 Ruhig glänzen
indes die silbernen Höhen
darüber, Voll mit Rosen ist schon
droben der leuchtende Schnee. Und noch
höher hinauf wohnt über dem Lichte d
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Heimkunft (3)

An die Verwandten 3 Vieles sprach
ich zu ihm, denn, was auch Dichtende
sinnen Oder singen, es gilt meistens
den Engeln und ihm; Vieles bat ich, zu
lieb dem Vaterlande, damit
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Heimkunft (4)

An die Verwandten 4 Freilich wohl!
das Geburtsland ists, der Boden der
Heimat, Was du suchest, es ist nahe,
begegnet dir schon. Und umsonst nicht
steht, wie ein Sohn, am well
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Heimkunft (5)

An die Verwandten 5 Dort empfangen
sie mich. O Stimme der Stadt, der
Mutter! O du triffest, du regst
Langegelerntes mir auf! Dennoch sind
sie es noch! noch blühet die Sonn u
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Heimkunft (6)

An die Verwandten 6 Engel des
Hauses, kommt! in die Adern alle des
Lebens, Alle freuend zugleich, teile
das Himmlische sich! Adle! verjünge!
damit nichts Menschlichgutes, da
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Brod und Wein

An Heinze 1 Rings um ruhet die
Stadt; still wird die erleuchtete
Gasse, Und, mit Fakeln geschmükt,
rauschen die Wagen hinweg. Satt gehn
heim von Freuden des
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Der Rhein

An Isaak von Sinclair Im dunkeln Efeu
saß ich, an der Pforte Des Waldes,
eben, da der goldene Mittag, Den Quell
besuchend, herunterkam Von Treppen des
Alpengebirgs, D
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Der Rhein

An Isaak von Sinclair Im dunkeln Efeu
saß ich, an der Pforte Des Waldes,
eben, da der goldene Mittag, Den Quell
besuchend, herunterkam Von Treppen des
Alpengebirgs,
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Meine Genesung

An Lyda Jede Blüte war gefallen Von
dem Stamme; Mut und Kraft, Fürder
meine Bahn zu wallen, War im Kampfe mir
erschlafft; Weggeschwunden Lust und
Leben, Früh
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Melodie

An Lyda Lyda, siehe! zauberisch
umwunden Hält das All der Liebe
Schöpferhand, Erd und Himmel wandeln
treu verbunden, Laut und Seele knüpft
der Liebe Band. Lüftchen
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Kanton Schweiz

An meinen lieben Hiller Hier, in
ermüdender Ruh, im bittersüßen
Verlangen, Da zu sein, wo mein Herz,
und jeder beßre Gedank ist, Reichet
doch Erinnerung mir den zaubrisc
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Freundeswunsch

An Rosine St. – Wenn vom Frühling
rund umschlungen, Von des Morgens Hauch
umweht, Trunken nach
Erinnerungen Meine wache Seele
späht, Wenn, wie einst am fernen Herd
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Stuttgart (5)

An Siegfried Schmid Aber indes wir
schaun und die mächtige Freude
durchwandeln, Fliehet der Weg und der
Tag uns, wie den Trunkenen, hin. Denn
mit heiligem Laub umkränzt erhebet di
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Stuttgart (2)

An Siegfried Schmid Aber meinest du
nun, es haben die Tore
vergebens Aufgetan und den Weg freudig
die Götter gemacht? Und es schenken
umsonst zu des Gastmahls Fülle die
Guten
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Stuttgart (6)

An Siegfried Schmid Engel des
Vaterlands! o ihr, vor denen das
Auge, Seis auch stark, und das Knie
bricht dem vereinzelten Mann, Daß er
halten sich muß an die Freund und
bitten di
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Stuttgart (3)

An Siegfried Schmid So der Gewaltgen
gedenk und des herzerhebenden
Schicksals, Tatlos selber, und leicht,
aber vom Aether doch auch Angeschauet
und fromm, wie die Alten, die göttli
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Stuttgart (1)

An Siegfried Schmid Wieder ein Glück
ist erlebt. Die gefährliche Dürre
geneset, Und die Schärfe des Lichts
senget die Blüte nicht mehr. Offen
steht jetzt wieder ein Saal, und g
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Stuttgart

An Siegfried Schmid 1 Wieder ein Glück
ist erlebt. Die gefährliche Dürre
geneset, Und die Schärfe des Lichts
senget die Blüte nicht mehr. Offen
steht jetzt wied
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Griechenland

An St. Hätt ich dich im Schatten der
Platanen, Wo durch Blumen der Cephissus
rann, Wo die Jünglinge sich Ruhm
ersannen, Wo die Herzen Sokrates
gewann, Wo Aspasia dur
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Klagen

An Stella Stella! ach! wir leiden
viel! wann nur das Grab – Komme!
komme, kühles Grab! nimm uns
beide! Siehe Stellas Tränen,
komme, Kühles, ruhiges Grab.
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Die Eichbäume

Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr
Söhne des Berges! Aus den Gärten, da
lebt die Natur geduldig und
häuslich, Pflegend und wieder gepflegt
mit dem fleißigen Menschen
zusammen. Aber i
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Die Eichbäume

Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr
Söhne des Berges! Aus den Gärten, da
lebt die Natur geduldig und
häuslich, Pflegend und wieder gepflegt
mit dem fleißigen Menschen
zusammen. Aber ihr,
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An Neuffer

Brüderlich Herz! ich komme zu dir, wie
der tauende Morgen, Schließe du, wie
der Kelch zärtlicher Blumen, dich
auf; Einen Himmel empfängst du, der
Freude goldene Wolke Rieselt in eilende
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Da ich ein Knabe war...

Da ich ein Knabe war, Rettet` ein Gott
mich oft Vom Geschrei und der Ruthe der
Menschen, Da spielt` ich sicher und
gut Mit den Blumen des Hains, Und die
Lüftchen des Himmels
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An die Natur

Da ich noch um deinen Schleier
spielte, Noch an dir, wie eine Blüte,
hing, Noch dein Herz in jedem Laute
fühlte, Der mein zärtlichbebend Herz
umfing, Da ich noch mit Glauben und m
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An die Natur

Da ich noch um deinen Schleier
spielte, Noch an dir, wie eine Blüte,
hing, Noch dein Herz in jedem Laute
fühlte, Der mein zärtlichbebend Herz
umfing, Da ich noch mit Glauben und mit
S
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Die Unsterblichkeit der Seele

Da steh ich auf dem Hügel, und schau
umher, Wie alles auflebt, alles empor
sich dehnt, Und Hain und Flur, und Tal,
und Hügel Jauchzet im herrlichen
Morgenstrahle. O diese N
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Der Lorbeer

Dank dir! aus dem schnadernden
Gedränge Nahmst du mich, Vertraute!
Einsamkeit! Daß ich glühend von dem
Lorbeer singe, Dem so einzig sich mein
Herz geweiht. Euch zu folgen,
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Das Angenehme dieser Welt

Das Angenehme dieser Welt hab` ich
genossen, Die Jugendstunden sind, wie
lang! wie lang! verflossen, April und
Mai und Julius sind ferne, Ich bin
nichts mehr, ich lebe nicht mehr gerne!
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Der Sommer

Das Erntefeld erscheint, auf Höhen
schimmert Der hellen Wolke Pracht,
indes am weiten Himmel In stiller Nacht
die Zahl der Sterne flimmert, Groß ist
und weit von Wolken das Gewimmel.
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Der Sommer [1]

Das Erntefeld erscheint, auf Höhen
schimmertDer hellen Wolke Pracht, indes
am weiten HimmelIn stiller Nacht die
Zahl der Sterne flimmert,Groß ist und
weit von Wolken das Gewimmel.
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Der Winter

Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe
glänzet Der blaue Himmel nur, und wie
die Pfade gehen, Erscheinet die Natur,
als Einerlei, das Wehen Ist frisch, und
die Natur von Helle nur umkränzet.
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Der Winter [2]

Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe
glänzet Der blaue Himmel nur, und wie
die Pfade gehen, Erscheinet die Natur,
als Einerlei, das Wehen Ist frisch, und
die Natur von Helle nur umkränzet.
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Der Herbst

Das Glänzen der Natur ist höheres
Erscheinen, Wo sich der Tag mit vielen
Freuden endet, Es ist das Jahr, das
sich mit Pracht vollendet, Wo Früchte
sich mit frohem Glanz vereinen.
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Der Herbst [2]

Das Glänzen der Natur ist höheres
Erscheinen,Wo sich der Tag mit vielen
Freuden endet,Es ist das Jahr, das sich
mit Pracht vollendet,Wo Früchte sich
mit frohem Glanz vereinen.Da
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Empedokles

Das Leben suchst du, suchst, und es
quillt und glänzt Ein göttlich Feuer
tief aus der Erde dir, Und du in
schauderndem Verlangen Wirfst dich
hinab, in des Aetna Flammen. So
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Der Unzufriedne

Deformis
aegrimonia. Horat. »Schicksal!
unglücksvolle Leiden Heißt du
Sterblichen die Freuden, Die die steile
Laufbahn hat, Grausam rauben. Bange
Tränen, Di
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Einladung an Neuffer

Dein Morgen, Bruder, ging so schön
hervor, So herrlich schimmerte dein
Morgenrot – Und doch – und doch
besiegt ein schwarzer Sturm Das hehre
Licht – und wälzet schreckenvoll
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Ihre Genesung

Deine Freundin, Natur! leidet und
schläft und du, Allbelebende, säumst?
ach! und ihr heilt sie nicht, Mächtge
Lüfte des Aethers, Nicht ihr Quellen
des Sonnenlichts? Alle
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Ihre Genesung

Deine Freundin, Natur! leidet und
schläft und du Allbelebende, säumst?
ach! und ihr heilt sie nicht, Mächt`ge
Lüfte des Aethers, Nicht ihr Quellen
des Sonnenlichts? Alle Blume
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Patmos

Dem Landgrafen von Homburg Nah
ist Und schwer zu fassen der Gott. Wo
aber Gefahr ist, wächst Das Rettende
auch. Im Finstern wohnen Die Adler und
furchtlos gehn
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Patmos

Dem Landgrafen von
Homburg [Bruchstücke der späteren
Fassung] Voll Güt ist; keiner aber
fasset Allein Gott. Wo aber Gefahr
ist, wächst Das Rettende auch.
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Patmos

Dem Landgrafen von Homburg [Vorstufe
einer späteren Fassung] Voll Güt
ist. Keiner aber fasset Allein
Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst Das
Rettende auch.
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Patmos

dem Landgrafen von Homburg Nah ist Und
schwer zu fassen der Gott. Wo aber
Gefahr ist, wächst Das Rettende
auch. Im Finstern wohnen Die Adler und
furchtlos gehn
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Der Prinzessin Auguste von Homburg

Den 28. Nov. 1799 Noch
freundlichzögernd scheidet vom Auge
dir Das Jahr, und in hesperischer Milde
glänzt Der Winterhimmel über
deinen Gärten, den dichtrischen,
immergrü
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Vanini

Den Gottverächter schalten sie dich?
mit Fluch Beschwerten sie dein Herz dir
und banden dich Und übergaben dich den
Flammen, Heiliger Mann! o warum nicht
kamst du Vom Himme
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Höhere Menschheit

Den Menschen ist der Sinn ins Innere gegeben,
Dass sie als anerkannt das Bessre wählen,
Es gilt als Ziel, es ist das wahre Leben,
Von dem sich geistiger des Lebens Jahre zählen.
Friedensfeier

Der himmlischen, still
wiederklingenden, Der ruhigwandelnden
Töne voll, Und gelüftet ist der
altgebaute, Seeliggewohnte Saal; um
grüne Teppiche duftet Die Freudenwolk`
und weithinglä
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An Thills Grab

Der Leichenreihen wandelte still
hinan, Und Fackelnschimmer schien auf
des Teuren Sarg, Und du, geliebte, gute
Mutter! Schautest entseelt aus der
Jammerhütte, Als ich, ein s
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Höheres Leben

Der Mensch erwählt sein Leben, sein
Beschließen, Von Irrtum frei kennt
Weisheit er, Gedanken, Erinnrungen, die
in der Welt versanken, Und nichts kann
ihm der innern Wert verdrießen.
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Höheres Leben

Der Mensch erwählt sein Leben, sein
Beschließen, Von Irrtum frei kennt
Weisheit er, Gedanken, Erinnrungen, die
in der Welt versanken, Und nichts kann
ihm der innern Wert verdrießen.
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Der Frühling [5]

Der Mensch vergisst die Sorgen aus dem
Geiste, Der Frühling aber blüht, und
prächtig ist das meiste, Das grüne
Feld ist herrlich ausgebreitet, Da
glänzend schön der Bach
hinuntergleitet.
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Der Frühling

Der Mensch vergißt die Sorgen aus dem
Geiste, Der Frühling aber blüht, und
prächtig ist das meiste, Das grüne
Feld ist herrlich ausgebreitet, Da
glänzend schön der Bach hinuntergleit
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Andenken

Der Nordost wehet, Der liebste unter den
Winden Mir, weil er feurigen Geist Und
gute Fahrt verheißet den Schiffern. Geh
aber nun und grüße Die schöne
Garonne, Und die Gä
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Aussicht

Der offne Tag ist Menschen hell mit
Bildern, Wenn sich das Grün aus ebner
Ferne zeiget, Noch eh des Abends Licht
zur Dämmerung sich neiget, Und
Schimmer sanft den Klang des Tages
mildern.
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Aussicht [2]

Der offne Tag ist Menschen hell mit
Bildern, Wenn sich das Grün aus ebner
Ferne zeiget, Noch eh des Abends Licht
zur Dämmerung sich neiget, Und Schimmer
sanft den Klang des Tages mildern.
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Der Frühling

Der Tag erwacht, und prächtig ist der
Himmel, Entschwunden ist von Sternen
das Gewimmel, Der Mensch empfindet
sich, wie er betrachtet, Der Anbeginn
des Jahrs wird hoch geachtet.
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Der Frühling [7]

Der Tag erwacht, und prächtig ist der
Himmel, Entschwunden ist von Sternen das
Gewimmel, Der Mensch empfindet sich, wie
er betrachtet, Der Anbeginn des Jahrs
wird hoch geachtet.
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Dichterberuf

Des Ganges Ufer hörten des
Freudengotts Triumph, als allerobernd
vom Indus her Der junge Bacchus kam,
mit heilgem Weine vom Schlafe die
Völker weckend. Und du, des Tages En
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Des Geistes Werden

Des Geistes Werden ist den Menschen
nicht verborgen, Und wie das Leben ist,
das Menschen sich gefunden, Es ist des
Lebens Tag, es ist des Lebens
Morgen, Wie Reichtum sind des Geistes
hohe Stun
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An eine Verlobte

Des Wiedersehens Tränen, des
Wiedersehns Umfangen, und dein Auge bei
seinem Gruß, – Weissagend möcht ich
dies und all der Zaubrischen Liebe
Geschick dir singen. Zwar jet
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Menons Klagen um Diotima (8)

Dich nur, dich erhält dein Licht, o
Heldin! im Lichte, Und dein Dulden
erhält liebend, o Gütige, dich; Und
nicht einmal bist du allein; Gespielen
genug sind, Wo du blühest und ruhst
unt
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Die Stille

Die du schon mein Knabenherz
entzücktest, Welcher schon die
Knabenträne floß, Die du früh dem
Lärm der Toren mich
entrücktest, Besser mich zu bilden,
nahmst in Mutterschoß,
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An Zimmern [1]

Die Linien des Lebens sind verschieden,
Wie Wege sind, und wie der Berge Gränzen.
Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzen
Mit Harmonien und ewigem Lohn und Frieden.
Der Zeitgeist

Die Menschen finden sich in dieser Welt
zum Leben, Wie Jahre sind, wie Zeiten
höher streben, So wie der Wechsel ist,
ist übrig vieles Wahre, Daß Dauer
kommt in die verschiednen Jahre;
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Der Zeitgeist

Die Menschen finden sich in dieser Welt
zum Leben, Wie Jahre sind, wie Zeiten
höher streben, So wie der Wechsel ist,
ist übrig vieles Wahre, Daß Dauer
kommt in die verschiednen Jahre;
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Der Herbst

Die Sagen, die der Erde sich
entfernen, Vom Geiste, der gewesen ist
und wiederkehret, Sie kehren zu der
Menschheit sich, und vieles lernen Wir
aus der Zeit, die eilends sich
verzehret.
... weiterlesen


Der Herbst [1]

Die Sagen, die der Erde sich
entfernen,Vom Geiste, der gewesen ist
und wiederkehret,Sie kehren zu der
Menschheit sich, und vieles lernenWir
aus der Zeit, die eilends sich
verzehret.
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Auf den Tod eines Kindes

Die Schönheit ist den Kindern eigen,
Ist Gottes Ebenbild vielleicht, -
Ihr Eigentum ist Ruh und Schweigen,
Das Engeln auch zum Lob gereicht.
Der Frühling

Die Sonne glänzt, es blühen die
Gefilde, Die Tage kommen blütenreich
und milde, Der Abend blüht hinzu, und
helle Tage gehen Vom Himmel abwärts,
wo die Tag entstehen. Das
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Der Frühling [4]

Die Sonne glänzt, es blühen die
Gefilde, Die Tage kommen blütenreich
und milde, Der Abend blüht hinzu, und
helle Tage gehen Vom Himmel abwärts, wo
die Tag` entstehen. Das Jah
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Der Frühling

Die Sonne kehrt zu neuen Freuden
wieder, Der Tag erscheint mit Strahlen,
wie die Blüte, Die Zierde der Natur
erscheint sich dem Gemüte, Als wie
entstanden sind Gesang und Lieder.
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Der Frühling [8]

Die Sonne kehrt zu neuen Freuden
wieder, Der Tag erscheint mit Strahlen,
wie die Blüte, Die Zierde der Natur
erscheint sich dem Gemüte, Als wie
entstanden sind Gesang und Lieder.
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Der Sommer

Die Tage gehn vorbei mit sanfter Lüfte
Rauschen, Wenn mit der Wolke sie der
Felder Pracht vertauschen, Des Tales
Ende trifft der Berge
Dämmerungen, Dort, wo des Stromes
Wellen sich hinabg
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Der Sommer [5]

Die Tage gehn vorbei mit sanfter Lüfte
Rauschen, Wenn mit der Wolke sie der
Felder Pracht vertauschen, Des Tales
Ende trifft der Berge
Dämmerungen, Dort, wo des Stromes
Wellen sich hinabgesc
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Die Völker schwiegen, schlummerten ...

Die Völker schwiegen, schlummerten, da
sahe Das Schicksal, daß sie nicht
entschliefen, und es kam Der
unerbittliche, der furchtbare Sohn der
Natur, der alte Geist der Unruh. Der re
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An die Nachtigall

Dir flüsterts leise – Nachtigall! dir
allein, Dir, süße Tränenweckerin!
sagt es nur Die Saite. – Stellas
wehmutsvoller Seufzer – er raubte
mein Herz – dein Kehlchen –
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An die Stille

Dort im waldumkränzten
Schattentale Schlürft ich, schlummernd
unterm Rosenstrauch, Trunkenheit aus
deiner Götterschale, Angeweht von
deinem Liebeshauch. Sieh, es brennt an
deines
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An Stella

Du gute Stella! wähnest du mich
beglückt, Wann ich im Tale still und
verlassen, und Von dir vergessen
wandle, wann in Flüchtigen Freuden
dein Leben hinhüpft? Schon oft, w
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An Hiller

Du lebtest, Freund! – Wer nicht die
köstliche Reliquie des Paradieses,
nicht Der Liebe goldne königliche
Frucht, Wie du, auf seinem Lebenswege
brach, Wem nie im Kreise freier Jü
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Diotima

Du schweigst und duldest, denn sie
verstehn dich nicht, Du edles Leben!
siehest zur Erd und schweigst Am
schönen Tag, denn ach! umsonst
nur Suchst du die Deinen im
Sonnenlichte,
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Diotima

Du schweigst und duldest, und sie
verstehn dich nicht, Du heilig Leben!
welkest hinweg und schweigst, Denn ach,
vergebens bei Barbaren Suchst du die
Deinen im Sonnenlichte, D
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Stimme des Volks

Du seiest Gottes Stimme, so ahndet
ich In heilger Jugend; ja, und ich sag
es noch. – Um meine Weisheit
unbekümmert Rauschen die Wasser doch
auch, und dennoch Hör ich sie
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Die Götter

Du stiller Aether! immer bewahrst du
schön Die Seele mir im Schmerz, und es
adelt sich Zur Tapferkeit vor deinen
Strahlen, Helios! oft die empörte
Brust mir. Ihr guten Göt
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Der Kirchhof

Du stiller Ort, der grünt mit jungem
Grase, Da liegen Mann und Frau, und
Kreuze stehn, Wohin hinaus geleitet
Freunde gehn, Wo Fenster sind glänzend
mit hellem Glase. Wenn g
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Der Kirchhof

Du stiller Ort, der grünt mit jungem
Grase, Da liegen Mann und Frau, und
Kreuze stehn, Wohin hinaus geleitet
Freunde gehn, Wo Fenster sind glänzend
mit hellem Glase. Wenn glänz
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Die Entschlafenen

Einen vergänglichen Tag lebt ich und
wuchs mit den Meinen, Eins ums andere
schon schläft mir und fliehet
dahin. Doch ihr Schlafenden wacht am
Herzen mir, in verwandter Seele ruhet
von euc
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Der Wanderer

Einsam stand ich und sah in die
afrikanischen dürren Ebnen hinaus; vom
Olymp regnete Feuer herab, Reißendes!
milder kaum, wie damals, da das Gebirg
hier Spaltend mit Strahlen der Gott Hö
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Der Wanderer

Einsam stand ich und sah in die
afrikanischen dürren Ebnen hinaus; vom
Olymp regnete Feuer herab. Fernhin
schlich das hagre Gebirg, wie ein
wandelnd Gerippe, Hohl und einsam und
kahl blick
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An die Ehre

Einst war ich ruhig, schlummerte
sorgenfrei Am stillen Moosquell,
träumte von Stellas Kuß – Da riefst
du, daß der Waldstrom stille Stand und
erbebte, vom Eichenwipfel –
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Einst und jetzt

Einst, tränend Auge! sahst du so hell
empor! Einst schlugst du mir so ruhig,
empörtes Herz! So, wie die Wallungen
des Bächleins, Wo die Forell am
Gestade hinschlüpft. Ein
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Lied der Liebe

Engelfreuden ahnend wallen wir hinaus
auf Gottes Flur, wo die Jubel
widerhallen in dem Tempel der
Natur. Heute soll kein Auge trübe,Sorge
nicht hienieden sein, jedes Wesen soll
der Liebe wonn
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Alexanders Rede an seine Soldaten bei Issus

Erhaben glänzend sieht, und wie ein
Gott Auf seine Scharen Alexander
hin, Wo jeder Spieß dem weit
zerstreuten Feind Vereint durch
gleichen Mut die Flucht empfiehlt. Sein
scharfer H
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Männerjubel

Erhabne Tochter Gottes!
Gerechtigkeit, Die du den
Dreimalheilgen von
Anbeginn Umstrahltest, und umstrahlen
wirst am Tage der ernsten
Gerichtsposaune. Und du, o Freiheit!
heil
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Ende einer Gedichtfolge auf Gustav Adolf

Erscholl von jeder Heide, jedem
Hügel Das Schreckengelärm gewappneter
Wütriche her. Doch wenig Stunden sann
um Mitternacht der Held, Vollbrachte
mit stürmender Hand, was er sann, am
gef
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Dichtermut

Erste Fassung] Sind denn dir nicht
verwandt alle Lebendigen? Nährt zum
Dienste denn nicht selber die Parze
dich? Drum! so wandle nur wehrlos Fort
durchs Leben und sorge nich
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Der Ruhm

Es knüpft an Gott der Wohllaut, der
geleitet, Ein sehr berühmtes Ohr, denn
wunderbar Ist ein berühmtes Leben
groß und klar, Es geht der Mensch zu
Fuße oder reitet. Der E
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Der Ruhm

Es knüpft an Gott der Wohllaut, der
geleitet, Ein sehr berühmtes Ohr, denn
wunderbar Ist ein berühmtes Leben groß
und klar, Es geht der Mensch zu Fuße
oder reitet. Der Erde F
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Der Frühling

Es kommt der neue Tag aus fernen Höhn
herunter, Der Morgen, der erwacht ist
aus den Dämmerungen, Er lacht die
Menschheit an, geschmückt und
munter, Von Freuden ist die Menschheit
sanft d
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Der Frühling [3]

Es kommt der neue Tag aus fernen Höhn
herunter, Der Morgen, der erwacht ist
aus den Dämmerungen, Er lacht die
Menschheit an, geschmückt und
munter, Von Freuden ist die Menschheit
sanft durc
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An eine Rose

Ewig trägt im Mutterschoße, Süße
Königin der Flur! Dich und mich die
stille, große, Allbelebende
Natur; Röschen! unser Schmuck
veraltet, Stürm entblättern dich und
mi
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Menons Klagen um Diotima (5)

Feiern möcht ich; aber wofür? und
singen mit Andern, Aber so einsam fehlt
jegliches Göttliche mir. Dies ists,
dies mein Gebrechen, ich weiß, es
lähmet ein Fluch mir Darum die Sehnen,
u
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An meinen B.

Freund! wo über das Tal schauerlich
Wald und Fels Herhängt, wo das Gefild
leise die Erms durchschleicht, Und das
Reh des Gebürges Stolz an ihrem
Gestade geht – Wo im Kna
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Schwärmerei

Freunde! Freunde! wenn er heute
käme, Heute mich aus unserm Bunde
nähme, Jener letzte große Augenblick
– Wann der frohe Puls so plötzlich
stünde Und verworren Freundesstimme t
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Freundschaft, Liebe ...

Freundschaft, Liebe, Kirch und Heilge,
Kreuze, Bilder, Altar und Kanzel und
Musik. Es tönet ihm die Predigt. Die
Kinderlehre scheint nach Tisch ein
schlummernd müßig Gespräch für Mann

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Freundschaft, Liebe, Kirch

Freundschaft, Liebe, Kirch und Heilge,
Kreuze, Bilder, Altar und Kanzel und
Musik. Es tönet ihm die Predigt. Die
Kinderlehre scheint nach Tisch ein
schlummernd müßig Gespräch für Mann
und
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Die Heimat

Froh kehrt der Schiffer heim an den
stillen Strom, Von Inseln fernher, wenn
er geerntet hat; So käm auch ich zur
Heimat, hätt ich Güter so viele, wie
Leid, geerntet. Ihr t
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Die Heimat

Froh kehrt der Schiffer heim an den
stillen Strom Von fernen Inseln, wo er
geerntet hat; Wohl möcht auch ich zur
Heimat wieder; Aber was hab ich, wie
Leid, geerntet? – Ihr
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Hymne an die Unsterblichkeit

Froh, als könnt ich Schöpfungen
beglücken, Stolz, als huldigten die
Sterne mir, Fleugt, ins Strahlenauge
dir zu blicken, Mit der Liebe Kraft
mein Geist zu dir. Schon erglüht dem
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Geh unter, schöne Sonne ...

Geh unter, schöne Sonne, sie
achteten Nur wenig dein, sie kannten
dich, Heilge, nicht, Denn mühelos und
stille bist du Über den Mühsamen
aufgegangen. Mir gehst du freundl
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Geh unter, schöne Sonne...

Geh unter, schöne Sonne, sie achteten
Nur wenig dein, sie kannten dich,
Heilge, nicht, Denn mühelos und
stille bist du Über den
Mühsamen aufgegangen. M
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Der Mutter Erde

Gesang der Brüder Ottmar Hom
Tello Ottmar Statt offner Gemeine
sing ich Gesang. So spielt, von
erfreulichen Händen Wie zum Versuche
berühret, eine Saite
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Die Wanderung

Glückselig Suevien, meine Mutter, Auch
du, der glänzenderen, der
Schwester Lombarda drüben gleich, Von
hundert Bächen durchflossen! Und
Bäume genug, weißblühend und
rötlich,
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Die Ehrsucht

Großer Name! – Millionen
Herzen Lockt ins Elend der
Sirenenton, Tausend Schwächen wimmern,
tausend Schmerzen Um der Ehrsucht
eitlen Flitterthron. Seine schwarze,
blutbefl
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Lebenslauf

Größers wolltest auch du, aber die
Liebe zwingt All uns nieder, das Leid
beuget gewaltiger, Doch es kehret
umsonst nicht Unser Bogen, woher er
kommt. Aufwärts oder hinab!
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Lebenslauf

Größers wolltest auch du, aber die
Liebe zwingt All uns nieder, das Leid
beuget gewaltiger, Doch es kehret
umsonst nicht Unser Bogen, woher
er kommt. Aufwärts oder
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Hymne an den Genius der Jugend

Heil! das schlummernde Gefieder Ist zu
neuem Flug erwacht, Triumphierend fühl
ich wieder Lieb und stolze
Geistesmacht; Siehe! deiner
Himmelsflamme, Deiner Freud und Stärke
v
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Abbitte

Heilig Wesen! gestört hab ich die
goldene Götterruhe dir oft, und der
geheimeren, Tiefern Schmerzen des
Lebens Hast du manche gelernt von
mir. O vergiß es, vergib! gleich
... weiterlesen


Abbitte

Heilig Wesen! gestört hab` ich die
goldene Götterruhe dir oft, und der
geheimeren, Tiefern Schmerzen des
Lebens Hast du manche gelernt von
mir. O vergiß
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Buonaparte

Heilige Gefäße sind die
Dichter, Worin des Lebens Wein, der
Geist Der Helden, sich
aufbewahrt, Aber der Geist dieses
Jünglings, Der schnelle, müßt er es
nicht zersprenge
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Die Meinige

Herr der Welten! der du deinen
Menschen Leuchten läßt so liebevoll
dein Angesicht, Lächle, Herr der
Welten! auch des Beters
Erdenwünschen, O du weißt es! sündig
sind sie nicht.
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M.G.

Herr! was bist du, was
Menschenkinder? Jehova du, wir schwache
Sünder, Und Engel sinds, die, Herr,
dir dienen, Wo ewger Lohn, wo
Seligkeiten krönen. Wir aber sind
es, die g
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Achill

Herrlicher Göttersohn! da du die
Geliebte verloren, Gingst du ans
Meergestad, weintest hinaus in die
Flut, Weheklagend hinab verlangt` in
den heiligen Abgrund, In die Stille
dein Herz, wo,
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Tränen

Himmlische Liebe! zärtliche! wenn ich
dein Vergäße, wenn ich, o ihr
geschicklichen, Ihr feurgen, die voll
Asche sind und Wüst und vereinsamet
ohnedies schon, Ihr lieben I
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Der Winkel von Hardt

Hinunter sinket der Wald, Und Knospen
ähnlich, hängen Einwärts die
Blätter, denen Blüht unten auf ein
Grund, Nicht gar unmündig. Da nämlich
ist Ulrich Gegangen; oft si
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Der nächtliche Wanderer

Hu! der Kauz! wie er heult, Wie sein
Furchtgeschrei krächt. Erwürgen –
ha! du hungerst nach erwürgtem Aas, Du
naher Würger, komme, komme. Sieh! er
lauscht, schnaubend T
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Die Launischen

Hör ich ferne nur her, wenn ich für
mich geklagt, Saitenspiel und Gesang,
schweigt mir das Herz doch gleich; Bald
auch bin ich verwandelt, Blinkst du,
purpurner Wein! mich an
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Hört ich die Warnenden itzt ...

Hört ich die Warnenden itzt, sie
lächelten meiner und dächten, Früher
anheim uns fiel, weil er uns scheute,
der Tor. Und sie achtetens keinen
Gewinn, ... . . . . . . . . . . . . . .
. .
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Die Demut

Hört, größre, edlere der
Schwabensöhne! Die ihr vor keinem
Dominiksgesicht Euch krümmet, welchen
keine Dirnenträne Das winzige,
geschwächte Herzchen bricht. Hört,
gr
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Friedensfeier

Ich bitte, dieses Blatt nur gutmütig zu
lesen. So wird es sicher nicht
unfaßlich, noch weniger anstößig
sein. Sollten aber dennoch einige solche
Sprache zu wenig konventionell finden,
so muß ich ihnen gest
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Zornige Sehnsucht

Ich duld es nimmer! ewig und ewig
so Die Knabenschritte, wie ein
Gekerkerter Die kurzen vorgemeßnen
Schritte Täglich zu wandeln, ich duld
es nimmer! Ists Menschenlos – is
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Zornige Sehnsucht

Ich duld es nimmer! ewig und ewig so
Die Knabenschritte, wie ein
Gekerkerter Die kurzen vorgemeßnen
Schritte Täglich zu wandeln, ich duld
es nimmer! Ists Menschenlos - ists
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Selbstquälerei

Ich hasse mich! es ist ein ekles
Ding Des Menschen Herz, so
kindischschwach, so stolz, So
freundlich, wie Tobias Hündlein
ist, Und doch so hämisch wieder! weg!
ich hasse mich! So s
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Der Jüngling an die klugen Ratgeber

Ich sollte ruhn? Ich soll die Liebe
zwingen, Die feurigfroh nach hoher
Schöne strebt? Ich soll mein
Schwanenlied am Grabe singen, Wo ihr so
gern lebendig uns begräbt? O schonet
mei
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Die Dioskuren

Ihr edeln Brüder droben,
unsterbliches Gestirn, euch frag ich,
Helden, woher es ist, Daß ich so
untertan ihm bin und So der Gewaltige
sein mich nennet. Denn wenig, aber
Ein
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Am Tage der Freundschaftsfeier

Ihr Freunde! mein Wunsch ist, Helden zu
singen, Meiner Harfe erster
Laut, Glaubt es, ihr
Freunde! Durchschleich ich schon so
stille mein Tal, Flammt schon mein Auge
nicht feuriger,
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Die scheinheiligen Dichter

Ihr kalten Heuchler, sprecht von den
Göttern nicht! Ihr habt Verstand! ihr
glaubt nicht an Helios, Noch an den
Donnerer und Meergott; Tot ist die
Erde, wer mag ihr danken? –
... weiterlesen


Lebensalter

Ihr Städte des Euphrats! Ihr Gassen
von Palmyra! Ihr Säulenwälder in der
Ebne der Wüste, Was seid ihr? Euch
hat die Kronen, Dieweil ihr über die
Grenze Der Othmend
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Hyperions Schicksalslied

Ihr wandelt droben im Licht Auf weichem
Boden, selige Genien! Glänzende
Götterlüfte Rühren euch leicht, Wie
die Finger der Künstlerin Heilige
Saiten. Schic
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Hyperions Schicksalslied

Ihr wandelt droben im Licht Auf weichem
Boden, selige Genien! Glänzende
Götterlüfte Rühren euch leicht, Wie
die Finger der Künstlerin Heilige
Saiten. Schicksallos
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Der Spaziergang

Ihr Wälder schön an der Seite, Am
grünen Abhang gemalt, Wo ich umher
mich leite, Durch süße Ruhe
bezahlt Für jeden Stachel im
Herzen, Wenn dunkel mir ist der Sinn,
... weiterlesen


Der Spaziergang

Ihr Wälder schön an der Seite, Am
grünen Abhang gemalt, Wo ich umher mich
leite, Durch süße Ruh bezahlt Für
jeden Stachel im Herzen, Wenn dunkel mir
ist der Sinn, Den K
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An Neuffer

Im März. 1794 Noch kehrt in mich der
süße Frühling wieder, Noch altert
nicht mein kindischfröhlich Herz, Noch
rinnt vom Auge mir der Tau der Liebe
nieder Noch lebt in mi
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Der Sommer

Im Tale rinnt der Bach, die Berg an
hoher Seite, Sie grünen weit umher an
dieses Tales Breite, Und Bäume mit dem
Laube stehn gebreitet, Daß fast
verborgen dort der Bach hinunter
gleitet.
... weiterlesen


Der Sommer [4]

Im Tale rinnt der Bach, die Berg an
hoher Seite, Sie grünen weit umher an
dieses Tales Breite, Und Bäume mit dem
Laube stehn gebreitet, Dass fast
verborgen dort der Bach hinunter
gleitet.
... weiterlesen


Der Neckar

In deinen Tälern wachte mein Herz mir
auf Zum Leben, deine Wellen umspielten
mich, Und all der holden Hügel, die
dich Wanderer! kennen, ist keiner fremd
mir. Auf ihren Gipf
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An Herkules

In der Kindheit Schlaf begraben Lag
ich, wie das Erz im Schacht; Dank, mein
Herkules! den Knaben Hast zum Manne du
gemacht, Reif bin ich zum
Königssitze Und mir brechen stark
... weiterlesen


Mein Eigentum

In seiner Fülle ruhet der Herbsttag
nun, Geläutert ist die Traub und der
Hain ist rot Vom Obst, wenn schon der
holden Blüten Manche der Erde zum
Danke fielen. Und rings im
... weiterlesen


Die heilige Bahn

Ist also dies die heilige
Bahn? Herrlicher Blick – o trüge
mich nicht! Diese geh ich?? schwebend
auf des Liedes Hoher fliegender
Morgenwolke? Und welch ist jene?
künstlic
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Menschenbeifall

Ist nicht heilig mein Herz, schöneren
Lebens voll, Seit ich liebe? warum
achtetet ihr mich mehr, Da ich stolzer
und wilder, Wortereicher und leerer
war? Ach! der Menge gefä
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Menschenbeifall

Ist nicht heilig mein Herz, schöneren
Lebens voll Seit ich liebe? Warum
achtetet ihr mich mehr, da ich Stolzer
und wilder Wortereicher und leerer
war? Ach, der Menge gefällt, wa
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Menons Klagen um Diotima (2)

Ja! es frommet auch nicht, ihr
Todesgötter! wenn einmal Ihr ihn
haltet, und fest habt den bezwungenen
Mann, Wenn ihr Bösen hinab in die
schaurige Nacht ihn genommen, Dann zu
suchen, zu fl
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Vulkan

Jetzt komm und hülle, freundlicher
Feuergeist, Den zarten Sinn der Frauen
in Wolken ein, In goldne Träum und
schütze sie, die Blühende Ruhe der
Immerguten. Dem Manne laß
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Der Ister

Jetzt komme, Feuer! Begierig sind
wir, Zu schauen den Tag, Und wenn die
Prüfung Ist durch die Knie
gegangen, Mag einer spüren das
Waldgeschrei. Wir singen aber vom Indus
he
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Hymne an den Genius Griechenlands

Jubel! Jubel Dir auf der
Wolke! Erstgeborner Der hohen
Natur! Aus Kronos Halle Schwebst du
herab, Zu neuen, geheiligten
Schöpfungen Hold und majestätisch
herab
... weiterlesen


Der Mensch

Kaum sproßten aus den Wassern, o Erde,
dir Der jungen Berge Gipfel und
dufteten Lustatmend, immergrüner
Haine Voll, in des Ozeans grauer
Wildnis Die ersten holden Inseln; u
... weiterlesen


Der Mensch [1]

Kaum sproßten aus den Wassern, o Erde,
dirDer jungen Berge Gipfel und
duftetenLustatmend, immergrüner
HaineVoll, in des Ozeans grauer
WildnisDie ersten holden Inseln; und
freudig
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Der Archipelagus

Kehren die Kraniche wieder zu dir, und
suchen zu deinen Ufern wieder die
Schiffe den Lauf? umatmen
erwünschte Lüfte dir die beruhigte
Flut, und sonnet der Delphin, Aus der
Tiefe gelockt,
... weiterlesen


An die Unerkannte

Kennst du sie, die selig, wie die
Sterne, Von des Lebens dunkler Woge
ferne Wandellos in stiller Schöne
lebt, Die des Herzens löwenkühne
Siege, Des Gedankens fesselfreie
Flüge,
... weiterlesen


Diotima

Komm und besänftige mir, die du einst
Elemente versöhntest, Wonne der
himmlischen Muse, das Chaos der
Zeit, Ordne den tobenden Kampf mit
Friedenstönen des Himmels, Bis in der
sterblichen
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An Diotima

Komm und siehe die Freude um uns; in
kühlenden Lüften Fliegen die Zweige
des Hains, Wie die Locken im Tanz; und
wie auf tönender Leier Ein
erfreulicher Geist, Spielt mit Regen
und
... weiterlesen


Gustav Adolf

Kommt, ihr Kinder von Teut! Ihr Kinder
von Teut! zum Tale der
Schlacht. Entblößet die Häupter, ihr
Kinder von Teut! Und schauet nieder mit
heiligem Blick! Denn hier – hier
starb
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Heidelberg

Lange lieb ich dich schon, möchte dich,
mir zur Lust, Mutter nennen, und dir
schenken ein kunstlos Lied, Du, der
Vaterlandsstädte Ländlichschönste,
so viel ich sah. Wie d
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Hero

Lange schlummern ruhig all die
Meinen, Stille atmet durch die
Mitternacht; Auf dann! Hero! auf und
laß das Weinen! Dank euch, Götter!
Heros Mut erwacht. Fort ans Meer! ans
Meer! es
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An Louise Nast

Laß sie drohen, die Stürme, die
Leiden Laß trennen – der Trennung
Jahre, Sie trennen uns nicht! Sie
trennen uns nicht! Denn mein bist du!
Und über das Grab hinaus Soll s
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Menons Klagen um Diotima (3)

Licht der Liebe! scheinest du denn auch
Toten, du goldnes! Bilder aus hellerer
Zeit, leuchtet ihr mir in die
Nacht? Liebliche Gärten seid, ihr
abendrötlichen Berge, Seid willkommen
und ih
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Das menschliche Leben

Menschen, Menschen! was ist euer
Leben, Eure Welt, die tränenvolle
Welt, Dieser Schauplatz, kann er
Freuden geben, Wo sich Trauern nicht
dazu gesellt? O! die Schatten, welche
euch u
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Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget Und voll mit
wilden Rosen Das Land in den See, Ihr
holden Schwäne, Und trunken von
Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins
heilignüchterne Wasser.
... weiterlesen


Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget Und voll mit
wilden Rosen Das Land in den See, Ihr
holden Schwäne, Und trunken von
Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins
heilignüchterne Wasser.
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An meine Freundinnen

Mädchen! die ihr mein Herz, die ihr
mein Schicksal kennt, Und das Auge, das
oft Tränen im Tale weint In den
Stunden des Elends – Dies mein
traurendes Auge seht! In der St
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Das Ahnenbild

Ne virtus ulla pereat! Alter Vater!
Du blickst immer, wie ehmals, noch, Da
du gerne gelebt unter den
Sterblichen, Aber ruhiger nur, und Wie
die Seligen, heiterer
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Nicht alle Tage nennet

Nicht alle Tage nennet die schönsten der,
Der sich zurücksehnt unter die Freuden, wo
Ihn Freunde liebten, wo die Menschen
Über dem Jüngling mit Gunst verweilten.
Germanien

Nicht sie, die Seligen, die erschienen
sind, Die Götterbilder in dem alten
Lande, Sie darf ich ja nicht rufen
mehr, wenn aber, Ihr heimatlichen
Wasser! jetzt mit euch Des Herzens Li
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Der Sommer

Noch ist die Zeit des Jahrs zu sehn, und
die Gefilde Des Sommers stehn in ihrem
Glanz, in ihrer Milde; Des Feldes Grün
ist prächtig ausgebreitet, Allwo der
Bach hinab mit Wellen gleitet.
... weiterlesen


Der Sommer [3]

Noch ist die Zeit des Jahrs zu sehn, und
die Gefilde Des Sommers stehn in ihrem
Glanz, in ihrer Milde; Des Feldes Grün
ist prächtig ausgebreitet, Allwo der
Bach hinab mit Wellen gleitet.
... weiterlesen


An Neuffer

Noch kehrt in mich der süße Frühling
wieder, Noch altert nicht mein kindisch
fröhlich Herz, Noch rinnt vom Auge mir
der Thau der Liebe nieder Noch lebt in
mir der Hoffnung Lust und Schmerz
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An die Parzen

Nur Einen Sommer gönnt, ihr
Gewaltigen! Und einen Herbst zu reifem
Gesange mir, Daß williger mein Herz,
vom süßen Spiele gesättiget, dann
mir sterbe. Die Seele, der im L
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An die Parzen

Nur Einen Sommer gönnt, ihr
Gewaltigen! Und einen Herbst zu reifem
Gesange mir, Daß williger mein Herz,
vom süßen Spiele gesättiget, dann mir
sterbe. Die Seele, der im Leben
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Mein Vorsatz

O Freunde! Freunde! die ihr so treu mich
liebt! Was trübet meine einsame Blicke
so? Was zwingt mein armes Herz in
diese Wolkenumnachtete
Totenstille? Ich fliehe euren zärtl
... weiterlesen


Gesang des Deutschen

O heilig Herz der Völker, o
Vaterland! Allduldend, gleich der
schweigenden Mutter Erd, Und
allverkannt, wenn schon aus
deiner Tiefe die Fremden ihr Bestes
haben! Sie ernten
... weiterlesen


An die Hoffnung

O Hoffnung! holde!
gütiggeschäftige! Die du das Haus der
Trauernden nicht verschmähst, Und
gerne dienend, Edle!
zwischen Sterblichen waltest und
Himmelsmächten, Wo bist d
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An die Hoffnung

O Hoffnung! holde!
gütiggeschäftige! Die du das Haus der
Trauernden nicht verschmähst, Und gerne
dienend, Edle! zwischen Sterblichen
waltest und Himmelsmächten, Wo bist du?
wenig leb
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An M.B.

O lächle fröhlich unschuldsvolle
Freuden, Ja, muntrer Knabe, freue
dich, Und unbekümmert, gleich dem Lamm
auf Frühlingsheiden, Entwickeln deine
Keime sich. Nicht Sorgen u
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Natur und Kunst

oder: Saturn und Jupiter Du waltest
hoch am Tag und es blühet dein Gesetz,
du hältst die Waage, Saturnus
Sohn! Und teilst die Los` und ruhest
froh im Ruhm der unsterblichen
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An Diotima

Schönes Leben! du lebst, wie die zarten
Blüten im Winter, In der gealterten
Welt blühst du verschlossen,
allein. Liebend strebst du hinaus, dich
zu sonnen am Lichte des Frühlings, Zu
er
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Der gute Glaube

Schönes Leben! du liegst krank, und das Herz ist mir
Müd vom Weinen und schon dämmert die Furcht in mir,
Doch, doch kann ich nicht glauben,
Daß du sterbest, solang du liebst.
An Landauer

Sei froh! Du hast das gute Los
erkoren, Denn tief und treu ward eine
Seele dir; Der Freunde Freund zu sein,
bist du geboren, Dies zeugen dir am
Feste wir. Und selig, wer im e
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Die Nacht

Seid gegrüßt, ihr zufluchtsvolle
Schatten, Ihr Fluren, die ihr einsam um
mich ruht; Du stiller Mond, du hörst,
nicht wie Verleumder lauren, Mein Herz,
entzückt von deinem Perlenglanz.
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Einladung

Seinem Freund Neuffer Dein Morgen,
Bruder, ging so schön hervor, Ein
heitres Frührot glänzte dir
entgegen, Den wonnevollsten Lebenstag
verheißend. Die Musen weiht
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An ihren Genius

Send ihr Blumen und Frücht aus
nieversiegender Fülle, Send ihr,
freundlicher Geist, ewige Jugend
herab! Hüll in deine Wonnen sie ein
und laß sie die Zeit nicht Sehn, wo
einsam und fremd
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Dem gnädigsten Herrn von Lebret

Sie, Edler! sind der Mensch, von dem das
Beste sagen Nicht fälschlich ist, da
jeder Mensch es kennet, Doch die
Vollkommenheit enthält verschiedne
Fragen, Wenn schon der Mensch es leicht
b
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Dem gnädigsten Herrn von Lebret

Sie, Edler! sind der Mensch, von dem das
Beste sagen Nicht fälschlich ist, da
jeder Mensch es kennet, Doch die
Vollkommenheit enthält verschiedne
Fragen, Wenn schon der Mensch es leicht
beze
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Ihre Genesung

Sieh! dein Liebstes, Natur, leidet und
schläft und du, Allesheilende,
säumst? oder ihr seids nicht
mehr, Zarte Lüfte des Aethers, Und
ihr Quellen des Morgenlichts? Alle Bl
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Blödigkeit

Sind denn dir nicht bekannt viele
Lebendigen? Geht auf Wahrem dein Fuß
nicht, wie auf Teppichen? Drum, mein
Genius! tritt nur Bar ins Leben, und
sorge nicht! Was geschiehet,
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Blödigkeit

Sind denn dir nicht bekannt viele
Lebendigen? Geht auf Wahrem dein Fuß
nicht, wie auf Teppichen? Drum, mein
Genius! tritt nur Bar ins Leben, und
sorge nicht! Was geschiehet, es s
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Schwabens Mägdelein

So lieb wie Schwabens Mägdelein Gibts
keine weit und breit, Die Engel in dem
Himmel freun Sich ihrer
Herzlichkeit. Mir war noch immer wohl
zu Sinn, So lang ich bei ih
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Menons Klagen um Diotima (9)

So will ich, ihr Himmlischen! denn auch
danken, und endlich Atmet aus leichter
Brust wieder des Sängers Gebet. Und
wie, wenn ich mit ihr, auf sonniger
Höhe mit ihr stand, Spricht belebend
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Menons Klagen um Diotima (6)

Sonst mir anders bekannt! o Jugend, und
bringen Gebete Dich nicht wieder, dich
nie? führet kein Pfad mich
zurück? Soll es werden auch mir, wie
den Götterlosen, die
vormals Glänzenden Au
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Die Muße

Sorglos schlummert die Brust und es ruhn
die strengen Gedanken. Auf die Wiese
geh ich hinaus, wo das Gras aus der
Wurzel Frisch, wie die Quelle, mir
keimt, wo die liebliche Lippe der
Blume
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An die Deutschen

Spottet ja nicht des Kinds, wenn es mit
Peitsch und Sporn Auf dem Rosse von
Holz mutig und groß sich dünkt, Denn,
ihr Deutschen, auch ihr seid Tatenarm
und gedankenvoll. Od
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An die Deutschen

Spottet nimmer des Kinds, wenn noch das
alberne Auf dem Rosse von Holz herrlich
und viel sich dünkt, O ihr Guten! auch
wir sind Tatenarm und
gedankenvoll! Aber kommt, wie de
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Burg Tübingen

Still und öde steht der Väter
Feste, Schwarz und moosbewachsen Pfort
und Turm, Durch der Felsenwände trübe
Reste Saust um Mitternacht der
Wintersturm, Dieser schaurigen Gemache
T
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Die Liebenden

Trennen wollten wir uns, wähnten es gut und klug;
Da wir`s taten, warum schröckt` uns, wie Mord, die Tat?
Ach! wir kennen uns wenig,
Denn es waltet ein Gott in uns.
Der Abschied

Trennen wollten wir uns? wähnten es gut
und klug? Da wir`s taten, warum
schröckte, wie Mord, die Tat? Ach! wir
kennen uns wenig, Denn es waltet ein
Gott in uns. Den verraten? ac
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An den Aether

Treu und freundlich, wie du, erzog der
Götter und Menschen Keiner, o Vater
Aether! mich auf; noch ehe die
Mutter In die Arme mich nahm und ihre
Brüste mich tränkten, Faßtest du
zärtlic
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An Lyda

Trunken, wie im hellen
Morgenstrahle Der Pilote seinen
Ozean, Wie die Seligen Elysens
Tale Staunt ich meiner Liebe Freuden
an, Tal` und Haine lachten
neugeboren, Wo ich wallte
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Elegie

Täglich geh ich heraus und such ein
Anderes immer, Habe längst sie
befragt, alle die Pfade des
Lands; Droben die kühlenden Höhn, die
Schatten alle besuch ich, Und die
Quellen; hinauf ir
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Menons Klagen um Diotima (1)

Täglich geh ich heraus, und such ein
Anderes immer, Habe längst sie
befragt, alle die Pfade des
Lands; Droben die kühlenden Höhn, die
Schatten alle besuch ich, Und die
Quellen; hinauf i
... weiterlesen


Heimat

Und niemand weiß Indessen laß mich
wandeln Und wilde Beeren pflücken Zu
löschen die Liebe zu dir An deinen
Pfaden, o Erd` Hier wo ---
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Und Stuttgart...

Und Stuttgart, wo ich
Ein Augenblicklicher, begraben
Liegen dürfte, dort,
Wo sich die Straße
Bieget.
Keppler

Unter den Sternen ergehet sich Mein
Geist, die Gefilde des Uranus Überhin
schwebt er und sinnt; einsam ist Und
gewagt, ehernen Tritt heischet die
Bahn. Wandle mit Kraft, wie
... weiterlesen


Hymne an die Göttin der Harmonie

Urania, die glänzende Jungfrau, hält
mit ihrem Zaubergürtel das Weltall in
tobendem Entzücken
zusammen. Ardinghello Froh, als
könnt ich Schöpfungen beglücken
... weiterlesen


Das Erinnern

Viel, viel sind meiner Tage Durch Sünd
entweiht gesunken hinab. O, großer
Richter, frage Nicht wie, o lasse ihr
Grab Erbarmende Vergessenheit, Laß,
Vater der Barmherzigkeit
... weiterlesen


An die Vollendung

Vollendung! Vollendung! – O du der
Geister heiliges Ziel! Wann werd ich
siegestrunken Dich umfahen und ewig
ruhn? Und frei und
groß Entgegenlächeln der Heerschar,
... weiterlesen


An die Ruhe

Vom Gruß des Hahns, vom Sichelgetön
erweckt, Gelobt ich dir, Beglückerin!
Lobgesang, Und siehe da, am heitern
Mittag Schläget sie mir, der
Begeistrung Stunde. Erquicklich
... weiterlesen


Des Morgens

Vom Taue glänzt der Rasen;
beweglicher Eilt schon die wache
Quelle; die Buche neigt Ihr schwankes
Haupt und im Geblätter Rauscht es und
schimmert; und um die grauen Gewölk
... weiterlesen


Des Morgens

Vom Taue glänzt der Rasen;
beweglicher Eilt schon die wache Quelle;
die Birke neigt Ihr schwankes Haupt und
im Geblätter Rauscht es und schimmert;
und um die grauen Gewölke str
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An Zimmern

Von einem Menschen sag ich, wenn der ist
gut Und weise, was bedarf er? Ist
irgend eins, Das einer Seele gnüget?
ist ein Halm, ist Eine gereifteste Reb
auf Erden Gewachsen, d
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An Zimmern [2]

Von einem Menschen sag ich, wenn der ist
gut Und weise, was bedarf er? Ist
irgend eins, Das einer Seele
gnüget? ist ein Halm, ist
Eine gereifteste Reb` auf Erden
... weiterlesen


Abendphantasie

Vor seiner Hütte ruhig im Schatten
sitzt Der Pflüger, dem Genügsamen
raucht sein Herd. Gastfreundlich tönt
dem Wanderer im Friedlichen Dorfe die
Abendglocke. Wohl kehren
... weiterlesen


Abendphantasie

Vor seiner Hütte ruhig im Schatten
sitzt Der Pflüger; dem Genügsamen
raucht sein Herd. Gastfreundlich tönt
dem Wandrer im Friedlichen Dorfe die
Abendglocke. Wohl kehren itzt d
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An den Frühling

Wangen sah ich verblühn, und die Kraft
der Arme veralten Du mein Herz! noch
alterst du nicht; wie Luna den
Liebling Weckte des Himmels Kind, die
Freude, vom Schlafe dich wieder; De
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Palinodie

Was dämmert um mich, Erde! dein
freundlich Grün? Was wehst du wieder,
Lüftchen, wie einst, mich an? In allen
Wipfeln rauschts, ... . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
... weiterlesen


Ganymed

Was schläfst du, Bergsohn, liegest in
Unmut, schief, Und frierst am kahlen
Ufer, Gedultiger! Denkst nicht der
Gnade du, wenns an den Tischen die
Himmlischen sonst gedürstet?
... weiterlesen


Ganymed

Was schläfst du, Bergsohn, liegest in
Unmut, schief, Und frierst am kahlen
Ufer, Geduldiger! Denkst nicht der Gnade
du, wenns an den Tischen die Himmlischen
sonst gedürstet? Kennst dru
... weiterlesen


Der gefesselte Strom

Was schläfst und träumst du,
Jüngling, gehüllt in dich, Und
säumst am kalten Ufer, Geduldiger, Und
achtest nicht des Ursprungs, du,
des Ozeans Sohn, des
Titanenfreundes!
... weiterlesen


Der Frühling

Wenn auf Gefilden neues Entzücken
keimt Und sich die Ansicht wieder
verschönt und sich An Bergen, wo die
Bäume grünen, Hellere Lüfte,
Gewölke zeigen, O! welche Freude h
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Der Frühling [1]

Wenn auf Gefilden neues Entzücken
keimt Und sich die Ansicht wieder
verschönt und sich An Bergen,
wo die Bäume grünen,
Hellere Lüfte, Gewölke zeigen,
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Wenn aus dem Himmel

Wenn aus dem Himmel hellere Wonne sich
Herabgießt, eine Freude den Menschen
kommt, Dass sie sich wundern
über manches Sichtbares,
Höheres, Angenehmes: W
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Die Zufriedenheit

Wenn aus dem Leben kann ein Mensch sich
finden, Und das begreifen, wie das
Leben sich empfindet, So ist es gut;
wer aus Gefahr sich windet, Ist wie ein
Mensch, der kommt aus Sturm und Winde
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Die Zufriedenheit

Wenn aus dem Leben kann ein Mensch sich
finden, Und das begreifen, wie das Leben
sich empfindet, So ist es gut; wer aus
Gefahr sich windet, Ist wie ein Mensch,
der kommt aus Sturm und Winden.
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Wenn aus der Ferne

Wenn aus der Ferne, da wir geschieden
sind, Ich dir noch kennbar bin, die
Vergangenheit, O du Theilhaber
meiner Leiden! Einiges Gute
bezeichnen dir kann, S
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Der Frühling

Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling
in das Leben, Es wundert sich der
Mensch, und neue Worte streben Aus
Geistigkeit, die Freude kehret
wieder Und festlich machen sich Gesang
und Lieder.
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Der Frühling [9]

Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling
in das Leben, Es wundert sich der
Mensch, und neue Worte streben Aus
Geistigkeit, die Freude kehret
wieder Und festlich machen sich Gesang
und Lieder.
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Der Mensch

Wenn aus sich lebt der Mensch und wenn
sein Rest sich zeiget, So ists, als
wenn ein Tag sich Tagen
unterscheidet, Daß ausgezeichnet sich
der Mensch zum Reste neiget, Von der
Natur getrennt
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Der Mensch [3]

Wenn aus sich lebt der Mensch und wenn
sein Rest sich zeiget, So ist`s, als
wenn ein Tag sich Tagen
unterscheidet, Dass ausgezeichnet sich
der Mensch zum Reste neiget, Von der
Natur getrennt u
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Der Winter

Wenn bleicher Schnee verschönert die
Gefilde, Und hoher Glanz auf weiter
Ebne blinkt, So reizt der Sommer fern,
und milde Naht sich der Frühling oft,
indes die Stunde sinkt.
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Der Winter [1]

Wenn bleicher Schnee verschönert die
Gefilde, Und hoher Glanz auf weiter Ebne
blinkt, So reizt der Sommer fern, und
milde Naht sich der Frühling oft, indes
die Stunde sinkt. Die
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Der Sommer

Wenn dann vorbei des Frühlings Blüte
schwindet, So ist der Sommer da, der um
das Jahr sich windet. Und wie der Bach
das Tal hinuntergleitet, So ist der
Berge Pracht darum verbreitet.
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Der Sommer [2]

Wenn dann vorbei des Frühlings Blüte
schwindet, So ist der Sommer da, der um
das Jahr sich windet. Und wie der Bach
das Tal hinuntergleitet, So ist der
Berge Pracht darum verbreitet. D
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Das fröhliche Leben

Wenn ich auf die Wiese komme, Wenn ich
auf dem Felde jetzt, Bin ich noch der
Zahme, Fromme, Wie von Dornen
unverletzt. Mein Gewand in Winden
wehet, Wie der Geist mir lustig fr
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Das fröhliche Leben

Wenn ich auf die Wiese komme, Wenn ich
auf dem Felde jetzt, Bin ich noch der
Zahme, Fromme, Wie von Dornen
unverletzt. Mein Gewand in Winden
wehet, Wie der Geist mir lustig fragt,
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Abschied

Wenn ich sterbe mit Schmach, wenn an den
Frechen nicht Meine Seele sich rächt,
wenn ich hinunter bin, Von des Genius
Feinden Überwunden, ins feige
Grab, Dann vergiß mich,
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Das Unverzeihliche

Wenn ihr Freunde vergeßt, wenn ihr den Künstler höhnt,
Und den tieferen Geist klein und gemein versteht,
Gott vergibt es, doch stört nur
Nie den Frieden der Liebenden.
Die Liebe

Wenn ihr Freunde vergeßt, wenn ihr die
Euern all, O ihr Dankbaren, sie, euere
Dichter schmäht, Gott vergeb es, doch
ehret Nur die Seele der
Liebenden. Denn o saget, wo lebt
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Die Liebe

Wenn ihr Freunde vergeßt, wenn ihr die
Euern all, O ihr Dankbaren, sie, euere
Dichter schmäht, Gott vergeb es,
doch ehret Nur die Seele der
Liebenden. Denn o s
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Die Aussicht

Wenn in die Ferne geht der Menschen
wohnend Leben, Wo in die Ferne sich
erglänzt die Zeit der Reben, Ist auch
dabei des Sommers leer Gefilde, Der
Wald erscheint mit seinem dunklen Bilde.
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Die Aussicht

Wenn in die Ferne geht der Menschen
wohnend Leben, Wo in die Ferne sich
erglänzt die Zeit der Reben, Ist auch
dabei des Sommers leer Gefilde, Der Wald
erscheint mit seinem dunklen Bilde.
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Aussicht

Wenn Menschen fröhlich sind, ist dieses
vom Gemüte, Und aus dem Wohlergehn,
doch aus dem Felde kommet, Zu schaun
der Bäume Wuchs, die angenehme
Blüte, Da Frucht der Ernte noch den
Mensc
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Aussicht [1]

Wenn Menschen fröhlich sind, ist dieses
vom Gemüte, Und aus dem Wohlergehn,
doch aus dem Felde kommet, Zu schaun der
Bäume Wuchs, die angenehme Blüte, Da
Frucht der Ernte noch den Menschen
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Für Wilhelm Waiblinger

Wenn Menschen fröhlich sind, wie ist es
eine Frage? Die, ob sie auch gut sei`n,
ob sie der Tugend leben; Dann ist die
Seele leicht, und seltner ist die
Klage Und Glauben ist demselben zugegeb
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Freundschaft

Wenn Menschen sich aus innrem Werte
kennen, So können sie sich freudig
Freunde nennen, Das Leben ist den
Menschen so bekannter, Sie finden es im
Geist interessanter. Der hoh
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Freundschaft

Wenn Menschen sich aus innrem Werte
kennen, So können sie sich freudig
Freunde nennen, Das Leben ist den
Menschen so bekannter, Sie finden es im
Geist interessanter. Der hohe Gei
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Der Frühling

Wenn neu das Licht der Erde sich
gezeiget, Von Frühlingsregen glänzt
das grüne Tal und munter Der Blüten
Weiß am hellen Strom hinunter, Nachdem
ein heitrer Tag zu Menschen sich geneige
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Der Frühling [6]

Wenn neu das Licht der Erde sich
gezeiget, Von Frühlingsregen glänzt
das grüne Tal und munter Der Blüten
Weiß am hellen Strom hinunter, Nachdem
ein heitrer Tag zu Menschen sich
geneiget.
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Der Winter

Wenn sich das Jahr geändert, und der
Schimmer Der prächtigen Natur
vorüber, blühet nimmer Der Glanz der
Jahreszeit, und schneller eilen Die
Tage dann vorbei, die langsam auch
verweilen.
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Der Winter [4]

Wenn sich das Jahr geändert, und der
Schimmer Der prächtigen Natur vorüber,
blühet nimmer Der Glanz der Jahreszeit,
und schneller eilen Die Tage dann
vorbei, die langsam auch verweilen.
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Winter

Wenn sich das Laub auf Ebnen weit
verloren, So fällt das Weiß herunter
auf die Tale, Doch glänzend ist der
Tag vom hohen Sonnenstrahle, Es glänzt
das Fest den Städten aus den Toren.
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Winter

Wenn sich das Laub auf Ebnen weit
verloren, So fällt das Weiß herunter
auf die Tale, Doch glänzend ist der Tag
vom hohen Sonnenstrahle, Es glänzt das
Fest den Städten aus den Toren.
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Der Winter

Wenn sich der Tag des Jahrs
hinabgeneiget Und rings das Feld mit
den Gebirgen schweiget, So glänzt das
Blau des Himmels an den Tagen, Die wie
Gestirn in heitrer Höhe ragen.
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Der Winter [5]

Wenn sich der Tag des Jahrs
hinabgeneiget Und rings das Feld mit den
Gebirgen schweiget, So glänzt das Blau
des Himmels an den Tagen, Die wie
Gestirn in heitrer Höhe ragen. Der
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Der Winter

Wenn ungesehn und nun vorüber sind die
Bilder Der Jahreszeit, so kommt des
Winters Dauer, Das Feld ist leer, die
Ansicht scheinet milder, Und Stürme
wehn umher und Regenschauer.
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Der Winter [3]

Wenn ungesehn und nun vorüber sind die
BilderDer Jahreszeit, so kommt des
Winters Dauer,Das Feld ist leer, die
Ansicht scheinet milder,Und Stürme wehn
umher und Regenschauer.Als
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Der Mensch [2]

Wer Gutes ehrt, er macht sich keinen
Schaden,Er hält sich hoch, er lebt den
Menschen nicht vergebens,Er kennt den
Wert, den Nutzen solchen Lebens,Er traut
dem Bessern sich, er geht auf Segens
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Rousseau

Wie eng begrenzt ist unsere
Tageszeit. Du warst und sahst und
stauntest, schon Abend ists, Nun
schlafe, wo unendlich ferne Ziehen
vorüber der Völker Jahre. Und
mancher sieh
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Griechenland

Wie Menschen sind, so ist das Leben
prächtig, Die Menschen sind der Natur
öfters mächtig, Das prächtge Land
ist Menschen nicht verborgen, Mit Reiz
erscheint der Abend und der Morgen.
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Griechenland

Wie Menschen sind, so ist das Leben
prächtig, Die Menschen sind der Natur
öfters mächtig, Das prächtge Land ist
Menschen nicht verborgen, Mit Reiz
erscheint der Abend und der Morgen.
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Der Frühling

Wie selig ists, zu sehn, wenn Stunden
wieder tagen, Wo sich vergnügt der
Mensch umsieht in den Gefilden, Wenn
Menschen sich um das Befinden
fragen, Wenn Menschen sich zum frohen
Leben bild
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Der Frühling [2]

Wie selig ist`s, zu sehn, wenn Stunden
wieder tagen, Wo sich vergnügt der
Mensch umsieht in den Gefilden, Wenn
Menschen sich um das Befinden
fragen, Wenn Menschen sich zum frohen
Leben bilden
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Der Frieden

Wie wenn die alten Wasser, die in andern
Zorn, In schröcklichern verwandelt
wieder Kämen, zu reinigen, da es not
war, So gählt` und wuchs und wogte
von Jahr zu Jahr Rastlo
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Auf die Geburt eines Kindes

Wie wird des Himmels Vater schauen Mit
Freude das erwachsne Kind, Gehend auf
blumenreichen Auen, Mit andern, welche
lieb ihm sind. Indessen freue dich
des Lebens, Aus
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Auf die Geburt eines Kindes

Wie wird des Himmels Vater schauen Mit
Freude das erwachsne Kind, Gehend auf
blumenreichen Auen, Mit andern, welche
lieb ihm sind. Indessen freue dich des
Lebens, Aus einer
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Chiron

Wo bist du, Nachdenkliches! das immer
muß Zur Seite gehn, zu Zeiten, wo bist
du, Licht? Wohl ist das Herz wach, doch
mir zürnt, mich Hemmt die erstaunende
Nacht nun immer S
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Sonnenuntergang

Wo bist du? trunken dämmert die Seele
mir Von aller deiner Wonne; denn eben
ists, Daß ich gelauscht, wie, goldner
Töne Voll, der entzückende
Sonnenjüngling Sein Abendlie
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Dem Sonnengott

Wo bist du? trunken dämmert die Seele
mir Von aller deiner Wonne; denn eben
ists, Daß ich gesehn, wie, müde
seiner Fahrt, der entzückende
Götterjüngling Die jungen Lock
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Sonnenuntergang

Wo bist du? trunken dämmert die Seele
mir Von aller deiner Wonne; denn eben
ist`s, Dass ich gelauscht, wie, goldner
Töne Voll, der entzückende
Sonnenjüngling Sein Abendlied au
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Der Main

Wohl manches Land der lebenden Erde
möcht Ich sehn, und öfters über die
Berg enteilt Das Herz mir, und die
Wünsche wandern Über das Meer, zu den
Ufern, die mir Vor ander
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Auf einer Heide geschrieben

Wohl mir! daß ich den Schwarm der Toren
nimmer erblicke, Daß jetzt
unumwölkter der Blick zu den Lüften
emporschaut, Freier atmet die Brust
dann in den Mauren des Elends, Und den
Winkeln
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Meiner verehrungswürdigen Großmutter

Zu ihrem 72. Geburtstag Vieles hast
du erlebt, du teure Mutter! und ruhst
nun Glücklich, von Fernen und Nahn
liebend beim Namen genannt, Mir auch
herzlich geehrt in des Alters silb
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Der Zeitgeist

Zu lang schon waltest über dem Haupte
mir, Du in der dunkeln Wolke, du Gott
der Zeit! Zu wild, zu bang ists
ringsum, und es Trümmert und wankt ja,
wohin ich blicke. Ach! wi
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Mnemosyne

Zweite Fassung] Ein Zeichen sind wir,
deutungslos, Schmerzlos sind wir und
haben fast Die Sprache in der Fremde
verloren. Wenn nämlich über
Menschen Ein Streit ist a
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Mnemosyne

[Dritte Fassung] Reif sind, in Feuer
getaucht, gekochet Die Frücht und auf
der Erde geprüfet und ein Gesetz
ist, Daß alles hineingeht, Schlangen
gleich, Prophetisch, träu
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Der Einzige

[Dritte Fassung] Was ist es, das An
die alten seligen Küsten Mich fesselt,
daß ich mehr noch Sie liebe, als mein
Vaterland? Denn wie in
himmlischer Gefangensc
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Stimme des Volks

[Erste Fassung] Du seiest Gottes
Stimme, so glaubt ich sonst, In heilger
Jugend; ja und ich sag es noch! Um
unsre Weisheit unbekümmert Rauschen
die Ströme doch auch, und de
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Ermunterung

[Erste Fassung] Echo des Himmels!
heiliges Herz! warum, Warum verstummst
du unter den Sterblichen? Und
schlummerst, von den
Götterlosen Täglich hinab in die
Nacht verwiesen
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An Eduard

[Erste Fassung] Euch alten Freunde
droben, unsterbliches Gestirn! euch
frag ich, Helden! woher es ist, Daß
ich so untertan ihm bin, und So der
Gewaltige sein mich nennet.
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Der Abschied

[Erste Fassung] Trennen wollten wir
uns? wähnten es gut und klug? Da wirs
taten, warum schröckte, wie Mord, die
Tat? Ach! wir kennen uns wenig, Denn
es waltet ein Gott in u
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Der Einzige

[Erste Fassung] Was ist es, das An
die alten seligen Küsten Mich fesselt,
daß ich mehr noch Sie liebe, als mein
Vaterland? Denn wie in
himmlische Gefangenscha
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Stimme des Volks

[Zweite Fassung] Du seiest Gottes
Stimme, so glaubt ich sonst In heilger
Jugend; ja, und ich sag es noch! Um
unsre Weisheit unbekümmert Rauschen
die Ströme doch auch, und d
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Ermunterung

[Zweite Fassung] Echo des Himmels!
heiliges Herz! warum, Warum verstummst
du unter den Lebenden, Schläfst,
freies! von den Götterlosen Ewig hinab
in die Nacht verwiesen?
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An Eduard

[Zweite Fassung] Euch alten Freunde
droben, unsterbliches Gestirn, euch
frag ich, Helden! woher es ist, Daß
ich so untertan ihm bin, und So der
Gewaltige sein mich nennet.
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Dichtermut

[Zweite Fassung] Sind denn dir nicht
verwandt alle Lebendigen, Nährt die
Parze denn nicht selber im Dienste
dich? Drum, so wandle nur wehrlos Fort
durchs Leben, und fürchte
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Der Abschied

[Zweite Fassung] Trennen wollten wir
uns? wähnten es gut und klug? Da wirs
taten, warum schröckte, wie Mord, die
Tat? Ach! wir kennen uns wenig, Denn
es waltet ein Gott in
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Der Einzige

[Zweite Fassung] Was ist es, das An
die alten seligen Küsten Mich fesselt,
daß ich mehr noch Sie liebe, als mein
Vaterland? Denn wie in
himmlischer Gefangensc
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Die Kürze

»Warum bist du so kurz? liebst du, wie
vormals, denn Nun nicht mehr den
Gesang? fandst du, als Jüngling,
doch, In den Tagen der Hoffnung, Wenn
du sangest, das Ende nie!« W
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Sokrates und Alcibiades

»Warum huldigest du, heiliger
Sokrates, Diesem Jünglinge stets?
kennest du Größers nicht? Warum
siehet mit Liebe, Wie auf Götter, dein
Aug auf ihn?« Wer das Tiefste ged
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