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Gedichte - Heinrich Lautensack


Porträt, aus Haaren verfertigt

(St. Kummernuss) Mit dieser Prophetie
der Leidenschaft: mit deinem blauen
Oberlippenbarte! du Meine auch
ansonsten reich Behaarte: du Haupt voll
schmückend Locken - simsonha
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Evoe Monogamus

(von meinen Freunden, so es im
Manuskript längst kennen, schlicht
`das Chorgedicht` genannt!) I. Ich
habe uns`re Nächte nie gezählt und
uns`re Liebe nirgend aufge
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Die blinde Hafnerin bei den Felsen

Das Weib spricht, im Traum des
Mannes: Dies Schweigen sagt mir, daß
es Abend ist, und meine Harfe, die von
selber tönt. Wie viele Lieder wußt
ich unter Tag, wie viele Tön
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Das Lied zur Laute

Dein Leib, der ist ein Garten
reich, darin ich selig weide; in
seiner Mitten glüht ein Teich
... Über den Spiegel beug ich mich
hin, schau mein eigen Bild darin, üb
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Die Magd

Der Herr spricht: Du bist ganz Magd,
ganz Dienerin. Von Antlitz gemeißelt
nicht so sehr wie Meine Herrin; und
auch an Leib nicht allsosehr
verfertigt von Künstlerhand, so E
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Die Heiligsprechung der Hetäre

Du fragst: ob je mich einer lind
verführt? (Oh wie so oft, daß mich
wer lind verführte! ...) Und fragst:
ob je mich wer rauh angerührt? (Wie
öfter noch, daß mich wer rauh
anrührte! .
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Zeugung

Ein Mann, im Traum, spricht: Wieder
fesselt mich dein Bild, Mutter meines
jungen Weibes, an der Frühfrucht
deines Leibes blieb ich seltsam
ungestillt. Komm, m
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Pan

Ein Weib spricht, im Traum eines
Mannes: Die Himmel ausgebrannt: die
große Glut; und Dämmer wogt: wie
Rauch von rotem Brande; wogt und
verwogt. Nun schwillt es heiß am Him
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Kaspar Münichs Liebe zu Lola Schmitt

Einmal schrieb Kaspar an Lola: Dies
brennende Mal in allen meinen
Träumen, vom Tod selbst eingebrannt,
aus Niedertracht! Dies brennende Mal in
allen meinen Träumen:
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Von der Judentochter die Novelle

Es war eine schöne Jüdin, ein
wunderschönes Weib, sie hatt ein
schöne Tochter, ihr Haar war schön
geflochten, zum Tanz war sie
bereit. (Des Knaben Wunderhorn)
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Die Judentochter (eine Novelle)

Es war eine schöne Jüdin, ein
wunderschönes Weib, sie hatt ein
schöne Tochter, ihr Haar war schön
geflochten, zum Tanz war sie
bereit. `Ach, liebste, liebste Mutt
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Das Lied des Haremswächters

Mir liegt die Welt, ein Buch voll
Sprüchen, aufgeschlagen. Ihr, ihr
könnt Verse sagen, wo mir ein
Weisheitsspruch. Mir ist das Weib ein
Bild, ein ungestilltes Sehnen, wo euch
mit
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Vom Übermut einer Tänzerin zur Nacht

So hantiert ein stämm`ger Fischer tief
gebückt in seiner Zill`n an sein`m
Netz – Die Beine breit – mit
den Schuhen schier ausgleitend rechts
und links di
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Für das Altbayerisch Puppenspiel der Prolog

von einem kleinen Kinde, das die Hände
gefaltet hält, zu sprechen Zu der
Legende, die wir spielen werden, da hat
die reinste Nonn der Erden in einer
Maien- und Mariennacht
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