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Gedichte - Johann Georg Jacobi


Der Tod

Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer,
Tönt so traurig, wenn er sich bewegt
Und nun aufhebt seinen schweren Hammer
Und die Stunde schlägt.
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Spinnerlied

Arbeit, ihr Mädchen, Bringt süßen
Gewinn: Da schnurren am
Rädchen Lustig die neblichten Tage
dahin! Mädchen, die der Ruhe
pflegen, Die gemächlich in den Schoß
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Spinnerlied

Arbeit, ihr Mädchen, Bringt süßen
Gewinn: Da schnurren am Rädchen Lustig
die neblichten Tage dahin! Mädchen,
die der Ruhe pflegen, Die gemächlich in
den Schoß I
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Lied

Auf dem frischen Rasensitze Hier am
kleinen Wasserfall Hör ich von des
Turmes Spitze Frommes Glöcklein,
deinen Schall. Tönst o Glöcklein,
nennst ihn lauter Dem mein Herz e
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An Chloen

Bei der Liebe reinsten Flammen Glänzt
das arme Hüttendach: Liebchen! ewig
nun beisammen! Liebchen! träumend
oder wach! Süßes, zärtliches
Umfangen, Wenn der
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An Chloen

Bei der Liebe reinsten Flammen Glänzt
das arme Hüttendach: Liebchen! ewig nun
beisammen! Liebchen! träumend oder
wach! Süßes, zärtliches
Umfangen, Wenn der Tag am Himm
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Das Gewitter

Chloe und Damon. Chloe. Siehst du die
schnellen Wolken ziehn? Schon donnerts
hinter jenen Wäldern, Schon wird es
Nacht auf unsern Feldern: Komm, liebster
Damo
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Das Marienbild

Da wo die Tausend-schönchen
blühn, Das Wiesenbächlein quillt, Da
steht an einer Linde grün Ein schön
Marienbild. Am Bilde, stattlich
anzusehn, Ein Kranz von Rosen
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Das Marienbild

Da wo die Tausend-schönchen blühn, Das
Wiesenbächlein quillt, Da steht an
einer Linde grün Ein schön
Marienbild. Am Bilde, stattlich
anzusehn, Ein Kranz von Rosen häng
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Vertrauen

Die Morgensterne priesen im hohen
Jubelton den Schöpfer grüner
Wiesen viel tausend Jahre schon; es
glänzten Berg und Fläche, die Sonne
kam und wich, der Mond beschi
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An Belindens Bett

Du kleines Lager, wo vergnügt Die
Schönheit mit der Unschuld
liegt! Beglücktes Heiligthum der
Liebe, Bey dem, gewöhnt an frechen
Raub, Ein roher Satyr schüchtern
bliebe! Dir w
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An **

Entfliehe nicht! du hörst ja keine
Klagen; Kein nasser Blick und keine
Seufzer sagen, Was tief mein Herz in
sich verschließt. Noch immer war mein
einziges Verlangen, Dieß Sonnenlicht
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An die Liebesgötter

Entflieht ihr kleinen Heere Der
lächelnden Cythere! Das Thal ist
freudenleer; Bereift sind eure
Flügel; Dem nackten, öden Hügel Tönt
keine Leyer mehr. Seht! wilde
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Die Perle

Es ging ein Mann zur
Frühlingszeit Durch Busch und Felder
weit und breit Um Birke, Buch` und
Erle; Der Bäume, Grün im
Maienlicht, Die Blumen drunter sah er
nicht. E
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Die Perle

Es ging ein Mann zur
Frühlingszeit Durch Busch und Felder
weit und breit Um Birke, Buch` und
Erle; Der Bäume, Grün im
Maienlicht, Die Blumen drunter sah er
nicht. Er such
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Erinnerung

Glück der Engel, wo geblieben? Wo
geblieben, schöner Tag, Als mit
unbesorgtem Lieben Ihre Hand auf meinem
Herzen lag? O sie fühlte jeden
Schlag, Und in jedem lauter
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Erinnerung

Glück der Engel, wo geblieben? Wo
geblieben, schöner Tag, Als mit
unbesorgtem Lieben Ihre Hand auf meinem
Herzen lag? O sie fühlte jeden
Schlag, Und in jedem lauter Liebe
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Mein Plätzchen

Ich weiss mir ein Plätzchen So
heimlich und kühl, Das lockt mich mit
Freundlichkeit an, Das gibt mir
wohltätig Der Freuden so viel. Da bin
ich so oft ich nur kann.
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Frohsinn

Ihr Schäferinnen alle! seht, Wie da
mein liebes Mädchen geht! Wie so von
ganzer Seele Dem Himmel und der Erde
gut! Mit Rosen kränzt es seinen
Hut, Und singt, wie Philomele.
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Nach dem Französischen

Jusque dans la moindre chose. Holdes
Mädchen! unser Leben War ein frohes
Hirtenspiel: Kränze durften wir uns
geben, Küsse, wenn es uns
gefiel. Heerde, Stab und Fes
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Komm, Liebchen! es neigen...

Komm, Liebchen! es neigen Die Wälder
sich dir; Und alles mit
Schweigen Erwartet dich hier. Der
Himmel, ich bitte, Von Wölkchen wie
leer! Der Mond in der Mitte
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Abend

Komm, Liebchen, es neigen Die Wälder
sich dir; Und alles mit
Schweigen Erwartet dich hier. Der
Himmel, ich bitte, Von Wölkchen wie
leer! Der Mond in der Mitte
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Abend

Komm, Liebchen, es neigen Die Wälder
sich dir; Und alles mit
Schweigen Erwartet dich hier. Der
Himmel, ich bitte, Von Wölkchen wie
leer! Der Mond in der Mitte,
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Der Kuß

Lalage, die kleine Spröde, Floh den
jungen Lycidas; Bittrer Spott war ihre
Rede, Und die Blicke lauter Haß. In
das Thal, zu jener Quelle Lockte sie
Dianens Schein; F
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Der erste Kuß

Leiser nannt? ich deinen NamenUnd mein
Auge warb um dich:Liebe Chloe! näher
kamenUnser beider Herzen sich.Und du
nanntest meinen Namen;Hoffen ließ dein
Auge mich:Lieb
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Leiser nannt ich deinen Namen...

Leiser nannt` ich deinen Namen; Und
mein Auge warb um dich: Liebe Chloe!
Näher kamen Unser beider Herzen
sich.     O, es war ein
süßes Neigen; Bis wir en
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Der erste Kuß

Leiser nannt` ich deinen Namen Und mein
Auge warb um dich: Liebe Chloe! näher
kamen Unser beider Herzen sich. Und
du nanntest meinen Namen; Hoffen ließ
dein Auge mic
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Der Ring

Liebchen wallt in fernem Lande: Meine
Küsse geb` ich dir, Goldnes Ringlein!
dich zum Pfande Ließ sie, unter
Küssen, mir. Ach! da kam sie, leiser,
trauter; Hatt` ein Auge,
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Liebe

O weh und aber weh dem Mann, Der
Schönes nicht auf Erden liebt, Sich
keines Dings erfreuen kann, Sein volles
Herz an keins ergiebt! O wehe, wer sich
nie vereint Mit Wies` und Quel
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An die Rose

Rose, komm! der Frühling
schwindet, Veilchen haben dich
verkündet, Maienblumen starben
hin; Öffne dich beim
Lustgetöne Dieser Fluren; komm o
schöne Holde Blumenkönigin!
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An die Rose

Rose, komm! der Frühling
schwindet, Veilchen haben dich
verkündet, Maienblumen starben
hin; Öffne dich beim Lustgetöne Dieser
Fluren; komm o schöne Holde
Blumenkönigin!
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Allerseelen

Ruhn in Frieden alle Seelen, Die
vollbracht ein banges Quälen, Die
vollendet süßen Traum, Lebenssatt,
geboren kaum Aus der Welt
hinüberschieden: Alle Seelen ruhn in
Friede
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Allerseelen

Ruhn in Frieden alle Seelen,
Die vollbracht ein banges Quälen,
Die vollendet süßen Traum,
Lebenssatt, geboren kaum
Aus der Welt hinüberschieden:
Alle Seelen ruhn in Frieden.
Nach einem alten Liede

Sagt, wo sind die Veilchen hin? Die so
freudig glänzten Und der Blumen
Königin Ihren Weg
bekränzten? Jüngling ach! Der Lenz
entflieht, Diese Veilchen sind
verblüht!
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Lied einer Mutter

Schließ die Äuglein, holder
Kleiner! Schlafe sicher mir im Arm! O
dein Bettlein macht dir keiner Je so
weich, so liebewarm: Mutterliebe wiegt
dich ein; Mutterküsse warten d
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Schlummerlied

Schließ die Äuglein, holder
Kleiner, Schlafe sicher mir im Arm! O
dein Bettlein macht dir keiner Je so
weich, so liebewarm. Mutterliebe wiegt
dich ein, Mutterküsse warten d
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Venus im Bade

Schüchtern fliehn die Jungen
Hirten? Wen verbergen diese Myrthen, In
geheimnißvoller Nacht, Unter ihren
leisen Blättern? O von tausend
Liebesgöttern Wird der ganze Hain
bewacht
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Morgenlied

Sieh, wie der Hain erwacht, Wie von
umglänzten Höhen, Bey leisem
Windes-Wehen, In frische, Bethaute
Büsche Die Morgen-Wonne lacht! Wonne,
wo die Blüthen wallen;
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Morgenlied

Sieh, wie der Hain erwacht, Wie von
umglänzten Höhen, Bey leisem
Windes-Wehen, In frische, Bethaute
Büsche Die Morgen-Wonne lacht! Wonne,
wo die Blüthen wallen; Wo
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An die Nachtigall

Süß, du im Hain Verborgene! Steigt
dein Gesang empor; O Nachtigall, du
Klagende! Sing mir dein Leiden
vor. Gern ist der Hoffnungslose Dem
Trauerliede nah, Wen
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An die Nachtigall

Süß, du im Hain Verborgene! Steigt
dein Gesang empor; O Nachtigall, du
Klagende! Sing mir dein Leiden
vor. Gern ist der Hoffnungslose Dem
Trauerliede nah, Wenn er di
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In der Mitternacht

Todesstille deckt das Tal Bei des
Mondes falbem Strahl; Winde flüstern
dumpf und bang In des Wächters
Nachtgesang. Leiser, dumpfer tönt es
hier In der bangen Seele
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In der Mitternacht

Todesstille deckt das Tal Bei des Mondes
falbem Strahl; Winde flüstern dumpf und
bang In des Wächters
Nachtgesang. Leiser, dumpfer tönt es
hier In der bangen Seele mir,
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An die Liebe

Von dir, o Liebe, nehm ich an Den Kelch
der bittern Leiden; Nur einen Tropfen
dann und wann, Nur einen deiner
Freuden! So wird dein Kelch, o Liebe,
mir Wie Feierbecher
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An die Liebe

Von dir, o Liebe, nehm ich an Den Kelch
der bittern Leiden; Nur einen Tropfen
dann und wann, Nur einen deiner
Freuden! So wird dein Kelch, o Liebe,
mir Wie Feierbecher glän
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Sehnsucht

Was hab` ich, gutes Mädchen! Als jenes
kleine Feld Um dein geliebtes
Städtchen, Mir eine ganze Welt? Der
andern acht` ich wenig; Da traur` ich,
wie verbannt! Dein König is
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April

Was kümmerts dich in deinen Wolken
droben, Du launischer April, Ob wir dich
tadeln, oder loben? Ein großer Herr
thut meistens, was er will. Auch halten
wir geduldig still, Und le
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An Chloë

Wenn die Lieb` aus deinen
blauen, hellen, offnen Augen
sieht, und vor Lust hinein zu
schauen mir`s im Herzen klopft und
glüht;     und ich halte
dich und küße
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An Chloë

Wenn die Lieb` aus deinen
blauen, hellen, offnen Augen sieht, und
vor Lust hinein zu schauen mir`s im
Herzen klopft und glüht; und ich
halte dich und küße deine Rosenw
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Die Sternschnuppe

Wenn, vom gestirnten Himmel weit, Sich
ungefähr zur Abendzeit, In grober Luft
ein kleiner Dunst entzündet, Und
alsobald verschwindet, Dann sieht der
Astronom auf seiner Warte kaum
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Die Sternschnuppe

Wenn, vom gestirnten Himmel weit, Sich
ungefähr zur Abendzeit, In grober Luft
ein kleiner Dunst entzündet, Und
alsobald verschwindet, Dann sieht der
Astronom auf seiner Warte kaum
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Der Sommertag

Wie Feld und Au So blinkend im
Thau! Wie Perlen schwer Die Pflanzen
umher! Wie durch den Hain Die Lüfte
so rein! Wie laut, im hellen
Sonnenstrahl, Die süßen V
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Der Sommertag

Wie Feld und Au So blinkend im Thau! Wie
Perlen schwer Die Pflanzen umher! Wie
durch den Hain Die Lüfte so rein! Wie
laut, im hellen Sonnenstrahl, Die
süßen Vöglein
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Hochzeitslied

Willst du frei und lustig gehn Durch
das Weltgetümmel, Musst du auf die
Vöglein sehn, Wohnend unterm
Himmel; Jedes hüpft und singt und
heckt Ohne Gram und Sorgen, Sc
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Hochzeitslied

Willst du frei und lustig gehn Durch das
Weltgetümmel, Musst du auf die Vöglein
sehn, Wohnend unterm Himmel; Jedes
hüpft und singt und heckt Ohne Gram und
Sorgen, Schläft
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Trauer der Liebe

Wo die Taub` in stillen Buchen Ihren
Tauber sich erwählt, Wo sich
Nachtigallen suchen, Und die Rebe sich
vermählt; Wo die Bäche sich
vereinen, Ging ich oft mit leichtem Sch
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Trauer der Liebe

Wo die Taub` in stillen Buchen Ihren
Tauber sich erwählt, Wo sich
Nachtigallen suchen, Und die Rebe sich
vermählt; Wo die Bäche sich
vereinen, Ging ich oft mit leichtem
Scherz,
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