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Gedichte - Hermann Löns


Das Wichtigste

(5. Januar 1908) Ein Mordshallo hat`s
einst gegeben, Als Cäsar nahm den
Rubikon, Bei uns gibt`s andre
Überschritte, Jedoch wir sagen keinen
Ton. Ob Rathaus o
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Gold und Silber

Ach Sonne, liebe Sonne, Was hast du in
dem Sinn? Ich stehe an dem Fenster Und
weine vor mich hin. Ein Ringelein von
Silber, Das gab er mir zum Pfand; Ein
Ring v
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Alle Birken grünen

Alle Birken grünen in Moor und
Heid, Jeder Brahmbusch leuchtet wie
Gold, Alle Heidlerchen dudeln vor
Fröhlichkeit, Jeder Birkhahn kullert
und tollt. Meine Augen, die gehen
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Alle Birken grünen

Alle Birken grünen in Moor und
Heid, Jeder Brahmbusch leuchtet wie
Gold, Alle Heidlerchen dudeln vor
Fröhlichkeit, Jeder Birkhahn kullert
und tollt. Meine Augen, die gehen wohl
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Alle Birkenzweige

Alle Birkenzweige schwenken Fröhlich
jetzt ihr Maiengrün, Und in vollen
gelben Dolden Alle Schlüsselblumen
blühn. Singt das Lied von goldenen
Blumen, Singt das Lie
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Alle Birkenzweige

Alle Birkenzweige schwenken Fröhlich
jetzt ihr Maiengrün, Und in vollen
gelben Dolden Alle Schlüsselblumen
blühn. Singt das Lied von goldenen
Blumen, Singt das Lied vom
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Königin

Alle Königsherzen werden blühen An
den Rainen deinen Weg entlang, Alle
Purpurdisteln werden glühen An der
Straße, die dich führt dein
Gang. Alle Quellen werden fröhlich
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Freundschaft

Als du mir gabst die Bruderhand, Da war
es grüner Mai; Der Wind pfeift auf dem
Stoppelland, Die Freundschaft ist
vorbei. Bei Finkenschlag und gelbem
Wein Trankst du m
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Das Geheimnis

Als ich gestern einsam ging Auf der
grünen, grünen Heid, Kam ein junger
Jäger an, Trug ein grünes, grünes
Kleid; Ja grün ist die Heide, Die
Heide ist grün, Aber
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Märchen

Am Heidehügel geht ein Singen, Ein
leises Singen her und hin, Da wiegt in
einer goldenen Wiege Ihr Kind die
Zwergenkönigin. Ich denke an das
alte Märchen, Es liegt
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Lucifer

Am Tage des jüngsten Gerichtes war
es, Am letzten Tage des letzten
Jahres; Mit weithin hörbarem
Donnerknall Zersprang der morsche
Erdenball. Alle, die dort vorhanden
waren,
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Die böse Sieben

Am Wirtshaus an der Straße Sieben
Birkenbäume stehn; Die sieben grünen
Bäume, Die will ich gar nicht
sehn. Die Sieben, ja die Sieben Ist
eine böse Zahl; Si
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Ein teurer Spaß

Auf Beckeln bei Harpstedt ist
Erntefest; Der Ritter sich nicht lumpen
läßt. Herr Simon von Beckeln liebt
Scherz und Spaß; Er geht umher mit dem
vollen Glas. Er st
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Auf der Lüneburger Heide

Auf der Lüneburger Heide, In dem
wunderschönen Land Ging ich auf und
ging ich unter, Allerlei am Weg ich
fand; Valleri, vallera, Und
juchheirassa, Bester Schatz, best
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Die Entführung

Auf der Masch bin ich geboren Zu Celle,
der wunderschönen Stadt; Vom Himmel
bin ich gefallen, Einen Vater ich
niemals hatt`. Was brauche ich denn
einen Vater, Hab` ic
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Das Feuerschiff

Auf glatter, grauer Woge ruht das
feuerrote Feuerschiff, Es rührt sich
nicht; der Anker hält es fest im
Meeressande; Fahrwasser weist sein
Feuerschein durch Sandbank und durch
Felsenriff
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Das Feuerschiff

Auf glatter, grauer Woge ruht das
feuerrote Feuerschiff, Es rührt sich
nicht; der Anker hält es fest im
Meeressande; Fahrwasser weist sein
Feuerschein durch Sandbank und durch
Felsenriff Den
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Die rote Rune

Bleede Bluthand sprang von des Schiffes
Rand, Seine Mannschaft hinter ihm
drein, Und er sah nach dem grünen
Marschenland, Und er wog das Schwert in
der schwieligen Hand, Und begann
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Der eiserne Flegel

Damiett, Damiett, du feine Stadt, Der
Türke hält dich fest; Wir wurden
müde, wurden matt, Vor dem
verdammtigen Nest. Es floß das teure
Christenblut Von Zinnen und
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Der eiserne Flegel

Damiett, Damiett, du feine Stadt, Der
Türke hält dich fest; Wir wurden
müde, wurden matt, Vor dem verdammtigen
Nest. Es floß das teure
Christenblut Von Zinnen und Tor he
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So schreit meine Seele

Das Abendrot zerlodert im Moore, Die
Dämmerung spinnt die Seide ein, Aus
dunkelblauem Abendhimmel Hör ich die
wandernden Kraniche schrei’n. Sie
schrei’n so wild, so hei
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Abschied

Das alte Lied, das alte Leiden, Das
jeden Menschen einst betrübt: Ade,
ade, jetzt muß ich scheiden Von dir,
die ich so sehr geliebt. Wer kann es
sagen, kann es wissen,
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Abschied

Das alte Lied, das alte Leiden, Das
jeden Menschen einst betrübt: Ade, ade,
jetzt muß ich scheiden Von dir, die ich
so sehr geliebt. Wer kann es sagen,
kann es wissen, Ob
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Das Gericht

Das Fallbeil fiel; auf dem
Schaffot Bekam er seinen Lohn; Den
roten Ring um seinen Hals Stand er vor
Gottes Thron. Die weißen Engel
schlugen all` Die Hände vor`s Gesicht,
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Das Gericht

Das Fallbeil fiel; auf dem
Schaffot Bekam er seinen Lohn; Den roten
Ring um seinen Hals Stand er vor Gottes
Thron. Die weißen Engel schlugen
all` Die Hände vor`s Gesicht, U
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Goldene Lichter

Das junge Rohr im Teiche Starrt wie ein
Lanzenwall, In den Weiden
jubelt Klagend die
Nachtigall. Hinter den Ellern
erblasset Rosig die Abendglut, Goldene
Lichte
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Die Trappen

Das Lieben das bringt viele Freud, Das
Lieben das bringt oftmals Leid; Es fiel
ein Schnee verwich`ne Nacht, Der hat
mir Schimpf und Schand gebracht. Ich
kann nicht über die
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Der König

Das war der junge König, Der König
ohne Land, Der stand auf brauner
Haide, Sein Speer, der stak im
Sand. Da kam die Allerschönste, Sie
trug ihr Herz in der Hand,
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Wiesengras

Das Wiesengras ist lang und weich, Die
Sonne flammt und glüht, Um rote
Disteln zittert die Luft, Die ganze
Wiese blüht. Wie Wachen, stark und
scharf bewehrt, Die Dis
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Frühlingsabend

Der Abendstern blinkt durch die
Zweige, Es schwimmt der Wald in blauem
Duft, Die allerletzte Drossel
flötet, So weich und milde ist die
Luft. Die gelben Haselkätzchen zitte
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Zärtlichkeit

Der blaue und der weiße
Flieder Umduftet unsere
Laubenbucht, Goldregen pendelt auf uns
nieder Der blütenschweren Zweige
Wucht. Viele weiße Schmetterlinge
fliegen, D
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Der gefährliche Jägersmann

Der Fuchs der hat die Enten lieb Und
holt sie, wo er kann; Jedoch die jungen
Mägdelein, Die liebt der
Jägersmann. Er liebt sie in dem
grünen Wald Und auf der braune
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Tanzlied

Der Kuckuck und der Piedewitt Das sind
zwei lust`ge Brüder, Die fliegen immer
auf und ab, Und lassen sich nicht
nieder; Piedewiedewittwittwitt, Meinen
Schatz den bin ich quit
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Die Zwerge

Der Riese lud die Zwerge ein Zu Fisch
und Fleisch und Bier und Wein. Die
Zwerge sagten: Große Ehr! Wir kommen
gern und danken sehr. Sie machten
sich gefährlich brei
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Des Hanebuth Lied

Der Tau liegt auf der Haide, Das wird
ein schöner Tag, Ein Vögelein mit
Freude Erhebet seinen Schlag;  
      Die Taschen sind
mir leer,     &n
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Der Kuckuck

Der Wald ist still, der Wald ist
stumm, Es bebt kein Blatt, es nickt
kein Zweig, Ein Vogelruf von ferne
schallt, So voll und rund, so warm und
weich. Das ist der Kuckuck, der
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Die schönste Blume

Die Blumen, ja die Blumen, Die sind so
wunderschön, Aber noch schöner sind
Mädchen, Schöne Mädchen
anzusehn. Schöne Mädchen sind
reizend, Reizend anzusehn,
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Das Hederitt

Die Finken und die schlagen, Die Bäume
werden grün, Herr Meister und Frau
Meisterin, Von dannen muß ich
ziehn; Denn jetzt singen wir das
Hederitt, Das Hederitt juchhei,
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Die sieben Steinhäuser

Die Frauen vom Stamme der roten
Hunde Die schrien auf wie aus einem
Munde, Die weite braune Haide
erklang Von ihrem gellenden
Jammergesang. Die Wölfe stoben
entsetzt von dan
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Golden

Die goldene Mittagssonne Durch
zitternde Wipfel dringt, Seine goldene
Wunderweise Der goldene Pfingsvogel
singt. Das goldene Lied von der
Liebe, Von goldenem Glücke d
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Osterfeuer

Die goldenen Osterfeuer glühen, Der
Frühling kam in die Welt hinein, Ich
sehe deine Wangen glühen In unserer
Feuer rotem Schein. Zwei Feuer
nebeneinander flammen, W
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Die Rache Tamalals

Die goldnen Hörner klangen Hinab auf
Ninive, Die silbernen Brunnen
sprangen Aus dem Marmorsee; Die
Freudenfeuer sprühten Rot auf jedem
Dach, Hunderttausend Fackeln gl
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Rosenschein

Die grünen Wälder versinken In
violettem Duft, Ein schwarzer Reiher
rudert Durch die tiefblaue Luft. Das
letzte Sonnenglühen Am Himmelsrande
loht, Die schwar
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Das bunte Lied

Die Haide riecht nach Menschenblut Und
riecht nach Todeschweiß, Und blutig
ist des Baches Flut, Und geht so träg
und leis; Und ging am Morgen flink und
laut Und ging so hell
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Das bunte Lied

Die Haide riecht nach Menschenblut Und
riecht nach Todeschweiß, Und blutig ist
des Baches Flut, Und geht so träg und
leis; Und ging am Morgen flink und
laut Und ging so hell und
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Aus deinen blauen Augen

Die jungen Blätter der Buchen Die sind
so frisch und grün, Der Waldmeister
duftet betäubend, Die goldenen
Waldnesseln blühn. Die weißen und
goldenen Blumen Die bi
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Aus deinen blauen Augen

Die jungen Blätter der Buchen Die sind
so frisch und grün, Der Waldmeister
duftet betäubend, Die goldenen
Waldnesseln blühn. Die weißen und
goldenen Blumen Die bindest
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Sehnsucht

Die Lungenblumen blühen Aus
dunkelgrünem Moos, Mein Herz das bebt
und zittert Meine Sehnsucht ist so
groß. Die beiden blauen
Blüten Erinnern mich so sehr An
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Maiensegen

Die Maiennacht ist hell und heiß, In
flammen steht der heilige Kreis, Ein
Dreieck hin, ein Dreieck her, Die
liegen über Kreuz und Quer. Es bebt
das Laub am Lindenbaum,
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Morgenrot

Die Morgendämmerung ist
zerflossen, Die Sonne über die Wälder
loht, Ich grüße mit großen, frohen
Augen Das flammende, leuchtende
Morgenrot. O Morgenrot, so lange
Jahre
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Morgensonne

Die Morgensonne umbrandet Den Wald mit
brausender Flut, Gold ist vor meinen
Augen Und rosenrote Glut. Gold ist
vor meinen Augen Und rosenrote
Glut, Die warme Mo
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Die Nacht ist still

Die Nacht ist still, ich stehe am
Fenster, Am Monde vorüber die Wolken
fliehn, Mit leisem Singen oben, hoch
oben, Den Augen nicht sichtbar, die
Singschwäne ziehn. Das kling
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Asmus Teufel

Die Pfingstfestglocken
klingen, Maigrün ist Feld und
Wald, Der bunten Finken Singen Aus
allen Zweigen schallt; O Münden, du
mußt vergehen, Münden, du vielschöne
Stadt,
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Asmus Teufel

Die Pfingstfestglocken klingen, Maigrün
ist Feld und Wald, Der bunten Finken
Singen Aus allen Zweigen schallt; O
Münden, du mußt vergehen, Münden, du
vielschöne Stadt, D
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Wilde Rosen

Die Rosen in dem Garten Sind reizend
anzusehn; Die wilden Heckenrosen Sind
noch einmal so schön. Am Tage auf
der Straße Siehst du nicht nach mir
hin; Es brauc
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Die Rosenbüsche

Die Rosenbüsche sind behangen Mit
wunderbarer Blütenpracht, Das ist ein
märchenhaftes Prangen, Mein Herz, das
singt und klingt und lacht. Im
weißen Kleid kommst du gegang
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Auf Wiedersehn

Die Schneegans zieht, der Sommer
geht, Das Lieben ist vorbei, Leb wohl,
mein Schatz, vergiß mein nicht, Ich
bleib dir ewig treu; Vergißmeinnicht,
du Blümlein blau, Blümlei
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Heimliche Liebe

Die schönste Freude, die ich
kenne, Rot Röselein,
Vergißnichtmein, Und die ich keinem
Menschen nenne, Rot Röselein,
Vergißnichtmein, Wir beide wissen’s
ganz allein, Ver
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Voll Seufzen und Sehnsucht

Die silbernen Espenkätzchen Zittern im
Abendwind, Ein bläuliches
Gedämmer Die Blöße
überspinnt. Des Mondes goldene
Sichel Hinter den Eichen steht, Ein
hei
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Rote Gluten

Die Sonne taucht in rote Gluten Und
goldenes Leuchten Wald und Feld, Dein
Haupt ruht eng an meiner Schulter, Mein
Arm dich fest umschlungen hält. Es
brechen lauter goldene L
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Die Tannendickungen düstern

Die Tannendickungen düstern Im
Mondschein schwarz und schwer, Im
Gaukelflug kommt darüber Schwebend die
Nachtschwalbe her. Auf und nieder
tanzend Sie ihr Weibchen um
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Die Urlaubs- und Ferienzeit ist da

Die Urlaubs- und Ferienzeit ist da, Die
Kegelreisen blühen, Sehr reich mit
Zigarren und Kognak versehn Die Klubs
zum Bahnhofe ziehen. Der Zug rasselt
fort; bald zeigen sich
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Unsere Liebe

Die Weidenröschen bedecken Die Blöße
mit Purpurpracht, Durch rote
Tannenstämme Die goldene Sonne
lacht. Der Wind treibt goldene
Wellen Über den blauen See,
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Häckerling

Distel, Distel, Wegedorn, Meinen Schatz
hab` ich verlor`n; Such` die Straße
hin und her, Wo mein Schatz geblieben
wär. Efeu, Efeu, Immergrün, In die
Fremde will ich
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Der Tausch

Du hast mein Herz gefangen Mit deiner
weißen Hand; Du hast mein Herz
bestricket Mit einem roten Band. Ich
komm zu dir gegangen, Mein Herz gib
wieder her; Denn
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Verwünschung

Du hast mir meinen Schatz genommen, So
jung und schlank, so jung und
schlank, Dafür soll Unglück auf dich
kommen, So breit wie lang, so breit wie
lang; Was da lebt in Feuersflamm`,
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Flugsand

Du lange, gelblichgraue Düne, Du
weites, graulichblaues Meer, Es zuckt um
meine ernste Miene Der Dünenhafer hin
und her; Stilleinsamkeit, du spendest
süße Gefühle, lang nicht
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Im Müntergrunde

Durstigsüße Liebesgrüße Murmelt
träumerisch das Ried, Und der
düstern Tannen Flüstern Klinget wie
ein Liebeslied. Liebe Kleine, lege
Deine Weiße Hand auf m
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Auf der Gartenbank

Ei was mag denn das da sein, Blink und
blank, blink und blank, Sieht ja aus
wie Sonnenschein Auf der
Gartenbank; Ist ja nicht der
Sonnenschein, Blink und blank, blink
und blan
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Auf der Gartenbank

Ei was mag denn das sein, Blink und
blank, blink und blank, Sieht ja aus wie
Sonnenschein, Auf der Gartenbank; Ist ja
nicht der Sonnenschein, Blink und blank,
blink und blank,
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Der Haidhauer

Ein Gluttag in die Haidmark zieht; Noch
sind vom Tau die Büsche naß, Noch
liegt es silbern auf dem Ried, Noch
sind die Grillen stumm im Gras. Da
schanzt er schon im braunen
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Der Haidhauer

Ein Gluttag in die Haidmark zieht; Noch
sind vom Tau die Büsche naß, Noch
liegt es silbern auf dem Ried, Noch sind
die Grillen stumm im Gras. Da schanzt
er schon im braunen Feld
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Die Prinzessin von Ahlden

Ein Vogel singt im hohen Holz,  
      Wie schön ist doch
der Mai, Der Vogel, der ist gelb und
stolz,         Die
Liebe die ist frei; Die gan
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Die schöne Marie

Eine Möve flog um das Achterdeck Und
schrie und schrie und schrie; Kord
Kordsen war es, als wenn sie
rief: Marie, Marie, Marie! Kord
Kordsen drehte das Steuerrad In d
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Die Möve

Eine Möve habe ich gefunden, Rotes
Blut entquoll der bitter Wunden, Ihren
Flügel habe ich verbunden; Armes
Vögelein, Mußt nun bei mir
sein, Niemals heilt dir mehr der Fitt
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Der Longobarde

Es flogen drei Schwäne über die
Haide, Drei silberne Schwäne und
keiner mehr; Sie kamen von Morgen und
Abend und Mittnacht, Aber von Mittag
kam keiner her. Ihr Silbergefie
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Verkoppelung

Es geht ein Mann durch das bunte
Land; Die Meßkette hält er in der
Hand. Sieht vor sich hin und sieht
sich um; `Hier ist ja alles schief und
krumm!` Er mißt wohl h
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Das Vergißmeinnicht

Es ging eine Jungfrau zart und
fein, Eia popeia, schlaf ein mein
Kind, Die ging am Bache ganz
allein, Suse la suse, es weht der
Wind; Wollte pflücken die
Vergißmeinnicht, Ve
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Männertreu

Es ging einmal ein Wind, Ei, ging
einmal ein Wind; Er ging wohl über
Stock und Stein, Und fand in blaues
Blümelein, Das bracht er mir
geschwind. Und das heißt Ehren
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Sei still

Es irrt ein letzter Sonnenstrahl Im
grünen Eichenlaube, Sei still, sei
still, der Täuber ruft, Er ruft nach
seiner Taube. Es ruft ein heißes
Lied in mir Und meine A
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Das Natternhemd - II.

Es klingt die Stimme aus tiefem
Zwinger: `Eia popeia, schlaf süß,
mein Kind, Eia popeia, es rief eine
Eule, Dein Vater weiß wohl, wo wir
sind; Suse la suse, ihr Kindelein
schlafet
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Das Natternhemd - II.

Es klingt die Stimme aus tiefem
Zwinger: `Eia popeia, schlaf süß, mein
Kind, Eia popeia, es rief eine
Eule, Dein Vater weiß wohl, wo wir
sind; Suse la suse, ihr Kindelein
schlafet,
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Der böse Vogel

Es kommt ein Storch geflogen, Er fliegt
wohl hin und her, Er sucht sich eine
Stelle, Wo gut zu nisten wär. Er
fliegt wohl auf und nieder, Er fliegt
wohl ein und aus,
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Der böse Vogel

Es kommt ein Storch geflogen, Er fliegt
wohl hin und her, Er sucht sich eine
Stelle, Wo gut zu nisten wär. Er
fliegt wohl auf und nieder, Er fliegt
wohl ein und aus,
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Dein Lachen

Es leuchtet aus der Dämmerung Der
Abendsonnenschein, Rotkelchen singt
sein Silberlied, Mir fällt dein Lachen
ein. Dein Lachen, das so silbern
perlt, So hell und klar
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Dein Lachen

Es leuchtet aus der Dämmerung Der
Abendsonnenschein, Rotkelchen singt sein
Silberlied, Mir fällt dein Lachen
ein. Dein Lachen, das so silbern
perlt, So hell und klar und r
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Blut um Blut

Es sang und sang ein Vögelein, Sang
von dem Herzgeliebten mein; Ich mußte
weinen, als es sang, Dieweil es also
traurig klang, So rot wie Blut, so rot
wie Blut, So rot als wi
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Ein Lied zum Weine

Es schlägt ein fremder Fink im
Land, Radibimmel, radibammel,
radibumm, Die Luft die riecht wie
angebrannt, Der Tilly, der zieht
um; Es klingt so fein,
radibimmbummbamm In maj
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Es singt der Star

Es singt der Star, die Sonne lacht, Im
Blütenschmuck die Bäume stehn, Ein
Tag ist hin und eine Nacht, Seitdem ich
dich nicht hab’ gesehn. Der Himmel
ist so hoch und blau,
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Die Raben

Es stand ein Stern am Himmel, Der hatte
ein böses Gesicht; Sieben Vögel kamen
geflogen, Die flogen zum
Hochgericht. Es waren nicht sieben
Tauben, Sieben Raben mußte
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Die Letzten

Es steht auf blankem Haidbrink Am
grauen Findelstein Ein alter hoher
Machangel So hagstolz und
allein. Der Stein der wird
zerschossen, Der Strauch der Axt
verfällt,
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Der Bohrturm

Es steht ein schwarzes Gespenst im
Moor; Das ragt über Büsche und Bäume
empor. Es steht da groß und steif und
stumm; Sieht lauernd sich im Kreise
um. In Rosenrot prangt d
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Der Bohrturm

Es steht ein schwarzes Gespenst im
Moor; Das ragt über Büsche und Bäume
empor. Es steht da groß und steif und
stumm; Sieht lauernd sich im Kreise
um. In Rosenrot prangt das Ha
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Der Kreuzstein

Es steht ein Stein am Wege, Ein alter,
grauer Stein; Es grub in ihn der
Steinmetz Kreuz und Beil hinein. Als
Untatsangedenken Er dort am Wege
steht; So meldet d
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Wegewarte

Es steht eine Blume, Wo der Wind weht
den Staub, Blau ist ihre Blüte,
Aber grau ist ihr Laub. Ich stand
an dem Wege, Hielt auf meine Hand,
Du hast Deine A
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Wegewarte

Es steht eine Blume, Wo der Wind weht
den Staub, Blau ist ihre Blüte, Aber
grau ist ihr Laub. Ich stand an dem
Wege, Hielt auf meine Hand, Du hast
Deine Augen Von mir
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Dorette

Es steht eine Rose im Garten, Ein rotes
Röselein; Die Allerschönste im
Dorfe Das ist die Liebste
mein. Vollmeier ist ihr Vater, Im
Dorfe der reichste Mann; Ge
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Vorspuk

Es weiden meine Schafe Um den
Machangelbaum; Mir hat die Nacht
geträumet Ein wunderlicher
Traum. Feinsliebchen kam
gegangen, Schlohweiß war ihr
Gewand; Sie wi
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Junggesellenlied

Fischen, Jagen und Vogelstellen Das
hält jung die
Junggesellen; Junggesellen die wollen
wir sein Bei Bier und kühligem
Wein. Fisch und Vöglein fangen
wir In dem bla
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Verregnete Liebe

Gelb glänzt auf nassen Trottoiren Der
Glaslaternen Widerschein, Elektrisch
Licht mit wunderbaren Blauweißen
Strahlen leuchtet drein. Tief unter
einen Schirm gebogen,
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Gold

Gold hängt an dem Weidenbusch, Gold
den Weg umzieht, Meine Geliebte gestern
da ging, Auf lächelnden Lippen ein
Lied. Lächelnde Lippen haben
mir Gestern entgegengebl
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Lustgeschmetter

Goldene Knospenhülle schütten All die
jungen Buchenblätter, Und den ganzen
Wald durchjubelt Liebessang und
Lustgeschmetter. Um die weiße
Sterngrasblumen Tanzen gol
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Mai

Grün ist der Wald, rot ist der
Bock, Drum zieh` ich an den grünen
Rock, Setz` auf den grünen Hut; Ich
weiß einen Bock im Holze stehn, Auf
den will ich heute pirschen gehn.
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Sühne

Hans Elges verfluchte Louis Veit: `Die
Schwindsucht soll er sich holen! Er hat
mir die Sonne aus meinem Tag Mit Lug
und Verleumdung gestohlen.` Er sprach
zu mir mit grauem Ge
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Husarenlied

Heiß ist die Liebe, Kalt ist der
Schnee, der Schnee; Scheiden und
Meiden Und das tut weh. Rote
Husaren, Die reiten niemals, niemals
Schritt; Herzliebes Mädche
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Erinnerung

Heut ist der erste Dezembertag, Da ist
das Herz uns schwer, Ich seh` noch, wie
er vor mir lag, Sind`s auch schon Jahre
her. Am ersten Dezember vor sieben
Jahr Schien a
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Sonntag Palmarum

Heute ist Sonntag Palmarum, Der Wald
ist voll Sonnenschein, Ich bat dich, du
möchtest kommen, Du sagtest, es könne
nicht sein. Mit goldenen Palmen
prangen Die Büsch
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Matrosenlied

Heute wollen wir ein Liedlein
singen, Trinken wollen wir den kühlen
Wein, Und die Gläser sollen dazu
klingen, Denn es muß, es muß
geschieden sein; Gib mir deine
Hand, Dein
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Matrosenlied

Heute wollen wir ein Liedlein
singen, Trinken wollen wir den kühlen
Wein, Und die Gläser sollen dazu
klingen, Denn es muß, es muß
geschieden sein; Gib mir deine
Hand, Deine wei
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Schäferlied

Hier auf dieser braunen Heide, Wenn ich
meine Schafe weide Ganz
mutterseelenallein allein, Mein Schatz,
dann denk ich dein. Wenn die Lerche
lustig singet, Sich hinauf
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Margrete

I Margrete, Schönste der Schönen
du, Die jemals mein Sinn
begehrt, Warum hast du mit kaltem
Blick Mein heißes Herz empört? Was
blickt dein Auge so kalt und
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Die Strafe

Ich ging einmal zur Maienzeit Durch
einen grünen Wald, Begegnet mir ein
Jungfräulein Von reizender
Gestalt; Sie war so jung So jung und
wunderschön, Ich mußte sie
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Die Verehrung

Ich ging im grünen Walde Und hielt
mein Herz in der Hand; Da hab` ich es
verloren, Bis es ein Jäger fand. Er
gab es mir nicht wieder, Er sprach, es
wäre sein;
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Der goldene Hahn

Ich hatte einen schönen Traum Von
einem grünen Buchenbaum; Der Traum,
der war so lang und breit, Wie eine
kleine Ewigkeit. Ich ging allein im
grünen Wald, Viel Brom
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Protokoll

Ich heiße Friedrich Wilhelm
Schläger, Nicht vorbestraft, bin
vierzig alt, Verehelicht, ich stand als
Jäger In Bückeburg und bin
bestallt Seit sieben Jahren über
Echter, A
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Der Kürassier

Ich hör` ein Vöglein singen, Das
Vögelein singt zipp und zapp; Ich laß
den Rappen laufen, Bald Schritt und
auch bald Trab. Trompeter und die
blasen, Mein Schatz, n
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Die Nachtigall

Ich mag nicht mehr mein Federbett, Geh`
gar nicht gern hinein; Ich schlaf` die
ganze Nacht nicht mehr, Kannst du nicht
bei mir sein. Nachtigall, Nachtigall,
laß dein Singen sein,
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Der schöne Fisch

Ich sehe ein Wasser blinken, Das Wasser
das ist frisch; Ich sehe etwas
schimmern, Das ist fürwahr kein
Fisch. Ein Fisch hat keine Haare Und
nicht zwei Arme rund;
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Jeduch

Ich stehe hier am Jammerstein Und
schreie meinen Fluch; Ihr Männer von
Meckeloh, hört mein Schrei`n, Jeduch,
jeduch, jeduch! Hört mein Schrei`n
und hört meine Not,
... weiterlesen


Der Rosengarten

Ich weiß ein Garten hübsch und
fein, da blüht ein rotes
Röselein; Und darum ist ein
Heckenzaun, im Sommer grün, im Winter
braun. Und wer das Röslein brechen
will,
... weiterlesen


Auf Feldwache

Ich weiß einen Lindenbaum stehen In
einem tiefen Tal, Den möchte ich wohl
sehen Nur noch ein einziges Mal; Ich
weiß zwei blaue Augen Und einen Mund
so frisch und rot,
... weiterlesen


Das Kuckuckslied

Ich werf` meine Schuhe hinter mich So
weit es eben geht; Kuckuck, Kuckuck,
sage mir, Wohin der Wind mich
weht? Der Wind der weht wohl her und
hin, Der Wind hat keinen
... weiterlesen


Sophiee von Mandelsloh

Ihr Gang war leicht, ihr Zopf war
schwer, Sie trug ihre Brüste stolz vor
sich her Und lachte so laut und so
froh; Es zwang den ungerittenen
Gaul Und riß dem Bluthund den Fraß
aus
... weiterlesen


Die blaue Flamme

Im Bornbusch wohnt eine Nachtigall, Die
singt im Jahr ein einziges Mal, Singt
nur in einer Sommernacht, Und was sie
singt, ist Leid und Qual. Die Bäume,
die im Bornbusch ste
... weiterlesen


Im Stangenholz

Im Stangenholz ruschelt es leise, Die
Uhlenflucht beginnt, Zu schüchtern
flüsternder Weise Erstirbt der
Tagewind. Nun, Liebste, laß uns
gehen Tief in den Wald hinei
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Schmetterling

In blauen Streifen fällt das Licht In
unsern stillen Wald, Des Schwarzspechts
heller Glockenton Zu uns
herüberschallt. Ich gehe den Weg mit
leichtem Schritt, Einst g
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Mary

In den alten Platanen flüstert der
Wind Mit müdem, nachlässigem Wehen
– Ich denke an dich, du totes
Kind, Und daß ich dich gestern
gesehen. Du schautest mich an so bitt
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Küssekraut

In den grünen Wald bin ich
gegangen, Wo das Rotkehlchen sang, Ein
Stündlein, kleines Stündlein, Auch
zwei dreie lang. Unterm Liebholz hab`
ich gesessen, Habe Küsse
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Trost

In der Hagebuchenlaube An des Flusses
grünem Rand Saß ich bei der
Vielgeliebten, Herz an Herz und Hand in
Hand. Da gelobten wir uns
Treue, Ew`ge Treue bis ans Grab,
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In knospenden Zweigen

In knospenden Zweigen schmettern die
Finken, Es trommelt der Specht sein
Liebeslied, Der Tauber ruckst im
Eichenwipfel, Ein Zittern und Beben den
Wald durchzieht. Im Fallaub
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In schwarzen Büschen

In schwarzen Büschen flüstert der
Nachtwind, Ein Eulenruf schallt aus dem
Moor, Grau ist die Nacht, zwei Sterne
blinken Aus grauen Wolken schimmernd
hervor. Die Sterne blit
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Der Wundermann

In Völksen wohnt ein Wundermann, Der
jede Krankheit heilen kann: Zahnweh und
Friesel und den Mumps, Die Schwindsucht
und den Fuß des Klumps. Er hat nicht
Medizin studiert,
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Allwundheil

Irgendwo und irgendwo, Schweig` still,
schweig` still, Blüht die Blume
Lichterloh, Schweig` still, schweig`
still; Blüht die Blume Feuerrot, Die
da hilft bei Liebesnot,
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Das Bild des Pharao

Ist einer, der Judith Josephi sah Und
sein Herz blieb stumm und lau? Schöner
war einst in Samaria Keine
Hammoriterfrau; Ihr Angesicht ist rot
und weiß Wie Linnen, getränkt
... weiterlesen


Das Bild des Pharao

Ist einer, der Judith Josephi sah Und
sein Herz blieb stumm und lau? Schöner
war einst in Samaria Keine
Hammoriterfrau; Ihr Angesicht ist rot
und weiß Wie Linnen, getränkt in Bo
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März

Jetzt zieht ein süßes, banges
Wonneahnen Heimlich erschauernd über
die Natur, Ein unbewußtes
traulich-leises Mahnen Des nahen Lenzes
erste Werdespur. Am Weidenbusch die S
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Das Natternhemd - I.

Jürgen der Jäger ging über die
Haide, Zwischen Mond und Sonne ging er
hin, Seine Augen träumten in die
Ferne, Nach seinem Traume stand sein
Sinn, Dem Traum, wie ein Schatten übe
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Das Natternhemd - I.

Jürgen der Jäger ging über die
Haide, Zwischen Mond und Sonne ging er
hin, Seine Augen träumten in die
Ferne, Nach seinem Traume stand sein
Sinn, Dem Traum, wie ein Schatten über
de
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April

Laut flötet der Wind durch den
Haselnußstrauch, Schneeflocken
durchwirbeln den Hain, Bald Hagel, bald
Regen und eisiger Hauch, Bald
lachendster Lenzsonnenschein. Ich weiß
ja, daß
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April

Laut flötet der Wind durch den
Haselnußstrauch, Schneeflocken
durchwirbeln den Hain, Bald Hagel, bald
Regen und eisiger Hauch, Bald
lachendster Lenzsonnenschein. Ich weiß
ja, daß kur
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Goldene Sonnen

Lauter kleine goldene Sonnen Leuchten
aus dem Rasengrün, Lauter große
goldene Träume Stolz in meiner Seele
blühn. Jeder Baum ist voller
Blüten, Jeder Vogel jubelt
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Die schönste Jagd

Mein Schatz, das ist ein freier
Schütz Wohl auf der braunen Heid`, Er
schießt die Hirsche und die Reh`, Denn
das ist seine Freud`; Ja das Schießen,
das lernt sich, Wenn man
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Mohnblumen

Mit roten Feldmohnblumen Hatt’ ich
dein Haar geschmückt, Die roten
Blumenblätter Die sind nun alle
zerdrückt. Du bist zu mir
gekommen Beim Abendsonnenschein,
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Mit schmetterndem Schlage

Mit schmetterndem Schlage steigt ein
Vogel Über die Birken jauchzend
empor, Mit seligem Sange sinkt er
nieder Zu seinem Liebchen in dem
Moor. Mein Lied erhebt mich in den Hi
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Der Märchenwald

Mitten im Moor liegt der
Märchenwald, Vom Zauberbache
begrenzt; Lockender Zauberruf dort
erschallt, Distel und Dorn ihn
umkränzt. Mitten im Wald eine Wiese
sprießt,
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Verschwiegenheit

Nicht weit von hier, wo sieben Linden
winken Ein Wirtshaus an der
Heeresstraße steht; Kein Junggeselle,
der des Weges kommet, An dieser Stätte
gern vorübergeht. Denn eine
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Das beste Wildbret

Nun aber will ich ziehen Hinaus zum
grünen Wald, Ein Wildbret zu
erjagen Von edeler Gestalt. Es hat
nicht lange Hörner Und auch kein stolz
Geweih, Es frißt n
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Das Buchenblatt

Nun hat es sich gewendet Das grüne
Buchenblatt, Nun hat es sich
geendet, Was mich erfreuet hat. Die
Rose hat verloren Die roten Blüten
all, Was du mir hast ge
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Surrogat

O küsse mich, dein Küssen ist So
süß fast wie des Todes Kuß, Bei
deinem leisen Kuß vergißt Mein Herz,
daß es noch schlagen muß. O küß
und küß mich immerzu,
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Liebeseid

Ob ich dich ewig lieben werde, Fragst
du mich, süße kleine Frau, Ob liebend
ich kein Weib der Erde Nach dieser
Stunde mehr anschau? Närrisches
Weib, den Frühling frage,
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Maifrost

Oft leuchtet im Frühling die Sonne so
warm, Doch rauh pfeift der Nachtwind
von Norden, So ist mir auch gestern in
deinem Arm Eisig zu Mute
geworden. Dein Mund war so süß,
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Der Hexenbrenner

Pater Christoph liegt im Sterben, Und
weil immer er getan, Was die heilige
Kirche vorschreibt, Sieht den Tod er
ruhig an; Beichtet, was nicht wert der
Beichte, Nimmt das letzt
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Der Hexenbrenner

Pater Christoph liegt im Sterben, Und
weil immer er getan, Was die heilige
Kirche vorschreibt, Sieht den Tod er
ruhig an; Beichtet, was nicht wert der
Beichte, Nimmt das letzte Sak
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Abendlied

Rose Marie, Rose Marie, Sieben Jahre
mein Herz nach dir schrie, Rose Marie,
Rose Marie, Aber du hörtest es
nie. Jedwede Nacht, jedwede
Nacht, Hat mir im Traume dein B
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Abendlied

Rose Marie, Rose Marie, Sieben Jahre
mein Herz nach dir schrie, Rose Marie,
Rose Marie, Aber du hörtest es
nie. Jedwede Nacht, jedwede Nacht, Hat
mir im Traume dein Bild zu
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Rose im Schnee

Rose weiß, Rose rot, Wie süß ist
doch dein Mund, Rose rot, Rose
weiß, Dein denk ich alle Stund, Alle
Stund bei Tag und Nacht, Daß dein Mund
mir zugelacht, Dein rot
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Verloren

Rosmarienheide zur Maienzeit
blüht, Rosmarienheide erfreut das
Gemüt, Rosmarienheide ist lieblich und
zart, Rosmarienheide ist eigener
Art. Anna, Marianna, wo bist du, mein
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Der Abschiedsstrauß

Roter Klee, weißer Klee, Mir tut das
Herz vor Liebe weh; Schön`s
Mägdelein, Fein`s Liebchen
mein, Dieweil ich von dir
geh`. Vergißmeinnicht, du edle
Zier, I
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Irrkraut

Scheidewind weht auf der
Heide, Meidewind weht in dem Moor; Ich
suche und suche die Stelle, Wo ich mein
Herz verlor. Hier war es, wo ich es
verloren, Es muß doch hier
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Helljagd

Schneelicht die Haide, hell und
klar, Zu Ende geht das alte
Jahr; Sucht sich sein Grab im weißen
Schnee Samt seiner Wonne, seinem
Weh. Ich starre in die Nacht hinein.
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Schwefelgelbe Blitze

Schwefelgelbe Blitze fahren Durch die
blaue Sommernacht, Knirschend sich die
Buchen biegen Und es stöhnt und pfeift
und kracht. Und es kracht und
knirscht und donnert
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Zigeunertod

Sie führten ihn hinaus zum Tor Beim
ersten Sonnenstrahle; `Nun sieh dich
um, du junges Blut, Zum allerletzten
male! `Mit deinen beiden Augen
schau So weit du nur kann
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Ein Wiegenlied

Sie sangen ihm von Avalun, Gelb war
sein Haar, In Avalun da sollst du
ruh`n Über das Jahr; Avalun das
schöne Land, Ganz und gar von
Zuckerkand,       &
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Die mich liebt

Sie, die mich liebt, wo finde Ich sie,
die träumt von mir, Bußopfer oder
Sünde, Was führt mich hin zu
ihr? Sie, die mich liebt, ich
gehe Vielleicht an ihr vorbei,
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Mittagsstille

Silbereis liegt auf den Gräben, Auf
dem Weg Goldsonnenschein, Auf dem Weg,
mein süßes Leben, Den wir gehen ganz
allein. Keine Blume sprengt die
Hülle, Und kein Spi
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Das stille Wasser

Solang` die liebe Sonne lacht Mit ihrem
goldnen Schein, Da muß ich meine
Arbeit tun, Muß fromm und fleißig
sein. Die Augen schlag` ich unter
mich Und sehe niemand a
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Tausendschönchen

Tausendschönchen in dem Garten Weiß
wie der Schnee, ja der Schnee, der
Schnee, Meinen Liebsten zu erwarten An
dem Gartenzaun ich steh. Endlich ist
er dann gekommen R
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Das Mammut

Tief unten im Moore das Mammut
bläst, Man hört es hoch oben auf der
Geest; Aus allen Lagern rund um das
Moor Eilen bewaffnete Männer
hervor, Gefolgt von der mageren
Meute;
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Das Mammut

Tief unten im Moore das Mammut
bläst, Man hört es hoch oben auf der
Geest; Aus allen Lagern rund um das
Moor Eilen bewaffnete Männer
hervor, Gefolgt von der mageren Meute;
J
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Das Glückshäubelein

Und als das Kind geboren ward Die
Wehmutter sprach: `Ei seht! Es trägt
ja ein Glückshäubelein, Wie Sammet
weich, wie Seide fein, Es wird einst
vor dem Volk erhöht.`
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Das Glückshäubelein

Und als das Kind geboren ward Die
Wehmutter sprach: `Ei seht! Es trägt ja
ein Glückshäubelein, Wie Sammet weich,
wie Seide fein, Es wird einst vor dem
Volk erhöht.` Und
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Das ferne Land

Und das ist offenbar: Ich weiß ein
Land, in dem ich niemals war; Da fließt
ein Wasser, das ist silberklar, Da
blühen Blumen, deren Duft ist rein Und
ihre Farben sind so zart und fein,
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Die Rose

Und nun mußt du in den Tod, du
jungjunges Blut, Und nun mußt du hinab
in die Nacht, Und dein Mund, der singt
ein leises Lied, Und dein Mund, der
singt und der lacht. Und da
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Liebeszauber

Und willst und willst du mich nicht
lieben, O Maienzeit, o
Süßigkeit, Das soll und soll mich
nicht betrüben, O Maienzeit, o
Bitterkeit; Ich weiß das edle
Kräutlein blühn,
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Klagelied einer Nonne

Viel hundert weiße Lilien Im
Klostergarten stehn; Die roten, roten
Rosen Sind noch einmal so schön. Ach
Reiter, junger Reiter, Behalt die Rosen
dein; Mir blühen bloß die
... weiterlesen


Die Nonne

Viel hundert weiße Liljen Im
Klostergarten stehn; Die roten, roten
Rosen Sind noch einmal so
schön. Die roten, roten Rosen, Die
darf ich gar nicht ziehn; Im K
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Maiandacht

Von dem Dom acht Glockenschläge
schallen, Aus den Fenstern flimmert
Kerzenglanz, Tausend hübsche kleine
Mädchen wallen Nach dem Dom mit Buch
und Rosenkranz. Tausend hübsc
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Ein welkes Blatt

Warm sind die leisen Lüfte, Die Zweige
sind blütenschwer, Unstet treibt auf
dem Rasen Ein welkes Blatt
einher. Aus den blühenden
Veilchen Stößt es der Wind in den
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Verbotene Liebe

Weißt du wohl, als wie wir sind, Wie
das Kornfeld und der Wind, Wie der
Sturm und das wilde Meer, Das da wallet
hin und her; Aug` zu Auge zärtlich
spricht, Aber uns lieben,
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Verbotene Liebe

Weißt du wohl, als wie wir sind, Wie
das Kornfeld und der Wind, Wie der Sturm
und das wilde Meer, Das da wallet hin
und her; Aug’ zu Auge zärtlich
spricht, Aber uns lieben, das
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Komm mit

Wenn die Eule ruft im Wald, Komm mit,
komm mit, Kommt mein Herzgeliebter
bald, Komm mit, komm mit. Von dem
Walde her es klingt, Komm mit, komm
mit, Steht er da
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Komm mit

Wenn die Eule ruft im Wald, Komm mit,
komm mit, Kommt mein Herzgeliebter
bald, Komm mit, komm mit. Von dem Walde
her es klingt, Komm mit, komm mit, Steht
er da nicht s
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Claire

Wie ein Hauch hast du mein Leben
gestreift, Wie ein leiser, lauer
Wind, Eine Liebe, die man kaum
begreift, Die wie ein Traum uns
umspinnt. Wie Samt deine Wange, wie
Seide dei
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Claire

Wie ein Hauch hast du mein Leben
gestreift, Wie ein leiser, lauer
Wind, Eine Liebe, die man kaum
begreift, Die wie ein Traum uns
umspinnt. Wie Samt deine Wange, wie
Seide dein Haa
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Der schönste Platz

Wo die weißen Tauben fliegen, Wohnt
mein Schatz und der ist schön; Wo die
weißen Tauben fliegen, Muß ich immer
wieder gehen. Wo die roten Rosen
blühen, Hab’ ich
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Susanne

Wo ist dein weißer Schleier, Susanne,
mein vielliebes Kind?    
    O Mutter mein, auf der
Haide,         Wohl
auf der braunen Haide,  
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Frühling im Dom

Wunderschönes
Frühlingswetter Glitzert durch die
bunten Scheiben, Goldne
Sonnenstäubchen tanzen Lustig um den
Hochaltar. Auf der Kanzel spricht der
Pater Donnernd g
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Das Osterfeuer

Über die Haide ging ich, die Haide so
weit und so breit, Mürrische Worte
raunte ins Ohr mir die
Einsamkeit. Raunte von toten Zeiten,
da hier noch der Urstier zog, Über dem
Bruche
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Das Osterfeuer

Über die Haide ging ich, die Haide so
weit und so breit, Mürrische Worte
raunte ins Ohr mir die
Einsamkeit. Raunte von toten Zeiten, da
hier noch der Urstier zog, Über dem
Bruche der
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Winter

Über die Heide geht mein
Gedenken Annemarie, nach dir, nach dir
allein, Über die Heide möchte ich
wandern, Annemarie, bei dir zu
sein. Über die Heide flogen die
Schwalben
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Über die Heide

Über die Heide sind wir gegangen, Und
die Heide war blütenleer, Goldene
Käfer flogen schimmernd Auf dem Sande
vor uns her. Alle Fuhrenzweige
blühten, Und die Heide
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Der treue Kanonier

Zu Hannover an der Leine Stand ich als
Kanonier; Du allerschönste
Rosa, Jetzt muß ich fort von
dir. Auf der Lüneburger Heide, Da
geht der Staub so dicht; Du
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Verraten

Zu Lüneburg auf dem Kalkberg Da trug
ich das Schandenkleid; Zu Lüneburg
schob ich den Karren In Kummer und
Herzeleid. Ich schob ihn sieben
Jahre, Der Karren und der
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Wunderblüten

Zwischen hohen Ginsterbüschen Ruhst du
jetzt vom weiten Weg, Gelbe
Wunderblüten bauen Um dich her ein
Goldgeheg. Gelbe Wunderblüten
senken Huldigend sich auf dein H
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