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Gedichte - Friederike Brun

Der beßre Lethe

      Leis` umschweben,
      Hell umbeben
Uns des Abends Rosengluthen;
      Still entwanken
      Die ... weiterlesen
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Die Nymphe des Mains und der Wanderer

    Der Wanderer

Schöne Nymphe des Mains mit den langen wallenden Locken
  Sag`, o Liebliche, wem eilet entgegen dein Fuß?
Sage, wem schmücktest du ... weiterlesen Die sieben Hügel

  Auf grüner grüner Haide
  Stehn sieben Hügelein.
Es flüstern Wind` im schaurigen Thal,
Es tanzen Elfen auf mondlichem Strahl.
  Singt, Mädlein, auf ... weiterlesen Die Gedanken

Am Albanersee

Rings von Kühlung sanft umgossen,
  Ruhend in des Haines Schooß,
Von der heil`gen Fluth umflossen,
  Wieg` ich mir Gedanken groß;
... weiterlesen Die Rache

Aus des Aethers strahlender tiefer Wölbung
Stürzen Welten entbrannt zur glüh`nden Trümmer,
Prasselnd zucken Flammen umher, laut donnert`s
  Tief durch den Bergwald!
... weiterlesen Das Grab der Liebe

Ballade

Es steht ein Fels von der Wog` umrauscht,
In Provincia`s purpurnen Fluthen,
Da hab` ich einst Seel` um Seele getauscht
In liebezerschmelzenden Gluthen!
... weiterlesen Chamonix

beim Sonnenaufgange im Mai 1791

La Terra, il Mare, le Sfere
Parlan del tuo potere.
Metastasio.


Aus tiefen Schatten des schweigenden ... weiterlesen Das Ideal

Bist auf immer du von mir geschieden,
  Ideal, das meine Seele schuf?
Ach mit dir entfloh des Herzens Frieden,
  Und des Zutrau`ns holder Freundesruf!

... weiterlesen An meine Kinder

den 20. April 1785

Wie süß du schläfst!
  Als hätten Himmelsengel
    In Schlummer dich geküßt!

  Gerne holder Knabe,
... weiterlesen Der Frühlingsregen am Genfersee

Düstrer Wolkenzug, o schwebe näher,
  Walle still am Jura dort hinab;
Und der Landmann, treuer Wetterspäher,
  Jub`le: Segen träufelt uns herab!

... weiterlesen Die Schifffahrt oder Die Geretteten

Es lächelt der Himmel, die Woge glänzt,
Und rosig erglüht das Gestade,
Von der lächelnden Hoffnung Blüthen umkränzt
Betret` ich die wogenden Pfade;
Es winken uns ... weiterlesen Das Bächlein Celigny am Genfersee

Es rauscht ein Bächlein durch grüne Kluft,
  Ich höre sein Rauschen so gerne;
Durch wehende Wipfel strahlt blaue Luft,
  Da weidet der Blick in der Ferne!
... weiterlesen Mailied

Feier der Lebenden und der Todten

    Wonne schwebet,
    Lächelt überall;
Schwebt am lichtbegrünten Hügel,
Lächelt aus der Fluthen ... weiterlesen Ich denke dein (II)

Ich denke dein, wenn sich im Blütenregen
Der Frühling malt;
Und wenn des Sommers mild gereifter Seegen
In Ähren strahlt.

Ich denke dein, wenn sich das Weltmeer ... weiterlesen Ich denke dein (I)

Ich denke dein, wenn über Roms Ruinen
  Die Sonne sinkt!
Vom Abendroth durch Eichengrün beschienen
  Die heil`ge Tiber blinkt!

Dein denk` ich, wenn ... weiterlesen Das Einzig-Bleibende

Ich steh` an dem rauschenden Zeitenstrom,
  Er donnert und fluthet vorüber!
Der Zeiten Grab bist du, ewiges Rom,
  Des Zeitstroms Bild, o du Tiber!
Es wanket ... weiterlesen Schwanenlied

Im Mondschein zu singen

Steigst du aus der Berge Kluft
  Still und hehr empor,
Hüllest Thal und Hain und Luft
  Leis` in Silberflor?

... weiterlesen An meinen Mann

Laut heulet der Sturmwind
im luftigen Haupt
der zitternden Espe -
es brausen die Wogen ans zackichte Ufer,
weit über das Ufer,
weit über die Steine,
mit ... weiterlesen Phantasie auf Albanos Höhen

Luftige Bläue!
Selig dahin
Schwebt auf der Weihe
Flügeln mein Sinn!
Über die Erde, wohl über das Meer
Trägt mich der strahlende Fittig daher!

... weiterlesen Rückkehr auf sich selbst

Meer, das hell den schimmernden Aether spiegelt,
Sanft die Wälder röthlicher Küsten gürtend,
Mich vergebens lockst du mit deinen süßen
    Schmeichelnden ... weiterlesen Der Wald

Nimm mich in kühligen, schattigen Arm,
Säuselnder Hain!
Fern von rauschender Freuden Schwarm,
Ungestört vom nagenden Harm,
Will ich deiner mich freu`n.

... weiterlesen Trennung

Romanze

O bleicher Jüngling im Mondenschein,
Tief dringt mir dein Leid in das Herz hinein;
Du leidest so viel, du leidest so sehr -
O weine, weine, weine nicht ... weiterlesen Abendlandschaft am Genfersee

Spiegelnd ruht
Hier die Flut.
Kreisend seh ich Fischlein blinken;
Aus dem Busche singen Finken.

Still im Tau
Ruht die Au,
Dämmrung hüllt die ... weiterlesen Lied

Süße Stille, meines Herzens Frieden,
  Ach wohin, wohin bist du entfloh`n?
Bist auf immer du von mir geschieden,
  Schwangst in ferne Himmel du dich schon?
... weiterlesen Das Bild der Sehnsucht

Süßes Bild, das mir mit leisem Sehnen
Herz und Sinn, und Geist und Auge füllt!
Reine Quelle meiner stillen Thränen,
Nie vergeßnes, immer nahes Bild!

... weiterlesen Abendphantasie

Süßes Bild,
Schwebst mir vor mit leisem Sehnen!
Klagst mit wehmuthsvollen Thränen,
Tief in Trauerflor verhüllt.

Wonnezeit!
Ach! Umstrahlt von ... weiterlesen An eine Sängerin

Töne länger, Silberstimme! klage
Seelenwohllaut tiefer mir in`s Herz!
Ach! wie Augenblick` entflöhen Tage
Mir in Thränen, mir bei Orpheus Schmerz.
Zauberin! von ... weiterlesen Grabschrift auf Georg Forster

Weltumsegler! Du suchtest auf pfadlosem Ozean Zonen,
Wo die Unschuld der Ruh böte vertraulich die Hand!
Edler Forscher, was fandest du dort? Die Kinder der Erde
All` an ... weiterlesen Ahndung der Genesung

Wölbender Aether,
Schimmerndes Blau,
Grünende Fluren,
Perlender Thau!
Kühlende Lüfte,
Wehende Düfte,
Hallende Töne,
Wallende Schöne,
... weiterlesen

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