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Gedichte - Johann Martin Miller


Am Mondschein

(Am Julius 1776.) Da liegt, vom
lieben Mond erhellt, In stiller Ruh`
umher die Welt; Nur Grillen zirpen noch
um mich, Und freuen ihres Daseins
sich. Ihr Käfer
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An den Mond (III)

(Aus dem Siegwart.) (1775.) Meine
Seele lebt nicht hier! Sie ist
hingewandelt zu der Trauten, Die nun
ewig mein ist! Sag, o Hauch des
Abends, mir
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An den Mond (II)

(Aus dem
Siegwart.) 1775. Heiliger,
keuscher Mond! Sieh herab auf meine
Leiden! Habe Mitleid, und erbarm dich
meiner! Weinend und totenbleich Se
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An ein Thal

(Umarbeitung.) Ich liebe dich, du
kleines Und stilles Veilchenthal; Und
dennoch schuf mir keines, Wie du, so
viele Qual. Dich liebet auch
Seline, Die ju
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An die Liebe

1771. Holde Liebe, welchen Jüngling
du Dir zum Freund erkoren, Dem wird
jeder Augenblick zur Ruh Und zum Glück
geboren! Fröhlich sieht sein
blühendes Gesicht
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An ein verwelktes Röschen

1771. Röschen, wie beneid` ich
dich! Glücklich warest du vor
allen; Daphnen hattest du
gefallen, Daphne sah und wählte
dich! Allen Jünglingen zur Lust,
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An Damon

1771. Warum ich weine, Freund? O
sieh Die Rose! Gestern blühte
sie, Nun hängt sie, von des Nordes
Hauch Entstellt und blätterlos am
Strauch. Und sollt` ich
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An den West

1772. Bald wirst du junger West nicht
mehr, Die Wangen mir zu kühlen, Am
stillen Abend um mich her Mit leisem
Fittich spielen. Ich liebte Daphnen;
mein Geschick
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An ein Paar Ringeltäubchen

1772. Flattert näher, bunte
Ringeltäubchen! Komm, mit deinem
lieben, trauten Weibchen, Frommer
Tauber, tiefer in den Hain! Unter
diesen grünen Finsternissen Könnt
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Zum Tanz

1772. Kommt, ihr Frauen, auf den
Plan, Der, euch zu gefallen, Sich mit
Blumen angethan, Wo, im kleinen Wald
daran, Vogellieder schallen! Bunte
Blumen wo
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An die Minne (II)

1772. Liebe, süße Minne, dir Will
ich dienen für und für! Alles, was
mein Herz begehret, Alles hast du mir
gewähret, Und mein Liebchen lächelt
mir!
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An die Minne

1772. Minne, wie so wundersam Kannst
du alles machen! Einem giebst du lauter
Gram, Und dem andern Lachen! Dem
machst du die Wangen rot, Und dem
andern blaß, wi
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An die Sonne

1772. O liebe Sonne, sei
gegrüßt! Wir haben lange dich
vermißt. Am Himmel hingen Wolken
nur, Und traurig war die ganze
Flur. Die Vögel trillerten nicht meh
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An die Augen

1772. O wie warest du so
klar, Himmelblaues Augenpaar! Aber,
ach! der Liebe Pein Gossest du ins Herz
hinein. Wo nur Freude war
zuvor, Locktest Thränen
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An ein Rosenknöspchen

1772. Rosenknöspchen, schön bist
du, Hauchest milde, süße
Düfte Durch die kühlen
Abendlüfte Mir auf Zephyrs Fittich
zu. Gerne würd` ich, um mit dir
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Abschied

1772. Stolz auf mein Vaterland und
mich, Veracht` ich, stolzes Mädchen,
dich! Zwar zärtlich ist ein deutscher
Mann, Doch keines Sklav` und
Unterthan. Ich hab
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Abends in der Laube

1773. Der Abend wallt, mit süßer
Ruh, Von Taugewölken nieder; Die
bunte Tulpe schließt sich zu, Der Hain
vergißt der Lieder. Nur von
beglückter Liebe singt
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An den Mond

1773. Lieber Mond, du scheinest
wieder In mein stilles Thal
hernieder; Aber ach! mein Auge
weint Um den fernen
Herzensfreund! Schwermutsvoller wallt
und trübe
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An Daphnens Klavier

1773. Wenn der lauten Stadt
Getümmel Nun allmählich leiser
hallt, Und vom rotbeströmten
Himmel Dämmerung hernieder
wallt; Dann, o silbernes
Klavier, Wandelt
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An die Grafen...

An die Grafen Christian und Friedrich
Leopold zu Stolberg Den 1. Mai
1774. Du süße Himmelshoffnung,
fleuch, Mit allen Wonnescenen! Ihr
Freudenthränen, wandelt euch
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Abschiedslied

An Esmarch. 1773. Traurig sehen
wir uns an, Achten nicht des
Weines! Jeder schlägt die Augen
nieder, Und der hohen
Freudenlieder Schallet heute keines.
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An Daphnen

An ihrem Geburtstage. (Den 7.
September.) O vergieb, vergieb der
Thräne, Die an diesem Tage
fließt! Da in himmelreiner Schöne Du
die Welt zuerst begrüßt.
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An die Phantasie

Freundin meiner
Einsamkeiten, Schöpferische
Phantasie, Tönte doch von meinen
Saiten Dir ein Lied voll
Harmonie! Wenn der müde Tag sich
neiget, Dämmerung die Welt umfließt
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An die Nachtigall

Im Junius 1772. Ah Nachtigall! Es
fernte kaum Sich im beglückten
Morgentraum Mein jahrelanger
Kummer, Da scheuchtest du den
Schmeicheltraum Und meinen süßen
Schlumm
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An die Vögel

Im Winter. 1772. Der Winter hüllt
das ganze Land In sein betrübtes
Schneegewand, Und jeder Vogel sehnt im
Hain Sich nach dem lieben
Sonnenschein.
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An den Mond (I)

Lieber Mond, du scheinest wieder In
mein stilles Thal hernieder; Aber ach!
mein Auge weint Um den fernen
Herzensfreund! Schwermutsvoller wallt
und trüber Mir die Stun
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An die Venus

Nach Horazens 30ster Ode im ersten
Buch. 1772. Madam, die Sie als
Königin In Paphos residieren, O
könnt` ich Ihren holden Sinn Durch
meine Bitte rühren!
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Agathon

Nur von ferne muß ich stehn, Stutzer
sie umflattern sehn, Schmeicheleien ihr
zu Ehren Überall erschallen
hören. Nur von ihrem Agathon Hört
sie keines Lobes Ton.
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An die Dämmerung

Wie warst du, kühle Dämmrung, mir Vor
kurzem noch so lieb! Nun naht sich
Traurigkeit mit dir, Und alles ist mir
trüb. Sonst hülltest du in dein
Gewand Mich und mei
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